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Probleme mit Unitymedia und IPv6

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon conscience » 30.12.2013, 11:41

Knifte hat geschrieben:
jcoder hat geschrieben:Ich bin mal gespannt, ob die kommende Gesetzgebung bzgl. Zwangs-Routern wirklich Abhilfe schaffen wird. In diesem Bereich beckleckern sich ja einige Anbieter nicht gerade mit Ruhm.


Ich bin mal viel eher gespannt, ob da eine Gesetzgebung kommt ;-)


*gröhl*
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon Knifte » 30.12.2013, 12:05

Naja, ein Koalitionsvertrag ist ja eigentlich kein Vertrag, sondern eine Absichtserklärung, an die sich eigentlich keiner halten muss. Von daher glaube ich erst an die Dinge aus dem Koalitionsvertrag, wenn diese auch umgesetzt wurden.

Auszug Wikipedia:
Der Ausdruck „Vertrag“ beim Koalitionsvertrag ist irreführend und hat möglicherweise zur Kritik beigetragen. Es handelt sich nicht um einen Geschäftsvertrag und auch nicht um objektives Recht, denn es fehlen Sollenssätze, die öffentliche Kundgebung und die Anerkennung durch Rechtslehre und Gerichte. Der „Koalitionsvertrag“ ist insofern nicht mehr als eine Absichtserklärung: Die Partner werden versuchen, die Abgeordneten ihrer Fraktionen zur Unterstützung der Regierung zu bewegen. Verfügen über die Stimmen der Abgeordneten können die Partner hingegen nicht – wegen des freien Mandats; und damit können die Partner auch nicht garantieren, dass ihre Bemühungen fruchten. Daher kann bei einem Koalitionsvertrag nichts eingeklagt werden.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 30.12.2013, 16:36

Leseratte10 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Die Router sind das eigentliche Problem, denn da ich nur 1play habe und brauche, bekäme ich wohl so eine Schrottgurke DK7200 und die geht gar nicht.
1&1 kriegt es als einfacher Reseller ja auch hin, jedem Kunden (Den Pseudo-Billigtarif mal außen vor) eine Fritz!Box zu stellen, so teuer kann die 6360 oder auch eine 6490 im EK also auch nicht sein.

So ist es. Und selbst, wenn sie das nicht wollen - wo liegt das Problem, wenn die sagen, jeder Kunde bekommt den DK7200, jeder Kunde hat die Möglichkeit, ein eigenes Kabelmodem anzuschließen, aber wenn der UM-Support bei anderen Problemen als einer gestörten Verbindung bis zur MMD-Dose in Anspruch genommen wird, muss zur Problemlösung das DK7200 angeschlssen werden.

Sicherheitsgründe. Das Thema hatten wir schon.
Aber zum Anklemmen eines eigenen Routers würde es auch genügen, wenn Unitymedia eben keine Zwangsrouter sondern wieder nur noch Zwangsbridges verteilen würde, bzw. Router, die sich in den Bridge-Modus versetzen lassen.

Meines Erachtens wäre das sogar der für den Kunden bessere Abschlusspunkt, da es ungleich mehr reine Router als DSL-/Kabel-/LTE-Router (Also Router mit eingebauten DSL-, Kabel- oder LTE-Modems) gibt, die meisten Router mit Modem auch als reine Router betrieben werden können und eine Bridge einen zur Zugangstechnologie neutralen Abschluß darstellt.
Es gibt ja z.B. auch nicht das DSL, sondern ADSL, ADSL2, ADSL2+, VDSL1, VDSL2, gepaart mit diversen Annex-Varianten (Annex-A, Annex-B, Annex-J, Annex-M, ...) und bei VDSL noch unterschiedliche Profilen.

