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Voice over Cable vs. Voice over IP

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon Baseindy » 24.04.2012, 13:24

Hi

ich brauche mal ein paar Erfahrungsbericht zu Voice over Cable sprich der Telefonie über das Kabelmodem.

Ich habe seit vielen Jahren VoIP und die "tollsten" Erfahrungen gemacht.

- Freizeichen bzw. Gespräch verzerrt oder langgezogene Stimme.
- Der Angerufe hört sich selbst als kleines Echo.
- Wenn man gleichzeitig viel "Internet-Traffic" erzeugt merkt man das im Gespräch.
- Aussetzer im Gespräch
- der Anrufer hört den Angerufen nicht

Da bei Voice over Cable eine extra Bandbreite für die Telefonie zur Verfügung steht wollte ich mal wissen ob die Sprachqualität dort besser ist.
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon Örni » 24.04.2012, 13:27

Ich telefoniere seit 2007 über Unitymedia... Einen Unterschied zum "normalen" T-Com Anschluss kann ich seit langem schon nicht mehr feststellen.
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon josen » 25.04.2012, 10:33

Hallo,

ich habe mit VoIP (Und VoC ist nichts anderes!) nur gute Erfahrungen gemacht. Ist auch nur Pakettelefonie. Die Vermittlungszeiten sind etwas besser als bei UM VoIP, aber nicht so kurz wie bei ISDN von der Telekom. Dich scheint das ganze ja technisch zu interessieren, also lies dir mal das folgende Whitepaper durch, da werden alle deine Fragen ausführlich beantwortet: http://www.voip-info.de/res/Technologie ... 9_ulko.pdf

Wenn du Festnetz-Eigenschaften brauchst, kauf dir eine USV und gut ist :)

Grüße
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon Baseindy » 25.04.2012, 12:41

Vielen Dank für den Link. Deine Vermutung ist richtig mich interessiert das technisch. :)

Ich spiele mit dem Gedanken auf VoC umzusteigen da ich mir von dem separaten "Telefoniekanal" Vorteile bei der Telefonie erhoffe.
Die Telefonie sollte beim gleichzeiten Surfen im Netz nicht beeinflusst werden das wäre schon mal ein Vorteil.

Mich wundert dass die Fritzbox 6360 die Telefonie nicht über VoC sondern über VoIP realisiert.

Habe hier noch einen Beitrag gefunden.
http://www.kabeldeutschland.com/static- ... ag_VoC.pdf
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon josen » 25.04.2012, 14:21

Hallo,

okay, dann versuchen wir doch mal eine technische Diskussion darüber. Ich bin auch über Fachwissen im Bereich DOCSIS dankbar :)
Eine nicht Beeinflussung kann dir niemand garantieren, schließlich benutzen beide Komponenten (Telefonie und Internetzugang) das selbe Medium: Koaxialkabel des Kabelnetzes. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass eine Beeinflussung viel geringer ausfällt oder fast nie auftritt. Grund dafür dürfte einfach sein, dass die Bandbreite des Internetzugangs nicht mitbenutzt wird, sondern ein eigenständiger Kanal benutzt wird. Da kann Unitymedia dann auch diesen Kanal stark beeinflussen, was Priorität angeht.

Einiges in dem Memo von dir trifft aber auch auf Unitymedias konkrete Installation nicht zu. Schau dir zum Beispiel mal die Aussage an, VoIP würde übers "Internet" laufen. Die ist nur zum Teil wahr. Tatsächlich verlassen VoIP Pakete nicht das Unitymedia Netzwerk, wenn du über die zentralen Unitymedia VoIP-Switches telefonierst. Und eine Alternative zu Packet Cable (worüber VoC recht wahrscheinlich ja betrieben wird) gibt es auch für das IP-Netz der Unitymedia: QoS mit IEEE 802.1p. Ich meine mich zu erinnern, dass 2008/9 rum auf meiner Fritz!Box 7170 sogar das TOS-Feld auf 0x10 ("Minimize Delay") gesetzt war.

