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Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon Maddis » 11.09.2007, 15:21

antioxid hat geschrieben:
Maddis hat geschrieben:Allerdings habe ich seit Tagen die fortlaufende Warnung im Modem-Log: DHCPS: CLIENT_ID option, optlen too big (17)


das besagt das der Identifier zu lang ist der gesendet wird, bei einer Fritz zb. "FRITZ!Box Fon WLAN 7170" sind es 23 Zeichen , der Server erlaubt aber eigentlich nur max. 17 Zeichen.

da es aber mehr als 17 sind gibts halt eine Warnmeldung.
nichts weltbewegendes also.

abhilfe wäre den Identifier zu kürzen wenn das denn bei den Fritzboxen machbar ist oder ein anderes Produkt kaufen was besser wäre da viele Funktionen der Fritz bei Kabel eh unbrauchbar sind.

Danke antioxid für deine Antwort. Die Warnung erscheint im Logbuch meines Kabel-Modems, warum sollte das was mit meinem Router zu tun haben?
Mein Router (kein AVM) ist seit Jahren gleich konfiguriert und diese Fehlermeldung ist mir neu. Interessant ist nur, dass jetzt auch vereinzelt Einträge
mit optlen too big (19) auftauchen. Also nicht mehr nur optlen too big (17). Ich werde das mal weiter beobachten.

Maddis
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon rbiesy » 11.09.2007, 16:04

Moses hat geschrieben:Naja...
e) funktioniert ja.. man muss nur die Standards ignorieren und für die eigentlich nicht erreichbare IP einen ARP rausschicken... da wird das Netz schon drauf antworten (wie man daran sieht, dass es mit Windows funktioniert) und schon ist alles in Butter. :)


Ich glaube, mit Standards ignorieren hat das nichts zu tun. Was Du da beschreibst nennt sich Proxy ARP. Der Router tut so, als wäre er die angesprochene Gegenstelle, die sich tatsächlich in einem anderen (physikalisch getrennten) Segment befindet. Aber auch dafür muss die Netzmaske passen. Unter Windows funktioniert das tatsächlich so, dass die eigene Adresse als Default-GW eingetragen wird. Wie es von da aus weitergeht und ob das standardkonform ist, kann ich nicht sagen.
Interessant ist übrigens noch etwas, das ich beobachtet habe: Versucht man unter Windows eine Route zu definieren, bei der Netzmaske und GW nicht zusammenpassen, kommt eine Fehlermeldung. Wie zu erwarten. Erhält der Rechner diese Daten jedoch über DHCP, richtet er die Netzwerkkarte mit den angegebenen IP/GW ein und legt die beschriebene Route mit sich als GW an. Unter Ubuntu richtete DHCP das eth-Interface an und meldete beim Anlegen der Route einen Fehler

Moses hat geschrieben:Ich kann nur PCs als Router empfehlen. Mir kommt so ein komischer Hardware Router nicht mehr ins Netz :P


Kann ich teilweise nachvollziehen. Bis Anfang des Jahres verrichtete bei mir ein altes 486er-Board, das ich unter einen IKEA-Hocker geschraubt hatte und von fli4l angetrieben wurde, zuverlässig und recht sparsam (ca. 12W) seinen Dienst. Aber als ich über VoIP nachdachte und sah, was diese PBX-Karten kosten sollten, kam die Ernüchterung. Davon abgesehen, dass ich weder Platz für weitere Karten hatte, noch diese in dem alten Board, das von PCI 2.1 noch nichts gehört hatte, gelaufen wären.

Was betreibst Du für ein Schätzchen?
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon Ruinierter » 11.09.2007, 17:18

so, bei mir funzt es wieder....mal sehn wie lange :zwinker:
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon ghor » 11.09.2007, 18:08

jepp, bei mir auch wieder. GW ist wieder (wie vorhin schon geschrieben) 81.210.136.1. NM wurde nicht geändert. IP 81.210.140.x
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon ghor » 11.09.2007, 18:39

Maddis hat geschrieben:Allerdings habe ich seit Tagen die fortlaufende Warnung im Modem-Log: DHCPS: CLIENT_ID option, optlen too big (17)

Ich habe diese Meldung trotz "FRITZ!Box Fon WLAN 7170" :D im Einsatz bisher nicht entdeckt.
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon Moses » 12.09.2007, 17:28

Ruinierter hat geschrieben:selbst mit einem netgear funktioniert es nicht, habe alles ausgetestet.
einen pc als router einzusetzen...wo bleibt da das umweltbewusstsein ? ...mal auf öko mache.


Soso... wie viel Strom verbrauchen denn die blöden Hardware Router? Die selber werden schon unnötig heiß und dann guck dir mal die billigen Netzteile an. Ich hab da jetzt nicht gemessen, aber wirklich effizient sind die nicht.
Hier läuft ein sog. Mini-ITX PC, lüfterlos mit hochwertigem Netzteil und verbraucht unter "moderater" Last (= meiste Zeit über 50%, selten ganz ausgelastet) gerade mal durchschnittliche 25 Watt (hat sogar noch ne Festplatte mit drinnen!).

