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Internetverbindung und Firewall

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon a.spengler » 17.03.2011, 14:53

piotr hat geschrieben:Es macht schon Sinn, auf dem System eine Firewall zu haben um ausgehenden Traffic zu untersuchen.


Eine Firewall ist ein Konzept zur Trennung bzw. kontrollierten Zusammenschaltung von Netzen.

Z.B. um das Versenden von Spam innerhalb des LANs durch virenverseuchte PCs zu verringern


Dafür gibt es Regeln im Konzept, die das Versenden von Mail von/an andere Systeme als die eingetragenen (wie z.B. den internen oder den externen Mailserver) unterbinden.

Da ist der Router meist noch aussen vor, dessen Firewall meist nur eingehenden Traffic untersucht.


Diese Regeln implementiert man auf dem Router und nirgendwo sonst...
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon magnum999 » 17.03.2011, 16:40

Hallo Piotr

Das ist doch eine Aussage mit Inhalt. Das mit MMC kannte ich noch nicht - guter Tipp danke. Ich brauche den Rechner beruflich und habe wichtige und sensible Daten auf dem Rechner - daher ist mir eine hohe Sicherheit gerade gut genug.

Willi
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon piotr » 18.03.2011, 14:52

a.spengler hat geschrieben:...
Diese Regeln implementiert man auf dem Router und nirgendwo sonst...


Dann stecke mal einen USB-Stick an einen Deiner PCs im LAN.
Denn dann hilft Dir kein Router, wenn der USB-Stick einen bisher nicht bekannten Virus enthaelt, der auch noch einen oder mehrere Zero-Day-Exploits vom verwendeten Betriebssystem nutzt und sich damit innerhalb desselben LAN ausbreitet.

Stuxnet laesst schoen gruessen.


Oder anders gesagt: Firewalls auf Router sind nur ein kleiner Teil eines Sicherheitskonzeptes.
Dazu gehoert je nach Sicherheitsanforderungen noch viel mehr (z.b. um die o.g. Gefahr zu verringern die Einschraenkung der nutzbaren USB-Medien).
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon a.spengler » 18.03.2011, 14:58

piotr hat geschrieben:Dann stecke mal einen USB-Stick an einen Deiner PCs im LAN.


Du steckst also gewohnheitsmäßig USB-Sticks aus unbekannten Quellen an Deinen Rechner? :confused: :cool:

Denn dann hilft Dir kein Router, wenn der USB-Stick einen bisher nicht bekannten Virus enthaelt, der auch noch einen oder mehrere Zero-Day-Exploits vom verwendeten Betriebssystem nutzt und sich damit innerhalb desselben LAN ausbreitet.


Stimmt. Deshalb taugt auch das Security/Anti-Virus/Personal-Firewall-Geraffel nix...

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich etwas vom Kaliber des von Dir erwähnten "Stuxnet" sich von irgend so einem Norton Witztool "aufhalten" lässt, oder?

Oder anders gesagt: Firewalls auf Router sind nur ein kleiner Teil eines Sicherheitskonzeptes.
Dazu gehoert je nach Sicherheitsanforderungen noch viel mehr (z.b. um die o.g. Gefahr zu verringern die Einschraenkung der nutzbaren USB-Medien).


Schön, dass Du mir zustimmst... :D Am besten schaltet man in solch einer Umgebung die USB Anschlüsse gleich ganz ab.
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon magnum999 » 19.03.2011, 17:30

Hallo
Ich habe auf meinen Rechner viele hochsensible Daten. Ich werde den Teufel tun und meine Firewall ausschalten wenn jemand aus einem Forum den ich nicht kenne mir einen - klar gut gemeinten Rat gibt - . Es mag ja sein daß die Firewall hinter einem Fritzrouter nicht so viel Sinn macht - aber auf Sicherheit zu verzichten kann ich mir nicht erlauben. Das Problem habe ich mittlerweile gelöst - daher bleibt meine Firewall wie festgemauert da wo sie ist.
Meinen Dank an alle Teilnehmer der Diskussion - ob und welche Sicherheit jemand nutzen möchte sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Grüße Willi
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon McWire » 20.03.2011, 14:13

Und dann vor allem Norton, die größte Systembremse und schlechteste Firewall die ich je kennengelernt habe.
Das sollte zu denken geben.
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon magnum999 » 22.03.2011, 11:53

Hallo
Nein - die Norton 360 Firewall ist sicher. Ich war vor kurzem auf einer Tagung zur Datensicherheit und hatte meinen Lapi dabei mir Norton 360.4.
In einem Arbeitskreis wurde ich gefragt ob ich meinen Lapi für alle möglichen Angriffe testweise zur Verfügung stelle.
Niemand hatte es geschafft nur einmal durchzudringen. Und das waren alle Leute vom Fach. Ich möchte hier ausdrücklich keine Werbung machen aber dieses Beispiel hatte mich letzlich überzeugt.
Grüße Willi
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon oxygen » 22.03.2011, 12:01

Es hat auch niemand behauptet das Norton 360 unsicher ist. Es ist halt (vermutlich) genauso sicher wie die Standard Windows Firewall. Wenn diese aktiviert ist und das Netz als öffentlich deklariert ist, werden alle Ports geschlossen. Thema erledigt. Im übrigen ist der direkte Weg übers Netz schon seit Jahren kein bedeutender Angriffsvektor mehr, sondern Flash/Acrobat/Java & Co. Da hilft keine Firewall.

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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon addicted » 22.03.2011, 14:12

magnum999 hat geschrieben:Ich war vor kurzem auf einer Tagung zur Datensicherheit und hatte meinen Lapi dabei mir Norton 360.4.
In einem Arbeitskreis wurde ich gefragt ob ich meinen Lapi für alle möglichen Angriffe testweise zur Verfügung stelle.

Welchen Sinn hat eine Demonstration, wenn am Ende nichts dabei rauskommt? Entweder das war eine Tagung mit dem Ziel Norton Produkte zu bewerben (Angriffssicherheit war das Demonstationsziel), oder es war reiner Unfug. Dass der Workshopveranstalter kein Demogerät hat, macht die Sache nur unseriöser. Wie man ticken muss, um ein geschäftlich genutztes System für Einbruchtests zur Verfügung zu stellen, will ich mir garnicht erst überlegen.

Der Unterschied zwischen Deinem bisherigen Provider und UM ist vermutlich die Fritzbox zwischen Deinem Rechner und dem Internet. Du musst entweder Deine Firewall richtig konfigurieren, oder mit dem Problem leben.
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Re: Internetverbindung und Firewall

Beitragvon magnum999 » 22.03.2011, 15:07

Hallo - Der Lapi ist mein eigener - ohne Firmendaten. Das sollte eigentlich klar sein. Ich gehe -habe ich deutlich gemacht - verantwortlich mit Daten um. Ich war nicht der einzige der als Angriffsobjekt zu Verfügung stand. Und - nein - es war weder eine Werbeaktion für Symantec oder eine Verkaufsveranstaltung von oder wegen Symantec. Es ging lediglich darum zu zeigen welche Möglichkeiten zum Eindringen in Rechnern und zur Abwehr bestehen. Auch Linux Rechner wurden attakiert - und haben ebenfalls bestanden.
So - Anfangs ging es mir um den Internetzugriff und ich denke daß wir etwas vom Thema abgewichen sind. Das Problem mit der Verbindung habe ich gelöst.
Danke für die Beteiligung
magnum999
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