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Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon Delany » 24.09.2011, 14:27

Hallo.
Ich habe heute die Auftragsbestätigung bekommen für meinen 2Play-Anschluss. Ich habe auch einen Antrag zur Rufnummerportierung beigelegt bekommen und wollte das auch nutzen. Nun steht in den Ausfüllhilfen das man den Anschluss nicht selbst kündigen soll, da sonst ggf. keine Portierung möglich sei. In meinem Fall habe ich das allerdings vor ca. einem Jahr schon getan.
Wird meine Nummer jetzt trotzdem portiert oder kann ich mich schon auf Probleme einstellen?
Sollte es helfen: Es handelt sich um einen Telekomanschluss.

Gruß :winken:
Delany
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon flakeo » 24.09.2011, 14:41

Hallo,
die Rufnummer kann in der Regel problemlos bis zu 3 Monate nach Kündigung portiert werden. Da es bei dir schon sehr viel länger her ist, schätze ich die Chancen eher als gering ein, aber versuchen kannst du es ja gerne.

Grüße
flakeo
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon Delany » 24.09.2011, 14:46

Ich habe neben dem ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auch noch einen kleinen Infozettel beigelegt. In der Hoffnung, dass die mich verstehen.
Aber rein technisch gesehen dürfte es eigentlich kein Problem sein oder? Da ist doch mit Sicherheit nur die Bürokratie im Weg :D
Delany
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon conscience » 24.09.2011, 17:59

Hallo.

Manche Abieter stellen such stur (ich meine nicht UM).

Beispiel: Kunde kündigt seinen Anschluss bei der Telekom in der Frist. DTAG bestätigt Termin, Kunde macht Antrag auf Portuerung fertig, neuer Anbieter reicht bei Telekom den Antrag ein. Teledoof storniert Kündigung und haut seinem Kunden neue Vertragslaufzeit rein, da neue Willenserklärung des Kunden vorliegen soll.


Gruß
Conscience
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon Delany » 24.09.2011, 19:51

Versteh ich das jetzt richtig, dass meine Kündigung bei der Telekom durch den Portierungsantrag wegfallen kann und ich dann ein Jahr bei denen festsitze?
Das wäre ja der Super-GAU. So wichtig ist mir die Nummer nun dann auch nicht.
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon Matrix110 » 24.09.2011, 19:56

Die Nummer wird doch nach X-Monaten neu vergeben, bzw. wenn es eine sehr alte (kurze) Nummer ist geblockt für andere Zwecke(also nicht Privat Personen)
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon addicted » 26.09.2011, 10:35

Laut Regeln der RegTP ist die Portierung bis zu 90 Tage nach Ende des Vertrages beim alten Anbieter möglich. Das Datum der Kündigung ist also nicht entscheidend. Ich nehme an, dass Dein Vertrag "demnächst" endet.
Du kannst der Telekom wohl am besten eine Mitteilung schicken, dass Du die Portierung der Rufnummer über Unitymedia eingeleitet hast, dass die Portierung in keinem Fall eine Rücknahme der Kündigung bedeutet und Du am Vertragsende zum $Datum nach der Kündigungsbestätigung vom $Datum festhälst.

Das sollte eindeutig genug sein, dass man Dir keine Strick draus drehen kann. Falls es am Ende doch Schwierigkeiten gibt, direkt mit dem Anwalt und Meldung an die RegTP drohen.
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon timmey » 29.09.2011, 16:58

Delany hat geschrieben:Versteh ich das jetzt richtig, dass meine Kündigung bei der Telekom durch den Portierungsantrag wegfallen kann und ich dann ein Jahr bei denen festsitze?
Das wäre ja der Super-GAU. So wichtig ist mir die Nummer nun dann auch nicht.


Jein. Die Telekom bekommt das seit Jahren nicht richtig hin, die Regeln der BNetzA sind aber eindeutig. Darüber brauchst du mit den Nulpen an der Hotline beim T aber gar nicht erst sprechen, die kennen nur ihre eigenen Regeln. Eine Vertragsverlängerung entsteht daraus aber auf keinen Fall (auch darüber nicht diskutieren, redest dir nur den Mund fusselig), da eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung ist die nicht zurück genommen werden kann, dh. für eine Fortführung des Anschlusses wäre ein neuer Vertrag nötig, zu dem du aber zu keinem Zeitpunkt eine Willenserklärung abgegeben hast.

Was passieren wird: Der Portierungsauftrag wird im System der Telekom die Kündigung suspendieren, da er als vorrangig gilt. Verträge mit aktiven Vorgängen können nicht beendet werden. Unitymedia wird als Reaktion auf den Portierungsauftrag einen Termin +1 Jahr genannt bekommen und dir daher intern alle Wechselmonate gutschreiben ;) Das korrigieren die nachher aber meistens wieder.
Deine Möglichkeiten:
1) Die Portierung von UM zurück ziehen lassen. Rufnummern gehen verloren. Telekom Vertrag wird zeitnah beendet.
2) Bei UM an der Hotline das Problem schildern, die kennen das. Es gibt bei der Telekom eine Clearing-Stelle, die sich nur mit deren Unfähigkeit bei Portierungsaufträgen beschäftigt. Dort kann der UM-Mitarbeiter deine Unterlagen hinsenden inkl. Kündigungsbestätigung (die an UM zu faxen ist) von der Telekom. ~2 Wochen später gibts von der Telekom dann einen neuen Portierungstermin zu UM, Portierung wird durchgeführt. Die Telekom Rechnung läuft aber zunächst weiter, weil laut deren System der Vertrag +1 Jahr aktiv ist. Aber normalerweise schnallt das System es von alleine, wenn die Clearingstelle aktiv war, denn der ursprüngliche Kündigungstermin ist noch immer hinterlegt und wird wieder scharf geschaltet, wenn die Portierung durch ist. Musst halt 1-2 Abrechnungszeiträume auf die Korrektur warten. Ansonsten schon jetzt die Einzugsermächtigung streichen und alles konsequent zurück buchen, wenn du auf dieses zinsfreie Darlehen keine Lust hast :naughty:

Das Ganze passiert nur, wenn der Portierungsauftrag von UM zu spät, dh. unter 14 Tage vor Vertragsende, bei der Telekom eintrifft. Das ist ja üblicherweise der Fall, da die Bereitstellungszeiten bei UM sehr kurz sind und man ja möglichst keine 2 Anschlüsse parallel haben will. Wenn dein Telekom Vertrag allerdings regulär erst in bspw. einem Monat ausläuft, könnte auch alles ohne Probleme klappen.
timmey
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Re: Rufnummerportierung nach eigener Kündigung?

Beitragvon peterdre » 29.09.2011, 18:27

Es gibt viele Gründe wieso sich der alte Provider quer stellt.
Bei mir war es so, dass ich die Telekom wegen 12 Monats frist selber kündigen musste.
3 Monate vor Kündigungsdatum neuen Vertrag bei UM mit Portierung abgeschlossen.

Dann musste ich gefühlte 200 Mal das Portierungsformular ausfüllen. Beim 201 Mal ist mit der Kragen geplatzt.
Ich habe bei UM angerufen und die Dame versicherte mir, dass meine Nummern binnen einer Woche portiert werden.
Mittlerweile waren die alten Nummer seit 3 Wochen tod.

Und tatsächlich binnen sechs Tagen habe ich meine Nummern über Nacht wieder bekommen.

Gruß
peter
peterdre
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