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Portierungswahnsinn

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon CrAckJAck » 18.01.2008, 19:18

Keine Ahnung wie es bei anderen anbietern aussieht, bei mir ist es so. Habe gerade noch mit NetCologne gesprochen.
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Re: Portierungswahnsinn @Moses

Beitragvon NüsserJong » 22.01.2008, 20:12

Hallo Moses,

Du schreibst:
Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss.


Natürlich ist es nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft etc., allerdings finde ich es schon ziemlich schade, dass meine Anmeldung (Wechsel von der T-COM zu UM) zwar am 17.11.07 von UM bestätigt wurde, ich meinen alten Vertrag eh nicht selbst kündigen darf, wenn ich mein Rufnummern übernehmen will und UM dann erst am 09.12.07 die Kündigung meines T-COM-Anschlusses veranlässt. Mein alter Vertrag kann immer zum Monatsende gekündigt werden. Also....hätte UM nicht 2 Wochen gebraucht, wäre ich einen Monat früher aus dem Vetrag gewesen.
Dadurch haben die Telekomiker meinen Portierungstermin mal eben auf den 28.01.08 gestellt. (Obwohl mir ein T-Com-Mitarbeiter den 27.12.07 bestätigte)
Prima, wenn man ca. 2,5 Monate beide Anschlüsse (T-COM und UM) bezahlen muss.

Nach mehrmaligen Telefonaten mit UM und der T-COM (die ich führen musste, weil die T-COM wohl nicht sonderlich korrekt mit einem Neuen Anbieter koorperiert) wusste keiner der beiden Anbieter Bescheid.
T-COM sagt:"die Portierung kann sofort erfolgen, das liegt in der"Hand" des neuen Anbieters" und UM sagt:"wir haben einen Portierungstermin zum 28.01.08 von der T-Com erhalten).

Nunja, dafür zahlt mir UM die Grundgebühr der T-COM. Immerhin 54EUR/Monat in Form einer Gutschrift. Das finde ich natürlich sehr korrekt.

Nun warte ich gespannt auf den 28.01.

Gruß
NüsserJong
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon CrAckJAck » 22.01.2008, 20:27

Wenn ich es gutgeschrieben bekommen haääte wäre es ja noch OK, aber kein Ar**h meldet sich bei mir trotz der Kündigung. Wie ich das sehe, geht dann das voll am Ar**h vorbei.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Höppemötzjer » 01.02.2008, 17:11

Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss. Wo das die Schuld von UM sein soll, dass das erst zum März geht, steht da nicht erklärt... (z.B. durch zu späte Kündigung, was ich aber nicht glaube, zumindest mein Vertrag mit NC hat sich immer um 12 Monate verlängert).


Es ist sehr wohl die Aufgabe von UM, mit dem alten Anbieter einen Termin für die Portierung der alten Rufnummer abzustimmen.

Wenn der Kunde bei UM einen Anschluss mit Rufnummernübernahme bestellt, dann wird der Vertrag bei UM auch dann erst wirksam, wenn die alte Rufnummer auf den Anschluss von UM geschaltet ist. Wenn UM verhindern möchte, dass der Kunde den Dienst von UM schon vorher in Anspruch nimmt, ohne dafür zu zahlen, dann sollte UM den Anschluss erst dann schalten, wenn die alte Rufnummer bereitsteht!

Was soll der Kunde mit zwei Anschlüssen?! Er kann den alten Anschluss nicht selbst kündigen, weil ansonsten die Rufnummer weg ist. Also muss er den Vertrag mit UM bereits vorher in Auftrag geben. Was UM daraus macht, liegt nicht im Ermessen des Kunden!

Ich finde es eine Sauerei, wie UM die Kunden zu vera.... Und UM wird mit dieser Masche noch ordentlich "op dr Schnüss fallen" - wie man in Köln zu sagen pflegt. Allen Kunden kann ich nur empfehlen, nicht bei der hirnverbrandten und kostenpflichtigen (!) Störungshotline anzurufen. Dann spendet das Geld lieber einem nahe gelegenem Meerschweinchen-Verein. Die produzieren wenigsten noch etwas sinnvolles mit dem Geld.
Wenn was zu klären ist: Direkt schriftlich mit "Einschreiben Einwurf"; Quittung verwaren; nach 10 Tagen reklamieren; nach weiteren 10 Tage Anwalt einschalten!

