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Läuft Fax (und Analogmodem) einwandfrei?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Läuft Fax (und Analogmodem) einwandfrei?

Beitragvon gelsen » 07.07.2007, 18:05

Ich interessiere mich für Internet+Telefonie. Der Telefonieanschluss ist ja genaugenomme trotz der gegenteiligen Behauptung von ish/unitymedia ein VoIP-Anschluss (genaugenommen VoC - Voice over Cable). Bei VoIP ist auf Grund von Laufzeitschwankungen (Jittern) Fax nicht sicher möglich. Klappt das bei ish/unitymedia einwandfrei? Es gibt da wohl eine Spezialtechnik für, die aber nicht alle Kabel-Anbieter einsetzen. Mich würden daher Erfahrungsberichte interessieren, insbesondere von Leuten die das oft nutzen.

Danke.
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Beitragvon Maddis » 07.07.2007, 19:26

Hi, kann ich gar nicht verstehen, dass die angeblich immer behaupten der
UM-Telefonanschluss sei kein VoIP-Anschluss. Als ich die damals gefragt
hatte sagte man mir die Technik die dahinter steckt ist VoIP.

Mit einem Analog-Modem habe ich den Anschluss nie getestet. Faxen senden
/ empfangen funktioniert ohne Probleme. Wenn es bisher Probleme gab,
dann lag es am Faxgerät der Gegenstelle (oder denjenigen der es bediente).

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Beitragvon psychoprox » 07.07.2007, 19:28

Mit einem analog Modem kam ich nicht ins Netz. Ich habs mit meiner Dreamcast und ihrem 33k Modem versucht. Leider ohne Erfolg
ENDLICH DVB-S Bild
Der Kabelanschluss bleibt trotzdem :D
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Beitragvon Maddis » 07.07.2007, 19:30

War da nicht mal was, dass nur die Einwahlnummern von AOL und T-Online
freigeschaltet sind?

-edit-
Jepp:
10.
Kann ich mein analoges Modem weiterhin verwenden?

Ja, theoretisch können Sie können Ihr analoges Modem am Unitymedia Telefon Anschluss weiter verwenden. Die Zugangsnummern von AOL und T-Online sind freigeschaltet. Da Sie als Unitymedia Telefon-Kunde aber auch über den schnellen Unitymedia Internet-Anschluss zum Festpreis verfügen, verursacht die Nutzung eines analogen Modems unnötige Verbindungskosten bei niedriger Übertragungsrate.
Quelle: http://www.unitymedia.de/service/anleit ... n/faq.html
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Beitragvon gelsen » 07.07.2007, 21:53

Maddis hat geschrieben:Hi, kann ich gar nicht verstehen, dass die angeblich immer behaupten der
UM-Telefonanschluss sei kein VoIP-Anschluss. Als ich die damals gefragt
hatte sagte man mir die Technik die dahinter steckt ist VoIP.


Es steht irgendwo auf der Webseite, dass es kein VoIP sei. Habe ich heute nachmittag noch da gelesen, jetzt gerade finde ich es partout nicht wieder.
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Beitragvon Red-Bull » 07.07.2007, 22:57

Ach klar ist das technisch gesehen Voice Over IP..
Nur das du als gegenstelle halt eine "LAN IP" im Unity Netz hast und somit deine Sprachpakete nich übers öffentliche Netz gehen.
Es ist definitiv VoIP
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Beitragvon orman » 08.07.2007, 00:56

Faxen funktioniert problemlos.
Und auch mit einem Analogmodem kommt man ins Netz. Man darf nur nicht die Call-by-Call Anbieter nehmen (z. B. freenet 01019.... oder Arcor 01070...), da Call-by-Call eben nicht möglich ist. Aber es gibt auch Einwahlnummern über Ortsnetze. Kann man - glaube ich - bei teltarif.de finden.
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Beitragvon Moses » 08.07.2007, 15:27

Es ist VoIP. Nur stellen sich viele Leute über VoIP ziemlich verrückte Sachen vor. :)

Du bekommst für deinen Telefonkanal extra Bandbreite, er ist also unabhängig von deiner Internet Verbindung (man kann sogar das Modem in Standby schicken und noch telefonieren, aber nicht mehr surfen). Das der Vorteil vom Kabel gegenüber DSL.

