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Kabelmodem - Tausend Fragen ;-)

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Kabelmodem - Tausend Fragen ;-)

Beitragvon yogi99 » 30.11.2007, 20:16

Hallöle,

hätte hinsichtlich der Installationsvoraussetzungen für das Kabelmodem folgende Fragen:

1. Installationsort

Bei mir liegen HÜP für Kabel und Telefon nebeneinander im Keller.
Von dort gehts zum BK-Hausverteiler und von diesem zu insgesamt 3 angeschlossenen Fernsehern.
Davon 1 mit ner "direkten" Leitung (Enddose im Zimmer) , 2 weitere in "Reihenschaltung" WoZi ("Durchgangsdose") und SchlafZi ("Enddose") versorgt.
Ferner sind die (2) Analog-Telefone parallel auf dem HÜP der Telekom aufgeklemmt. (Klingeln bei eingehendem Anruf parallel)

Nach mehreren Anrufen bei der UM-Hotline habe ich nun unterschiedliche Auskünfte zum Intsallationsort des KM erhalten.

Ist es möglich, das KM in Nähe der HÜP's von Kabel und Telekom (Telefon) zu installieren und somit die "vorhandene" Verkabelung weiterzunutzen?

Welche Anforderungen werden an die "Inhouse"-Verkabelung und die "Inhouse-TV-Dosen" gestellt?

Ist es möglich, vom KM die vorhandene TV-Verkabelung (also zum BK-Verstärker und von dort zu den Empfangsgeräten) zu nutzen und an einem Gerät (mit dem von UM bereitgestellten Receiver) "digital" und an den anderen Endgeräten -wie bisher- nur analog zu empfangen?

Was ist mit den im Keller endenden Kabeln der bisherigen Telefonverkabelung?

Können diese dort auf das KM (parallel oder mit 2 unterschiedlichen Ruf-Nr.) aufgeschaltet werden?
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Re: Kabelmodem - Tausend Fragen ;-)

Beitragvon Moses » 01.12.2007, 02:03

Also erstmal grundsätzlich: Das Modem hat rein gar nichts mit dem TV Empfang zu tun und am analogen TV Empfang ändert sich auch überhaupt nichts, der ist weiterhin genauso möglich wie jetzt. Für digital TV reicht es den digitalen Reciever einfach "zwischen" Kabeldose und TV zu klemmen, das sollte überall funktionieren, wo der analoge Empfang halbwegs vernünftig ist (bis auf das S02 Problem vielleicht, aber dazu gibt's im Forum viele Infos.. :)).

Theoretisch sollte man das Kabelmodem direkt hinter den HÜP klemmen können, es könnte aber sein, dass der Techniker das verweigert. Es soll wohl laut Spezifikation immer der Verstärker dazwischen sein. Das muss man im einzelnen mit dem Techniker klären, der die Dose für das Modem installiert. Die Telefonkabel können weiter verwendet, werden, man muss sie natürlich nur vom Telekom HÜP abklemmen... wenn es eine Sternverteilung ist, wäre es natürlich günstig das Modem im Keller zu haben, wenn die Telefone "hintereinander" geschaltet sind, dann kann man auch das Kabel von der einen Telefondose zur anderen nutzen und unten nur abklemmen, das Modem also in die Wohnung stellen.
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Re: Kabelmodem - Tausend Fragen ;-)

Beitragvon yogi99 » 01.12.2007, 12:31

Leider ist meine Frage damit nicht eindeutig beantwortet.

Kann das Kabelmodem denn nun definitiv zentral (d.h. im Keller bei den HÜP's) installiert werden oder nicht?
UM soll nicht bei mir, sondern bei meinen Schwiegereltern installiert werden und diese sind nicht gewillt, die
bisherigen Standorte der Telefone (in verschiedenen Zimmern) zu ändern.
Außerdem möchten diese nur am Wohnzimmer-TV "digital" empfangen, an den Geräten in den anderen
Zimmern jedoch weiterhin die bisherigen ("normalen", analogen) Sender empfangen.

Unter diesen Voraussetzungen ist daher UM nur von Interesse, wenn das Kabelmodem zentral im Keller
montiert werden kann, um die vorhandene Telefon- und Fernsehverkabelung weiterhin nutzen zu können.