Die Diskussion ist aber hinfällig, da ich für bestimmte Aufgaben einfach einen PC brauche, der immer an=erreichbar ist. Da ist jedes weitere Gerät Strom Verschwendung. ;)

rbiesy hat geschrieben:
Moses hat geschrieben:Naja...
e) funktioniert ja.. man muss nur die Standards ignorieren und für die eigentlich nicht erreichbare IP einen ARP rausschicken... da wird das Netz schon drauf antworten (wie man daran sieht, dass es mit Windows funktioniert) und schon ist alles in Butter. :)


Ich glaube, mit Standards ignorieren hat das nichts zu tun. Was Du da beschreibst nennt sich Proxy ARP. Der Router tut so, als wäre er die angesprochene Gegenstelle, die sich tatsächlich in einem anderen (physikalisch getrennten) Segment befindet. Aber auch dafür muss die Netzmaske passen. Unter Windows funktioniert das tatsächlich so, dass die eigene Adresse als Default-GW eingetragen wird. Wie es von da aus weitergeht und ob das standardkonform ist, kann ich nicht sagen.
Interessant ist übrigens noch etwas, das ich beobachtet habe: Versucht man unter Windows eine Route zu definieren, bei der Netzmaske und GW nicht zusammenpassen, kommt eine Fehlermeldung. Wie zu erwarten. Erhält der Rechner diese Daten jedoch über DHCP, richtet er die Netzwerkkarte mit den angegebenen IP/GW ein und legt die beschriebene Route mit sich als GW an. Unter Ubuntu richtete DHCP das eth-Interface an und meldete beim Anlegen der Route einen Fehler


ok, dann war das mit "wie man an Windows sieht" falsch ausgedrückt. Besser wäre: "Wie man daran sieht, dass es funktioniert, wenn man die Netzwerkmaske ändert".
Wenn ich zu einer IP die MAC Adresse wissen will, hindert mich einzig und allein der IP Standard daran nicht einfach ein ARP raus zu schicken mal zu gucken, was sich meldet egal ob die IP im gleichen Netzsegment ist, oder nicht. Die Idee dahinter ist, dass das Gerät zur IP wohl physisch eh nicht erreichbar sein wird, also der ARP verschwendete Zeit ist.... klar. Aber wenn die Idee halt falsch ist und der Gateway physisch erreichbar ist (was ja bewiesen ist, weil einfaches ändern der Netzwerkmaske reicht), dann reicht es auch sich über den IP Standard hinwegzusetzen und einen ARP für die IP rauszuschicken -> damit hat man eine Route zum Default Gateway und kann den erreichen. :)
Im Prinzip würde das halt einfach darauf hinauslaufen die Netzwerkmaske für den Default Gateway komplett zu ignorieren.

Das hat auch mit Proxy ARP nichts zu tun... das ist dafür vollkommen unerheblich. Und das tut ein Router eigentlich so auch nicht, bzw. braucht es nicht zu tun, da er ja eh der Default-Gateway sein sollte... Aber was ich meinte, spielt sich halt zwischen PC oder Router auf der einen Seite und Modem/UM Netz auf der anderen Seite ab.

VoIP interessiert mich übrigens nicht die Bohne, genauso wie ich auf das Telefon komplett verzichten könnte... ist eh nur ein "Einfalltor" für Werbung. Daher reicht es mir vollkommen, wenn das Telefon am Modem hängt und meine Freundin damit glücklich ist. Was will ich mehr? ;)
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon rbiesy » 12.09.2007, 18:17

Moses hat geschrieben:Wenn ich zu einer IP die MAC Adresse wissen will, hindert mich einzig und allein der IP Standard daran nicht einfach ein ARP raus zu schicken mal zu gucken, was sich meldet egal ob die IP im gleichen Netzsegment ist, oder nicht. Die Idee dahinter ist, dass das Gerät zur IP wohl physisch eh nicht erreichbar sein wird, also der ARP verschwendete Zeit ist.... klar. Aber wenn die Idee halt falsch ist und der Gateway physisch erreichbar ist (was ja bewiesen ist, weil einfaches ändern der Netzwerkmaske reicht), dann reicht es auch sich über den IP Standard hinwegzusetzen und einen ARP für die IP rauszuschicken -> damit hat man eine Route zum Default Gateway und kann den erreichen. :)
Im Prinzip würde das halt einfach darauf hinauslaufen die Netzwerkmaske für den Default Gateway komplett zu ignorieren.


Das ist alles richtig, was Du schreibst, aber ob das in diesem Fall so war, können wir, da die Störung zum Glück behoben ist, nicht mehr nachvollziehen. Ich ärgere mich, dass ich nicht in den ARP-Cache geschaut habe, das hätte mich schon interessiert. Auf jeden Fall halte ich nichts von Lösungen, die sich auf das Vorhandensein von Fehlern verlassen.

