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Portierungswahnsinn

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon orman » 04.02.2008, 15:49

Odious1978 hat geschrieben:Ist schwer zu verstehen, gelle!?

Es ist nicht nur eine Frage des Verstehens, sondern auch des Verstehen-Wollens! :zwinker:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Odious1978 » 04.02.2008, 16:17

Er kann es ja gerne alles Zeitgleich machen lassen, dann soll er dafür bitte auch die Kosten übernehmen.
Die technische Vorraussetzung der Hausanlage trägt der Kunde und der Hauseigentümer dem dieses gehört, also soll er diese dementsprechen von einen Fernsehtechniker modernisieren lassen und von diesem garantieren lassen das über diese Hausanlage 100%ig Telefon und Internet funktinieren wird.

Dann brauch der Sub-Techniker nur noch HÜP austauschen, Kabelmodem anschliessen und fertig.
Aber das will er bestimmt auch nicht, hehe. :brüll:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Höppemötzjer » 04.02.2008, 16:22

Odious1978 hat geschrieben:Gleichzeitige Abschaltung Festnetz und Anschaltung Telefon mit Rufnummernmitnahme über Kabelfensehen funktioniert nicht, weil hier zwei verschiedene Technikwelten aufeinandertreffen.

Woher nimmst du diese Information?
Du verbreitest hier Unwahrheiten und möchtest den anderen auch noch verkaufen, dass UM so arm und klein ist, um mit den anderen Providern zu sprechen.

Fakt ist: Das Portieren einer Rufnummer ist arbeitstechnisch eine Sache von Sekunden. UM ruft bei Telekom an und sagt, dass die Rufnummer portiert werden soll. Telekom trägt im Rufnummernportierungsserver das Ziel für die Rufnummer auf UM ein und löscht den Kunden aus der Vermittlungsstelle. UM ändert die Einträge in Ihrer Datenbank auf eigenes Netz. Und fertig ist der Salat. Wie und wann sie den Termin abstimmen, können die gerne unter sich absprechen. Aber die "gleichzeitige" Portierung ist möglich. Und lass dir bitte nichts anderes von einem Hotline-Mitarbeiter erzählen. Von mir aus kann auch ruhig eine Nacht zwischen der Umschaltung liegen.

Hier muss man leider komplett anders vorgehen, ob es dir gefällt oder nicht.

Mir gefält es nicht. Und deine Aussage wird dadurch nicht wahrer im Gehalt. Im Gegenteil, du verbreitest hier Unwahrheiten.

Erst wird Telefon über Kabelfernsehen freigeschaltet, erst dann kann UM gewährleisten das der Anschluss funktioniert, NICHT VORHER!!

Wie UM es derzeit macht, weiß ich selber. Aber es geht auch anders.

Deswegen wird deine Kündigung und Portierung erst danach bearbeitet, weil wenn der Telefonanschluss über Kabelfernsehen nämlich nicht funktioniert, dann ist deine RUFNUMMER UND DEIN FESTNETZANSCHLUSS FUTSCH!!

Wenn UM zuvor nicht richtig gearbeitet hat, stimmt deine Aussage. Aber UM wird doch im Interesse des Kunden eine saubere Umschaltung wünschen, oder nicht. Also wird UM im Vorfeld - bevor die Kündigung der alten Leitung bei der Telekom erfolgt - zum Kunden fahren und die Erfüllung der vom Kunden bestellten Leistung prüfen. Wenn alles okay ist, wird die Kündigung beauftragt. Der Kunde bekommt den Termin der Umschaltung und Anschaltung an das Netz der UM mitgeteilt.

Gruß
Thomas
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Odious1978 » 04.02.2008, 16:26

Ich verbreite Unwahrheiten :brüll:

Ich arbeite als Disponent bei einem Subunternehmen der diese Multimediaanschlüsse für UM montieren mein Freund.

Ich habe dafor Jahrelang im technischen Kundenservice der Deutschen Telekom gearbeitet und später als Auftragssachbearbeiter.

Davor wiederum habe ich Jahrelang bei UM gearbeitet (ehemals ish und ehemals Kabel Nordrhein-Westfalen).

Wenn du meinst ich habe keine Ahnung vom technischen Vorgehen dieser Firmen, dann ist die Arbeit wohl stillschweigend an mir vorbeigegangen und ich habe wärent der Arbeit dort geschlafen.

Und nochmal:
Die technische Vorraussetzung der Hausanlage hast du und der Hauseigtümer sich zu kümmern, nicht UM.
DAFÜR TRÄGT DEIN HAUSEIGENTÜMER DIE KOSTEN, WEIL ES SEIN EIGENTUM IST, NICHT VON UM!

Die technische Vorrausetzung kann UM nur bis zu ihrem eigenem HÜP gewährleisten, eventuell noch bis zum Verstärker den die Austauschen.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Moses » 04.02.2008, 17:16

Höppemötzjer hat geschrieben:Ich habe geschrieben, dass dem Kunden die Entscheidung bleiben muss, was er möchte:
a) eine sofortige Aufschaltung
b) eine Aufschaltung in 6-8 Wochen
[...]

