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Probleme mit Unitymedia und IPv6

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon jcoder » 28.12.2013, 23:19

SpaceRat hat geschrieben:
jcoder hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Und solange die dummen Kunden fleißig auf die Falschen einprügeln

Ich denke, wenn sich die Kunden gegen die Anbieter wehren, bei denen sie Probleme haben, trifft es schon die Richtigen :zwinker:

Da stimme ich zu 100% zu.
Also: Wenn Ihr von außen nicht auf Euren IPv6-Anschluß kommt, dann beschwert Euch bei dem Anbieter, bei dem Ihr dieses Problem habt, nämlich dem, der Euch den IPv6-Zugang vorenthält.

[/quote]
Tja- aber genau da liegt der Knackpunkt: Kunden, deren Anbieter IPv6 nicht nativ am Anschluss bereitgestellen (und das ist der bedeutend größere Teil der Internet-Nutzer), haben zumeist keinen Leidensdruck.
An diesen Anschlüssen funktionieren ja alle Geräte, der Zugriff auf's Heimnetz, usw. ohne Einschränkung.

Und wenn doch ein Bedürfnis da ist, einen der wenigen IPv6-Anschlüsse zu erreichen, ist es für einen per IPv4 angebundenen Kunden i.d.R. wesentlich einfacher und kostengünstiger, IPv6 zu implementieren.
Kostenlose Tunnelbroker gibt es für dieses Szenario zur Genüge. Einige hast Du oben ja auch schon genannt.

Nicht das wir uns falsch verstehen- auch ich finde es befremdlich, dass man z.B. als Privatkunde in keinem deutschen Mobilfunknetz IPv6-Adressen erhalten kann- und auch nur wenige Festnetz-Anbieter DualStack anbieten.
Genau so wenig verstehe ich, dass es immer noch Hersteller gibt, die Ihre Geräte nicht (oder mit mangelhafter) IPv6-Unterstützung ausliefern.

Die Realität ist nur: Es ist so!
Und damit ist es vorprogrammiert, dass Du es als betroffener Kunde von Unitymedia zumindest schwerer haben wirst, als als Kunde von O2, der Telekom oder von Vodafone (auch wenn ich bei Letzterem von deren Politik der Zwangsrouter auch nicht viel halte).

Wäre Unitymedia transparenter und kundenorientierter mit der IPv6-Einführung umgegangen, wäre ich wahrscheinlich auch weiterhin UM-Kunde geblieben. Meine Entscheidung zum Wechsel war keine Entscheidung gegen IPv6 (das lässt sich besser und mit weniger Einschränkungen realisieren, als an einem UM-Anschluss) sondern ausschließlich eine Entscheidung gegen einen Provider von dem ich mich fehlinformiert und als Kunde im Stich gelassen fühl(t)e.
Denn so, wie UM IPv6 eingeführt hat, ging es ausschließlich auf Kosten der Kunden.
jcoder
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 29.12.2013, 00:32

jcoder hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
jcoder hat geschrieben:Ich denke, wenn sich die Kunden gegen die Anbieter wehren, bei denen sie Probleme haben, trifft es schon die Richtigen :zwinker:

Da stimme ich zu 100% zu.
Also: Wenn Ihr von außen nicht auf Euren IPv6-Anschluß kommt, dann beschwert Euch bei dem Anbieter, bei dem Ihr dieses Problem habt, nämlich dem, der Euch den IPv6-Zugang vorenthält.

Tja- aber genau da liegt der Knackpunkt: Kunden, deren Anbieter IPv6 nicht nativ am Anschluss bereitgestellen (und das ist der bedeutend größere Teil der Internet-Nutzer), haben zumeist keinen Leidensdruck.
An diesen Anschlüssen funktionieren ja alle Geräte, der Zugriff auf's Heimnetz, usw. ohne Einschränkung.

Das ist - momentan - überwiegend richtig.

Aber nehmen wir mal das Beispiel des Mobilfunkzugangs:
Warum beschwert sich derjenige, der übers Smartphone nicht ins UM-Heimnetz kommt, bei/über Unitymedia anstatt bei T-Mobile, Vaderphone, o2 oder E-?
In diesem Fall hat ja durchaus derjenige den Leidensdruck, der den antiquierten IPv4-only-Zugang hat, auch wenn er in Personalunion gleichzeitig auch Nutzer des DS-lite-Zugangs ist.

