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Fritzbox 6360

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Fritzbox 6360

Beitragvon Joerg123 » 06.07.2012, 23:52

Sicherlich haben auch die Fritzboxen ihre Macken, keine Frage, aber im Vergleich mit anderen Privatnutzer-Routern kenne ich kein besseres Gerät (und ich hab schon viele Router gesehen und konfiguriert!). Alleine die Menüstruktur ist kaum zu übertreffen, alles sehr logisch und recht übersichtlich (irgendwo hört es mit der Übersichtlichkeit halt auf, bei der Menge an Features), mit Optionen, welche dem Heimanwender kaum Wünsche offen lassen. Z.B. die Priorisierungsoptionen, bereits angefangen vor ~6-7 Jahren mit der Bevorzugung der ACK-Pakete und Telefondaten, quasi ein Muss für VoIP, das bieten andere Homeoffice-Geräte IN VERGLEICHBARER PREISKLASSE selbst heutzutage kaum, oder nur sehr eingeschränkt an - und das mir UM/andere Provider für ~35€/Monat keinen 1000 Euro Router dahin stellt, sollte jedem Menschen mit etwas Hirn klar sein.
In meinen Augen sind es vielfach die überzogenen Erwartungen der User, für diesen ja nicht wirklich teuren Router (vorallem im Verhältnis zu den Features). Z.B. Wlan ist nicht unbedingt das Highlight (was andere/vergleichbare "Billig-Router" oft deutlich besser hinbekommen) und noch weniger der Media- und NAS-Server. Im Allgemeinen, für nen bischen Musik hören über Netzlaufwerk und surfen auch mit mehreren Laptops, ist das völlig ausreichend, aber hier erwarten viele User die Performance und Stabilität von Profi-Hardware - steht ja so auf'm Karton, da kann ich das auch zu 100% erwarten bei ~150 Euro - theoretisch sicherlich richtig, in der völlig üblichen/gängigen Praxis aber mehr als naiv *g*
Es war schon immer so: Multifunktionsgeräte zeichnen sich nur selten (um nicht direkt NIE zu sagen) mit extrem herausragenden Leistungen der einzelnen Features aus, das ist doch nicht wirklich ein Geheimnis. Wer extreme Ansprüche an Wlan, NAS, (ISDN-)Telefonanlage hat, der sollte sich diese Geräte als eigenständige Hardware anschaffen und gut ist - aber das kost dann ja auf einmal richtig fett Kohle, das geht ja garnicht, man ist ja nicht doof und geiz ist geil ! schliesslich stehts ja aufm Karton, da muss diese kostenlose (oder sagen wir 5€/Monat wer TelefonPLUS nun wirklich nicht braucht) doch auch so gut sein wie z.B. ein Standalone NAS-Server der schon alleine 150 Euro kostet *kopfschüttel*
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Re: Fritzbox 6360

Beitragvon sebr » 07.07.2012, 00:14

Grothesk hat geschrieben:Warum eigentlich immer diese Fixierung auf Fritz!Büchsen?
Die Dinger sind bei weitem nicht so toll wie immer behauptet wird.
Ich persönlich halte die Mühlen für gnadenlos überbewertet.


Sehe ich absolut genau so. Wird wohl daran liegen, dass die Einrichtung so einfach ist - auf Kosten der Flexibilität.
Als Beispiel nenne ich da mal den DHCP Server: außer der lease range kann man nichts konfigurieren - nicht sehr zweckmäßig, auch für Privatanwender.
Den größten Fehler sehe ich aber bei UM: bei der TelefonKomfort Option wird einem die 6360 einfach aufgezwungen. Würde man alternativ auch hier das Kabelmodem anbieten, könnten sich die Nutzer einen Router nach ihren eigenen Wünschen kaufen. Damit wäre vielen Usern geholfen.
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Re: Fritzbox 6360

Beitragvon Joerg123 » 07.07.2012, 07:15

sebr hat geschrieben:
Grothesk hat geschrieben:Als Beispiel nenne ich da mal den DHCP Server: außer der lease range kann man nichts konfigurieren - nicht sehr zweckmäßig, auch für Privatanwender.

Da gehts ja logischer Weise um den lokalen Heimnetz-DHCP-Server, was anderes geht ja eh nicht, wann und ob ich eine neue InternetIP von meinem Provider bekomme kann kein Router/Modem beeinflussen (also zumindest bei Kabel-Internet, bei DSL bekommt man idR eh immer eine neue IP, aber generell ist es eine Konfiguartion beim Internetprovider, wie lange eine IP bereitgestellt und nach Abmeldung des Modems/Routers noch vorgehalten wird).
Also das schreib ich nochmal so direkt, nicht das wir uns falsch verstehen.