Der Kunde hat aber nicht die Wahl zwischen a) und b). Es wird ihm Fall a) aufgedrängt, wodurch ihm doppelte Kosten beim alten Provider und UM entstehen.


In einer idealen Welt wäre es vielleicht so, dass der Kunde die Wahl hätte. Aber nenn mir bitte mal ein Beispiel, wo er genau diese Wahl hat. Also ich hab das noch nie gesehen. Was ich bis jetzt gesehen hab, war Fall a) bei UM und Mobilfunkbetreibern und Fall b) bei DSL Anbietern.

Klar wäre es seitens UM möglich zu versuchen, hier eine "Vorreiterrolle" zu übernehmen. Es stellt sich aber die Frage, ob sich der technische und finanzielle Aufwand da lohnt... wenn man hinterher einen 10 Jahres Vertrag an der Backe hat, weil der Techniker x-mal zu jedem Anschluss fahren muss und man die Telekom schmieren muss, damit die Aufträge auf den Tag genau bearbeitet werden (das scheint laut diversen Aussagen auch so ein Problem zu sein... Portierungen haben auch schonmal eine Woche gedauert, also Nummer nirgendwo erreichbar)...

Klar kann man da immer noch sagen: "Ich will das selber entscheiden". Aber im Prinzip kannst du das jetzt auch entscheiden. Wenn du a) möchtest, gehst du zu UM. Wenn dir das nicht gefällt, zwingt dir jeder DSL Reseller b) auf. :)
Moses
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Höppemötzjer » 04.02.2008, 18:36

Odious1978 hat geschrieben:Ich arbeite als Disponent bei einem Subunternehmen der diese Multimediaanschlüsse für UM montieren mein Freund.

Hast du da irgendetwas mit Portierung zu tun? Ich denke nicht, dass du als Disponent Einfluss auf die Rufnummernportierungsserver (kurz: RNPS) hast.

Ich habe dafor Jahrelang im technischen Kundenservice der Deutschen Telekom gearbeitet und später als Auftragssachbearbeiter.

Hast du dort irgendwann Einblick in die Vermittlungstechnik und das Zusammenspiel zwischen Vermittlungsstellen (S12) und den RNPS bekommen? Dann teile uns das bitte mit.

Davor wiederum habe ich Jahrelang bei UM gearbeitet (ehemals ish und ehemals Kabel Nordrhein-Westfalen).

Jetzt verstehe ich zumindest, weshalb du die Vorgehensweise von UM verteidigst.

Wenn du meinst ich habe keine Ahnung vom technischen Vorgehen dieser Firmen, dann ist die Arbeit wohl stillschweigend an mir vorbeigegangen und ich habe wärent der Arbeit dort geschlafen.

Hab ich nicht behauptet. Ich hab dir vorgeworfen, dass du Unwahrheiten über das Vorgehen bei Portierungen verbreitest. Es ist sehr wohl möglich eine Portierung gleichzeitig zwischen zwei Unternehmen vorzunehmen. Es ist aber eine Kommunikationssache. Und die scheint bei UM nicht vorhanden zu sein.

Die technische Vorraussetzung der Hausanlage hast du und der Hauseigtümer sich zu kümmern, nicht UM.
DAFÜR TRÄGT DEIN HAUSEIGENTÜMER DIE KOSTEN, WEIL ES SEIN EIGENTUM IST, NICHT VON UM!

Und nochmal: Ja, das NE4-Netz ist Hauseigentümersache. Und wenn UM über dieses Netz einen Dienst anbieten möchte, dann hat UM das auf eigene Kosten zu prüfen, ob der Dienst dort angeboten werden. Verkauf die Leute nicht für blöd!

Die technische Vorrausetzung kann UM nur bis zu ihrem eigenem HÜP gewährleisten, eventuell noch bis zum Verstärker den die Austauschen.

UM bietet eine Leistung an. Unabhängig davon, wem die Netze dazwischen gehören, muss UM die angebotene Leistung erbringen. Und wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Dafür muss der Kunde aber nicht bezahlen.

Gruß
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Höppemötzjer » 04.02.2008, 18:43

Moses hat geschrieben:Klar kann man da immer noch sagen: "Ich will das selber entscheiden". Aber im Prinzip kannst du das jetzt auch entscheiden. Wenn du a) möchtest, gehst du zu UM. Wenn dir das nicht gefällt, zwingt dir jeder DSL Reseller b) auf. :)


:D Das ist auch eine Wahl. Und dennoch kann ich dir sagen:

Wenn du eine DSL-Leitung bei der Telekom hast, dann kannst du dir durchaus eine zweite DSL-Leitung von NetCologne in die Wohnung schalten lassen - musst du nur angeben. Und die Voraussetzung ist natürlich, dass vom APL im Keller eine zweite CuDA (KupferDoppelader) in die Wohnung liegt. Wenn du dir das Kabel anschaust, was aus dem Keller kommt, dann wirst du feststellen, dass dort meist 4 Adern hochkommen. :zwinker:
Somit hat der Kunde bei DSL sehr wohl eine Wahl.

