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Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon screecher » 31.07.2011, 12:14

Hallo,

da wir seit 10 Jahren bei der Telekom keine Erhöhung der Bandbreite (1000) bekommen haben (in einer Stadt mit 35000 Einwohnern), habe ich jetzt die Schnauze voll und will zu Unitymedia wechseln. Ich habe lediglich ein paar Bedenken was unsere Telefonanlage und Verkabelung angeht.

Und zwar befindet sich in einem Kellerraum sowohl unser Telefonanschluss als auch so ein WISI-Verstärker für das Kabel. Momentan ist es so, dass aus dem DSL-Splitter zwei Drähte durch die Wand ins Erdgeschoss wandern und dort mit einem DSL-Router verbunden sind. Im Kellerraum ist an den Splitter außerdem eine AGFEO Telefonanlage (für analoge Telefone) angeschlossen. Die Telefonanlage muss auch in Zukunft zwingend in diesem Raum sein (weil dort alle Kabel zusammenlaufen) und der Router sollte weiter im Erdgeschoss bleiben.

Jetzt würde ich gerne wissen:
1) Kann man das alles bei einem Wechsel zu Unitymedia so beibehalten?
2) Schließt man auch bei Unitymedia alles an eine Art Splitter an, also sowohl Telefonanlage als auch Router?

Vielen Dank für Eure Hilfe! :zwinker:
screecher
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon ernstdo » 31.07.2011, 12:46

Beim normalen Anschluss mit dem Modem, also ohne Tel. Plus sollte das problemlos funktionieren, also man bekommt ein einzelnes Modem an dem man auch analoge Telefone anschließen kann und auf Wunsch einen WLAN Router.

Bei Tel. + ab 32000 bekommt man eine Fritbox mit integriertem Modem und WLAN Router an die man eine ISDN Anlage und/oder auch analoge Geräte anschließen kann, ob die analoge Anlage dann an einem der analogen Anschlüsse funktioniert müßte man testen.

Bei UM ist das Modem dann sozusagen der Splitter.
An das Modem kann man zum einen einen Router anschließen und zum anderen wird dort das analoge Telefon, oder wie bei Dir dann die analoge Telefonanlage, angeschlossen.

Das Anschlussdose für das Modem kann man sich auch im Keller installieren lassen, Verstärker wird eh, meist, kostenlos ausgetauscht.

Wenn der Router dort bleiben soll wo er jetzt ist müßtest Du die zwei Adern gegen ein LAN Kabel tauschen und kannst den Router wieder dort betreiben.

Den alten DSL Router kann man nur weiter benutzen wenn sich das DSL Modem abschalten lässt und sich das Gerät als reiner Router betreiben lässt, wie es bei vielen Fritzboxen geht.

Ansonsten kann man bei UM einen Router für ca. 25€ mitbestellen der dann aber nur für die Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt wird und der nicht so doll ist, also ggf. dann selbst den passenden Router kaufen.
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon screecher » 31.07.2011, 12:55

Danke! Das hört sich ja schonmal ganz gut an...
Wenn ich kein Telefon-PLUS habe, habe ich dann trotzdem drei Rufnummern und 2 Leitungen (wie jetzt auch)?
Und kann ich dann meine alten Rufnummern mitnehmen?
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon Douglas » 31.07.2011, 13:04

http://www.unitymedia.de/service/sofort ... nahme.html
Wenn du alle 3 nummern behalten willst dann nur mit Telefon Plus, 4.20€ mehr in monat.
Ja du kannst deine Nummern mitnehmen. sehe Link
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon addicted » 31.07.2011, 14:47

Douglas hat geschrieben:4.20€

Zuzüglich Mehrwertsteuer.
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon screecher » 31.07.2011, 16:10

Vielen Dank für Eure Antworten!
ich habe mir das auf der Unitymedia-Seite noch einmal angesehen. Telefon-Plus brauchen wir auf jeden Fall.
Bei der Telekom ist der "Grundanschluss" ja ein ganz normaler Telefonanschluss, an den man dann Splitter und Telefonanlage o.ä. anschließt. Weiß einer wie der Grundanschluss bei Unitymedia aussieht, wenn man Telefon Plus nimmt?