Daher meine nochmalige Nachfrage...
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Re: Kabelmodem - Tausend Fragen ;-)

Beitragvon sauger345 » 06.12.2007, 18:19

das geht bei uns steht das modem auch im keller... direkt hinter dem verstärker
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Re: Kabelmodem - Tausend Fragen ;-)

Beitragvon Bastler » 06.12.2007, 22:54

Theoretisch sollte man das Kabelmodem direkt hinter den HÜP klemmen können, es könnte aber sein, dass der Techniker das verweigert. Es soll wohl laut Spezifikation immer der Verstärker dazwischen sein.

Lt. Vorschrift muss bei UM immer ein Verstärker eingesetzt werden. Das hindert den Techniker aber nicht daran, das Modem direkt im Keller zu montieren, dann wird da halt nen Verstärker, ein Abzweiger und ne Dose gesetzt und an die Dose eben das Modem angeschlossen. Das ist soweit alles kein Problem und das "verweigert" auch kein Techniker, wenn man das so von ihm verlangt (hoffen wir, dass dort auch eine Erdungsmöglichkeit vorhanden ist, denn wenn nicht, gibt es einen wirklichen Grund, dass der Techniker die ganze Installation verweigert ;-)).
Das gute ist, dass bei UM auch sogenannte NTUs als Verstärker zugelassen sind. Das sind ganz einfache Festverstärker mit RK mit ganz kleiner Verstärkung, die man halt nutzen kann, wenn ein Verstärker eigentlich gar nicht nötig wäre, und schon ist der Techniker der "Verstärkervorschrift" nachgekommen.

Zu den Fragen:
Kann das Kabelmodem denn nun definitiv zentral (d.h. im Keller bei den HÜP's) installiert werden oder nicht?

Klar kann es das. Man muss dann halt nur selbst vom am Modem vorhandenen Telefonanschluss auf die vorhandene Telefonverkabelung gehen (UAE-Kabel vom Modem auf UAE-Dose und an dieser alte Ableitung auf die Klemmen 5 und 6, alternativ Lüsterklemme auf zerschnittenen Telefonadapter und dann auf die alte Leitung >> Etwas Basteln ist nötig. Das kann aber gegen aufpreis auch von Sub gemacht werden).
Man muss jetzt nur bedenken, dass der Internetanschluss natürlich auch am Modem sitzt und somit in diesem Fall auch im Keller wäre. Man müsste also "selbst sehen, die man das zum PC bekommt". Aber so wie ich das hier raus lese, geht es hauptsächlich ums Telefon und der Internetanschluss wuird gar nicht genutzt, von daher also egal.

UM soll nicht bei mir, sondern bei meinen Schwiegereltern installiert werden und diese sind nicht gewillt, die
bisherigen Standorte der Telefone (in verschiedenen Zimmern) zu ändern.

Das habe ich heute erst wieder erlebt, und ehrlich gesagt, ich kann das absolut nicht verstehen, was daran so schlimm ist!
Folgender Fall heute:
Telefon steht im Flur, in dem (zu meinem Glück) auch eine TV-Dose sitzt. Nur halt gegenüber des aktuellen Telefonstandortes. An sich also fast ideale Voraussetzungen, Modem an die TV-Dose, Telefon daran und gut is (Natürlich noch Rückkanalverstärker in den Keller).
Nachdem ich aber nun dem Kunden erst mal erklärt habe, dass das UM.Telefon nicht am normalen Telefonanschluss angeschlossen wird, sondern am TV-Anschluss (das muss man jedem zweiten Kunden erklären und die meisten verstehen es dennoch nicht und Blicken einen dann nur äußerst merkwürdig an :hammer: ), wollte dieser zunächst den ganzen Auftrag stornieren, da das Telefon auf keinen Fall an einen anderen Standort kommen durfte.
Dieser "andere Standort" wäre direkt 3 m gegenüber des alten Standortes gewesen, und obendrein handelte es sich auch noch um ein Schnurlostelefon...
Jetzt legt er sich halt vom Modem eine Telefonverlängerung quer durch den Raum, damit das Telefon dort stehen bleiben kann :wand: .
Naja, mir solls recht sein :zwinker: .

Außerdem möchten diese nur am Wohnzimmer-TV "digital" empfangen, an den Geräten in den anderen
Zimmern jedoch weiterhin die bisherigen ("normalen", analogen) Sender empfangen.

Genau so wird es ja auch sein, es gibt beim normalen 3play / 3ia anschluss einen Digitalreceiver dazu, den man an jedem x-beliebigem TV-Anschluss im Haus genutzt werden kann (Vorausgesetzt, die Pegel passen, aber dafür sorgt ja der Installierende Techniker). Alles andere bleibt TV-mäßig wie es ist, also analog.
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