Der Kunde wäre also mit einer Bridge völlig unabhängig davon, wie der Anbieter die Leitung realisiert und das ist verdammt viel wert. Er erhielte immer einen normalen Netzwerkanschluß.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist aber auch, daß das bei Kabel Deutschland genau so ist. Der Kunde kann selber im Kundencenter seinen Anschluß auf "Bridge" umstellen.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 30.12.2013, 17:15

jcoder hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:... wenn ich allerdings vor die Wahl gestellt würde, entweder nur DSL mit 16/1 oder Kabel mit 100/5, dann würde ich auch dann Kabel nehmen, wenn es das "nur" noch mit DS-lite gäbe.
Ich hab mich für VDSL mit 50/10 entschieden.

Hätte ich auch gemacht, wegen des höheren Uploads.
Ich habe den Kabelanschluß nicht wegen seiner 100 MBit/s Downstream (Die selbst ich bestenfalls mal stundenweise ausreizen kann und das grenzt dann schon an Arbeit), sondern wegen der 5 MBit/s Upstream (Die ich nahezu 24/7 ausreize).

Nüchtern betrachtet ist allerdings die Verfügbarkeit von VDSL deutlich schlechter als die von Kabel-Internet, bei VDSL50/10 ist das Verhältnis dann jenseits von Gut und Böse.

  • Hier
    DSL: max. 16/1
    Kabel: ja
  • Eltern
    DSL: max. 16/1
    Kabel: ja
  • Bruder (Mitten in Bonn!)
    DSL: max. 16/1
    Kabel: ja
  • Großtante
    DSL: max. 25/5
    Kabel: ja
  • Trauzeuge 1
    DSL: max. 3 MBit/s
    Kabel: ja
  • Trauzeuge 2 (Mitten in Köln!!!)
    DSL: max. 16/1
    Kabel: ja

Fällt Dir was auf?
Alle Standorte sind mit Kabel erschlossen und das heißt eben derzeit "bis zu 150 MBit/s", aber kein einziger hat VDSL50/10-Verfügbarkeit, nur ein einziger hat überhaupt VDSL-Verfügbarkeit, mehrere Anschlüsse erreichen die 16 MBit/s ADSL2+ nur noch fiktiv (Buchbar, aber kein Vollsync) und davon kommt einer sogar nur auf 3 MBit/s.
Dabei liegen die Standorte in (Nicht "an"!) Großstädten (Köln 1 Mio Einwohner, Bonn 300 Tsd. Einwohner) oder Mittelzentren (28-50 Tsd. EW).

Manchmal frage ich mich, wer diese Gestalten sind, die diese ominösen VDSL-Anschlüsse haben, von denen man so viel hört, sie aber nie buchen kann.

jcoder hat geschrieben:16/1 hätten mir aber auch vollkommen gereicht.

Mir nicht.
Was nutzt einem die Erreichbarkeit von außen, wenn nichts mehr durch die Leitung paßt?

Es ist z.B. kurzfristig etwas Fummelei, eine Vu+ Solo² oder Duo² dazu zu bewegen, auch per IPv6 zu streamen, danach kannst Du aber dauerhaft Streams mit theoretisch knapp an die 5 MBit/s nutzen, während es bei DSL 16/1 gerade mal ein knappes einzelnes MBit/s wäre. Das macht schon einen gewaltigen Unterschied.
Und ich wüßte auch nicht, ob ein Online-Backup bei 1 MBit/s Upstream noch Sinn macht, das würde ja nie fertig ...
Wenn dann noch DropBox, Google Music etc. pp. dazu kommen ...

Einer der Inhaber der o.g. Anschlüsse ändert ständig irgendwas an seinem Vertrag und wird daher auch immer wieder mal auf DS-lite umgestellt. Ein weiterer läuft - Neukunde halt - seit Anbeginn per DS-lite.
Ersteren muß ich regelmäßig fernwarten (NAS, Receiver, PC) und die einzige Einschränkung während der DS-lite-Phasen ist die, das das AVM-VPN nicht mehr funktioniert. Ich komme aber nach wie vor problemlos an alle Geräte dran. Beide wissen vom DS-lite nur, weil ich es denen gesagt habe, selber würden die das gar nicht bemerken ...
Ich bewahre ersteren auch nur noch deshalb vor DS-lite, weil er auch Besitzer von Apple-Schrott ist, der mobil kein IPv6 kann (Eigentlich ein Problem der Apple-Geräte, mit Android geht's ja).
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon Leseratte10 » 30.12.2013, 20:25