Gruß
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Odious1978 » 04.02.2008, 19:13

An- und Abschaltung und Portierung bei Festnetzanbieter kann man Zeitgleich planen, das ist überhaupt kein Problem.
Hier treffen aber zwei verschiedene Komponenten aufeinander. Festnetz und Kabelfernsehen.

Die Deutsche Telekom kann bis zu deiner TAE-Dose Messungen durchführen, ohne einen Techniker dafür rausschicken zu müssen. Warum? Muss ich dir ja nicht erklären, da du dich in dieser Technik auch auskennst.

Bei Kabelfernsehen geht dies nicht. Andere Technik, ander Verfahrensweise und Netzebenenzuteilung.
Die teschnische Vorraussetzung für die NE4-Ebene muss der Kunde und Hauseigentümer erfüllen.
Diese technische Vorraussetzung wird erst nach Auftragserteilung des Kunden und Terminabsprache für den Techniker vor Ort geprüft, nicht vorher, da der Kunde dafür nunmal selber zuständig ist.
Sicher kannst du dir gerne auf eigene Kosten einen Techniker bestellen der dieses schon im Vorfeld prüft, das ist gar kein Problem.
UnityMedia stellt erst mit der Freischaltung sicher das der Telefonanschluss funktioniert und ERST DANN KANN PORTIERT WERDEN, WEIL ERST DANN GEWÄHRLEISTET IST, DAS DER ANSCHLUSS FUNKTIONIERT.
Eine Zeitgleiche An- und Abschultung mit Portierung ist seitens von der Telekom und UnityMedia nicht möglich.
Eine Terminabsprache ist sehr Zeitaufwendig wenn zwei verschiedene Techniken aufeinander treffen.
1. Wann kann immer der Kunde wegen der Montage?
2. Wann kann Telekom Abschalten und Portieren? Kann da der Kunde auch?
3. Ist es zeitlich überhaut machbar dieses Zeitgleich hinzubekommen? Davon sind mehrer Faktoren abhängig. Erstmal der Kunde, der muss zu diesem Zeitpunkt können für die Montage. Ist da auch der HÜP und Hausanlage frei zugänglich? Darum muss sich der Kunde kümmern. Sind alle Kabel in Ordnung? Darum muss sich der Kunde kümmern. Ist die Hausanlage Rückkanalfähig? Darum muss sich der Kunde kümmern.

Das sind alles Risiken und Verantwortungen die UM tragen muss, weil viele Kunden und Hauseigentümer sich um diese technischen Vorraussetzungen der NE4-Ebene nicht kümmern oder nicht aussreichend kümmern. An dem Tag, wo Telekom abschaltet und portieren will und in der NE4-Ebene ist ein defekt, dann zieht der Techniker wieder ab und deine Rufnummer ist futsch.

Da muss UM leider nunmal eine Nummer sicher gehen und die Portierung erst später vornehmen und zwar erst dann wenn der Anschluss funktioniert.
Im Vorfeld schon jede Hausanlage usw. überprüfen, das kostet sehr viel Geld und Zeit. Dieses hat UM nunmal leider nicht zu verschenken und wird dies auch nie tun, weil die NE4-Ebene einfach nicht UM gehört.

Also noch besser kann ich es wirklich nicht erklären. Jetzt sollte sogar ein Toastbrot dies verstehen. :brüll:
Sorry!
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Bastler » 04.02.2008, 20:39

Nach 5 nahezu inhaltsgleichen Seiten sollte man vielleicht einfach mal darüber nachdenken, die ganze Sache hier zu irgnoreren :zwinker:.
Es bringt so ja doch nichts.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Moses » 04.02.2008, 21:15

Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn du eine DSL-Leitung bei der Telekom hast, dann kannst du dir durchaus eine zweite DSL-Leitung von NetCologne in die Wohnung schalten lassen - musst du nur angeben. Und die Voraussetzung ist natürlich, dass vom APL im Keller eine zweite CuDA (KupferDoppelader) in die Wohnung liegt. Wenn du dir das Kabel anschaust, was aus dem Keller kommt, dann wirst du feststellen, dass dort meist 4 Adern hochkommen. :zwinker:
Somit hat der Kunde bei DSL sehr wohl eine Wahl.


Technisch stimmt das... aber zeig mir mal einen Telefon Anbieter, der das macht. Netcologne und Arcor machen das definitiv nicht, das kannst du mir glauben, da hab ich lange über die Hotline mit denen diskutiert. Zweiter Anschluss: ja. Rufnummernportierung: Nein. Warum denn? Wir können dann doch einfach den alten Anschluss nutzen... blub. Da sind die genauso unflexibel, wie UM.
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