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UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

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UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon Dringi » 31.07.2011, 20:45

Unitymedia hat es in die c't 17/2011 (ab 01. August am Kiosk) in die Rubrik "Vorsicht Kunde!" geschafft.

Aufgrund von nicht ganz sauber laufenden Prozessen hat UM es verpennt den Kunden rechtzeitig bei der Alt-Telko zu kündigen, sodass der Kunde sowohl DSL als auch UM für ein Jahr hätte bezahlen müssen.
Kunde wollte daraufhin den UM-Vertrag ruhen lassen oder alternativ den Vertrag komplett kündigen. Angebot von UM war das Erlassen von 12x 5 Euro für Telefon Plus.
Besonders peinlich: Selbst die Stellungnahme die die c't angefordert hat konnte UM nicht rechtzeitig beantworten. Die Stellungnahme lag "halb bearbeitetet bei einem abwesenden Mitarbeiter" (Aussage c't).
Im Endeffekt (nach Intervention der c't): Ente gut, alles gut.

Alles in allem hat UM hier wohl doch recht suboptimal reagiert und das hat die c't auch geschrieben. Keine gute Werbung für UM. Hoffe, dass die jetzt wirklich mal die Prozesse anpassen und verbessern.

Das Fazit der c't ist so interessant wie richtig: Bei einem Wechsel von DSL-Anbieter zu DSL-Anbieter hätte das nicht passieren können, weil der eine den anderen blockt. Beim Wechsel von einer Technologie (DSL) zu einer anderen (DOCSIS) ist diese Blockade aber nicht, sodass es hier zu (anderen) bösen Überraschungen kommen kann.

Interessant war auch, dass UM selber davon spricht 15.000 Portierungen pro Monat zu machen. Das wären dann 180.000 Portierungen im Jahr. Weiss einer wieviel die Telekom/Vodafone/etc. bzw. Kabel Deutschland/Kabel BW so im Monat durchziehen?
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon black83 » 02.08.2011, 17:00

Ich glaube nicht einmal das UM schuld ist.
Hatte 2x das gleiche Problem, einmal mit der Telekom und einmal mit Arcor/Vodafone.

Telekom:
Hatte ein DSL+Tele Vertrag, habe dann in einem Brief beides gekündigt. Nach 2 Jahren kam eine Rechnung von 600€ für DSL, obwohl ich längst ausgezogen war - deren Begründung: Man muss DSL bei T-online und Telefon bei T-Kom abmelden (aber anmelden geht egal wo...). Monatliche Rechnungen gab es keine, ich kenne den Nachmieter privat, der hätte sie mir gegeben. Tja, nach langem hin und her, und einem Brief von deren Anwälten Seiler und Kollegen (man google danach und staune !), habe ich es geschafft die Forderung abzuwehren und habe bisher nix von denen gehört. Das ist nun 4-5 Jahre her. Der Hammer war die doppelte Besteuerung, die natürlich ein Computerfehler war - damit zocken Firmen bis heute ab. Wer es nicht merkt hat Pech, wer es merkt -> PC Fehler.

Arcor/Vodafone:
Die schlagen dem Fass den Boden aus! Solange es Arcor gab, war alles bestens - eigentlich auch danach.
Nur nach dem Wechsel zu UM ging es los. Ich bekam Rechnungen, obwohl gekündigt worden war.
UM war nicht Schuld, mir wurden die Kündigungen schriftlich bestätigt. Genau genommen habe ich mittlerweile 4 Kündigungsbestätigungen. Wieso? Nach jeder Beschwerde war für 2 Monate Ruhe mit Rechnungen, dann kamen sie wieder, danach die Mahnung. Anruf -> selbes Spiel erneut. Bis heute.
Das Ganze läuft nun seit dem letzten Sommer so. Ich schwöre wenn dieser [zensiert] zum 5ten mal kommt, verklage ich die auf Schadensersatz ! Meine Briefe mit einer Aufforderung sämtliche Daten von mir zu löschen, wurde gekonnt ignoriert !

Generell wird bei Kündigungen extrem geschlampt und getrickst. Dagegen sollte man die Gesetze verschärfen und dem Kunden erlauben Mahnungen, mit Geldforderungen auszustellen - so wie man es bei mir tut wenn ich etwas verschlafe. Nur wartet man bei mir 2 Wochen, ich muss mich mit dem Sauhaufen über 1 Jahr plagen !
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon piotr » 02.08.2011, 18:33

Schoen, dass es UM in die ct geschafft hat.

