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Drosselt auch Unitymedia?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon DianaOwnz » 04.04.2013, 16:31

wedok hat geschrieben:Wieviel kosten im Schnitt Unitymedia 100GB die ein User verbraucht ?
Ich habe im ganzen weltweiten Internet nicht eine Angabe dazu gefunden wieviel ein ISP für Traffic im Schnitt zahlen muss.
Nur das angeblich nicht der Traffic sondern die Bandbreite berechnet wird.
Aber auch hier könnte UM nen Schnitt errechnen wieviel pro 100GB.


1 TB Daten lag zu Zeiten als ich noch bei der QSC AG war bei unter 10 Cents innerhalb Deutschland, daß ist viel Jahre her ;)

Dürfte mittlerweile deutlich billiger sein.
Für Werbesender in HD 3- fach bezahlen ? Da könnt ihr lange warten ;)
Endlich sky KOMPLETT mit HD und GO - Keine Privaten ohne Alphacrypt!!!
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon Cosmichaos » 08.04.2013, 20:09

Es geht nur um Peaks (Spitzenzeiten), alles andere ist BWL-Kram der voll an der Praxis vorbeischießt.

Es ist ein Unterschied ob ein aktiver Algorythmus Traffic ausbremst oder ob am Ende nur die Bandbreite am Backbone nicht ausreicht. Ersteres ist meines Wissens nach bei Unitymedia nicht der Fall. Als Koaxial-Kabelnetz-Anbieter hat man eben den Vorteil, dass TV und Internet völlig unabhängig nebeneinander auf verschiedenen Frequenzbändern übers selbe Kabel laufen. Die ganze Infrastruktur bis zum Knotenpunkt erlaubt theoretisch heute auf Testsystemen bis 400Mbit und gleichzeitig je nachdem wieviele Tuner in der Praxis verfügbar sind theoretisch die Aufnahme aller Kanäle in allen angeschlossenen Haushalten. Signal ist halt da. Kritisch wird es erst bei der dauerhaft garantierten Mindestbandbreite. Natürlich kann das Backbone niemals dafür ausgelegt sein dass alle angeshclossen Haushalte ausgelastet sind, wäre ja auch ziemlich unwirtschaftlich. KabelDeutschland hat es genausowenig nötig wie Unitymedia zu drosseln. Beide können sich es erlauben, sind zwar Konkurrenten, aber nunmal regional getrennte Netze, es ist beim Kunden vor Ort nur entweder oder verfügbar. Die Alternativen sind die ganzen anderen offiziellen Drossler. Terrorkom. Andererseits macht sich durch den Kunden wirtschaftlich angreifbar wer nicht drosselt oder nicht zumindest Kündigungsrehct vorbehält und den Traffic nich monitored. Kann ja auch nicht angehen, dass irgendeiner an nem Rasperry Downloads schleifen lässt, nur weil er bsp. nich früher ausm Vertrag kommt.

Aber selbst wenn, warum sollte man den auskicken, solang der Standortausbau vorhanden ist und eh nich ausgelastet ist... soll er doch, es kostet nichts. Wenn so ein städtischer Standortausbau nicht mehr ausreicht wird der wohl recht zügig ausgebaut.

Es lässt sich so nicht messen was Unity die 100GB Kosten... praktisch kosten die genausoviel wie nur 80GB oder 1TB, stell dir vor Heute sind 10 Leute mehr außer Haus als erwartet. Kostet tuts wenns lahmt und die Leute anrufen, ob zu Spitzenzeiten oder Dauerhaft :D Zugrunde liegt doch eine Technik die eine gewisse Bandbreite scheffeln kann und ein Signalgeber der ne gewisse Leistung hat. Der kann so viel rund um die Uhr, und jeden ersten Dienstag im Monat (Windows Patchday) ist ein Peak. :D Die Kosten entstehen wenn der Knotenpunkt ausgebaut wird, durch Service. Sicherlich haben die einen Durchschnittsverbrauch angelegt, wo auch immer der liegt, aber du kannst davon ausgehen, dass dein einzelner Traffic, egal wieviel du auf max schaffst, nicht ins Gewicht fällt. Und selbst wenn das Internet mal lahmt weil der Signalgeber nich genug für alle kann, juckt das keinesfalls dein Fernsehen, nich zu wie bei Entertain xD Letztendlich werden die Knotenpunkte aufgerüstet von dem was an Geld reinkommt. :hirnbump:

Jeder weiß dass nirgendswo alle gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit saugen können und dass es besonders im Rahmen des Ausbaus zu Engpässen und Einbrüchen kommen kann. Mir ist es lieber die 150Mbit nur in 98% der möglichen Fälle (vorausgesetz Downloadserver hat diese entsprechend enorme Uploadkapazität) zu bekommen und dann an vielleicht 7 Tagen im Jahr mal nur 20Mbit, anstatt irgendwie ein vorher definiertes Limit aufgesetzt zu bekommen. Is ja nich so als ob denen die Gerätschaften um die Ohren fliegen würden, wenn zu viel gesaugt wird. Es kommt halt nur insgesamt nicht mehr wie insgesamt Übertragen werden. Man kann insgesamt immer mehr anfordern... die Leistung steigt durch Ausbau, auch die Inhalte und die Nutzung, die ganzen Drossellungsmodelle sind nichtmal zukunftsfähig. Man vergrault sich damit eher die Kunden als praktisch etwas zu bewirken, denn letztendlich macht man nen wichtigen Download nicht aus, sondern lässt den Rechner gefrustet über Nacht laufen. Wer dabei gewonnen hat ist fraglich. . . Gleiches gilt auch für den Seitenaufbau. Wenn 10 Leute zeitversetzt jetzt jeweils 10 Seiten aufmachen und für 2 Sekunden die Leistung absaugen ist das auf jedenfall besser, als bestimmte Kunden zwingen 5 Sekunden zu warten, weil es könnte ja möglicherweise ein Wenig-Surfer kommen der länger warten müsste und dann jetzt mal "dran" wäre :wand:

Ich mach doch auch nich ein Konzert mit nur 10000 plätzen wo 20000 kommen wollen und lasse dann 5000 reservierte plätze frei für andere die sich garnich angemeldet haben. xD

Verglichen mit allen anderen Providern kann ich nur sagen: UM macht derzeit alles richtig.
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon Matrix110 » 09.04.2013, 01:01

Die ganze Infrastruktur bis zum Knotenpunkt erlaubt theoretisch heute auf Testsystemen bis 400Mbit und gleichzeitig je nachdem wieviele Tuner in der Praxis verfügbar sind theoretisch die Aufnahme aller Kanäle in allen angeschlossenen Haushalten.


Nö 400MBit ist schon seit etlichen Jahren Praxis, UM gewährt dir von diesen 400MBit aber nur maximal 150MBit, das EPC3212 würde aber auch die 400MBit packen von den Tunern her zumindest(ob es die restliche Modem Hardware packt oder ob die irgendwann über 150MBit aufgibt weiß ich nicht)

Theoretisch kann man wenn man alle freien Kanäle verwendet (+Analogkanäle) locker über 1GBit per Kabel übertragen, aber für einzelne Kunden machen noch höhere Geschwindigkeiten wenig Sinn, aber die Cluster Kundschaft besser aufteilen zu können ist ja auch sehr sinnvoll...

Die Alternativen sind die ganzen anderen offiziellen Drossler. Terrorkom.


Naja noch drosselt die Telekom im Festnetz gar nichts. Selbst bei den VDSL Tarifen ohne Entertain, wo dies schon ewig in den AGB verankert ist wurde bis jetzt noch nichts gedrosselt. Aber natürlich hängt so immer die Keule über einem, was auch nicht ok ist. KDG dagegen drosselt auch wirklich, obwohl dies wie du erkannt hast oft einfach absolut sinnfrei ist.


Jeder weiß dass nirgendswo alle gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit saugen können

:brüll: Das wissen leider die allerwenigsten...die meisten sind der Meinung sie zahlen für 100MBit dann steht ihnen 100Mbit 24/7 garantiert zur Verfügung und jeder Server auf der Gegenseite muss das können!!!


Aber hinter der ganzen Drosselei stecken noch ganz andere Interessen, im Mobilfunksektor sieht man das schon.
Spotify bei T-Mobile, angeblich gibt es die Drossel weil ja sonst alles so extrem überlastet ist, aber solange man für Spotify bezahlt ist das aufeinmal egal....du willst Spotify nicht nutzen stattdessen lieber simfy oder wen auch immer? Pech gehabt nach 20 Songs ist dein Limit ausgeschöpft und du kannst nichts mehr machen den ganzen Monat.

