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Geschäftliche Nutzung

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Geschäftliche Nutzung

Beitragvon taenzerme » 03.08.2010, 07:49

Hallo liebe Forengemeinde,

ich nutze bisher 1Play 128 und bin damit sehr zufrieden. Laut AGB ist allerdings die Nutzung für Freiberufler,
die geschäftliche Nutzung etc. ja untersagt. Dafür gibt es nun ja auch die Business-Tarife, die aber für die annähernd gleiche Leistung den doppelten Preis verlangen.

Mein "Haupt-Büro" ist im Hinterhaus, wo wir einen Netcologne-Business-DSL-Anschluss haben. Zusätzlich dazu möchte ich
aber nun im privaten Vorderhaus noch zwei Büroräume einrichten, die auch als Aufenthalts-und Besprechungsraum genutzt werden
und dort auch WLAN bereitstellen.

Würdet ihr es risikieren, dass über den privaten Anschluss zu machen (die Sicherheitsrisiken können wir aussen vor lassen,
meine Mitarbeiter sind nur 3 und für die würde ich meine Hand in's Feuer legen - zudem läuft auch zu Hause im Keller eine
Firewall, die Filesharing & Co per se via WLAN blockiert) und damit eine Kündigung durch Unitymedia riskieren oder prinzipiell
auf die Business-Variante upgraden?

Mich würden hier ehrliche Anworten interessieren und nicht nur das pauschale "AGB sagen ja..." - es gibt sicherlich auch hier
einige, die die Business-Angebote nicht so ganz ernst nehmen können. Business-Angebot ohne feste IP?!? Wozu soll das gut sein,
abgesehen von der Reaktionsszeit?

Lohnt hier das Upgrade auf den Business-Vertrag oder würdet ihr's einfach mal laufen lassen? Viel Traffic wird da nicht laufen,
aber vom Prinzip her ist es halt geschäftliche Nutzung. Mich hat der Passus in den AGB ehrlichgesagt etwas gewundert, da
bei NetCologne die Privatanschlüsse auch als Geschäftsanschlüsse geduldet werden, es aber in den AGB auch so einen Passus gar nicht gibt.
Wer einen Privatanschluss für's Geschäft nutzt kann das gerne tun, er bekommt halt keine Rechnung auf's Geschäft - aber das lässt
sich ja regeln.

Wie seht ihr das? Upgrade? Oder einfach mal laufen lassen und die 45 Euro/Monat sparen?
Normalerweise gehe ich gerne auf Nummer sicher, aber hier habe ich ein wenig das Gefühl, es wird versucht mit den
gleichen Anschlüssen bei Geschäftskunden abzuzocken. Nicht mehr.

Gruß, Sebastian
taenzerme
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon ernstdo » 03.08.2010, 09:35

Vielleicht solltest Du Deine Rechnung, also "das doppelte", erst mal überdenken.

Als 1Play Privatkunde zahlst Du 45 € im Monat.
Als 2Play Privatkunde zahlst Du 80 € im Monat.
Als 2Play Geschäftskunde zahlst Du 90 € im Monat.
Das sind 10 Euro mehr, denn 1Play für Geschäftskunden habe ich nicht gefunden.

Und wenn es sowieso wenig genutzt wird würde ich es einfach drauf ankommen lassen.
Habe schon von so einige "Privatkunden" gelesen die ihren Anschluß nicht nur privat nutzen und reichlich Traffic verursachen und noch nie Probleme hatten.
ernstdo
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon Glueckstiger » 03.08.2010, 09:50

ernstdo hat geschrieben:Habe schon von so einige "Privatkunden" gelesen die ihren Anschluß nicht nur privat nutzen und reichlich Traffic verursachen und noch nie Probleme hatten.


Man kann auch als Privatkunde reichlich Traffic verursachen... Jeden Tag ne neue Linux-Distri testen. Du verstehst? :naughty:
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon taenzerme » 03.08.2010, 09:52

Danke für's Feedback.

Stimmt, aber da ich ausschliesslich über VoIP via sipgate team telefoniere ist 2play (also Telefon) für mich völliger Quatsch.
Deine Rechnung stimmt natürlich, ändert aber nichts dran, dass ich das gar nicht bräuchte.

Wir haben im "echten" Büro eine VoIP-Anlage, in den beiden zusätzlichen Räumen soll keiner telefonieren ;-)

Also ich tippe mal drauf, dass wir vielleicht Traffic von 2-3 GB im Monat produzieren.
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon taenzerme » 03.08.2010, 09:53

Glueckstiger hat geschrieben:
ernstdo hat geschrieben:Habe schon von so einige "Privatkunden" gelesen die ihren Anschluß nicht nur privat nutzen und reichlich Traffic verursachen und noch nie Probleme hatten.


Man kann auch als Privatkunde reichlich Traffic verursachen... Jeden Tag ne neue Linux-Distri testen. Du verstehst? :naughty:


Stimmt, ich hab sogar früher mal von zu Hause nen Debian-Mirror betrieben. Aber bei dem Upstream macht das auf Dauer keinen Spaß.
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon ernstdo » 03.08.2010, 10:41

Also ich tippe mal drauf, dass wir vielleicht Traffic von 2-3 GB im Monat produzieren.


