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2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon Catera » 22.06.2011, 12:51

Hi,
wie ich im Forum schon mal geschrieben habe, haben wir ja 2 Anschlüsse bei Unity.
Somit auch 2 x die FritzBox 6360.

Gibt es eine Möglichkeit beide Boxen in einem Netzwerk zu verbinden?

Gruß Catera
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon Desperados-1984 » 22.06.2011, 14:55

also man kann schon generell zwei Router in einem Netzwerk betreiben, solange man sie richtig konfiguriert. z.B. nur einen DHCP Server.
Ich glaube du müsstest einen Managed Switch davor setzen, die kann man so konfigurieren, dass je nach Auslastung die Daten über den einen oder über den anderen Router übertragen werden. Aber es geht wirklich immer nur über einen, eine Verbindung über beide Router gleichzeitig aufbauen geht nicht! Nur entweder der eine ODER der andere!
Falls du kein Geld ausgeben willst für so einen teuren Switch kannst du auch einen Teil der Rechner mit dem einen Router und einen anderen Teil mit dem anderen Router surfen lassen!
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon SpaceRat » 22.06.2011, 17:14

Draytek Vigor 3200 - Multi-WAN Gigabit-Router

Mit dem Teil könnte man auch vier WANs (~ Internet-Zugänge) koppeln ...

Die Sache hat aber ein paar Haken, weswegen man es sich überlegen sollte, ob einem der Spaß 475 EUR wert ist:
  • Die besch*ssenen Fratz!Büchsen 6360 sind nicht dazu zu überreden, als reines Kabel-Modem zu arbeiten. Sie geben dem dahintergeschalteten Router nicht "das ganze Internet" weiter, sondern nur das, was die Witz!Box bei der Einstellung "exposed host" dafür hält.
  • Mehr als besseres Fail-Over können auch die Draytek Vigor nicht, dafür sind sie nicht die richtige Preisklasse.

Das wären also 475 EUR dafür, daß Du im Router einstellen kannst, daß
  • jeglicher Netzwerkverkehr von Rechner[gruppe] X über WANa, der von Rechner[gruppe] Y jedoch über WANb laufen soll
    • mit/ohne Failover von Rechner[gruppe] X über WANb bzw. Rechner[gruppe] Y über WANa
    und/oder
  • jeglicher Netzwerkverkehr an den WAN-Adressbereich 1 via WANa, ... jeghlicher Netzwerkverkehr an den WAN-Adressbereich n via WANd laufen soll
    • mit/ohne Failover von Rechner X über WANb bzw. Rechner Y über WANa
    u.ä.

Eine echte 256/10er Leitung wird also so nicht daraus. Erst recht keine 256/20er oder 512/20er (Bei Bündelung von 4 Anschlüssen a 64/5 bzw. 128/5) -> Ein einzelner Transfer bleibt an die maximale Geschwindigkeit der einen WAN-Verbindung gebunden, die er benutzt.
Daran läßt sich - wenn überhaupt - selbst dann nur mit viel Knobelei etwas ändern, wenn man Download-Beschleuniger verwendet, die einen Download in mehrere Transfers aufteilen.
Am ehesten klappt es, wenn man wirklich oft von Uni-Servern etwas zieht und deren Adressen dann auf die WANs verteilt, so daß z.B. der Download von der RWTH Aachen über WAN1 und der von der Uni Kiel über WAN2 läuft. Dann könnte man ggf. ein Linux-DVD-ISO in flotten 2 Min 24 Sekunden statt in lahmen 4 Min 48 Sekunden ziehen ...

Genauso könnte man natürlich jegliche Kommunikation mit T-Online-Adressen über die eine WAN-Verbindung lenken und jegliche mit anderen Providern über die andere. Dann wären im Idealfall doppelt so schnelle P2P-Downloads denkbar, wie mit nur einer WAN-Anbindung, sofern die Anbieter der Dateien sich auch entsprechend auf die Provider verteilen ...
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon SpaceRat » 22.06.2011, 17:27

Dieses Teil hier sollte automatische Lastverteilung beherrschen:
Peplink Balance 210 Multi-WAN Router

Zitat: Save money while improving your network availabilty & speed by using the Peplink Balance 210 Multi-WAN Router. The Peplink Balance 210 has 2 WAN ports, allowing you to simultaneously use up to 2 separate ISP's in any combination whether it be cable, DSL, or even a T1/T3. The Peplink Balance will enhance your network throughput by increasing the total amount of bandwidth available to the network and distributing the traffic across this bandwidth by using a customizable and efficient load balancing algorithm. Using economical internet links such as cable & DSL help keep your cost down, and by using Peplink Balance Series routers, you can combine(or bridge) the bandwidth these services offer, giving you a faster network speed at a lower overall cost compared to purchasing a T1/T3 service.