Gruß
Thomas
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Moses » 01.02.2008, 18:41

Höppemötzjer hat geschrieben:
Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat


Es ist sehr wohl die Aufgabe von UM, mit dem alten Anbieter einen Termin für die Portierung der alten Rufnummer abzustimmen.


Das ist richtig, das tun sie ja auch (wenn das Portierungsforumlar mal verarbeitet wurde). Aber trotzdem gelten die Kündigungsfristen und Laufzeiten deines alten Vertrages. Wenn du einen Vertrag mit UM schließt, noch Monate bevor dein alter Vertrag ausläuft, dann kann UM da überhaupt nichts für, sondern das ist auf deinem eigenen Mist gewachsen.

Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn der Kunde bei UM einen Anschluss mit Rufnummernübernahme bestellt, dann wird der Vertrag bei UM auch dann erst wirksam, wenn die alte Rufnummer auf den Anschluss von UM geschaltet ist.


Wo hast du das denn her? In meine Vertrag mit UM steht da nichts der gleichen (AGB). Das ist auch sonst eigentlich nicht üblich, wenn man einen Vertrag schließt, dann gilt der entweder sofort oder zu einem vorher vereinbahrten Zeitpunkt.

Klar, bei DSL Anbietern läuft das etwas anders. Das liegt aber nicht daran, dass die so schlau/nett sind oder so tolle Verträge haben, nein, das liegt einzig und allein daran, dass die die gleichen Leitungen weiternutzen und daher ein zweiter Anschluss technisch nicht möglich ist bzw. viel zu aufwendig. Wenn die könnten, würden die dir ihren Anschluss auch direkt schalten und dafür kassieren.

Vergleichbar wäre das z.B. bei Mobilfunk Verträgen. Wenn du einen Vertrag mit Anbieter A hast, der noch 1 Jahr läuft, aber mit Rufnummer zu Anbieter B wechseln willst und direkt einen Vertrag machst, da kannst du aber Gift drauf nehmen, dass dir Anbieter B direkt den Vertrag schaltet, Vorläufigerufnummer zuweist und kräftig mit kassiert. Und wenn du es nicht glaubst, dann probier es aus :P

Genauso läuft das bei UM und sonst überall auch (außer eben bei DSL / Telefonanbietern über's Telefonnetz). Sobald man einen Kunden hat, wird da auch kassiert, da ist es egal ob es sinnvoll ist oder nicht zwei Anschlüsse zu haben... Von mir aus noch ein hinkendes Beispiel dazu: Wenn du in den Laden gehst und ne neue Kaffeemaschine kaufst, wird der Laden dir die auch direkt geben und nicht erst warten, bis du deine alte weggeschmissen hast. Ja, das bedeutet das Wort "Kapitalismus" :P
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Höppemötzjer » 01.02.2008, 19:50

Deine Vergleiche hinken gewaltig. Denn beim Kauf einer Kaffeemaschine kann ich als Kunde selber entscheiden, was mit meiner alten Kaffeemaschine passiert. Da liegt es bei mir, ob ich beide Maschinen haben möchte, oder nur eine.

Wenn ich die alte Rufnummer mitnehmen möchte, dann bin ich auf die Mithilfe des neuen Anbieters angewiesen. Er muss die Kündigung durchführen. Ansonsten gibt es für mich keine andere Möglichkeit - so wie es UM auch auf der Webseite empfiehlt -, die alte Rufnummer auf den neuen Anschluss schalten zu lassen.

Der Vertrag ist dann erfüllt, wenn alle Punkte, die man vereinbart hat, ebenfalls erfüllt sind. Eine Vereinbarung bei Vertragsabschluss war die Rufnummernübernahme von meinem alten Anbieter. So steht es im Übrigen auch in der Auftragsbestätigung. Somit ist der Vertrag so lange nicht erfüllt, wie die Rufnummer auch noch nicht portiert ist.
Wenn UM dennoch schon mal den Anschluss schaltet, ist das deren Bier. Sie hätten es ja besser abstimmen können.