Es ist objektiv ein Fakt, daß der IPv4-only-Zugang der Problemverursacher ist, auch und insbesondere weil die DS-lite-Gegenseite auf einem Sachzwang (IPv4-Adressmangel) beruht, der einfach nicht wegdiskutiert werden kann. Die Transition auf IPv6 ist notwendig, unausweichlich und in vielen Fällen (Wachsende Provider) eben auch nicht mehr aufschiebbar, kurz und knapp einfach überfällig.

Daher habe ich ja auch mal den - fiktiven - kostenlosen IPv6-Sky-Cardserver ins Szenario eingebaut:
Nur die Tatsache, daß es sich bisher subjektiv nicht um sog. "Killerfeatures" handelt, die am IPv4-only-Anschluß nicht gehen, sorgt dafür, daß in irrationaler Weise der Verursacher von Schelte freigehalten wird.

Laß mal YouTube und/oder Facebook einen Monat lang die IPv4-Erreichbarkeit abschalten und Du siehst den größten Shitstorm aller Zeiten über Teuerkom & Co. hereinbrechen.

Sachlich technisch betrachtet gibt es aber genau gar keinen Unterschied dazwischen, ob man "nur" ipv6.google.com , six.heise.de oder das eigene Heimnetz nicht erreichen kann oder ob es sich um irgendwelche "superwichtigen" Seiten handelt.

jcoder hat geschrieben:Und wenn doch ein Bedürfnis da ist, einen der wenigen IPv6-Anschlüsse zu erreichen, ist es für einen per IPv4 angebundenen Kunden i.d.R. wesentlich einfacher und kostengünstiger, IPv6 zu implementieren.
Kostenlose Tunnelbroker gibt es für dieses Szenario zur Genüge. Einige hast Du oben ja auch schon genannt.

Die Tatsache, daß einige Dienstleister für die unfähigen Internet-Provider in die Bresche gesprungen sind, heißt nicht, daß diese aus der Pflicht sind.
Oder wie Du es so schön angedeutet hast: Vertragspartner ist eben Vodafone, die Telekom oder o2, die haben zu erfüllen und nicht SixXS oder Hurricane Electric.

jcoder hat geschrieben:Die Realität ist nur: Es ist so!

Das heißt aber nicht, daß man es nicht ändern kann.
Die Unitymedia-Kunden, die von Unitymedia eine Art Hexerei fordern (IPv4-Adressen herbeizuzaubern) müßten stattdessen denjenigen in den Allerwertesten treten, die den Murks verzapfen.
Dazu ist aber die Einsicht nötig, daß das Problem der kaputte Anschluß ohne IPv6 ist und nicht der intakte mit Dual Stack ohne öffentliche IPv4. Das ganze ggf. auch gepaart mit der Standfestigkeit, nichts an einem Zustand zu ändern, den man nicht zu verantworten hat.

Sicher ist es in der heutigen Arbeitswelt nahezu unmöglich, dem Chef zu sagen, daß die Projekte jetzt halt länger dauern, weil man ab sofort Daten nur noch per USB-Stick und Post austauschen kann, weil das Firmen-VPN nicht per IPv6 erreichbar ist. Aber auf 100 Telewichtel, denen der Chef jederzeit sagen kann, daß sie dann jetzt halt täglich im Büro anzutanzen haben, kommen bestimmt auch 1-2 wichtige Ingenieure o.ä., die sich genau das leisten können und wo der Chef dann der unfähigen IT in den Allerwertesten tritt.

jcoder hat geschrieben:Und damit ist es vorprogrammiert, dass Du es als betroffener Kunde von Unitymedia zumindest schwerer haben wirst, als als Kunde von O2, der Telekom oder von Vodafone

Das ist Ansichtssache und eben auch eine Frage der Nerven.

Wenn jemandem der Zugriff auf das NAS o.ä. wichtig wäre und dieser auch möglich ist (Also z.B. über IPv6), dann sollen sich gefälligst diejenigen darum kümmern, die darauf wollen, denn an sich sollte man ja meinen, daß die etwas von uns wollen.
Vielleicht liegt die derzeitige Haltung nämlich auch einfach daran, daß der Bekanntenkreis, dem man sein NAS zur Verfügung stellen will, ähnlich scharf darauf ist, wie auf die Dia-Vorführung vom letzten Wanderurlaub.

