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Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon Manfred-B » 05.02.2011, 00:37

Servus,

wir haben 3play 32mbit geschaltet bekommen.
Der Techniker hatte leider keine Terminabsprache getätigt, sondern kam während meiner Abwesenheit und hat alles installiert.

Problem nun:
Das Kabelmodem steht im Wohnzimmer, es sollte aber im Büro stehen.
Sprich: Kabelfernsehen im Wohnzimmer - Internet, Telefon und Faxgerät stehen im Büro.
Nun ist mir klar, dass er keine Kabel verlegt hätte.
Aber dennoch hätte ich ihn gerne zu Alternativen befragt.

Ist es möglich vom Kabelmodem (Fritzbox Wlan 6360 Cable) auf meine bestehende Fritzbox Fon Wlan 7170 8welche grad am Rechner hängt) die Datenströme für Internet, Telefon und Fax drahtlos weiterzuleiten?

Oder muss ich jemanden beauftragen hier alles umzuverkabeln?
Also hier im Büro einen Kabelanschluss zu legen und dann nur das Fernsehsignal weiterzuleiten.

Das dürfte sicherlich richtig ins Geld gehen – daher wäre ich für einfache und kostengünstige Vorschläge dankbar.

Danke Euch
Manfred-B
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon Janick » 05.02.2011, 00:49

Guten Abend Manfred-B,

also wenn ich das jetzt richtig Gelesen habe, möchtes du die Fritzbox 6360 in deinem Büro haben.

Okay du könntes die beiden Fritz Boxen miteinander Verbinden. Sprich ein Lan kabel ins Büro legen und da alles Anschliessen.

Ich weiss nur nicht, ob das Telefonieren über die alte Box funktionier, darüber werden dir die anderen User hier bestimmt was sagen können.

Du musst dir das nur ausrechnen, was für dich billiger ist. Lan Kabel bis ins Büro oder ein Antennenkabel.


Viele Grüße
Janick
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon Manfred-B » 05.02.2011, 01:48

Servus,

ich würde - wenn das irgendwie möglich ist - gerne um eine Neu-Verkabelung herum kommen.

Ist es möglich, dass das Kabelmodem/die Fritzbox von unitymedia quasi als Sender fungiert und die alte Fritzbox als Empfänger - bzw. umgekehrt?
Manfred-B
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon Janick » 05.02.2011, 01:51

Servus,

also du meinst die Fritzbox 6360 und die alte Fritzbox über WLAN zu Verbinden richtig?

Also nach meinem Kenntnisen ist das nicht möglich.
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon Knifte » 05.02.2011, 11:55

Ich glaube schon, dass das möglich sein müsste, allerdings kann die 7170 nur das "langsame" WLAN, so dass du nur max. 20-22 MBit übertragen könntest.

Da Telefon bei der 6360 ja meines Wissens eh nur über VoIP realisiert ist, müsste das auch problemlos über die WLAN-Verbindung zu übertragen sein.

Evtl. ist es aber auch möglich dir ein längeres Antennenkabel zu kaufen und die FritzBox 6360 direkt ins Büro zu stellen.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon piotr » 05.02.2011, 15:49

Es gibt 2 Moeglichkeiten:
  1. Nur Telefon und Fax von der 6360 auf die 7170 leiten:
    Wenn es nur Telefon und Fax ist, ist das kein Problem.
    Verbinde einfach die beiden Fritzboxen mit dem im Auslieferungszustand enthaltenen Y-Kabel der 7170.

    Auf der 6360 kommt das einzelne Tel-Ende in den S0 Anschluss, auf der 7170 das kombinierte Tel/DSL-Ende in den Tel/DSL Anschluss. Das einzelne DSL-Ende bleibt frei.
    Falls die 4,5m nicht reichen, verlaengere das kombinierte Tel/DSL Ende mithilfe einer RJ45-Kupplung und einem vollbeschalteten (alle 8 Adern, Belegung 1:1) LAN-Kabel.

    Dann auf der 6360 die gewuenschten MSNs auf den S0 vergeben.
    Auf der 7170 Festnetz und ISDN aktivieren sowie die gewuenschten MSNs dort eintragen.
    Und dann halt die MSNs auf die Telefon/Fax-Anschluesse der 7170 verteilen.

    Damit kann dann -von den moeglichen Problemen der 6360 abgesehen- das Internet im Buero ueber das WLAN der 6360 genutzt werden.

  2. Internet, Telefon und Fax von der 6360 auf die 7170 leiten:
    Geht auch, aber auf der Fritzbox 7170 geht fuer Internet uneingeschraenkt weder LAN noch WLAN.

    Es saehe etwas anders, wenn anstelle der 7170 die 7270 verwendet wird.

    Das WLAN der 7170 kann nur max. 23-25 Mbit/s durchlassen (die angezeigten 54 Mbit/s sind nur brutto-Werte) und wird damit bei 32000 und hoeher zum Flaschenhals.
    LAN (Werte ohne Telefonie) geht nur bis ca 50 Mbit/s, also keine 64000 und auch keine 128000.

    Dann hat die 7170 Probleme, wenn Du die Leitung mit Downloads voll ausreizt und dabei gleichzeitig telefonieren willst. Dann ist bereits bei ca 25 Mbit/s Schluss.
    Mit der 7170 sind -bei einem UM-Anschluss und bei anderen Anbietern, die VoIP nutzen- ohne Qualitaetseinbussen keine 32000 und gleichzeitig telefonieren moeglich.

    Wenn Du das trotzdem willst:
    Dazu ein LAN-Kabel nehmen und beide Fritzboxen miteinander verbinden.
    Auf der 6360 in einen der LAN-Ports, auf der 7170 in LAN1.