Eine andere Begründung von einer Hotline-Mitarbeiterin lautete im Übrigen: "Wir müssen den Anschluss vorher schalten, um zu testen, ob er funktioniert. Es könnte sonst sein, dass sie ohne Anschluss dastehen."
Ja hallo! Ist das mein Bier, ob ein Anschluss schaltbar ist, oder nicht? - Nein, ist es nicht. Wenn UM testen will, ob der Service bei mir überhaupt funktioniert, dann sollen sie es bitte schön auf ihre Kosten tun.

Wie wird ein Richter entscheiden? - Ganz einfach: Was soll ein normalsterblicher Kunde in einer Wohnung mit zwei Telefon- und Internetanschlüssen? Nichts. Denn er will nur EINEN Anschluss nutzen.

Gruß
Thomas
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Moses » 01.02.2008, 20:39

Höppemötzjer hat geschrieben:Deine Vergleiche hinken gewaltig. Denn beim Kauf einer Kaffeemaschine kann ich als Kunde selber entscheiden, was mit meiner alten Kaffeemaschine passiert. Da liegt es bei mir, ob ich beide Maschinen haben möchte, oder nur eine.


Trotzdem musst du dich um die Entsorgung der alten Kaffemaschiene selber kümmern, wenn du nur eine haben willst. Das ist das, worauf ich hinaus wollte... Ob du zwei, drei oder fünf Telefonanschlüsse haben willst, kannst du auch selbst bestimmen. Klar hinkt der Vergleich, weil durch die Kaffemaschiene keine laufenden Kosten entstehen, wenn ich sie nicht nutze... trotzdem bleibt das Prinzip dasselbe, wenn ich etwas kaufe, bekomme ich das auch.

Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn ich die alte Rufnummer mitnehmen möchte, dann bin ich auf die Mithilfe des neuen Anbieters angewiesen. Er muss die Kündigung durchführen. Ansonsten gibt es für mich keine andere Möglichkeit - so wie es UM auch auf der Webseite empfiehlt -, die alte Rufnummer auf den neuen Anschluss schalten zu lassen.


Es gibt aber die Möglichkeit mit der Bestellung so lange zu warten, bis die Laufzeit des alten Vertrages sich dem Ende nähert. Wenn es dann noch Überschneidungen geben sollte, übernimmt UM in vielen Fällen sogar die Grundgebühr für den alten Telefonanschluss (nicht Internet, nur Telefon). Wieder: wenn ich etwas kaufe, bekomme ich das auch und zwar so schnell wie möglich. Das ist eben bei UM erfreulich schnell.

Höppemötzjer hat geschrieben:Ja hallo! Ist das mein Bier, ob ein Anschluss schaltbar ist, oder nicht? - Nein, ist es nicht. Wenn UM testen will, ob der Service bei mir überhaupt funktioniert, dann sollen sie es bitte schön auf ihre Kosten tun.


Ja, und du bist dann der erste, der hier ne riesen Welle mit Androhung von Richter und allem sonstigen macht, weil er plötzlich gar keinen Anschluss mehr hat, weil UM bis zum letzten Moment gewartet hat und sich im Prinzip nicht dafür interessiert ob der Anschluss schaltbar ist oder nicht und dann gemerkt hat "geht nicht" und dein alter Anschluss dann auch weg ist. Was gefällt dir da jetzt besser? "Auf eigene Kosten" ist nen toller Traum, den du da hast... :P Meinst du UM sollte extra für dich nen TK vorbei schicken, den nen ganzen Tag beschäftigen mit Modem aufbauen, Verstärker austauschen usw nur um zu gucken ob es geht und dann alles wieder mitnehmen?? Und das ganze dann nur, weil du zu faul bist, dich um die Fristen in deinem Altvertrag zu kümmern?

Höppemötzjer hat geschrieben:Wie wird ein Richter entscheiden? - Ganz einfach: Was soll ein normalsterblicher Kunde in einer Wohnung mit zwei Telefon- und Internetanschlüssen? Nichts. Denn er will nur EINEN Anschluss nutzen.