SpaceRat hat geschrieben:Sicherheitsgründe. Das Thema hatten wir schon.
Aber zum Anklemmen eines eigenen Routers würde es auch genügen, wenn Unitymedia eben keine Zwangsrouter sondern wieder nur noch Zwangsbridges verteilen würde, bzw. Router, die sich in den Bridge-Modus versetzen lassen.

Dann sollen sie halt Brisges verteilen oder eine neue Konfiguration für die ganzen "Modems" (Router) die sie verteilen. Ich weiß nicht, ob das alle von UM vergebenen Geräte unterstützen, die Fritzboxen tuns auf jeden Fall (Die Option ist nur deaktiviert). Kabel Deutschland bekommts doch auch hin.

So langsam frag ich mich, warum Unitymedia und Kabel Deutschland so "anders" mit den Kunden umgehen.
IPv4? Bei Kabel Deutschland nur einen Anruf entfernt, bei Unitymedia unmöglich.
PCP? Bei Kabel Deutschland "in Planung", bei Unitymedia "was ist das?"
Bridge? Bei Kabel Deutschland im Webinterface für jeden, bei Unitymedia unmöglich.

Und als Antwort von UM, warum ein Bridge-Modus nicht möglich ist: "Weil die Geschäftsleitung das so entschieden hat". :wand:
...
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 30.12.2013, 21:14

Leseratte10 hat geschrieben:Dann sollen sie halt Brisges verteilen oder eine neue Konfiguration für die ganzen "Modems" (Router) die sie verteilen.

Absolut.

Leseratte10 hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob das alle von UM vergebenen Geräte unterstützen

Ja, tun sie.

Leseratte10 hat geschrieben:IPv4? Bei Kabel Deutschland nur einen Anruf entfernt, bei Unitymedia unmöglich.

Das ist relativ leicht zu erklären:
  • Man ist einfach noch einen Tick weiter weg vor dem Verbraten der letzten IPv4-Adresse und daher etwas spendabler. Ist bei KabelBW übrigens auch so.
    Kabel Deutschland: 1 917 952 IPv4-Adressen
    mit 2,1 Mio Internet-Kunden (Q3 2013)
    = 8,7% Unterdeckung mit IPv4-Adressen

    Unitymedia: 1 294 336 IPv4-Adressen
    Kabel BW: 832 512 IPv4-Adressen
    mit insgesamt 2,4 Mio Internet-Kunden (Q2 2013), + ein paar Zerquetsche für reine Telefonkunden (Unitymedia alleine Q1/2012 1 111 400 Mio Internet-Kunden)
    = 11,4% Unterdeckung mit IPv4-Adressen

    Zum Vergleich:
    Deutsche Telekom: 28 971 008 IPv4-Adressen
    mit 12,4 Mio eigenen Kunden + 1,8 Mio Resale-Kunden = 14,2 Mio insgesamt (Q4 2012)
    = 51% Überschuß an IPv4-Adressen

    Diese Zahlen sind natürlich nicht ganz genau, denn es sind natürlich auch Geschäftskunden mit mehreren IP-Adressen oder gar ganzen Subnetz enthalten, außerdem gibt es auch noch einen gewissen "Eigenbedarf".
  • Durch die Übernahme durch Vodafone wird der IPv4-Pool auch nochmals wieder aufgefrischt werden, denn Vaderphone rennen die Kunden weg (Deshalb mußte man ja einen KNB kaufen), man hat dann erstmal wieder "reichlich" IPs übrig.