Und jetzt erklär mir, was es für einen normalen Privatanwender/>99% aller Heimuser für Vorteile hätte noch zusätzliche DHCP-Features zu haben ? eigentlich fällt mir ausser der Lease-Time überhaupt nix ein, was sich nicht konfigurieren lässt auf der Fritzbox und im Normalfall muss niemand daran was ändern, wo die lokalen Adressen dauerhaft vergeben werden.
Den Adressbereich einschränken ist ja noch sinnvoll, um neben dynamischen IPs auch noch statische IPs im Lan nutzen zu können. Vergebene Adressen, also deren "Verknüpfung" mit lokalen MAC-Adressen lassen sich ebenfalls je lokalem Endgerät bearbeiten/löschen und ebenfalls je Endgerät für dieses fest zuweisen - das ist ansich schon 3mal mehr, als 99% aller User brauchen *g* selbst der Zugriff lokaler Endgeräte aufs Internet lässt sich so simpel Zeit- und Portmässig einschränken, da fehlt nix und das doch auch noch so realisiert, dass es fast jeder DAU verstehen kann.
Also der DHCP-Server und dessen Features sind absolut TOP, da gibts nix, was einem da fehlen muss, selbst im geschäftlichen Einsatz, hab da schon mehrere VPN-Verbindungen zwischen Geschäftsstellen selbst mit dynamischen IP-Adressen eingerichtet. Bemängelt wird da vielleicht noch gerne der Datendurchsatz, aber da "siehe mein vorheriges Posting": wer in verschiedenen Bereichen, wie VPN-Server, Profi-Qualität/Performance benötigt, der sollte sich dann entsprechende Profi-Hardware kaufen und sowas nicht über diese "kostenlose" eierlegende Wollmilchsau nutzen (welche, wie geschrieben, in den meisten Fällen trotzdem ausreicht)

PS, sehe ich gerade erst :)
sebr hat geschrieben:
Grothesk hat geschrieben:Den größten Fehler sehe ich aber bei UM: bei der TelefonKomfort Option wird einem die 6360 einfach aufgezwungen

erstmal wüsste ich da gerne, was dir Telefonmässig so fehlt ? auch in dieser Kategorie sind für Privatanwender doch mehr als genug Features verfügbar welche kaum Wünsche offen lassen sollten. Viele eigenständige Telefonanlagen bieten deutlich weniger !
Und wenn man doch tatsächlich irgendwas anderes benötigt, was fehlt: wo ist das Problem eine ISDN-TK-Anlage anzuschliessen ? also was immer dir da fehlen mag kann man doch kaum als "übliche Funktionen" beschreiben, welche die Fritzbox alle bietet (und noch 3mal mehr halt). Ich weiss nicht, ob die 6360er Fritte, so wie zumindest die 7170er, maximal 2 parallele ISDN-Verbindungen zulässt - aber wenn es darum geht: dann braucht man für das, was dir da auch immer fehlen mag, eine Profi VoIP-TK-Anlage (und da guck dir mal die Preise an!), aber da bei TelefonPLUS (oder wie immer das nun heisst) die VoIP-Anmeldedaten zur Verfügung stehen, ist es eben nicht mal ein Probleme auf andere Hardware auszuweichen.

Persönlich finde ich die DECT-Menüführung, zumindest wie es meine Siemens Telefone darstellen, nicht wirklich einen Hit - aber kann man mit leben/deswegen bin ich noch nicht auf die Idee gekommen die originale Basisstation wieder anzuschliessen (welche mir dafür auch deutlich weniger Optionen biete).
Und ansonsten funzt bereits seit dem letzten Softwareupdate HD-Telefonie nicht mehr korrekt. Hab da aber auch nur eine Gegenstelle (ebenfalls UM) und die ist auch jetzt noch auf der alten Fritzbox-Firmware. Aber das ist ja auch kein zwingendes MUSS sondern ein nettes Goodie, welches man mangels kompatibler Gegenstellen idR eh kaum einsetzen kann. Von daher natürlich nicht schön, dass es nicht funzt, aber alles andere als wirklich wichtig.
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Re: Fritzbox 6360

Beitragvon boba » 07.07.2012, 13:27

Joerg123 hat geschrieben:Und ansonsten funzt bereits seit dem letzten Softwareupdate HD-Telefonie nicht mehr korrekt.

Mir ist auch aufgefallen, daß wenn ich ein HD-Telefonat führe, es wie wahnsinnig knattert und knackt. Das liegt an der neuen FB Firmware? Mit der alten Firmware habe ich HD nie testen können, weil erst mit der aktuellen Firmware SIP-Geräte gehen. Und meine beiden HD-fähigen Endgeräte sind ein DECT Mobilteil und die Fritz-Phone-App auf dem Smartphone. Naja, ein nicht wirklich essentielles Feature, im Gegensatz zur jetzt endlich gehenden SIP-Telefonie.
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Re: Fritzbox 6360

Beitragvon phoenixx4000 » 08.07.2012, 11:22

Tz Tz Tz

Nur am rumnörgeln...

Die FbF6360 hat doch wirklich alles, was man sich vorstellen kann.

Und wenn man die mit den Dingern vergleicht, die andere "Mitbewerber" so im Sortiment haben, dann finde ich doch, das die nicht unbedingt die schlechteste Wahl ist.

KabelBW bietet seinen Kunden folgende Lösung für den ISDN Bereich an:
"Siemens CAB-6114 (Kabelmodem mit ISDN-Funktionalität)"

Vielleicht bietet UM diese Lösung ja demnächst alternativ zum Telefon Plus mit FritzBox6360 an?
Ob dieses Produkt dann aber auch alle Erwartungen der Nutzer erfüllt sei mal dahingestellt.
Zumal hier, wie auch beim CISCO, Scientific Atlanta und den Motorola Modem's auch "nur" VoC verwendet wird, was eigentlich nur bedingt einen Ersatz für einen vollwertigen Festnetz-ISDN Anschluss darstellt.
Datenverbindungen, welche über einen klassischen ISDN Anschluss problemlos zu realisieren sind, sind halt über VoC / VoIP meist problematisch.

Ich denke, dann kommen die nächsten Kritiker die dann einen NAT/Router, eine DECT-Basisstation, ein VPN-Gateway, einen WLAN-AP, eine ISDN Telefonanlage und diverse andere Extras kostenlos mitgeliefert bekommen wollen.
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