Erstmal gibt es durchaus gute Gründe mehr als nur einen Telefonanschluss zu nutzen... das zeugt schon von einem sehr begrenztes Weltbild, wenn man die Möglichkeit gar nicht zu lässt.

Und was der Richter so sagt, wird stark von dem beeinflusst werden, was in dem Vertrag steht, den du geschlossen hast. Da steht nicht drinnen, dass der Vertrag erst gültig ist, wenn die Rufnummer übertragen wurde. Immerhin bekommst du eine vorläufige Rufnummer und kannst den ganzen Anschluss zu 100% uneingeschränkt nutzen => Vertrag zu den größten Teilen erfüllt. Die Rufnummern Portierung ist afaik ein davon losgelöster Auftrag, der ja auch in einem gesonderten Formular getätigt wird. Du kannst das ja durch prozessieren, wenn du nichts besseres zu tun hast, mich würde das Ergebnis schon interessieren... wobei ich halt denke, dass es darauf hinausläuft, dass du auf Prozesskosten sitzen bleibst.

Wie gesagt: Beim Mobilfunk ist es exakt dasselbe. Zwei Handyverträge braucht man auch nicht, wenn man nur die Nummer mitnehmen will, bekommt sie aber trotzdem. Und dieser Vergleich hinkt nicht, sondern ist der einzig richtige, da es sich um ein wechsel in ein anderes Netz handelt, genau wie beim Wechsel Telekom->UM.
Moses
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Odious1978 » 01.02.2008, 21:28

Wenn man seine Rufnummer portieren lassen will, dann kommt man leider nicht drumherum 2 Anschlüsse für ca. 4 bis 6 Wochen (oder sogar länger) parallel laufen zu lassen. Die Kündigung und Portierung der Rufnummer beim Festnetzanbieter wird erst dann in die Wege geleitet, wenn der Anschluss von UM montiert und freigeschaltet wurde, damit wird sichergestellt das der Anschluss beim Kunden technisch möglich ist und funktioniert.

Weiss der Kunde selber nicht wann der Festnetzanschluss ausläuft, oder zu wann man den immer kündigen kann, dann ist der Kunde selber schuld. Ich kaufe mir auch kein Auto ohne mich vorher genau über die Details und Sonderausführung zu informieren.

Weiss der Kunde z.B. das sein Vertrag immer am 1. des Monats kündbar ist, dann sollte er seinen Anschluss von einem Techniker (Subunternehmen) 4 - 6 Wochen vorher montieren und freischalten lassen, dann sollte der Portierung nichts im Wege stehen. Ist es ein Jahresvertrag der sich automatisch immer um ein weiteres Jahr verlängert, wenn z.B. nicht bis zum 01.03.2008 gekündigt wird, sollte man lieber den Anschluss von UM 2 Monate vorher montieren und freischalten lassen, so kann der Kündigung und der Portierung nichts im Wege stehen.

MfG
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Höppemötzjer » 01.02.2008, 22:36

Odious1978 hat geschrieben:Wenn man seine Rufnummer portieren lassen will, dann kommt man leider nicht drumherum 2 Anschlüsse für ca. 4 bis 6 Wochen (oder sogar länger) parallel laufen zu lassen. Die Kündigung und Portierung der Rufnummer beim Festnetzanbieter wird erst dann in die Wege geleitet, wenn der Anschluss von UM montiert und freigeschaltet wurde, damit wird sichergestellt das der Anschluss beim Kunden technisch möglich ist und funktioniert.


Wenn UM im Internet mitteilt, dass der Anschluss schaltbar ist, dann gehe ich davon aus, dass UM im Vorfeld entsprechende Tests durchgeführt hat. Nur so kann man dem Kunden glaubwürdig verkaufen, dass er seinen Anschluss bei UM schalten lassen kann.
Sollte UM eine Internetdatenbank führen, die einfach nur ein Straßenverzeichnis mit ihrem Anschlussgebiet beinhaltet, dann muss man UM unterstellen, dass die Datenbank lediglich der Lockung von Kunden dient.
Nochmal: Entweder ist eine Wohneinheit anschließbar oder nicht. Da muss nichts mehr getestet werden. Und wenn doch, dann liegt die Kostenpflicht beim Anbieter und nicht beim Kunden.