Zieh einen geilen Warez-Server oder einen kostenlosen Sky-Card-Server auf, aber eben IPv6-only und Du wirst sehen, daß sich dann auch die Nutznießer darum kümmern werden, darauf zu kommen ...

Und schon hat es der Benutzer mit IPv4-Krüppelanschluß schwerer ...

jcoder hat geschrieben:Wäre Unitymedia transparenter und kundenorientierter mit der IPv6-Einführung umgegangen, wäre ich wahrscheinlich auch weiterhin UM-Kunde geblieben. Meine Entscheidung zum Wechsel war keine Entscheidung gegen IPv6 (das lässt sich besser und mit weniger Einschränkungen realisieren, als an einem UM-Anschluss) sondern ausschließlich eine Entscheidung gegen einen Provider von dem ich mich fehlinformiert und als Kunde im Stich gelassen fühl(t)e.
Denn so, wie UM IPv6 eingeführt hat, ging es ausschließlich auf Kosten der Kunden.

Was man Unitymedia vorwerfen kann sind die verteilten Router. Wie ich unzählige Male bewiesen habe, läßt sich z.B. mit einer Fritz!Box IPv6 sehr gut nutzen.
Mit den Drecknikotzlor DK7200 und den Cisco EPC3208G kriegt der Kunde hingegen zusätzliche Knüppel zwischen die Beine geworfen, denn wenn ich weder IPv6-DynDNS noch eine brauchbar konfigurierbare IPv6-Firewall habe, macht der Zugriff über IPv6 wirklich keinen Spaß.
Das gilt aber umgekehrt z.B. auch für Vaderphone, die dem Kunden eine Easybox verpassen, die gar kein IPv6 kann.

Der andere Vorwurf, den man Unitymedia machen kann, ist die Inkonsequenz. Die einen Kunden werden mit IPv6 zwangsbeglückt, die anderen (Talbot-Benutzer) kriegen IPv4 only.

Unitymedia hat vorhersehen können, daß man irgendwann Kunden mit DS-lite versorgen muß.
Wenn ich als Provider in dieser Lage gewesen wäre, hätte ich frühzeitig auf Dual Stack gesetzt und IPv6 auch ins Lastenheft zum Simca Horizon genommen. Ebenso hätte ich dafür gesorgt, daß ich Hardware verwende, die nicht noch zusätzliche und unnötige Schwierigkeiten mit sich bringt.
Den Kunden mit öffentlicher IPv4 keine IPv6-Adressen zu geben hat einfach unterschwellig die - unwahre und gefährliche - Aussage, daß IPv6 an sich unnötig und nur eine Notlösung für Kunden 2. Klasse sei. Den IPv6-Kunden dann teilweise auch noch die letzte R*tzhardware zuzumuten, mit der IPv6 richtig zur Folter wird, bestärkt diesen Eindruck noch.

Die von mir verfassten Tutorials hätten von Unitymedia selber kommen müssen, gepaart mit potenter Hardware.
Zuletzt geändert von SpaceRat am 29.12.2013, 05:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon alyssa » 29.12.2013, 00:37

andy45 hat geschrieben:Ok das wäre nett ,konnte gestern noch ein Killzone Bundle im MM Onlineshop für 449 ergattern ,das wohl Montag eintrudeln wird .Habe nämlich die Befürchtung das mit dem Ipv6 nicht alle Spiele gehen .Könnte dann nur noch auf meinen bis 07.14 laufenden 1und1 DSL ausweichen .


So habe nochmal nachgeschaut, habe NAT Typ 2. Das Spiel Killzone Shadow Fall kann ich Online zocken.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon jcoder » 29.12.2013, 18:44

@SpaceRat: Wenn ich mich richtig erinnere bist Du doch auch noch über einen (wie Du ihn nennst) IPv4-Krüppelanschluss angebunden.

Warum eigentlich? Du könntest doch auch an dem Segen, den Unitymedia Dir mit einem DS-Lite-Tunnel gewährt, teilhaben! :zwinker:
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 29.12.2013, 20:35

jcoder hat geschrieben:@SpaceRat: Wenn ich mich richtig erinnere bist Du doch auch noch über einen (wie Du ihn nennst) IPv4-Krüppelanschluss angebunden.