Hier werden effektiv Dienste diskriminiert nur um den Gewinn der Telcos in die höhe zu treiben, da diese sich nicht damit abfinden wollen nur "Datendurchleiter" zu spielen, nein sie wollen deinen Medienkonsum lenken, weil genau dort das Geld lauert.
Siehe beschränkungen der Mobilfunkverträge: Kein P2P, kein Instant Messaging(=weniger MMS/SMSgebühren), kein VoIP(=weniger Telefongebühren), dann noch diese Undinger, dass man mittlerweile für Tethering etc. extra Kohle will...
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon Creep89 » 09.04.2013, 09:17

Dass die 100Mbit nicht 24/7 anliegen ist schon einleuchtend, trotzdem ist es nervig, dass Unitymedia auf ein solches beschi**ene Routing setzt. Ich könnte locker am Abend meine 100Mbit kriegen, wenn UM nicht so geizig wäre und alles über das aorta Netz schieben will und ich quer durch Europa wandern muss. :schnarch:
3Play 100MBit - Cisco 3208 - pfSense Router: Intel Atom C2558 Quadcore @ 2,4Ghz + 4GB RAM - Supermicro 19" 1U Chassis :kiss:
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon Moses » 09.04.2013, 11:20

Eigentlich ist es recht einfach herauszufinden, ob gedrosselt wird, oder ob irgendwas überlastet ist... wenn du schneller runterladen kannst, wenn du mehr TCP Verbindungen aufbaust (z.B. eine Download Software nehmen, die größere Downloads stückeln kann und dann an der Zahl für gleichzeitige DLs drehen), dann ist irgendwo ein Router überlastet und schmeißt Pakete weg (ein Router ist dann "überlastet", wenn die Leitung, in die er Pakete stopfen soll zu langsam ist für alle ankommenden Pakete und so die Queue voll läuft).

Der Grund liegt in TCP und den Mechanismen zum verhindern von Überlast. Wenn ein Paket verloren geht, geht TCP davon aus, dass irgendwo ein Router überlastet ist und bremst erstmal, um den nicht in den tot zu treiben (gab da bekannte Zwischenfälle in der Urzeit des Internets ;)). Dieses Verhalten kann man umgehen, indem man eben mehrere Verbindungen gleichzeitig aufbaut... dann werden einzelne davon öfter mal gebremst, die anderen beschleunigen in der Zeit aber schon wieder (je nachdem, wie sehr der Router überlastet ist). Natürlich überlastest man den Router so noch mehr TCP Verbindungen noch mehr und "verdrängst" andere Leute, die nicht so vorgehen... ;)

Wenn jemand den kompletten Traffic von deiner IP drosselt, dann kannst du auch mit vielen TCP Verbindungen keine (temporäre) Beschleunigung erreichen.
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon josen » 09.04.2013, 14:58

Hallo,

ob eine Überlastung des Segments vorliegt, lässt sich mit 80 Euro aus der Portkasse und einem Linux-Computer leicht herausfinden. Mache ich seit November, Anleitung siehe Signatur. Ich kann es nur empfehlen, denn Unitymedia stellt diese Informationen leider nicht zur Verfügung.

Grüße
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon madtech » 28.12.2013, 01:36

Hallo Leute, danke für eure Kommentare & Erfahrungen. :super:
Ich muss zu meiner Vermutung die sehr wohl begründet war, da sich zeitlich wirklich Probleme eingestellt haben usw... jetzt nach meiner first Jahr Erfahrung ein Lob an Unitymedia aussprechen:
Nach kurzen Telefonat mit dem Service & Seit letzten 4-5 Monaten habe ich nie wieder so etwas wie eine Drosselung gemerkt oder festgestellt!
Auch ohne alles zurückzusetzen & ohne Systembackup! immer mindestens 95% der Geschwindigkeit!
hier grade nochmals mich überzeugt: mein test:

http://www.speedtest.net/my-result/3191759165

Ich bin begeister! und mich hat der Service vor paar Tagen angerufen ohne mein Zutun & mein Monatsbeitrag angepasst zu neuen Tarifen & um 10€ Pro monat gesenkt
Einfach nur Geil!!!
Ich kenne kein besseren Anbieter in meinen Augen! :super:


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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon madtech » 28.12.2013, 01:39

Grade noch ein Test ohne system Reset:
weit über 100% :glück: :lovingeyes:

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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon unity2020 » 02.02.2014, 23:52

madtech hat geschrieben:Grade noch ein Test ohne system Reset:
weit über 100% :glück: :lovingeyes:

Bild


war nicht ausgangsthema drosselung ab einem bestimmten verbrauchten volumen im monat? oder drosselung bestimmter dienste zb filesharing?
wenn man telekom über ftth hat, dürften die werte auch traumhaft sein.
.

Fazit: Wer schlau ist, wechselt jetzt, wie es bereits viele andere tun :zwinker:
Unitymedia ist die Zukunft :super: (besonders auf dem Land)
.


.
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Re: Drosselt auch Unitymedia?

Beitragvon Dinniz » 03.02.2014, 13:27

Muss man dann noch 2 Monate später darauf reagieren? : P
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