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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitragvon Bastler » 12.12.2012, 22:42

Ja, es gibt da inzwischen eine überarbeitete Einmessvorschrift^^.
Eigentlich ist die aber gar nicht viel anders als bisher, nur das man bisher so pegeln musste, dass der Maximalpegel erst bei Kanal 69 erreicht wird (der Kanal wurde und wird noch immer gar nicht genutzt), und jetzt dieses eben für den Kanal 85 (auch noch nicht vorhanden) macht, jedenfalls ist das das Endergebnis, was bei den ganzen kompliziert beschriebenen Vorgängen heraus kommen soll :zwinker: .
Das Vorgehen selbst ist eigentlich noch immer so, wie es ohnehin schon gemacht werden sollte ("normale" Übergabepegel angenommen): Alles "flat" einstellen, danach auf den maximalen Ausgangspegel stellen, dann die Interstage rein.
Das wurde eigentlich eh schon so gemacht, wenn man zumindest grob nach den Einmessvorschriften vorgegangen ist (in der Praxis erlebe ich es eher, dass überhaupt nicht, meist nicht mal ansatzweise, nach Messverschrift gearbeitet wurde).
Obwohl die Einmessvorschift meiner Meinung nach durchaus sinnvoll ist, allerdings "funktioniert" sie nur bei Anlagen mit "Standarddämpfungen" und "Standardkabellängen". Dann sind die Ergebnisse in der Tat meist an den MMDs ein fast glatter Frequenzgang bzw. eine ganz leichte Deemphasis.
Das funktioniert aber z.B. nicht in Anlagen mit größeren, nicht abgestuften Baumstrukturen, "Schrottkabeln" oder Anlagen mit langen Minikoax-Zuleitungen ...

Interessant ist, dass z.B. in neu geplanten Anlagen von UM, die mit Minikoax realisiert werden sollen, in der Planung auch für die Verstärker Pegel in der Planung vorgegeben sind, die man, wenn man nach Einmessvorschrift vorgehen würde, gar nicht so einstellen kann :D .


Abgesehen davon:
Wenn UM das Netz einfach so auf Betrieb bis 1 GHz umstellen würde (was vermutlich demnächst einfach so kommen wird), dann haben die ohnehin mehrere Probleme:
Gar nicht mal so sehr die nach der "alten" Einmessvorschrift gepegelten Anlagen. Im Gegenteil, die werden einigermaßen vernünftig laufen. Viel problematischer sind die ganzen Anlagen, die nicht danach eingemessen sind.
Die sind meiner Meinung nach in der Überzahl. Einerseits die ganzen Anlagen die gebaut und gepegelt wurden, bevor dieser ganze Einmessvorschriftskram eingeführt wurde (also die Anlagen, die nur nach S6 und K25 eingemessen sind), andererseits aber auch die Anlagen, die noch heute ohne Berücksichtigung der Einmessvorschrift gebaut werden (kommt dauernd vor, Preemphasis oder flat sind für viele "Techniker" absolute Fremdworte!), die Anlagen, wo bei (regelmäßigen) Störungstickets der "Techniker" jedes mal am Verstärker rumschraubt und beim Einmessen oftmals "improvisieren" muss, weil der TK bei der Installation eine Anlage mit Kabeln mit viel zu hoher Schräglage übernommen hatte, die es auszugleichen gilt :D (stelle in so einem Fall mal nach Einmessvorschrift ein: Damit wird man nicht auf Sollpegel an der MMD kommen...) .
Und generell die ganzen Anlagen, die jetzt schon nur noch gerade so die oberen UHF-Kanäle "durch gequält" bekommen . Bei Betrieb bis 1 GHz wird das sicher bei vielen nichts mehr^^.

Und der ganze Aufwand nur, weil die NE3 eigentlich nur für 450 MHz Betrieb geplant und dimensioniert wurde und man jetzt mit diversen "Tricks" versucht, die doppelte Bandbreite darüber zu übertragen...
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