Warum eigentlich? Du könntest doch auch an dem Segen, den Unitymedia Dir mit einem DS-Lite-Tunnel gewährt, teilhaben! :zwinker:

Da gibt es nichts zu erinnern, das kannst Du immer wieder in meiner Signatur nachlesen ...

Ich habe ein Cisco EPC3212, welches eh nur IPv4 kann, und dahinter eine Fritz!Box 7390, welche dann zusätzlich einen SixXS-Tunnel aufbaut, und natürlich ist mir dieses Ergebnis (Praktisch Dual-Stack) lieber als Dual-Stack lite.
Wozu sollte ich DS lite haben wollen, wenn ich vollwertigen Dual-Stack haben kann? Ich habe auch anderen gegenüber nie etwas anderes gesagt, d.h. wenn jemand als Bestandskunde seine öffentliche IPv4 behalten kann, dann habe ich das auch immer empfohlen (Und zusätzlich eine Tunnelanbindung für IPv6).

Trotzdem ist Dual-Stack lite die beste Option wenn nicht mehr genug IPv4-Adressen zur Verfügung stehen.
Wenn IPv4-Adressverfügbarkeit keine Rolle spielt, dann ist natürlich Dual Stack (Also öffentliche IPv4+öffentliche IPv6-Subnet) die Anbindung der Wahl.

Alle anderen Möglichkeiten (IPv4-only, IPv4-only mit CGN, IPv6-only) stellen keinen vollwertigen Internet-Zugang dar.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon jcoder » 29.12.2013, 21:41

SpaceRat hat geschrieben:Ich habe ein Cisco EPC3212, welches eh nur IPv4 kann, und dahinter eine Fritz!Box 7390, welche dann zusätzlich einen SixXS-Tunnel aufbaut, und natürlich ist mir dieses Ergebnis (Praktisch Dual-Stack) lieber als Dual-Stack lite.
Wozu sollte ich DS lite haben wollen, wenn ich vollwertigen Dual-Stack haben kann?

Tja- dann sind wir uns doch vollkommen einig :zwinker:

Bei UM gibt's die die Möglichkeit einer solchen Anbindung für Neukunden leider nicht mehr- beim Wettbewerb schon.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon SpaceRat » 30.12.2013, 00:18

jcoder hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Ich habe ein Cisco EPC3212, welches eh nur IPv4 kann, und dahinter eine Fritz!Box 7390, welche dann zusätzlich einen SixXS-Tunnel aufbaut, und natürlich ist mir dieses Ergebnis (Praktisch Dual-Stack) lieber als Dual-Stack lite.
Wozu sollte ich DS lite haben wollen, wenn ich vollwertigen Dual-Stack haben kann?

Tja- dann sind wir uns doch vollkommen einig :zwinker:

Nicht ganz.

Natürlich unternehme ich nichts, um von IPv4-only - welches ich durch SixXS zu einem vollwertigen Zugang aufwerten kann, auch wenn das eigentlich Unitymedias Aufgabe wäre - auf DS-lite zu kommen ...

jcoder hat geschrieben:Bei UM gibt's die die Möglichkeit einer solchen Anbindung für Neukunden leider nicht mehr- beim Wettbewerb schon.

... wenn ich allerdings vor die Wahl gestellt würde, entweder nur DSL mit 16/1 oder Kabel mit 100/5, dann würde ich auch dann Kabel nehmen, wenn es das "nur" noch mit DS-lite gäbe.

Die Router sind das eigentliche Problem, denn da ich nur 1play habe und brauche, bekäme ich wohl so eine Schrottgurke DK7200 und die geht gar nicht.
1&1 kriegt es als einfacher Reseller ja auch hin, jedem Kunden (Den Pseudo-Billigtarif mal außen vor) eine Fritz!Box zu stellen, so teuer kann die 6360 oder auch eine 6490 im EK also auch nicht sein.
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon Leseratte10 » 30.12.2013, 09:50

SpaceRat hat geschrieben:Die Router sind das eigentliche Problem, denn da ich nur 1play habe und brauche, bekäme ich wohl so eine Schrottgurke DK7200 und die geht gar nicht.
1&1 kriegt es als einfacher Reseller ja auch hin, jedem Kunden (Den Pseudo-Billigtarif mal außen vor) eine Fritz!Box zu stellen, so teuer kann die 6360 oder auch eine 6490 im EK also auch nicht sein.