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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon sam187 » 25.04.2012, 15:19

Moin,

ich wollte es auch gerade anmerken, eigentlich muss man bei Unitmedia die folgenden drei Szenarien betrachten:

- Voice over Cable (Telefonie am analogen Port des Kabelmodems)
- Voice over IP innerhalb des Unitymedia Netzes (SIP/Telefon+, bzw. jetzt Telefon Komfort oder wie auch immer)
- Voice over IP über einen Provider außerhalb des Unitymedia Netzes (Sipgate, ...)

Leider fehlt mir Detailwissen zur technischen Umsetzung von Voice over Cable. Prinzipiell glaube ich jedoch dass eine Voice over IP Nutzung innerhalb des Unitymedia Netzes (VoIP per Telefon+) nicht viel schlechter sein kann als VoC. Warum? Es fließt kein Traffic über fremde Routen/Provider, spricht UM hat es selbst in der Hand über geeinete Maßnahmen (QoS, ...) für entsprechende Qualität zu sorgen. Mich würde allerdings wirklich mal interessieren ob bei VoC getrennte Bandbreite, oder z.B. ein getrenntes "VLAN" genutzt wird.

Zu Beginn meiner UM Zeit (lange her, damals 2MBit) habe ich VoC genutzt, die letzten knapp 18 Monate VoIP im UM Netz per Telefon+. Fazit: ich konnte keine spürbaren Qualitätsunterschiede feststellen.

Was ist meinen Augen für eine VoIP Nutzung (egal ob im UM Netz oder extern) spricht ist die Flexibilität die ich z.B. bzgl. der Providerwahl habe (least cost routing). Ich bin nicht gezwungen für 20ct/min über UM zu Mobilfunkanschlüssen zu telefonieren. Natürlich kann man auch VoIP mit VoC kombinieren, aber ich persönlich mag es aus Prinzip nicht den analogen Telefonport des Kabelmodems wieder für meine internen VoIP Telefone zu digitalisieren.

Seit Januar nutze ich nun 1play + Sipgate (ich wollte mehr Bandbreite aber keine Fritz!box 6360), sprich eigentlich den "worst case" aus Telefonie-Qualitätssicht. Bisher habe ich noch keine Klagen bzgl. meiner Telefonqualität zu hören bekommen. Funktioniert zurfriedenstellend, trotz des bösen weiten Internets :naughty:

Grüße,
Sascha
sam187
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon HNIKAR » 25.06.2012, 17:32

*ausgrab*

Schöner Thread! Den gilt es - wie ich finde - zu vertiefen.
VoC, nicht VoIP, hat meines Erachtens nach großes Potential, wenn es richtig implementiert wird.
-> viewtopic.php?f=10&t=20954
Ich weiß, das sind durchaus besondere Anforderungen bzw. hohe Ansprüche, die ich an die Telefonie (im Kabel) stelle. :kafffee:

An der Stelle würde ich gerne, da mir schlicht die Produkt-/Portfolioinfo fehlt, den letzen Beitrag von sam187 aufgreifen und das mal kurz auf meinen örtlichen Netzbetreiber herunterbrechen. Korrigiert mich also bitte, wenn ich falsch liegen sollte...

