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Bandbreite richtig messen

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Bandbreite richtig messen

Beitragvon 7Layers » 22.01.2011, 08:51

Micha2k hat geschrieben:Vielleicht solltest du erstmal das Wort "richtig" definieren.


Sehe ich auch so. Ein TCP-Ack beispielsweise würde von keinem der Layer 4+ Tools bewertet, geht aber trotzdem über die Leitung und benötigt marginal Bandbreite. Insofern sind alle Messungen oberhalb des Layer 1 eigentlich ohne Aussagekraft, wenn es um bereitgestellte Bandbreite geht. Der Layer 1 kann weder am Router noch am PC gemessen werden. Was der Kunde sehen möchte ist Durchsatz. Eine Leitung, die eine zu hohe Bitfehler- oder auch nur broadcast-Rate hat, kann zwar ihre Bandbreite u. U. voll auslasten, nur der Durchsatz ist nicht dementsprechend, weil die Pakete verworfen werden.
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Re: Bandbreite richtig messen

Beitragvon derjanni » 22.01.2011, 12:42

Ein TCP-Ack beispielsweise würde von keinem der Layer 4+ Tools bewertet, geht aber trotzdem über die Leitung und benötigt marginal Bandbreite.


Absolut einverstanden! Deshalb halte ich auch nichts von diesem Flash-basierten Speedtest, weil der ausschließlich die Geschwindigkeit misst, die diverse HTTP Downloads erreichen können. Weshalb durchaus die Bandbreite bei diesem Test als geringer angezeigt wird, als diese tatsächlich ist.

Ich habe aber wie gesagt "bmon" verwendet und dieser arbeitet mit "libpcap" (genauso wie Wireshark) und berücksichtigt deshalb alles ab Layer 3 also inkl. ARP, ICMP, TCK Acknowledgements, sämtlichen IP Overhead, AppleTalk, IPX & Co.

Ich hatte in meiner alten Wohnung tagsüber extrem starke Schwankungen, während die Bandbreite abends voll ausgenutzt werden konnte. Da braucht man den Fehler bei guten Modemwerten wohl nicht unterhalb von Layer 3 suchen, oder?

Vg,

Jan
Unitymedia Speedtest auf OpenWrt/Linux:
http://www.kammerath.net/unitymedia-speedtest.html
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Re: Bandbreite richtig messen

Beitragvon 7Layers » 22.01.2011, 14:22

derjanni hat geschrieben:Ich habe aber wie gesagt "bmon" verwendet und dieser arbeitet mit "libpcap" (genauso wie Wireshark)


... aber eigentlich an der falschen Stelle, denn m. E. ist die Bandbreite nur auf dem BK garantiert. Am PC wird demnach Durchsatz gemessen, aber das wird wohl ewiger Streitpunkt bleiben, wie weit der Durchsatz von der Bandbreite abweichen darf.
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Re: Bandbreite richtig messen

Beitragvon paderborner » 22.01.2011, 15:30

Ich habe zwar net den Router, aber hab das Script mal auf meiner Ubuntu Kiste gestartet

Bild

Ich denke für ne 64er Leitung geht das io ;)
Arcor 6000 DSL erfolgreich portiert --> Bild :D
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