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Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

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Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon MetalHead » 30.09.2010, 14:46

Hallo !

Nächste Woche wird nach den inzwischen abgeschlossenen Ausbau-Arbeiten seitens UM nun der Hausanschluss erneuert. (Bestellung: 3Play 32Mbit + Telefon Plus)

Momentan sieht die Verkabelung im Keller bei uns so aus:
HÜP -> Metallschiene mit Erdung -> Verstärker (von ~2006) -> selbe Metallschiene -> 1. Stock -> ...

Nebenher kommt bisher auch die Telefon-Leitung im Keller an und geht über einen Kabelschacht in den ersten Stock, wo die "Schaltzentrale" ist (Splitter, Router, WLAN-Switch, ...). In dem Raum befindet sich aber kein TV-Kabel-Anschluss (der verläuft auf der anderen Hausseite).

Mein "Plan" war daher so:
Techniker soll das Modem gleich unten hinter den Verstärker montieren, am einfachsten wäre es wohl wenn man das Verbindungskabel zum Modem direkt an die Metallschiene klemmt. Dann würde ich von dort aus ein (vermutlich 10m) Netzwerkkabel durch den Kabelschacht zur Fritzbox im 1. Stock legen, und da könnten dann alle Computer, Telefone etc angeschlossen werden (wie bisher auch).

Nun die spannende Frage: Macht das soweit Sinn oder spricht irgendwas dagegen ? Möchte nämlich Überraschungen vorbeugen wenn der Techniker um 8 Uhr auf der Matte steht :D


Noch eine weitere Frage: Bringt der Techniker vom Auftragsunternehmen auch die Fritzbox mit oder wird die von UM verschickt ? Bisher ist nämlich noch nichts hier ...
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon dg1qkt » 30.09.2010, 16:14

Kriegst dui ne 6360 hast du verloren.
Dann kannst du höchstens mit 2 Netzwerkkabeln arbeiten, eines für Lan und das andere für isdn und deine Fritze oben als Lan Client konfigurieren.
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon MetalHead » 30.09.2010, 16:23

Hmm, verstehe leider nicht so ganz wie du das meinst.
Oder sprichst du hier die Probleme an, die die Leute hier oft mit der Fritbox haben ?
Weil die 6360 hat doch 4 LAN-Anschlüsse, wovon der 1. vom Kabelmodem ja belegt ist.
Und ISDN dachte ich läuft jetzt eher über den S0-Anschluss als über den RJ45-Stecker o.O
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon Neukundenrabatt » 30.09.2010, 16:41

Die Fritzbox 6360 hat ein eingebautes Kabelmodem und wird direkt an die Multimediadose angeschlossen. Da gibt es kein externes Modem mehr. Ich denke die FB 6360 wird mittelfristig auch der Standard werden, da man sie für 64/128-Leitungen eh braucht und sie auch schon bei 32er mit TelefonPLUS eingesetzt wird. Spart dann ja auch einen späteren Tausch bei einem Upgrade auf die höhere Geschwindigkeit.

Von daher ist nix mit Netzwerk zwischen Modem und Fritzbox, das ist intern in der Box verdrahtet :D
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon dg1qkt » 30.09.2010, 16:48

Der S0 Anschluss ist ein RJ45 Stecker, und ISDN Kabel sind im Prinzip nur Netzwerkkabel ohne Abschirmung mit nur 4 Adern.
Soll heißen man kann ein Cat5e oder Cat6 Kabel statt eines ISDN Kabels benutzen, aber nicht umgekehrt.
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon MetalHead » 30.09.2010, 17:02

dg1qkt hat geschrieben:Der S0 Anschluss ist ein RJ45 Stecker, und ISDN Kabel sind im Prinzip nur Netzwerkkabel ohne Abschirmung mit nur 4 Adern.
Soll heißen man kann ein Cat5e oder Cat6 Kabel statt eines ISDN Kabels benutzen, aber nicht umgekehrt.

Ok danke für die Aufklärung, das wusste ich bisher nicht :streber:


Neukundenrabatt hat geschrieben:Die Fritzbox 6360 hat ein eingebautes Kabelmodem und wird direkt an die Multimediadose angeschlossen
Von daher ist nix mit Netzwerk zwischen Modem und Fritzbox, das ist intern in der Box verdrahtet :D

Mist, jetzt muss ich mir also was neues überlegen :kratz:
Bei nur einem Gerät wirds doch problematisch dass in der Hausmitte zu haben, wenn da in dem Raum kein Kabelanschluss ist :-(

Bleibt eigentlich nur die Möglichkeit im 1. Stock auf der anderen Hausseite die Dose auszutauschen und von dort aus ein langes Coax-Kabel zur Fritzbox zu legen ... oder ich muss die Kabellegung von 3 Computern und 3 Telefonen ändern .. aber vom 2. Stock in den Keller ist sowieso mies egal ob CAT5 oder Telefonkabel denk' ich mal :motz:

Achja: Wenn das alles ein Gerät ist, wird wohl doch der Techniker vom Partnerunternehmen die Fritzbox mitbringen, oder ?
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon dg1qkt » 30.09.2010, 20:44

Also keine Ahnung wie groß dein Haus ist, aber Netzwerk über Kupferkabel ist frei gegeben bis 100m Kabel länge.
Also Pro Kabel, nicht insgesamt, sprich zwischen den beiden Boxen dürften 100m Kabel liegen.
Bei ISDN müsste man schauen wieviel die Fritzbox schafft, aber ich denke das sollte auch gehen.