Mein Plan ist nämlich jetzt:
Im Kellerraum kommt der Kabelanschluss an. Dort muss die Telefonanlage hin, und die würde ich entweder vor die Fritz Box schalten (falls das geht, ich könnte auf die fritzbox auch ganz verzichten) oder an die Fritzbox anschließen (falls das geht). Hat jemand Erfahrungen mit einer dieser beiden Möglichkeiten? Wenn ich die Fritzbox als erstes anschließen muss könnte ich an diese dann (per LAN-Kabel) meinen eigentlichen Router anhängen (durch die Wand)?
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon ernstdo » 31.07.2011, 16:52

Also der Grundanschluss bei UM ist statt einer Telefondose eine Multimediadose, wie es auch auf der UM HP beschrieben wird.
An den dritten Port dieser (Antennen) Dose wird entweder das Modem oder die FB 6360 angeschlossen.
Eines der beiden Geräte "splittet" jeweils dann Internet und Telefon.

Wie schon geschrieben, nimmst Du 32000 mit Tel. Plus bekommst Du die FB 6360 in der das Modem integriert ist. (Weitere Infos zur FB gibts auf der UM HP)
So kannst Du effektiv die FB, wie eigentlich auch das einzelne Modem, nur vor die Telefonanlage setzen.

Bei 16000 mit Tel. Plus soll es immer noch ein einzelnes Modem und eine FB 7170, über die Tel. Plus mit den drei Rufnummern realisiert wird, geben.
Und auch diese müßte vor die Telefonanlage.

Also bei Tel. Plus gibt es immer eine FB, entweder mit separatem Modem oder mit integriertem Modem.
Telefon wird bei Tel. Plus immer als VoIP realisiert und deshalb muß die Anlage an die jeweilige FB, bei einer analogen Anlage dann an einem Analogport der FB, angeschlossen werden.

Man kann dann natürlich die FB so einstellen das an einem analogen Port alle drei Rufnummern auflaufen aber ob die analoge Telefonanlage das verarbeiten kann wüßte ich jetzt nicht, da müßte sich dann mal jemand zu äußern der diese Konstellation selbst betreibt.

Ohne Telefon plus bekommt man, wie schon geschrieben, nur ein Modem und man kann für 5€ im Moant eine zweite Leitung mit zweiter Rufnummer dazu buchen.
So könnte man die FB weglassen.
Da ja jetzt schon zwei Rufnummern auf der analogen Anlage funktionieren sollte das mit der Voc Telefonie dann auch weiterhin funktionieren.

An die 6360 kann man aber nicht nur schnurgebundene analoge und ISDN Telefone/ ISDN Anlagen anschließen sondern auch DECT Mobilteile einbuchen und somit auch eine Telefonanlage betreiben, wenn es mit dem Empfang im ganzen Haus klappt.
Also wenn DECT (GAP) Telefone vorhanden sind könnte man diese, vorausgesetzt der Empfang im Haus ist gegeben, auch direkt an der 6360 einbuchen und ggf. die analoge Telefonanlage weglassen.

Edit:
Noch mal kurz zur Telefonanlage ...
Ist diese möglicherweise doch eine ISDN Anlage an der nur analoge Telefone angeschlossen sind?
Wenn ja, dann auf jeden Fall Tel. Plus mit FB nehmen denn nur die FB kann einen SO Bus, also ISDN Anschluss, emulieren ....
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon Douglas » 31.07.2011, 16:58

Besser hätte ich es nicht Erklären können
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon screecher » 31.07.2011, 17:04

OK super jetzt habe ich es verstanden. Und ich glaube es ist wie du vermutest, es handelt sich um eine ISDN-Anlage mit analogen Anschlüssen, vielleicht könnt ihr das nochmal überprüfen? Das hier ist die Anlage: http://www.agfeo.de/agfeo_web/hp3.nsf/5 ... enDocument

DANKE!
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Re: Telefonanlage und Hardware beim Wechsel zu Unitymedia

Beitragvon ernstdo » 31.07.2011, 17:10

Jepp, ist eine ISDN Anlage, also Telefon Plus mit FB nehmen .....
Die Anlage wird dann genauso mit dem ISDN Anschlusskabel an der FB angeschlossen wie jetzt am NTBA.
In der FB muß dann nur eingestellt werden das eine ISDN Telefonanlage am SO Bus angeschlossen ist.
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