    Jetzt gibt es wieder 2 Moeglichkeiten:


    • Internetverbindung mitbenutzen
      Auf der 7170 den Internetzugang auf LAN1 konfigurieren und dabei einstellen, dass der vorhandene Internetanschluss der 6360 mitbenutzt werden soll. Dabei auch der 7170 eine andere IP (z.B. 192.168.178.2) geben sowie als Gateway und DNS die IP der 6360 eintragen (im Auslieferungszustand 192.168.178.1).

      Und dann auf der 7170 die 3 Rufnummer (VoIP-Rufnummern) konfigurieren.
      Die benoetigten Daten fuer die 3 Rufnummern findest Du im Kundenlogin.

    • Alles auf die 7170 umleiten und die Firewall der 6360 umgehen
      Auf der 7170 eine andere IP geben.
      Auf der 6360 die IP der 7170 als exposed Host eintragen.

      Und dann auf der 7170 die 3 Rufnummer (VoIP-Rufnummern) konfigurieren.
      Die benoetigten Daten fuer die 3 Rufnummern findest Du im Kundenlogin.

Eine Funkverbindung zwischen der 6360 und 7170 geht nicht, da auf der 6360 WDS nicht moeglich ist.

Die Alternativen sind nur das Versetzen der Multimedia-Dose vom Wohnzimmer ins Buero bzw. eine weitere Dose im Buero sowie die Verlaengerung des Koaxkabels zwischen der Dose und der 6360, wobei Letzteres oft aber nicht immer ohne Probleme funktioniert.

Wobei ich mich etwas wundere, das der TK in Deine Wohnung ohne Deine Anwesenheit reinkam und ohne dass Du jemanden den Schluessel gegeben hast. Als Notfall kann man sowas auch nicht bezeichnen.
piotr
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon Manfred-B » 05.02.2011, 18:03

Es ist ja nicht meine Wohnung, sondern die meiner Eltern.
Und die beiden verstehen davon recht wenig, haben ihn reingelassen, er hat das Modem und den Digital-TV-Receiver angeschlossen und ist wieder gegangen.

Es hieß aber vorher ganz klar, dass sich der Techniker mit mir (meine Tel. angegeben) in Verbindung setzen würde zwecks Terminansprache.

Kabel verlegen lassen kostet bestimmt eine Menge Geld, daher hätte ich es begrüßt, wenn das per Funk zu machen gewesen wäre.

Das Wohnzimmer ist ja am komplett anderen Ende des Hauses. Wohnzimmer im Osten, Kabelanschluss von der Strasse her ganz im äußersten westlichen Teil. Büro genau dazwischen. (Zwischen Büro und Wohnzimmer ~10 Meter und 2 Wände)

Geht denn folgendes - und was würde sowas ungefähr kosten?

Das Kabel verläuft auf dem Dachboden. Kann man da einfach eine (Haupt-)Abzweigung ins Büro legen lassen (gleich mit Aufputzose für alle drei Anschlüsse) und das Signal für das Kabelfernsehen wird einfach durchgeschleift bzw. weitergeleitet ins Wohnzimmer?

Ich sags mal so: bevor ich jetzt wieder mehrere hundert Euro in Verkabelung investiere, widerrufe ich lieber den Auftrag und wurschtele mit dem alten DSL-Kram weiter.
Manfred-B
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Re: Von Fritzbox zu Fritzbox weiterleiten?

Beitragvon piotr » 05.02.2011, 18:19

Man kann nicht einfach so sagen ob Du das Kabel von einer Dose zur naechsten Dose verlaengern kannst.
Denn dazu muss sich ein TK die Hausanlage anschauen.

Es sollte bei Nutzung von Tel und/oder Internet ueber das Kabelnetz immer eine Sternverkabelung -d.h. eine separate Leitung pro Dose- bevorzugt werden.

Aehnlich wie bei Satellitenanlagen.

Zum Thema Widerruf solltest Du wissen, dass es nur moeglich ist wenn Dir jemand diesen Vertrag aufgedraengt hat. z.B. an der Haustuer oder am Telefon.
Wenn Du es aus freiem Willen getan hast -z.B. selbst den UM Shop aufgesucht oder selbst an der Hotline wegen Deines Wunsches (der Bestellung des Anschlusses) angerufen hast- geht es nicht.

Mit aus technischer Sicht "Unmoeglich" kannst Du auch nicht argumentieren.
Denn der Anschluss ist in der Wohnung und funktioniert. Was ein paar Raeume weiter ist, ist Deine Sache.

Wo Du ansetzen kannst ist nur die fehlende Termin-Absprache des TK.
Nur leider haben die Anschlussinhaber ja die Tuer geoeffnet und den TK ohne Termin reingelassen.

D.h. Deine Eltern haben einen grossen Anteil an der jetzigen Situation, dass der Anschluss im Wohnzimmer und nicht im Buero ist.

Denn sie haetten das auch sagen koennen, dass der ins Buero soll bzw. die Arbeiten des TK unterbrechen lassen koennen und bei den Kindern nachfragen koennen wo der Anschluss hin soll.
So wurde der Auftrag ausgefuehrt und mit einer ggfl. geleisteten Unterschrift auch bestaetigt, dass der Auftrag genauso wie gewuenscht ausgefuehrt wurde.

Der Dreh- und Angelpunkt ist der, dass der TK vom Anschlussinhaber reingelassen wurde.
Das kann trotz der fehlenden Termin-Absprache als stillschweigende Willenserklaerung (konkludentes Handeln / schluessiges Verhalten) interpretiert werden.
piotr
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