Cat5 solltest du auf keinen Fall nehmen, entweder Cat5e oder Cat6
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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon SpaceRat » 30.09.2010, 21:23

MetalHead hat geschrieben:Nebenher kommt bisher auch die Telefon-Leitung im Keller an und geht über einen Kabelschacht in den ersten Stock, wo die "Schaltzentrale" ist (Splitter, Router, WLAN-Switch, ...). In dem Raum befindet sich aber kein TV-Kabel-Anschluss (der verläuft auf der anderen Hausseite).

Wenn das Telefonkabel einigermaßen frei in dem Schacht liegt, würde ich es als "Zugdraht" für
- ein Coax
- ein neues Telefonkabel oder ein Cat5e/Cat6
- ein Cat5e/Cat6
verwenden.

Das Coax, um die MMD dort zu montieren, wo bisher auch das ganze Geraffel steht, das Telefonkabel wegen "man weiß ja nie", wobei man auch ein Cat5e/Cat6 nehmen kann, das kann man zur Not auch als Telefonkabel zweckentfremden, aber umgekehrt eben nicht.
Das zweite Cat5e/Cat6, weil wir grad dabei sind :)

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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon MetalHead » 30.09.2010, 21:43

Danke für eure weitere Anregungen. Meinem Vater ist vorhin noch eine andere Idee gekommen, und ich überlege nun ob das geht :kratz:

Und zwar, könnte man ja an der "Metallschiene" ein zweites Coax-Kabel klemmen, dieses durch den Kabelschacht in den 1. Stock legen und dort eben die FritzBox platzieren und die ganzen anderen Kabel könnten im Prinzip so bleiben wie sie jetzt sind ^^

Könnte das so gehen, oder benötigt man einen elektrischen Verteiler oder nen Verstärker mit 2 Ausgängen zwecks Signalstärke ?

Bild als Verdeutlichung:
Blau: HÜP -> alter Verstärker
Grün: alter Verstärker -> Erdgeschoss und höher ;-)
Lila: Angedachtes zweites Kabel zur FritzBox im 1. Stock

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Re: Hausupgrade - Modem direkt am Verstärker sinnvoll/möglich ?

Beitragvon Neukundenrabatt » 30.09.2010, 22:43

Also erstmal ist deine "Metallschiene" mit Sicherheit eine Potentialausgleichsschiene. Da werden nur Erdungen angeschlossen, das hat nichts mit den Signalkabeln zu tun. Vom Koaxialkabel kommt da entsprechend nur die Schirmung dran. Das ist kein Verteiler für Signale! Da muss eine Verteilerdose für Koax hin oder eben ein Verstärker mit mehreren Ausgängen. Was genau muss der UM-Techniker durchmessen.

Grundsätzlich kannst du natürlich ein neues Koaxkabel ziehen, da spricht überhaupt nichts gegen. Dein Vorposter hat das ja schon angeregt. Wichtig sind hier entsprechende Werte des Kabels, der Rest ist ja reine Fummelarbeit. Das Anschließen macht eh der Techniker, leg einfach ein gutes Kabel vom Keller bis dahin, wo die Multimediadose und Fritzbox hinsoll. Zwischen Dose und Fritzbox sollte nicht zu viel Abstand sein. Ich glaube das Standardkabel dafür ist 1,5m lang (unverbindlich).

Zum Koaxialkabel wirst du hier verschiedene Meinungen hören :D Mir wurden bestimmte Marken empfohlen und von Baumarktkabeln abgeraten. Da ich auch noch am Strippenziehen bin und noch nichts läuft kann ich dazu aber aus der Praxis nichts sagen. Mein Thread dazu ist hier. Die Eckdaten wären 75 Ohm und mindestens 100db Schirmungsmaß. Ich hab dann 20m Kathrein LCD 111 gekauft. Bei der Länge war der Preisunterschied zu einem günstigeren Kabel gering genug für mich ;)

Falls du zusätzlich ein Netzwerkkabel mit einziehen solltest nimm gleich CAT6. Das ist zukunftssicherer als Cat5e. Cat5 kommt schon gar nicht mehr in Frage. Hier stimmt die Angabe, dass eine Einzelstrecke bis zu 100m lang sein darf. Ebenso ist es vollkommen korrekt, dass du über ein gutes CAT-Kabel alles machen kannst: Netzwerk, ISDN, Analogtelefon. Nur Kabelfernsehen wird nicht gehen ;)

Zu deinem Bild heißt das, dass du einfach die violette Leitung neu ziehen kannst (neues gutes Kabel). Den Rest wird der UM-Techniker ausmessen und anschließen können.
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