So ist es. Und selbst, wenn sie das nicht wollen - wo liegt das Problem, wenn die sagen, jeder Kunde bekommt den DK7200, jeder Kunde hat die Möglichkeit, ein eigenes Kabelmodem anzuschließen, aber wenn der UM-Support bei anderen Problemen als einer gestörten Verbindung bis zur MMD-Dose in Anspruch genommen wird, muss zur Problemlösung das DK7200 angeschlssen werden.

Ganz einfache Lösung. UM kann weiter den Elektroschrott an die Kunden geben, die Kunden, die sich mit der Materie auskennen sind zufrieden, weil sie einen eigenen Router anklemmen können, die, die das nicht tun, sind zufrieden, weil sie schnell ins Internet kommen. Fertig.

Aber auf so einfache Lösungen kommt Unitymedia ja nicht.
______________________________________________________________

Außerdem noch ein paar Fragen an die hier mitlesenden Unitymedia-Mitarbeiter. Es wäre schön, wenn die mal beantwortet werden würden:


1. Was spricht dagegen, die oben genannte "Aktion" durchzuführen? Warum gibt man keine Kundenmodems frei?

2. Es gibt doch noch so einige Bestandskunden (oder Neukunden, die die Hotline vollgequatscht haben :zwinker: ), die noch IPv4-only haben. WARUM stellen sie diese nicht einfach auf echtes DualStack?
Dafür würden sie keine weiteren IPv4-Adressen brauchen, da die Kunden bereits eine haben, die Kunden können aber den Wechsel zu IPv6 langsam angehen und das Kundennetzwerk wird hoffentlich auch irgendwann IPv6-tauglich sein.

3. Kabel Deutschland plant den Einsatz von PCP (Port Control Protocol), womit der Kunde eine Portfreigabe im AFTR-Gateway einrichten kann. Damit wären die Probleme von DS-lite zumindest fürs Onlinespielen (Webserver [Standard-Port] geht natürlich nicht da es den Port 80 halt nur einmal gibt) aus der Welt geschafft. Ist soetwas in der Art auch bei Unitymedia geplant?
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon jcoder » 30.12.2013, 10:50

SpaceRat hat geschrieben:... wenn ich allerdings vor die Wahl gestellt würde, entweder nur DSL mit 16/1 oder Kabel mit 100/5, dann würde ich auch dann Kabel nehmen, wenn es das "nur" noch mit DS-lite gäbe.

Ich hab mich für VDSL mit 50/10 entschieden. 16/1 hätten mir aber auch vollkommen gereicht.
EasyBell vermarktet nur alle paar Monate an Aktions-Wochenenden den VDSL-Anschluss zum Preis von normalen DSL-Anschlüssen. 24,95 für einen VDSL-Anschluss inkl. Festnetz-Flat. Da habe ich zugeschlagen.
Ansonsten hätte ich auch mit normalem DSL gut leben können.

SpaceRat hat geschrieben:Die Router sind das eigentliche Problem, denn da ich nur 1play habe und brauche, bekäme ich wohl so eine Schrottgurke DK7200 und die geht gar nicht.
1&1 kriegt es als einfacher Reseller ja auch hin, jedem Kunden (Den Pseudo-Billigtarif mal außen vor) eine Fritz!Box zu stellen, so teuer kann die 6360 oder auch eine 6490 im EK also auch nicht sein.

Ja, die Nutzer, die mit dem DK7200 (oder davor mit der FB6320) zwangsbeglückt wurden, sind sicherlich besonders gestraft.
Unabhängig von der Höhe des EK's würde nichts dagegen sprechen, die 6360 gegen einen einmaligen Aufpreis als Option anzubieten.

Ich bin mal gespannt, ob die kommende Gesetzgebung bzgl. Zwangs-Routern wirklich Abhilfe schaffen wird. In diesem Bereich beckleckern sich ja einige Anbieter nicht gerade mit Ruhm.
jcoder
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Re: Probleme mit Unitymedia und IPv6

Beitragvon Knifte » 30.12.2013, 11:03

jcoder hat geschrieben:Ich bin mal gespannt, ob die kommende Gesetzgebung bzgl. Zwangs-Routern wirklich Abhilfe schaffen wird. In diesem Bereich beckleckern sich ja einige Anbieter nicht gerade mit Ruhm.


Ich bin mal viel eher gespannt, ob da eine Gesetzgebung kommt ;-)
Viele Grüße

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