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Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon Andreas_ » 01.09.2012, 04:29

Ab Oktober soll endlich Unitymedia in Hanau verfügbar sein und ich würde gerne auf 2play 50 umsteigen... das maximal mögliche DSL 3000 ist ja nicht gerade der Bringer ;-)

Vor geraumer Zeit wurde im Haus analoges Kabel-TV genutzt; es gab allerdings Bildstörungen wegen denen auf Digital-Sat umgerüstet wurde --> kann dafür ein DECT-Telefon, das ca. 1m Abstand zur Wand an der außen das Coax-Kabel zum Dachboden geführt wurde verantwortlich gewesen sein?!?

Das besagte Kabel ist zwischenzeitlich entfernt und der (verplombte) Hausübergabepunkt ist an einem ungünstigen Punkt des Hauses (Ecke des Hauses außen). Der Keller nur über eine Außentreppe erreichbar.

Um unnötige Störungen zu vermeiden ist mein Plan ein Coax-Kabel von Außen ins EG, von dort in den Keller und in der Hausmitte zurück ins EG zu verlegen. Hier ist das Modem dann jederzeit greifbar und die W-Lan Ausleuchtung wie bisher ausreichend. Die Kabellänge ist ca. 15m.

Im Keller ist ein NW-Schrank mit Cat6 Verkabelung und GB-Router vorhanden.
Von hier aus gehen 4 Leitungen ins EG, an den Standort des bisher genutzten FB 7170 (von NTBA und Splitter hoch, 1xGB-NW und 3 x analoges Telefon runter. Es wird dann alles wieder über Patchfeld und GB-Router in beide Stockwerke verteilt).

Die Fritzbox ersetze ich dann gege das Kabelmodem und einen TL-WR1043ND -> 1x Lan würde ich wieder für Telefon nutzen. 1 x NW zum Router im Keller (XBox, Drucker und AV-Receiver), 1 x NW über das Patch-Feld direkt zum PC.

Gibt es hierbei etwas, was ich nicht bedacht habe oder besser lösen könnte?!?
Ob die Signalqualität ausreicht lässt sich vermutlich erst feststellen, wenn der Netzausbau beendet ist und ein Techniker vor Ort die neue Installation in Betrieb genommen hat (die Plombe darf ich ja nicht öffnen)?

Sollte das alles schon beantwortet worden sein; bitte ich um Entschuldigung -> dann war ich zu doof die Suchfunktion zu bedienen :wand:

Vielen Dank!
Andreas
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon Knifte » 01.09.2012, 07:39

Wieso legst du das Netzwerkkabel denn dann nicht direkt in den Keller bis zum NW Schrank?
Viele Grüße

Knifte
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon Andreas_ » 01.09.2012, 11:58

Habe ich vor... Es ist etwas missverständlich geschrieben: im Keller ist noch ein GB-Switch, aber der WLAN Router soll ins EG.
Vom EG zum Keller liegen schon 4 Lan Kabel (weil ich für das vorhandene DSL Splitter und Co im Keller habe).

Danke & Gruß
Andreas
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon ratcliffe » 01.09.2012, 13:27

Wenn Du ein relativ hochwertiges Koaxkabel verwendest, z.B.
http://www.reichelt.de/Verlegekabel-Ant ... K+AC100-25
hat dieses bis 1000 MHz ca. 0,2 dB Dämpfung pro Meter.
Das heisst, dass die 15 zu verlegenden Meter maximal ca. 3 dB haben werden.
Dass sollte kein Problem sein, selbst wenn der Verstärker erst am Ende des Kabels montiert wird - es sei denn, der Signalpegel ist schon am HÜP grenzwertig.
Deshalb würde ich im Zweifelsfall vorher bei UM nachfragen.

Wegen der hohen Schirmdämpfung des Kabels sollten auch DECT-Geräte in der Nähe des Kabels keine Störungen verursachen.
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon Cablemen » 01.09.2012, 16:10

Naja wie soll denn DECT den Kabelempfang stören? DECT liegt weit außerhalb des Freuqenzbereiches vom Kabelinternet bzw. TV (bis 1000Mhz) :kratz:
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon ratcliffe » 01.09.2012, 16:24

Korrekt. Es können aber Mischprodukte mit anderen Signalen entstehen, die im TV-Bereich liegen.
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon Andreas_ » 01.09.2012, 19:17

Das verlegte Kabel von Primacom war allerdings glaube ich eher mies -> geschätzte 3mm Durchmesser, 1-fach geschirmt und 25 - 30m lang, dann an einen Signalverstärker und nach weiteren 10m an die seinerzeit für terrestrischen Empfang vorhandenen Coax-Kabel... also quasi die maximal machbare Länge (ohne Schleifen legen)

Ich habe jetzt noch ein bisschen was gefunden und wenn ich es richtig verstanden habe, muss auch wieder ein Signalverstärker verbaut werden.
Keller müsste hierfür ja passen; die restliche Verkabelung wie oben geschrieben.

Stimmt das soweit?

Gruß Andreas
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon ratcliffe » 01.09.2012, 19:51

Der Verstärker wird von UM mitgebracht und installiert. Er ist schon deshalb erforderlich, um den Vor- und Rückkanal richtig einpegeln zu können.
Weil man ein gedämpftes Signal - was den Signal-/Rauschabstand betrifft - mit einem Verstärker nicht verbessern kann, gehört der Verstärker möglichst nah an den HÜP.
Insofern war die alte Installation wohl Mist.
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Re: Erneuerung der Inhouse-Verkabelung --> so richtig?

Beitragvon Bastler » 12.09.2012, 21:36

DECT kann das Kabelsignal nicht stören, eher im Sat-Bereich...
Aber: Es gab Fälle, da hat das DECT-Signal direkt in das Kabelmodem "reingehauen". Das war dann aber eine indirekte Störung, das Kabelmodem mag halt starke HF in der Nähe nicht besonders und "macht dicht" wegen zu hoher Feldstärke in der Luft (ab einer gewissen Feldstärke ist es dem Modem egal, in welchem Frequenzbereich der Störträger liegt und der "Tuner" macht Mischprodukte oder sonstigen "Blödsinn" - das ist bei einem Radio oder TV-Tuner nicht anders^^.
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