Für schlappe 1230,25 US Zloty gehört er Dir ... scheint sogar vorrätig zu sein :)
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon Catera » 22.06.2011, 19:55

Hi,
das ist mir dann doch etwas zu teuer.
Bündeln von beiden Anschlüssen muss nicht unbedingt sein.
Die Geschwindigkeit ist für mich mehr als ausreichend.
Ich würde nur gerne mit einem Rechner der an der FB1 hängt auf den Rechner der an der FB2 hängt zugreifen.

Gruß Catera
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon SpaceRat » 22.06.2011, 21:22

Catera hat geschrieben:Hi,
das ist mir dann doch etwas zu teuer.

Hat aber nicht jeder ...

Catera hat geschrieben:Ich würde nur gerne mit einem Rechner der an der FB1 hängt auf den Rechner der an der FB2 hängt zugreifen.

Ein einzelner PC kann durchaus Mitglied in mehreren Netzen sein.

Mehr sag ich dazu jetzt mal nicht, denn dazu müßte ich wissen, wie sich die 6360 verhält. Diverse Ansätze gäbe es, schlimmstenfalls mit einer zweiten Netzwerkkarte in jedem PC, der beiden Netzen angehören soll, vermutlich aber nicht einmal das (Hängt sehr davon ab, was man mit einer nicht-gefreetzten 6360 so an Routing-Verrenkungen hinkriegt).

Vielleicht fällt ja piotr was ein, aber dessen Stundensätze - wie er sie gerne betont - werden Dir den Multi-WAN-Router als richtig günstig erscheinen lassen :)
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  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
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Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon DeaD_EyE » 22.06.2011, 21:56

Möglichkeit 1:
Den DHCP bei beiden Fritz Boxen deaktivieren und den Fritzboxen im gleichen Netz zwei unterschiedliche feste IPs zuweisen.
z.B. BOX1: 192.168.172.0.1
z.B. BOX2: 192.168.172.0.1

Dann kannst du beide Fritzboxen miteinander verbinden oder auch ein GBIT-Switch nehmen und dort beide anschließen. Die Rechner musst du dann allerdings alle manuell Konfigurieren.

D.h. du nimmst je nach Wunsch Gateway von BOX1 oder von BOX2. DNS-Server dann auch dementsprechend die gleiche IP wie vom Gateway.

Möglichkeit 2:
Wie bei Möglichkeit 1, nur dass du von einer BOX den DHCP anlässt. Bei der anderen deaktivieren. PCs, die jetzt die BOX ohne DHCP-Server nutzen sollen, müssen auch wieder manuell Konfiguriert werden. Somit hast du schonmal einen Failover und neu angeschlossene Geräte, verwenden automatisch den Anschluss von der BOX, die den aktivierten DHCP-Server hat.

Möglichkeit 3:
Beide DHCP-Server aktiviert lassen und die IPs in den beiden Fritzboxen an eine MAC-Adresse binden. Hierbei wird aber das Problem sein, dass man die Box nicht so einstellen kann, dass sie keine IP vergibt, wenn keine MAC-Adresse eingetragen ist. Generell sind 2 DHCP-Server im gleichen Netz schlecht und sorgen für Probleme.

