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Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

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Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon survivorx » 04.09.2010, 01:10

Hallo,

ich wurde vor wenigen Tagen UM-Kunde (2 Play 32k mit Telefon Plus). Leider ist mein Downstream weit unter 32k und er schwankt sehr stark. Ich habe über mehrere Tage verschiedene Messungen (diverse Web-Speedmeter sowie netio und FTP zu meinem root-Server) direkt am Kabelmodem gemacht. Meistens schwankt der Downstream zwischen 12k und 20k. Ganz selten komme ich in die Nähe von 32k. Was ich bisher so im Internet gelesen habe, scheint das auf eine zu schwache Infrastruktur seitens UM hinzudeuten.

Eben habe ich bei UM angerufen, um mir das bestätigen zu lassen. Da meinte man, dass es an meiner Fritzbox 7170 liegt. Man wolle diese durch eine neuere austauschen. Und das, obwohl ich mehrfach gesagt habe, dass ich die Messungen direkt am Kabelmodem vorgenommen habe. Auch der UM-Techniker, der die Erstinstallation vorgenommen und mir Kabelmodem und Fritzbox 7170 mitgebracht hat meinte, es gäbe eine neue Fritzbox, in der das Kabelmodem bereits integriert sei und ich solle bei UM anrufen, um so eine zu bekommen.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob das wirklich etwas bringen kann oder ob UM einfach nur - aus welchen Gründen auch immer - die alte Hardware aus dem Verkehr ziehen will. Ein separates Kabelmodem hat für mich ganz klar den Vorteil, dass ich dort direkt meinen Linux-Router (Traffic Shaping und so) anschließen kann. Eine Fritzbox (selbst mit Freetz) ist ja bei weitem nicht so flexibel (obwohl sie auch Vorteile bietet). Ich würde nur ungern auf eine 1-Gerät-Lösung umsteigen (ich vermute mal, ich muss die 7170 UND das Kabelmodem wieder abgeben, wenn ich die neue Fritzbox bekomme). Weiß jemand Rat oder kann da etwas zu sagen?

MfG
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon Matrix110 » 04.09.2010, 05:33

Bringt nichts, die 7170 kann problemlos 32MBit zumindest per Kabel, genauso das Modem.

Allerdings kann es sein, dass du auf einen anderen DS Kanal als jetzt bekommst und einen nicht so "gefüllten"(Bei DOCSIS 2.0 teilt man sich einen 50MBit Downstream Kanal mit X anderen Kunden) erwischst und daher trotzdem Full Speed bekommst.
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon addicted » 04.09.2010, 12:04

Es ist wohl so, dass die neue Fritzbox das Modem nicht "durchschleifen" kann, Du solltest also nach Möglichkeit darauf bestehen, dass man Dir statt Deinem aktuellen Modem ein Cisco EPC 3212 bringt. Damit solltest Du dann die volle Geschwindigkeit bekommen, falls es wirklich an der Kanbalauslastung liegt. Du kannst darauf verweisen, dass das bei anderen Kunden auch so installiert wurde, und wenn man Dir bei UM nicht so richtig zuhören will (lass Dich zu jemandem mit Ahnung verbinden!), kannst Du immernoch versuchen mit dem Sub-Techniker zu verhandeln.
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon dgmx » 05.09.2010, 13:01

Matrix110 hat geschrieben:Bei DOCSIS 2.0 teilt man sich einen 50MBit Downstream Kanal mit X anderen Kunden


Dazu hätte ich mal eine Frage, können die anderen Kunden mit denen man sich einen Kanal teilt nur quasi direkt Nachbarn sein oder wer kommt da so alles in Frage?
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon Matrix110 » 05.09.2010, 13:16

Nein nicht jeder.

Aber jeder der im gleichen Kabelstrang liegt bis zur Kabelkopfstation wo es in den Glasfaser Backbone geht. Das können je nach Wohnort unterschiedlich viele Wohneinheiten mit Kabelanschluss sein, die sich die versch. DS Kanäle teilen müssen.

Hier mal ein Zitat aus der Wikipedia dazu:
Eine optimale Zuordnung der Frequenzen ist auch deshalb wichtig, weil das Kabelnetz eine Baumtopologie aufweist. Ein Kabel von der Kopfstelle verzweigt auf seinem Weg unterhalb der Straßen vielfach und bedient bis zu mehrere hundert Kabelfernsehkunden. Alle an einem Baum angeschlossenen Kabelinternetteilnehmer müssen sich den für den Datenverkehr reservierten Frequenzbereich teilen. Für moderne Kabelnetze existiert diese Baumtopologie und damit der Flaschenhals des Teilens der Gesamtbandbreite nur für die letzte Meile (die im Gegensatz zum Telekomnetz aber reguliert ist), da von der Kabelkopfstelle bis zu der letzten Verteilstation das Signal für alle angeschlossenen Teilnetze parallel über Glasfaserkabelnetze (siehe auch HFC) transportiert werden kann.
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon dgmx » 05.09.2010, 13:22

Das heißt in einem kleineren Ort können das viele Leute sein da weniger Leitungen wie in der Großstadt?

Und ich dachte es wäre für mich ein Vorteil das keiner der umliegenden Haushalte Internet über Kabel hat, von weiter entfernten Häusern weiß ich es natürlich nicht.
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon Matrix110 » 05.09.2010, 18:42

Können ja, aber ob es so ist weiß nur UM, da wir hier keine Netzpläne haben :P

In Großstädten ist es aber normalerweise schlechter mit Überlasteten Kanälen als in kleineren Orten, da z.B. ein großer Wohnblock, wenn jeder bei UM Internet hat, schon alle Kanäle in Anspruch nehmen kann, wenn auch jeder gerade etwas saugen möchte.
In Studentenvierteln ist UM recht beliebt(da günstig und schnell) und dort gibt es häufiger Speed Probleme :)
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon dgmx » 05.09.2010, 19:12

Ja gut, Danke für die Infos. Dann muss ich es einfach abwarten - auch wenn es mir, zugegebener Maßen, schwer fällt. :zwinker:
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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon oxygen » 05.09.2010, 19:52

dgmx hat geschrieben:Und ich dachte es wäre für mich ein Vorteil das keiner der umliegenden Haushalte Internet über Kabel hat, von weiter entfernten Häusern weiß ich es natürlich nicht.

Ist es auch. Allerdings kann eine Überlastung auf mehreren Ebenen der Infrastruktur auftreten. Sowohl auf der letzten Meile, als auch auf höheren Ebenen.

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Re: Downstream deutlich unter 32k, neue Fritzbox die Lösung?

Beitragvon dg1qkt » 06.09.2010, 09:06

Alternativ bei Unitymedia anrufen und die Überlastung melden. Freundlich aber bestimmt darauf bestehen das sie die Auslastung auf der "CMTS" zu den enstprechenenden Zeiten checken.
Die können das, lass dir also nix anderes erzählen.
Sollte die Person sich weigern kann sie es vermutlich nicht, weil sie neu ist und keinen plan hat, dann einfach zu einem Kollegen verbinden lassen.
Wenn die Überlast bestätigt wurde wird es früher oder später einen Clustersplit geben und bis dahin kannst du mit Grundgebühr reduzierung rechnen.

Um eine Überlastung zu einem späteren Punkt in der Routingkette auszuschließen kannst du ja einfach mal ein tracert zu deinem Server machen, wenn mal wieder garnix geht und das hier Posten, dann können wir dir mehr sagen.
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