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[Traffic bei Unitymedia] Was geht?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: [Traffic bei Unitymedia] Was geht?

Beitragvon Matrix110 » 10.12.2010, 17:26

Mr Iron hat geschrieben:Das denk ich auch, dass es heute eh keinen Interessiert!

Überlege mal, selbst bei der Telekom ist das ein alter Hut, schon allein wg IP-TV und da geht es ja auch mit 50Mbit/s VDSL! Hier werden dann ja auch HD-Programme durch die Leitung gejagt!

Jetzt sollte man sich mal überlegen was da so an Daten durch geht und du hättes nen Limit!

Ist jetzt nen blödes Beispiel, ich weiß, da man dies gut technisch voneinander trennen kann!

Aber ähnlich denke ich, ist es ja im Kabel auch!?

Ob man das was die Leitung hergibt nun für´s Surfen (DL/UP) nutzt oder die Sender Ihre Frequenzen zum übertragen ihrer Programme ausnutzen?!

Daten bleiben Daten, Traffic ist nun mal Traffic!


IPTV ist in dem Sinne kein Traffic, da es per 1. per Multicast "ausgestrahlt" wird und 2. nur Netzintern läuft, selbst wenn 10.000 Entertain Kunden in sagen wir Frankfurt ARD HD schauen verbraucht das nur seine 15MBit beim Telekom Streaming Server, der dies an alle Verteilerstationen per Multicast verteilt, wo es wiederrum per Multicast zu den 10.000 Kunden verteilt wird (das dort dann im Endeffekt 150.000MBit daraus entstehen werden spielt aber eine extrem unter geordnete Rolle, da es nur Stromkosten/Wärme verursacht)

Traffic ist nunmal nicht gleich Traffic, Netzinterner Traffic ist für den Provider im Regelfall vollkommen EGAL, solange seine Infrastruktur es mit macht sind die Kosten dafür sind so niedrig, dass es auf alle Kunden umgelegt nicht viel ausmacht.
Geht der Traffic zu anderen deutschen Provider wird das ganze schon relevanter(insbesondere, wenn es zur Telekom geht) und man ist gewillt diesen Traffic niedrig zu halten, um am Ende möglichst wenig Geld an seine Peering Partner zahlen zu müssen oder eventuell nichts, da diese mehr Traffic bei dir verursachen.
Noch schlimmer wird es mit Traffic in andere Länder in Europas oder gar Transatlantischer Traffic, da muss (in der Regel) immer drauf gezahlt werden, deswegen mögen manche Provider auch P2P Nutzer, da diese Traffic ebenso in die andere Richtung verursachen und auch im Internationalen Raum womit das ganze Peering am Ende billiger wird. Diesen Traffic will der Provider am liebsten so niedrig wie möglich halten.
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Re: [Traffic bei Unitymedia] Was geht?

Beitragvon Mr Iron » 10.12.2010, 19:38

@Matrix110
Ich versteh das nun/eher so (korrigieren mich bitte wenn falsch)
Es wird also nicht zwingend der Traffic-Verbrauch sonder eher das Datenvolumen in Rechnung gestellt!

Sprich:
Es wird dafür bezahlt das ein Provider z.B. 100Mbit nutzen kann.

Ob er es Tut ist ja erst einmal egal.

Wenn jetzt auf einmal mehr als z.B. 100Mbit gebraucht werden kostet es! Alternative, es wird gedrosselt.

Es ist also nebensächlich wie viel GB durch DL verballert werden, sonder es wird nur die genutzte Bandbreite berechnet und nicht das DL-Volumen.

Jetzt wird es auch klar warum man so um Kunden wirbt! Je mehr Kunden, je mehr Bandbreite die man dann kostengünstiger einkaufen kann/könnte
Je größer der Provider desto besser bei den Konditionen

Shice, dabei wollt ich mich gar nicht mehr mit dem Thema so auseinandersetzten!

Gruß
Mr Iron

PS: Zahlen sind nur als Anschauung gedacht und entsprechen keine tatsächlichen Werte! (nur damit keinerlei Missverständnis aufkommt)
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Re: [Traffic bei Unitymedia] Was geht?

Beitragvon Matrix110 » 11.12.2010, 00:06

Die genutzte Bandbreite und das DL-Volumen haben jedoch einen extremen Zusammenhang und da das DL-Volumen leichter anschaulich ist und erfassbarer für den normalo ist es einfacher damit zu argumentieren :P
200GB Traffic im Monat oder 1MBit/s avg. mit 32MBit Burstable was hört sich da wohl greifbarer an? :P

Die Provider an sich "bezahlen" meistens Burstable, da die Tagesschwankungen im Privatkunden Bereich extrem sind. Zu den Hauptzeiten benötigt man mehrere 10GBit und Nachts im Vergleich fast nichts, da macht es natürlich keinen Sinn den Leuten zu sagen, sorry aber nach der 95% Regel habt ihr im Durchschnitt so 1GBit zu den Hauptzeiten müsst ihr halt nen bisschen länger warten...weil wir lieber unmetered("Flatrate") 1GBit zahlen anstatt burstable 100GBit...

Jedoch ist das bezahlen so eine Sache, die Provider, die untereinander Peering Abkommen haben, rechnen alles gegen und nur der am Ende mehr verbraucht hat bzw. in Anspruch genommen hat muss überhaupt zahlen, ansonsten würde man jeden Monat Riesen Summen an Luftbuchungen durchführen, woran im Endeffekt nur die Banken verdienen...
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