1. Fall (=VoC):
Wenn ich mir die Tarifübersicht unter http://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/inter ... ebersicht/
mal hernehme (ja, da fehlen ein paar Pakte aber das tut jetzt nichts zur Sache), dann habe ich da beim Punkt "Telefonanschluss" die jeweilige Variante bzw. die Anzahl der verfügbaren Leitungen aufgeführt.
Ich nehme an, dass alle Pakete mit einer oder zwei ausgewiesenen Leitungen grundsätzlich via VoC realisiert werden.
Sprich, wenn man z. B. zum CF C für 29,90 € die sog. Option "Zweite Telefonleitung" hinzubucht, ist man immernoch bei VoC und erhält bei der Telefonieleistung dann exakt das selbe, wie wenn die Tarife CF P, CF E oder CA P gebucht werden.
Was hier aktuell und konkret für Hardware (bei eMTA + Router) geliefert wird, kann ich nicht sagen.
Seit ein paar Tagen ist jedenfalls offenbar die neue Fritz!Box 6340 Cable für 29,90 € bestellbar.
Wann oder ob es die total abgespeckte Variante Fritz!Box 6320 Cable gibt/überhaupt gibt, weiß ich nicht. Wisst ihr es?
Bemerkenswert finde ich hier, dass es m. W. n. bei UM kein Paket gibt, welches standardmäßig "2 Leitungen" mitbringt.
Im UM-Gebiet muss man also immer extra blechen. :zunge: Dafür sind die Preise bei euch insgesamt günstiger. :wein:

2. Fall (=VoIP via KNB):
Wie oben. Allerdings wird in diesem Szenario die sog. Option """""ISDN""""" (hier kann man einfach nicht genug Gänsefüßchen setzen...) gebucht. Und jetzt macht's - wenn ich das richtig verstanden habe - peng! Nun ist die Telefonie komplett und ausschließlich via VoIP realisiert. Sowohl die erste, als auch die zweite "Leitung" finden nur noch via VoIP im allgmeinen Datenstrom statt. D. h. es zieht a bissl was von der Kabelinternetbandbreite weg.
Und um genau dies besser als bisher verwalten zu können, wirft Kabel BW (wie alle anderen KNB auch) all jenen Kabelkunden mit Pseudo-ISDN-Option die Fritz!Box 6360 Cable an den Kopp. Gratis wohlgemerkt!
Nicht dass man mich falsch versteht - AVM liefert stets Top-Hardware.

3. Fall (=VoIP via Drittanbieter/SIP-Account):
Seit Jahren eine Grundfunktion bei vielen gängigen Routern - insbesondere bei allen Fritz!Boxen von AVM.
Dies schließt natürlich auch die drei o. g. "Cable"-Ausführungen selbiger ein. Allerdings haben die KNB hier
wohl der Nutzung von Drittanbietern wie z.B. Sipgate oder easybell einen Riegel vorgeschoben.
Diese Funktion sind im Telefoniereiter der F!B gesperrt worden und stehen dem Endkunden damit nicht mehr zur Verfügung.
Ich wage strak zu bezweifeln, dass hierfür technische Probleme ausschlaggebend sind und rechne das daher dem Geschäftskreis "miese Monopolpolitik + GMax" zu. Soweit mir bekannt, war es mit einer NICHT-CABLE-Fritz!Box bereits in der Vergangenheit jederzeit problemlos möglich, einen SIP-Account einzurichten und damit ganz normal zu telefonieren.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man die Kunden hier so künstlich einschränkt und gängelt.
Jetzt steht man vor der Wahl - entweder veraltete Hardware nutzen, oder auf Driattanbieter-VoIP komplett verzichten.
Bravo liebe KBW & übrige KNB! Was für ein enormer Fortschritt! :hammer:


Ich hake hier übrigens so ein, da ich gerade den KBW-Anschluss meiner Mutter und ihres Partner aufrüsten
soll und nun rasch wie begeistert feststelle, im Prinzip hier nur die Wahl zwischen Pest, Pest und Cholera zu haben.
Außerdem kann es nicht schaden, für andere an der Technik interessierte Leser mal festzuhalten, wovon hier
geschrieben überhaupt wird und was er selbst am Anschluss anliegen hat. Das macht es einfacher und verständlicher.
Wenn ich demnächst mal Zeit habe, würde ich an der Stelle seher gerne näher auf VoC =! VoIP eingehen.
Aber macht ruhig mal so lange weiter... :super:
MfG,
HNIKAR

