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Welche Komponenten für mein Projekt?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
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Re: Welche Komponenten für mein Projekt?

Beitragvon Neukundenrabatt » 05.06.2011, 06:12

djchappi hat geschrieben:Ah ja, jetzt ist es soweit klar. Also UM Modem mit dem ersten Port von der FB verbunden und dann der zweite Port auf dem GigaBit Switch gepatch. Danach die FB konfigurieren und gut ist.

Für den Internetzugang und DHCP ja.

djchappi hat geschrieben:Die Cable Fritzbox habe ich bei Ebay gesehen, wusste nicht das sie eigentlich nur vom Kabelprovider verkauft wird.

Die Box wird offiziell überhaupt nicht verkauft, auch nicht von Kabelprovidern. Die wird nur vermietet bzw. verliehen. Man erwirbt an dieser Box kein Eigentum. Selbst wenn du eine "Original UnityMedia FB 6360" (in blau mit Schriftzug) bei Ebay findest wird sie nicht funktionieren. Bei UnityMedia ist die MAC-Adresse von deinem Modem registriert und nur damit darfst du ins Netz. Über diese Hardware-Adresse wird zudem die Verschlüsselung der Daten vorgenommen. Du bist immerhin in einem SharedMedium und alle Mitnutzer in der Nachbarschaft bekommen exakt dieselben Daten auf dem Kabel wie du. Von daher kannst du nur die Hardware einsetzen, die der Provider dir zur Verfügung stellt.

djchappi hat geschrieben:Nur mal zur Verständnis. Mein jetziger Linksys WLan Router, der die IP´s nach der Mac Adresse der einzelnen Clienten zuweist, hat nur 100Mbit Netzwerk. So können die Clienten hinter dem Router, die direkt an den Gigabitswitch angeschlossen sind, doch nicht im Gigabitbereich untereinander kommunizieren. Das läuft doch alles über den Router, was in diesem Fall der Flaschenhals ist. Oder sehe ich das falsch??? (jetzt mal abgesehen davon, das die Internetverbindung auch gedrosselt wäre)

Das siehst du komplett falsch. Der Router routet zwischen dem externen und deinem internen Netz. Per DHCP verteilt er neben den IP-Adressen dazu Angaben zur Netzmaske, Gateway, DNS-Server und ggf. weiteren Routen. Jeder Client weiß damit in welchem Netz er steht und welche anderen Clients er direkt erreichen kann (ohne Router). Dein komplettes privates Netz (z.B. 192.168.0.0/24) kommuniziert direkt miteinander über den Switch. Du kannst auch überall feste IP-Adressen eintragen und den Router abschalten. Wenn alles korrekt konfiguriert ist wird dein internes Netzwerk nach wie vor funktionieren.

Nur IP-Adressen außerhalb deines privaten Netzes werden an das Gateway (den Router) geschickt. Der schickt die Anfrage wiederum an sein Gateway (ein Router von UM), die schicken es an den nächsten (vielleicht auch noch intern), dann an den nächsten (vielleicht am DECIX), der zum nächsten (vielleicht ein Telekom-Router) und irgendwann landet es an der Zieladresse. Dann geht es wieder zurück, ggf. über eine andere Router (asymmetrisches Routing). Dein Router muss daher bei jedem eingehenden Paket schauen, zu welchem Client im internen Netz das Paket gehört (NAT).

Für ein rein internes Netz (auch inkl. WLAN) braucht man keinen Router, kein DHCP und kein DNS.

Die Ausführungen zum WLAN sind soweit korrekt, auch wenn ich nicht jede Zahl nachgerechnet hab. Wichtig ist, dass die volle WLAN-N-Geschwindigkeit nur im 5 GHz-Band erreicht wird. Aber ganz ehrlich, nutze erst einmal deine vorhandenen Accesspoints weiter und schau, ob es dir nicht erst einmal so ausreicht. Die 128 MBit/s wird dir eh kaum eine Gegenstelle liefern. Die volle Bandbreite wirst du am ehestens ausschöpfen wenn verschiedene Clients auf verschiedene Seiten/Server im Internet zugreifen und jeder die volle Bandbreite der Gegenstelle (oft 10/100 MBit) bekommt - du gleichzeitig über VoIP telefonierst und VideoOnDemand nutzt.
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Re: Welche Komponenten für mein Projekt?