    Vodafone hat 5 743 616 IPv4-Adressen, allein für die Festnetzsparte (Vormals Arcor), aber nur noch 3,016 Mio Kunden
    = 49% Überschuß an IPv4-Adressen

    Die mehr als 2 Mio unbenötigten IPv4-Adressen kann man nun wunderbar für die Kabelkunden nutzen ... vorläufig fehlen da ja sogar nur 200 Tsd. ...

Leseratte10 hat geschrieben:PCP? Bei Kabel Deutschland "in Planung", bei Unitymedia "was ist das?"

Das belegt erst einmal gar nichts und kann alles heißen.
Entweder haben die Hotliner bei KDG mehr Schallplatten für Beschwichtigungen gelernt oder die Nachfrage ging an einen besonders "kompetenten" Ansprechpartner bei UM (Die ja nicht soooo schwer zu finden sind ...) oder oder oder.
Nur ganz vielleicht heißt das, daß Du in der Praxis bei KDG früher was von PCP hast als bei UM/KBW.
Zuerst einmal müssen es ja die Router-Anbieter in der Firmware realisieren, wenn im Sinne von "sobald" es denn mal standardisiert ist.

Leseratte10 hat geschrieben:Bridge? Bei Kabel Deutschland im Webinterface für jeden, bei Unitymedia unmöglich.

Eigentlich der Dreh- und Angelpunkt.
UPC enthält es den Kunden wohl vor, weil eben auch noch Ranzelrouter wie z.B. der TP-Link-Müll kursieren, die entweder IPv6 gar nicht oder zumindest keine AFTR-Tunnel beherrschen. Der Kunde hätte also die Möglichkeit, sich aus dem Netz zu schießen, wenn er mit einem TP-Link-Router o.ä. Müll den Bridge-Modus aktiviert, während er schon auf DS-lite umgestellt wurde.
Ob das angesichts eines AVM-Marktanteiles von über 2/3 wirklich mehr Supportaufwand ist, als von den Rotz-Routern verärgerte Kunden abzuwimmeln, wage ich nach wie vor zu bezweifeln, denn von den Nicht-AVM-Besitzern kann man auch noch einen gewissen Teil durch entsprechende Warnhinweise vor dem "Verderben" schützen.

Wenn es wirklich nur um das Wohl des Kunden ginge, wäre es auch durchaus möglich, den Anschluß nach der Umstellung z.B. 30 Minuten zu überwachen, ob aus dem zugewiesenen IPv6-Subnetz heraus ein AFTR-Tunnel aufgebaut wird und/oder Internet-Traffic stattfindet und widrigenfalls automatisch wieder den Router-Modus zu aktivieren.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 30.12.2013, 21:29

Leseratte10 hat geschrieben:Und als Antwort von UM, warum ein Bridge-Modus nicht möglich ist: "Weil die Geschäftsleitung das so entschieden hat". :wand: ...

Wie gesagt, "Angst" vor Supportaufwand:

DS-lite, also natives IPv6 verbunden mit einem AFTR-Tunnel, wird von vielen Routern nicht beherrscht.
Ich weiß nur von AVM und neueren D-Link-Routern sicher, daß sie es können.
Bei TP-Link ist es sicher, daß sie es nicht können (Außer vielleicht den 1-2 ganz brandneuen Modellen, die "schon" IPv6 können) und bei Asus, NetGear und Co. tendiere ich auch zum "Nein", da deren IPv6-Support lustlos hingeklatscht oder nicht vorhanden ist.

Man wägt also ab zwischen den Kunden, die man am Hals hat, weil man ihnen einen durch R*tz-Hardware verkrüppelten Zugang verkauft hat und denen, die man am Hals hätte, wenn sie bei untauglichen Routern den Bridge-Modus aktivieren würden und kommt wohl zu dem Schluß, daß man lieber erstere hat.