Fernsehen: DVB-C via Kabel BW am LG 47LE8500 (Slim-Panel LED-TV mit integriertem C-Receiver), kein PAY-TV (niemals!)
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon josen » 25.06.2012, 19:12

Moin,

HNIKAR hat geschrieben:*ausgrab*
3. Fall (=VoIP via Drittanbieter/SIP-Account):
Seit Jahren eine Grundfunktion bei vielen gängigen Routern - insbesondere bei allen Fritz!Boxen von AVM.
Dies schließt natürlich auch die drei o. g. "Cable"-Ausführungen selbiger ein. Allerdings haben die KNB hier
wohl der Nutzung von Drittanbietern wie z.B. Sipgate oder easybell einen Riegel vorgeschoben.
Diese Funktion sind im Telefoniereiter der F!B gesperrt worden und stehen dem Endkunden damit nicht mehr zur Verfügung.
Ich wage strak zu bezweifeln, dass hierfür technische Probleme ausschlaggebend sind und rechne das daher dem Geschäftskreis "miese Monopolpolitik + GMax" zu. Soweit mir bekannt, war es mit einer NICHT-CABLE-Fritz!Box bereits in der Vergangenheit jederzeit problemlos möglich, einen SIP-Account einzurichten und damit ganz normal zu telefonieren.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man die Kunden hier so künstlich einschränkt und gängelt.
Jetzt steht man vor der Wahl - entweder veraltete Hardware nutzen, oder auf Driattanbieter-VoIP komplett verzichten.
Bravo liebe KBW & übrige KNB! Was für ein enormer Fortschritt! :hammer:


Das nächstemal doch besser nochmal nachsehen. Angehängt ein Screenshot einer Fritz!Box 6360 Cable mit Firmware 05.24 von vor einer Minute:
Bild

Es geht also doch. Man sollte Unitymedia nicht auch noch Unwahrheiten ins Nest legen :)

Grüße
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon sam187 » 26.06.2012, 08:02

Wie es mit einer 6360 im UM-Netz ist wusste ich ehrlich gesagt nicht (fremde SIP Provider), da ich das Teil bewusst gemieden habe und nun 1play mit eigenem Router nutze. Aber ich finde es natürlich gut dass UM das nicht beschränkt hat.

Ich konnte damals schon zu meinen Kabel Deutschland Zeiten (Hamburg) in der von KDG gelieferten 7270 fremde SIP Provider nutzen. Genau das meinte ich ja mit dem Vorteil von SIP (über KNB-SIP oder fremde SIP-Provider) gegenüber VoC: ich bin einfach flexibler bzgl. meines Telefonieroutings, denn sowas wie "Preselection" (wow, ist schon ein paar Tage her) gibt es nicht mehr.

Natürlich bleibt der Punkt bestehen, dass VoC wahrscheinlich dedizierte, vom Internet getrennte, Bandbreite nutzt. Aber das war auch meine letzte Frage, ist das wirklich der Fall, bzw. wie wird das technisch realisiert? Wäre schön wenn jemand der Ahnung davon hat mal etwas dazu schreiben könnte, hier schauen doch genau UM-Mitarbeiter rein :zwinker:

Hnikar: ich kann deine Skepsis gegenüber VoIP grundsätzlich verstehen. Zum Thema Latenzen, hier ein paar Praxiserfahrungen meinerseits. Ich habe mir gerade mal meine Log-files für Gespräche über Sipgate im UM-Netz angeschaut: meistens (=ca. 90-95%) ~10ms, an schlechten Tagen 20-30ms, im gesamten letzten Monat zwei Ausreißer ~100ms. Weder wir noch unsere Gesprächspartner haben beim telefonieren etwas "gemerkt". Aber jeder ist diesbezüglich unterschiedlich sensibel. Andere sehen das Flackern von LED Rückleuchten an Fahrzeugen, ich nicht. Will sagen, das sind nur meine persönlichen Eindrücke.