Weiss der Kunde selber nicht wann der Festnetzanschluss ausläuft, oder zu wann man den immer kündigen kann, dann ist der Kunde selber schuld.


Den Kunden trifft eine Mitschuld. Allerdings muss der Vertrag erfüllbar sein. Hätte der Kunde einen Telefonanschluss mit einer neuen Rufnummer bestellt, dann wäre es sein Bier, dafür zu zahlen. Wenn UM feststellt, dass die Rufnummer nicht portiert werden kann, dann muss der Vertrag aufgehoben werden.

Ich kaufe mir auch kein Auto ohne mich vorher genau über die Details und Sonderausführung zu informieren.


Wenn ich dem Händler sage, dass ich seinen BMW von ihm kaufe, wenn er mir den Motor dafür einbaut, dann ist der Vertrag erst dann erfüllt, wenn der Motor eingebaut wurde. Die Rufnummer ist noch nicht portiert, also muss ich auch nicht für einen nicht erfüllten Vertrag bezahlen.

Weiss der Kunde z.B. das sein Vertrag immer am 1. des Monats kündbar ist, dann sollte er seinen Anschluss von einem Techniker (Subunternehmen) 4 - 6 Wochen vorher montieren und freischalten lassen, dann sollte der Portierung nichts im Wege stehen. Ist es ein Jahresvertrag der sich automatisch immer um ein weiteres Jahr verlängert, wenn z.B. nicht bis zum 01.03.2008 gekündigt wird, sollte man lieber den Anschluss von UM 2 Monate vorher montieren und freischalten lassen, so kann der Kündigung und der Portierung nichts im Wege stehen.


Wenn UM unfähig ist, sich bezüglich schneller Portierung von Rufnummern mit den anderen Anbietern abzugleichen, hat das nicht der Kunde zu bezahlen. UM hat hier ein massives Problem in der Abwicklung von Aufträgen und lässt den Kunden dafür blechen. Das kann es nicht sein! Schließlich wechselt man ebenfalls zu UM, weil man Kosten sparen will. Durch doppelte Anschlüsse ist der Sparvorteil nicht gewährleistet.

Gruß
Thomas
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Re: Portierungswahnsinn

Beitragvon Odious1978 » 01.02.2008, 23:57

Du siehst das leider falsch und wie ich aus deinen Texten lesen kann, hast du dich leider in keiner weise richtig informiert.

UM ist nur bis zu ihrem eigenen ÜP verantwortlich, nur anhand dieser Daten im System können die sehen ob ein Multimediaanschluss möglich ist. Erst der Techniker vor Ort sieht dann die Innenhausverkabelung und Anlage die dem Eigentümer des Hauses gehört, darüber hat UM keine Daten, da es nunmal nicht deren Eigentum ist. Dieses überprüft dann der Techniker vor Ort ob die Verteileranlage und die Verkabelung so einen Multimediaanschluss ermöglichen. Ist dies möglich, dann wird sofort montiert und freigeschaltet.

Der Vertrag beinhaltet dein gewünschtes Produkt und dieses bekommst du auch, darin ist keine Portierung enthalten, sondern eine UM-Rufnummer. Wird der Anschluss montiert und freigeschaltet, ist der Vertrag erfüllt. Die Portierung deiner Rufnummer ist eine Serviceleistung die nicht zum Vertrag gehört und wird erst mit der Freischaltung deines Anschlusses bearbeitet.

Stell dir mal vor, die kündigen bei deinem Anbieter, haben schon ein Datum vorliegen für die Abschaltung deines Anschlusses und die portierung deiner Rufnummer und dann kommt erst der Techniker und stellt fest, die Kabelfernsehanlage des Hauseigentümer ist dafür nicht geeignet und du kannst das UM-Produkt nicht bekommen. Dann ist dein Anschluss bei T-Com (oder bei wem auch immer) und deine Rufnummer futsch.

Wenn du es jetzt nicht verstehst, oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
Deswegen auch mein Text von vorhin: Man kauft sich auch erst ein Auto wenn man sich vorher genau darüber informiert hat was es alles hat usw..


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