Festzuhalten bleibt, dass sehr wohl ein Problem vorlag und zwar nicht zwichen Computer und Keyboard, wie das ein gewisser Herr hier großspurig behauptete. Von einem UM-Installationspartner habe ich inzwischen erfahren, dass die Störung mit neuen Systemen zusammenhing, die letzte Woche eingeführt wurden. Ärgerlich daran finde ich, dass die Hotline dies nicht nur verschwiegen hat, sondern dies sogar geleugnet hat. Wer vom Fach ist, kommt der Ursache auf die Schliche und kann gegenargumentieren. Laien, wie ein Bekannter von mir, der insgesamt gut zwei Stunden in der Warteschlange war, bekommen zu hören, das Modem sei online, alles dahinter ohnehin Sache des Kunden, was ja so eben nicht stimmt. Wozu führt das? Zu verschwendeter Zeit mit Fehlersuche und zu unnötigen Telefonkosten (Honny soit qui mal y pense?)

Ich finde schon, dass man da von Fahrlässigkeit seitens des Providers sprechen kann. Es ist sicherlich verständlich, wenn ISPs ihre Hotlines durch entsprechende Telefongebühren finanzieren. Aber dann erwarte ich auch, dass man hier über aktuelle Probleme informiert ist (man kann die Telefonanlage ja auch so programmieren, dass sie Anrufern aus den betroffenen Regionen eine entsprechende Info gibt, stattdessen muss man sich eine leiernde Warteschlangenmusik anhören (arme Katie Melua, wie wurdest du verschandelt!)). Von Mehrwertdiensten kann ja in diesem Fall gar keine Rede sein, oder?

Ich überlege noch, ob ich mich damit an UM wende. Mittlerweile habe ich seit Beginn meines Vertrages anfang des Jahres 10 Tage kein Internet gehabt. Mit DSL hatte ich diese Ausfallzeit in 7 Jahren nicht. Wenn da nicht mal eine symbolische Entschädigung drin ist, muss ich mich nach was anderem umsehen.
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon ghor » 12.09.2007, 20:31

Ich finde das ganze mehr als ärgerlich, kann momentan UM eigentlich keinem empfehlen, weil der Support grösstenteils einfach nur Horror ist.
Auch bei diesen Preisen sollte man etwas mehr/besseren Support bieten.

Ich komme übrigens auch schon auf knapp 5 Tage Ausfall in knapp 4 Wochen Laufzeit bisher.
Eine kleine Entschädigung fände ich auch angebracht.
Ich bin u.a. zweimal durch die ganze Stadt gefahren, um mir einen Router zu leihen, da ich anfangs keine andere Idee hatte, woran es denn sonst noch
liegen könnte (war aber "leider" auch ne FB), ganz zu schweigen von der für die Fehlersuche investierte Zeit.

Und überhaupt gegenargumentieren zu müssen an der Hotline ist eigentlich der Hammer, aber was hätte dir dein Expertenwissen gegen
das Argument "alles nach Kabelmodem ist nicht unsere Sache" geholfen?

Ich bin echt froh, dass es dieses Forum (und diesen Thread) gibt, ansonsten wäre ich wegen weiterer Fehlersuche wahrscheinlich wahnsinnig geworden. :zerstör:


Bei der Gelegenheit:
Was halten die Mitlesenden aus KS und Umgebung von einem Kasseler UM-Stammtisch z.B. im Wolpertinger?
Ich meine, zumindest für ein erstes Treffen wären genug Themen vorhanden :D
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon Ruinierter » 13.09.2007, 17:15

@ ghor,
ich bin auch deiner meinung.
Könnte mich stundenlang über deren Service aufregen. :wand:
jetzt muss ich erstmal warten bis ich meine teure telefonrechnung bekomme @ support und muss mich dann schriftlich bei denen melden das ich das geld zurück bekomme, da es ja nicht mein fehler war das router nicht mehr gefunzt haben.

gruss rui
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Re: Falsche Netzwerkmaske über DHCP?

Beitragvon rbiesy » 13.09.2007, 21:38

Ruinierter hat geschrieben:Könnte mich stundenlang über deren Service aufregen. :wand:


Über welchen Service :kratz:

Haltet Euch fest: Heute bekomme ich einen Anruf vom Elektromeister, der hier in KS mit UM zusammenarbeitet. UM hat meine Störungsmeldung (obwohl das Modem online war) an ihn weitergeleitet, auf dass er die Hausinstallation überprüfe...

Das ist keine Servicehotline, das ist eine Geld- und Arbeitszeitvernichtungsmaschinerie!

Wo wirst Du versuchen, Deine Ansprüche geltend zu machen? Hast Du eine Adresse?
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