Möglichkeit 4 (nur für Nerds):
Linux-Server mit Load-Balancing (kein Bonding) einrichten. Das ist zwar etwas schwere Kost, aber für experimentierfreudige ein Versuch wert. Mit einem einzigen Download wirst du aber nur die volle Bandbreite einer Leitung erreichen. GGf. kann dann z.B. ein Download mit einem Downloadmanager in zwei Teile oder mehr auf gesplittet werden, was dir dann die volle Bandbreite beider Leitungen ausnutzen würde. Da die meisten Server eh nur eine 100MBIT-Anbindung haben oder limitieren, ist das uninteressant. Bei P2P wird das aber nichts bringen. Letztendlich kannst du aber damit das erreichen, was du willst. Der Traffic wird gleichmäßig auf beide Leitungen aufgeteilt. Dafür reicht ein alter PC mit zwei Onboard GBit-Nics vollkommen aus. Einziger großer Nachteil sind die Stromkosten, die man nicht außer acht lassen sollte. Aber es gibt ja auch Hardware, die sehr wenig Strom verbraucht (Beispiel). Mit deinem jetzigen Anschluss könntest du die Hardware aus dem Beispiel verwenden. Du wirst dann aber auf Max 100 Mbit/s bei einem Anschluss limitiert sein. Die Anschaffungskosten würden sogar noch unter 400€ liegen. Schau dich mal hier um: http://www.alix-board.de/index.html

Wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, würde ich das selbst mal mit zwei Anschlüssen testen. Da ich aber nur einen Anschluss habe, bleibt das Testen anderen überlassen ^^

HowTo: http://lartc.org/howto/lartc.rpdb.multiple-links.html

PS: Wenn du dir das Mini-ITX-Gehäuse mit dem passenden Board holst, kannst auch auch eine Herkömmliche GBit-Karte verwenden und bist für die Zukunft besser gerüstet. Es ist auch Möglich dort einen File-Server einzurichten. Wie der Verfasser in dem Beitrag aber schon geschrieben hat, sollte man Firewall/Router nicht mit anderen Diensten mischen.
SourceServer.info -- deutscher Support für SourceServer
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon Catera » 22.06.2011, 22:18

Danke erstmal,
ich werde die Möglichkeit 4 mal versuchen.
Hab da noch ein paar alte Rechner rumstehen.
Muss nur zeit dafür haben. :)

Gruß Catera
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon SpaceRat » 22.06.2011, 22:24

DeaD_EyE hat geschrieben:Möglichkeit 1:
Den DHCP bei beiden Fritz Boxen deaktivieren und den Fritzboxen im gleichen Netz zwei unterschiedliche feste IPs zuweisen.
z.B. BOX1: 192.168.172.0.1
z.B. BOX2: 192.168.172.0.1

Gutt'n'Berg? ;)

Du meintest wohl:

z.B. BOX1: 192.168.172.1
z.B. BOX2: 192.168.172.2


DeaD_EyE hat geschrieben:Möglichkeit 1:D.h. du nimmst je nach Wunsch Gateway von BOX1 oder von BOX2. DNS-Server dann auch dementsprechend die gleiche IP wie vom Gateway.

Der DNS dürfte in diesem Fall sogar der selbe sein.

DeaD_EyE hat geschrieben:Möglichkeit 3:
Beide DHCP-Server aktiviert lassen und die IPs in den beiden Fritzboxen an eine MAC-Adresse binden. Hierbei wird aber das Problem sein, dass man die Box nicht so einstellen kann, dass sie keine IP vergibt, wenn keine MAC-Adresse eingetragen ist.

Dann vergibt sie halt eine in ihrer Range. Man kriegt so natürlich nicht hin, daß ein PC an einer Witz!Box nix kriegt, die kriegen dann immer von beiden eine IP.
Interessanter wäre es, was auf dem angeschlossenen PC mit den Gateways passiert, d.h. wohin der PC den Kram schickt, der nicht an <IP der Box>/255.255.255.0 soll ...

Wenn man das hinkriegt und die Einstellungen zum Routing in der Witz!Box so anguckt, dann könnte man mit viel Gefrickel sogar ein Load-Balancing für Arme auf die Beine stellen ...

Da ich reichlich Zeit und DSL+Kabel sowie zwei Witz!Boxen habe, kann ich das ja eigentlich mal ausprobieren ... :)

DeaD_EyE hat geschrieben:PS: Wenn du dir das Mini-ITX-Gehäuse mit dem passenden Board holst, kannst auch auch eine Herkömmliche GBit-Karte verwenden und bist für die Zukunft besser gerüstet. Es ist auch Möglich dort einen File-Server einzurichten. Wie der Verfasser in dem Beitrag aber schon geschrieben hat, sollte man Firewall/Router nicht mit anderen Diensten mischen.