Die Übertragung von deiner Wohnung zur UnityMedia-Zentraler erfolgt dann über IP Pakete, womit das ganze VoIP ist. Das ist aber überhaupt nichts neues. Das einzige, was gegenüber einem normalen Telekom Anschluss fehlt, ist das Kabel von deiner Wohnung zur Vermittlungsstelle, wo dann analog oder über ISDN übertragen wird.
In der Vermittlungsstelle und dem ganzen Netz dahinter wird auch im Telekomnetz in 99,999% VoIP genutzt, ist halt einfach flexibler für den Anbieter. Der Endkunde bekommt im Normalfall davon überhaupt nichts mit.

VoIP heißt halt nicht zwangsläufig, dass das ganze durchs Internet geschläust wird und ist weder bei UM noch bei der Telekom der Fall :)
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Beitragvon gelsen » 09.07.2007, 09:35

Moses hat geschrieben:Es ist VoIP. Nur stellen sich viele Leute über VoIP ziemlich verrückte Sachen vor. :)


Ach, ich weiss eigentlich recht gut, was da so passiert. Und es ist Fakt, dass mit "normalen" VoIP-Verbindungen Fax nicht sauber funktioniert, da das Timing von Fax so kritisch ist, dass schon kleine Laufzeitschwankungen da für Fehler sorgen. Im schlimmsten Fall (alte Faxe ohne gute Fehlerkorrektur etc.) werden diese Fehler aber gar nicht bemerkt, aber bei der Gegenseite kommt das Fax z.B. mit Verschiebungen einzelner Zeilen nach rechts oder links an, oder es sind Teile völlig unlesbar, und dennoch bekommt man einen Übertragungsbericht der sagt, dass alles ok gewesen sei. Das habe ich in Versuchen alles praktisch belegen können.

Du bekommst für deinen Telefonkanal extra Bandbreite, er ist also unabhängig von deiner Internet Verbindung (man kann sogar das Modem in Standby schicken und noch telefonieren, aber nicht mehr surfen). Das der Vorteil vom Kabel gegenüber DSL.


Richtig.

VoIP heißt halt nicht zwangsläufig, dass das ganze durchs Internet geschläust wird und ist weder bei UM noch bei der Telekom der Fall :)


Der Punkt warum es zumindest bei manchen Kabelanbietern (ish/unitymedia gehört offenbar halt dazu) nicht zu solchen Problemen kommt, ist aber nicht unbedingt die Tatsache, dass es nicht durchs Internet geht, auch wenn dadurch natürlich schon das größte Risiko von Laufzeitschwankungen entfällt (aber die kann man selbst in einem LAN haben). Es ist vielmehr so, dass für Voice over Cable eine Protokollerweiterung existiert, die explizit für den Faxversand vorgesehen ist, und sicherstellt dass es eben nicht zu so Problemen kommt. Dies ist Kombination mit der dedizierten Bandbreite für die "Sprach"verbindung sorgt dafür, dass Fax dann auch sicher geht.

Ich habe den Namen des Verfahrens leider vergessen, aber ich wollte halt wissen, ob dieses bei ish/unitymedia zum Einsatz kommt. Nach den Antworten hier gehe ich einfach mal davon aus.
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Beitragvon Moses » 09.07.2007, 12:48

Naja... man muss sich mal überlegen, was man beim analogen Faxen so anstellt mit den Daten heut zu tage... da weiß man dann, dass das eigentlich der größte Hirnschuss ist, denn man machen kann... *g*

Analoge Daten auf Papier -> digitalisiert durch Scanner -> umgewandelt in Analoge Piepstöne -> umgewandelt in digitale Signale (entweder wie bei UM im Modem oder bei Telekom in der Vermittlungsstelle) -> Übertragung -> Piepstöne für das Faxgerät auf der anderen Seite -> Digitalisierung -> Drucken auf Papier, wieder (mehr oder weniger) analog.

Interessant ist, dass es wohl keine echte Alternative dafür gibt ;)
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