Aber beide Seiten haben sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.

Sowohl UM als auch der betreffende Kunde.

Wenn ich einen Auftrag erteile, an dem eine Frist fuer mich(!) haengt, dann frage ich als Auftraggeber auch bei meinem Auftragnehmer mal nach dem Stand und warte nicht einfach ab bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Zuletzt geändert von piotr am 02.08.2011, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon Dringi » 02.08.2011, 18:59

piotr hat geschrieben:Schoen, dass es UM in die ct geschafft hat.

Aber beide Seiten haben sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.

Sowohl UM als auch der betreffende Kunde.

Wenn ich einen Autrag erteile, an dem eine Frist fuer mich(!) haengt, dann frage ich als Auftraggeber auch bei meinem Auftragnehmer mal nach dem Stand und warte nicht einfach ab bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.


Naja, gut. Allerdings war die Aussage von UM klar und eindeutig.
Zumindest hätte mal von UM eine Warnung kommen können, dass es knapp wird.
Du musst auch bedenken, dass nicht jeder Telekommunikations-Profi ist, wie einige hier im Forum (nicht ironisch gemeint).
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon gordon » 02.08.2011, 20:07

ja, und wenn man von DSL zu DSL wechselt, dann kann der Port blockiert sein und man steht ohne Anschluss da. Die Risiken sind beim Wechsel halt andere.

ich hab es nicht gesehen, aber wie lange vor Ablauf der Kündigungsfrist hat der Kunde denn UM beauftragt?
Denn man bekommt eigentlich gesagt, dass erst nach der Installation die Portierung eingeleitet wird. wenn man dann seine Installation noch möglichst spät terminiert (um möglichst lange von Freimonaten zu profitieren oder warum auch immer), dann kann es knapp werden. Ist per se erstmal kein suboptimaler Prozess, sondern ein Risiko - auf der anderen Seite will man halt keine Installation abbrechen müssen und dann hat man die Portierung eingeleitet.

Man kann übrigens natürlich selber kündigen, ist ja schließlich ne Vorgabe der Bundesnetzagentur, dass Nummern eh eine zeitlang für den alten Kunden vorgehalten und auch portiert werden müssen.
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon piotr » 02.08.2011, 20:18

Ausser dass UM sich melden will, war nichts klar wann das alles passieren soll.

Der Auftrag wurde ca 5 Wochen vor dem Ablauf der Kuendigungsfrist erteilt.
Die letzte UM-Aussage ca 3 Wochen vor dem Verstreichen der Frist war: "Wir melden uns wieder sobald wir die Sachlage geprueft haben ".

D.h. es war bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts installiert, weil es noch um die Infos zu den Zugaengen der groesseren Anlage ging (hier Verschulden seitens UM. Die Info lag lt ct UM vor, wenn auch vermutlich beim NE4-Betreiber UM Services).

Die versprochene Rueckmeldung gab es erst ca 1 Woche nach der Frist.
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon DeaD_EyE » 02.08.2011, 21:01

Wer sich über UM beschwert, war wohl noch nie Kunde bei 1&1. Ich mein ja nur. Bei so vielen Kunden ist es kein Wunder, dass mal der ein oder andere schlechte Erfahrungen macht. Was mich bei 1&1 so wundert, ist die automatische Verlängerung der Mindestvertragslaufzeit um ein Jahr, wenn man nicht rechtzeitig kündigt.
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon gordon » 02.08.2011, 22:34

DeaD_EyE hat geschrieben:Was mich bei 1&1 so wundert, ist die automatische Verlängerung der Mindestvertragslaufzeit um ein Jahr, wenn man nicht rechtzeitig kündigt.

ist doch üblich
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon DeaD_EyE » 02.08.2011, 23:03

Bei meinem alten Provider nicht. Da waren es nur 3 Monate und auch nur deswegen, weil sie die Leitung bei der Telekom gemietet haben und auch gewisse Verträge hatten.
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Re: UM & "Vorsicht Kunde!" (c't 17/2011)

Beitragvon SpaceRat » 03.08.2011, 16:30

DeaD_EyE hat geschrieben:Bei meinem alten Provider nicht. Da waren es nur 3 Monate und auch nur deswegen, weil sie die Leitung bei der Telekom gemietet haben und auch gewisse Verträge hatten.

Ausnahmen bestätigen die Regel, übersetzt der Volksmund (falsch).

Bei Teuerkom, Vaderphone usw. usf. verlängern sich die Verträge auch immer um 12 Monate ...
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