Beitragvon conscience » 05.06.2011, 09:42

So kann man auch die kostenpflichtige IT Beratung einsparen -

man stellt eine Anfrage in ein Forumg und es finden sich ein paar ...
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Re: Welche Komponenten für mein Projekt?

Beitragvon Neukundenrabatt » 05.06.2011, 12:16

Mit sowas möchte ich mein Geld im Leben nicht verdienen ;)
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Re: Welche Komponenten für mein Projekt?

Beitragvon conscience » 05.06.2011, 12:45

Neukundenrabatt hat geschrieben:Mit sowas möchte ich mein Geld im Leben nicht verdienen ;)


Aber mit deinem Wissen... und Stundensätzen jenseits der 100€ ...
Acho so, man könnte verklkägt werden.

Du hast da irgendwie Recht. :D

:mussweg:
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Re: Welche Komponenten für mein Projekt?

Beitragvon djchappi » 05.06.2011, 20:20

Ich sag ja, dieses Wochenende lerne ich dazu :-)

Hab ja auch soweit alles verstanden. Die IP vergabe über die Mac Adresse habe ich übrigens eingerichtet, das die Clienten nach einen reboot keine anderen IP´s bekommen. Hat der Netzwerkspeicher einmal eine falsche IP, passte das Freigabenverzeichnis im MediaCenter nicht mehr..... Hätte man auch anders lösen können, weiss ich jetzt.........

Vielen Dank euch allen!
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Re: Welche Komponenten für mein Projekt?

Beitragvon DeaD_EyE » 07.06.2011, 21:46

Naja, die Hardcorelösung wäre eigentlich ein Linux-Server. Es gibt z.B. auch ganz schicke Distributionen für NAS, eingebauter Firewall (ipcop) usw. Alles weitere lässt sich dann nachträglich installierten (ntpd, TFTP/PXE für das Booten übers Netzwerk uvm.). Unter anderem gibt es auch einen schönen Filesharingclient, der sich dediziert auf dem Server starten lässt und dann über eine GUI oder per HTTP über ein WI ganz leicht unter Windows bedienen lässt (nichts illegales versteht sich).

Dann hast du einen Server angebunden, der:
  • Als Router arbeitet (NAT, DHCP-Server, DNS-masquerading, QoS)
  • Dateien runterladen kann (nichts böses denken)
  • Daten sichern kann
  • Raid wenn notwendig unterstützt
  • Als Fileserver im internen Netzwerk arbeitet (FTP, Samba, nfs, HTTP)
  • Könnte extern Dienste wie Webserver usw anbieten / ggf. auch ein interner Webserver für krimskrams
  • Steaming-Dienste zur Verfügung stellt (für PS3 oder TV).
  • Dediziert auch Programme aufnehmen (DVB-T/DVB-S) und im Netzwerk streamen

Gerade in so einem großen Netzwerk macht es Spaß alles erdenkliche auszuprobieren. Sollte genügend Geld da sein und es ein recht dicker Server sein, könntest du diesen sogar mit mehr als einer Netzwerkkarte an dein Switch anschließen. Das erhöht die Bandbreite, wenn dein Switch 802.3ad unterstützt. Dazu müsste aber auch genügend Datendurchsatz von den Festplatten kommen. Ich wollte eigentlich nicht soviel dazu schreiben, da du ja eh die einfache Plug&Play-Lösung verwendest.

Ich denke mal, dass sich damit schon einige Leute aus dem Forum beschäftigt haben.


PS: Die IP am NAS direkt einstellen und nicht über DHCP beziehen lassen.
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