Grüße,
Sascha
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Re: Voice over Cable vs. Voice over IP

Beitragvon HNIKAR » 26.06.2012, 10:19

josen hat geschrieben:Moin,

Das nächstemal doch besser nochmal nachsehen. Angehängt ein Screenshot einer Fritz!Box 6360 Cable mit Firmware 05.24 von vor einer Minute:
Bild

Es geht also doch. Man sollte Unitymedia nicht auch noch Unwahrheiten ins Nest legen :)

Grüße


Okay, Okay! Tut mich sorry. Unitymedia macht ja durchaus ab und an was richtig. :D
Aber was heißt hier "besser nachsehen". Sag du mir lieber noch dazu, seit wann das (wieder wie früher) möglich ist!
Nebenbei bemerkt konzentriert sich meine Aufmerksamkeit (wie oben beschrieben) ziemlich auf Kabel KB,
da kann ich nur von dem ausgehen, was das letzter Stand ist, wenn man das Netz durchforstet.
Für Kabel BW und Kabel D ist mir jedenfalls nichts bekannt, dass Drittanbieter-VoIP funktioniert.
Mir ist die Updatepolitik bei den Kabelfritz!boxen ebenfalls nicht bekannt, gehe aber bisher davon aus,
dass hier angesichts der Rahmenbedingungen providerspezifische Firmwareupdates automatisiert vom KNB aus
verteilt werden und damit ausschleißlich der KNB in der Hand hat, welche Features sein Kunde bekommt und welche nicht.
Ich lasse mich aber auch hier gerne eines Besseren belehren.

Apropos - weiß hier zufällig jemand, wie es mit den anderen beiden Fritz!Boxen der Reihe "63x0 cable" aussieht?
Unterstützen die 40er und 20er bei Kabel BW und/oder Unitymedia ebenfalls Drittanbeiter-VoIP?
Die 6360 ist immerhin das "Premium"-Modell und gibt's - zumindest bei Kabel BW - eh nur mit der ISDN-Option.

@ sam187:
Schön wenn du so gute Erfahrungen gemacht hast. Bei mir war das eben über 1 Jahr lang Ende nicht der Fall.
Erst seit meinem Umzug Anfang 2010 habe ich wieder ISDN und bin seitdem rundum glücklich und zufrieden.
So muss moderne Telefonie sein. Wenn's bloß die Latenzen wären...
Klar, einerseits ist's der ganze technische "Schnickschnack" der mir gewisse Komfortfunktionen bietet, die ich nicht missen möchte und anderseits ist da vielleicht auch ein bisschen das nostalgisch-emotionale Moment.
Ich möchte einfach Telefonie, wie ich sie gewohnt bin. Besser darf es gerne sein. Nur nicht schlechter.
Wenn ich die Ruftaste drücke ohne ein Nr. gewählt zu haben, dann erwarte ich sofort das Freizeichen vom Amt.
Es sind eben die kleinen Dinge, die manchmal viel ausmachen...

Und zum Punkt "besser machen" - die KNB haben mit VOC das Potential es besser zu machen als die billigheimer im Festnetz.
Wenn sie sich richtig Mühe geben würden und netzseitig mehr implementieren, könnte man selbst die verbliebenen ISDN-Anbieter mit dem neuen VoC-Leistungsumfang deklassieren. Leider zählt Qualität heute nichts mir in vielen Vorstandsetagen.
Wachstum, Wachstum, Wachstuch, Wachsturm, Wachturm, Wattwurm! So lautet die Generaldevise.
Wenn nur Abschlusszahlen/Neuanschlüsse etwas zählen, dann ist das ein großer Irrweg der TK-Branche.
In Zeiten eines gesättigten TK-Marktes ist die Wechlserquote im Grunde die entscheidende Kennzahl.
Ein Unternehmen, dem nach Ablauf der MVLZ mehr als 10 - 15 % der Kunden abspringen, macht etwas falsch.
MfG,
HNIKAR

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