Wenn man schon damit anfängt, RWE, Vattenfall, e.on und Co. sehr, sehr glücklich zu machen, dann aber richtig. Dann haue 'mer richtig auf den Putz und kloppen gleich noch eine DVB-S-Karte (Für Zwangsverkabelte und Dumme: DVB-C mit CI-Modul) rein, was fasel ich, zwei, usw. usf. ... :)
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Re: 2 x FritzBox 6360 in einem Netzwerk

Beitragvon DeaD_EyE » 22.06.2011, 23:52

SpaceRat hat geschrieben:Dann vergibt sie halt eine in ihrer Range. Man kriegt so natürlich nicht hin, daß ein PC an einer Witz!Box nix kriegt, die kriegen dann immer von beiden eine IP.
Interessanter wäre es, was auf dem angeschlossenen PC mit den Gateways passiert, d.h. wohin der PC den Kram schickt, der nicht an <IP der Box>/255.255.255.0 soll ...

Natürlich an das eingetragene default gateway. In dem Fall von einem der beiden Router. Man kann nicht zwei IPs (eine) gleichzeitig von zwei DHCP-Servern beziehen. Es gewinnt der, der schneller auf den Broadcast antwortet. Danach bleibt die IP solange bis der Lease abgelaufen ist. Das ist das eigentliche Problem bei zwei DHCP-Servern in einem Netz. Es ist auch nicht möglich zwei Gateways gleichzeitig zu verwenden. Der Client kann dann nicht mehr entscheiden, wohin er die Daten schicken soll, wenn das Ziel außerhalb des Netzwerks (Internet).

SpaceRat hat geschrieben:Wenn man das hinkriegt und die Einstellungen zum Routing in der Witz!Box so anguckt, dann könnte man mit viel Gefrickel sogar ein Load-Balancing für Arme auf die Beine stellen ...

Da ich reichlich Zeit und DSL+Kabel sowie zwei Witz!Boxen habe, kann ich das ja eigentlich mal ausprobieren ... :)

Geht nicht, es seiden du hackst dich in beide Fritzboxen per Telnet ein und fängst dann an andere Routen zu vergeben und verbindest beide Router miteinander. Ich glaube das könnte recht kompliziert werden.

SpaceRat hat geschrieben:Wenn man schon damit anfängt, RWE, Vattenfall, e.on und Co. sehr, sehr glücklich zu machen, dann aber richtig. Dann haue 'mer richtig auf den Putz und kloppen gleich noch eine DVB-S-Karte (Für Zwangsverkabelte und Dumme: DVB-C mit CI-Modul) rein, was fasel ich, zwei, usw. usf. ... :)

Wie gesagt, Firewall/Router und anderes trennen. Das Gerät mit 5W Leistungsaufnahme kann ruhig immer laufen. Das erinnert mich wieder an jemanden, der mich mal gefragt hat, ob das teuer ist, wenn man so einen Router das ganze Jahr über laufen lässt. Nachdem ich dann im Keller die 10 Aquarien gesehen hab, meinte ich zu ihm, dass er ein ganz andere Problem mit seinem Stromverbrauch habe.


Zum Streaming-Server/HD-Recorder:
Lol, das würde das kleine Teil nicht schaffen. Streams zu decodieren, aufzunehmen und weiter zu reichen ist nicht gerade für die kleine CPU geeignet. Dann lieber im Wohnzimmer ein Mediacenter einrichten, welches man einschaltet, wenn man es braucht. Mit ein paar Tricks kann man sich auch Linux auf die Kiste packen und den PC per ACPI-Wakeup hochfahren lassen, um irgendwelche Aufnahmen zu starten -> http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/ACPI_Wakeup

Soll es ein Windows-*****-Center sein, kann man das auch mit dem Taskplaner oder der Software erledigen, sofern diese es unterstützt.
Dann ist aber noch die Frage offen, was DBV-Karten für Kabel kosten und ob es welche gibt, die auch dieses CI+ unterstützen und ob dieses dann auch noch mit Unitymedia funktioniert. Auf dem Gebiet kennen sich hier andere sicherlich besser aus.
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