Bei KDG ist der Bridge-Modus hingegen meines Wissens nach auch immer mit IPv4 verbunden, das kann also nicht schiefgehen.
Aber wie schon aufgelistet hat KDG auch einen geringeren Fehlbestand an IPv4-Adressen als UPC/UnitymediaKBW, wobei letztere sich ja auch noch mit dem Simca Horizon zusätzlich das Leben schwer machen, denn damit erzeugt man Kunden, die eine IPv4-Adresse auch dann kriegen müssen, wenn sie an sich ohne auskämen.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon Leseratte10 » 30.12.2013, 22:05

Mit etwas Aufwand und einem Firmwareupdate der "Modems" dürfte sich aber auch das Problem des nicht tauglichen Kundenrouters lösen lassen, zum Beispiel indem im Unitymedia-Router sowohl ein Warnhinweis, dass man diese Option nur mit IPv6-tauglichen Routern einsetzen darf eingeblendet wird und außerdem (wie oben schon genannt) die Einstellung wieder zurückgesetzt wird, wenn 10 Minuten nach Aktivierung sich kein tauglicher Router gemeldet hat.

Dann könnten die Kunden mit vernünftigen Routern den Bridge-Modus benutzen, und die, die das "aus Versehen" anklicken, haben nach kurzer Zeit wieder die alte Einstellung.

Aber nein, dafür müsste man ja einen Aufwand X aufwenden, um das allen Routern und Modems von UM (soviele sind das doch gar nicht, oder? 3212, 3208, 3208G, 6320, 6360 und TK7200) beizubringen.
Stattdessen wendet man lieber einen Aufwand von mindestens 5*X auf (geschätzt), um immer wieder den Kunden an der Hotline das selbe zu erzählen.

Oder ein Anruf bei der Hotline "Ich hätte gern den Bridge-Modus", dann kann der Hotliner frage, welchen Router man dahinter klemmen will und dann abhängig von der IPv6-Fähigkeit des Kundenrouters entscheiden, diese Funktion freizugeben.

Sicher, das geht nicht mal eben in 5 Minuten, aber das Problem besteht schon so lange und eine andere Lösung ist nicht in Sicht - warum dann nicht mal etwas Resourcen dafür nutzen, mal Funktionen FÜR DEN KUNDEN in die Geräte einzubauen, und nicht immer nur "Die Option streichen, das hier streichen, die Option will die Geschäftsführung nicht, diese Option halten wir für unnötig, ...".
Sieht man ja an der fehlenden Fax und AB-Funktion in der 6320, und das nur mit der dämlichen Begründung, die Modems der anderen Kunden können das ja auch nicht und das wäre sonst nicht fair. Wenn die damit kommen sollten sie eigentlich auch sofort allen IPv4-only-Kunden die IPv4 "wegnehmen", weil das ist ja auch unfair.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon Hausmitteilungen » 31.12.2013, 01:19

Hat sich eigentlich niemand die Mühe gemacht und meinen Beitrag viewtopic.php?f=53&t=23008&p=277531#p277531 gelesen? Es gab darauf 0 Rückmeldung. Ich war kein Bestandskunde.

Ich denke nein.

Teaser:
Hausmitteilungen hat geschrieben:Ich wollte mal kurz mitteilen, dass ich nach unzähligen Telefonaten, E-Mails und Faxen eine IPv4 bekommen habe. [...]
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 31.12.2013, 05:38

Hausmitteilungen hat geschrieben:Hat sich eigentlich niemand die Mühe gemacht und meinen Beitrag viewtopic.php?f=53&t=23008&p=277531#p277531 gelesen? Es gab darauf 0 Rückmeldung. Ich war kein Bestandskunde.
Ich denke nein.

Ich denke doch.

An anderer Stelle habe ich mich sogar auf Deinen Fall bezogen, allerdings ohne mir die Mühe zu machen, Dein Posting erst herauszusuchen und zu verlinken. Ich habe an der Stelle darauf hingewiesen, daß es Meldungen von Einzelfällen gibt, die durch hartnäckiges Nachbohren auch als UM-Neukunde auf IPv4 gekommen sind.

Allerdings bist Du eben das: Ein Einzelfall; die meisten UM-Kunden sind bisher gegen die Wand gefahren.
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