Na das ist ja fast nix.

Meine Fritz Box sagt mir das ich letzten Monat knapp 19 GB hatte und ich hatte keine größeren Downloads.
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon addicted » 03.08.2010, 14:34

taenzerme hat geschrieben:Würdet ihr es risikieren, dass über den privaten Anschluss zu machen

Ich würde es nicht tun, schon alleine weil ich das nicht abrechnen könnte.
Bei Dir stelle ich mir die Frage, wieso Du nicht das WLAN für die beiden Räume im Vorderhaus an den vorhandenen und bezahlten Geschäftsanschluss aus dem Hinterhaus hängst?

Dann gibt es aber auch immernoch die berühmten Grauzonen. Nutzt beispielsweise ein Lehrer seinen privaten Anschluss zuhause geschäftlich, wenn er seinen Schülern per E-Mail zusätzliches Unterrichtsmaterial schickt? Streng genommen JA, aber das würde wohl niemand ernsthaft kritisieren.
Sofern Du also Deinen privaten Anschluss gelegentlich zum Beispiel zu Demonstrations- und Organisationszwecken auch mal in ausübung Deiner Geschäftlichen Tätigkeit nutzt, solltest Du dabei ansich ein reines Gewissen haben.

Die Gründe für den Ausschluss von Geschäftskunden aus den Privatkundentarifen sind sowieso eher rechtlicher Natur, oder halt weil man mit einem Businessangebot mehr Geld verdienen kann/will.

taenzerme hat geschrieben:Lohnt hier das Upgrade auf den Business-Vertrag oder würdet ihr's einfach mal laufen lassen? Viel Traffic wird da nicht laufen, aber vom Prinzip her ist es halt geschäftliche Nutzung.

Genau um das Prinzip geht es üblicherweise, nicht um den Traffic. Meine Vermutung ist, dass kleine Businesskunden (UM Business Zielgruppe) an Ihren Bürostandorten grundsätzlich weniger Traffic verursachen als Privatkunden.
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon Karl Ranseier » 03.08.2010, 17:21

In Deiner Situation würde ich es als Privatkunde laufen lassen. Passieren kann da eigentlich nichts, wenn Du nicht gerade die Hotline anrufst und dich verplapperst.

Natürlich mußt Du dir im Klaren sein, dass Du dann bei Störungen etc. keine Sonderbehandlung bekommst. Du bist ja schließlich nur Privatkunde.
Ich wette es gab schon "Privatkunden", die wegen einer Störung gleich mit dem Anwalt und Schadensersatzforderungen gedroht haben. Das ist natürlich ein bißchen lächerlich, wenn man "Privatkunde" ist ;-)
Im Business-Angebot sind doch wahrscheinlich auch entsprechende Business SLAs mit kurzen, garantierten Reaktions- und Entstörzeiten enthalten, was den Preis natürlich nach oben triebt. Und evtl. ne kostenlose 24/7/365 Hotline die evtl. etwas kompetenter ist, keine Warteschlange hat, und mehr Befugnisse (z.B. großzügigere Kulanzregelungen) hat als die Privatkundenhotline.
Wenn nicht, macht UM IMHO was falsch...

Kann man denn solche Kosten nicht absetzen oder so? Dann würde sich ja der höhere Preis relativieren.

Dass im Business-Angebot keine feste IP enthalten ist, wundert mich allerdings. Aber man hat ja auch als Privatkunde eine quasi-feste IP. Nur halt nicht garantiert. Wozu brauchst Du die denn in so einem kleinen Unternehmen? Einen Mailserver würde ich bei der Unternehmensgröße nicht betreiben. Lohnt sich vom finanziellen und administrativen Aufwand her nicht mal im Entferntesten! Dann gibts auch noch so schöne Dinge wie gesetzlich vorgeschriebene E-Mailarchivierung (Stichwort GDPdU), Datenschutzgesetze und einen ganzen Rattenschwanz an anderen Dingen die man beachten muß. Falls du doch einen betreiben willst, würde ich die Mails dann aber über ein SMTP Relay ausliefern, da die Mails sonst evtl. von einigen Mailservern nicht angenommen bzw. als Spam erkannt werden. Da ist es dann egal ob die IP fest ist oder nicht. Und je nachdem was Du vorhast, reicht zusätzlich zur quasi-festen IP ein DynDNS hostname, z.B. von dyndns.org.

EDIT: Hab überlesen, dass Du mal nen Debian Mirror betrieben hast (bei DEM Upload? Oder war der nur für nen begrenzten Nutzerkreis?). Also wird Dir die ganze E-Mailproblematik wohl bekannt sein.
50.000 kbit/s down 2.560 kbit/s up | IPv4 | Cisco EPC3208 (ohne G)
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon -Thomas- » 03.08.2010, 23:16

Nur der Vollständigkeit halber:

Karl Ranseier hat geschrieben:Im Business-Angebot sind doch wahrscheinlich auch entsprechende Business SLAs mit kurzen, garantierten Reaktions- und Entstörzeiten enthalten, was den Preis natürlich nach oben triebt.

"Verkürzte Entstörzeit (max. 8 Std.) innerhalb des Unitymedia-Kabelnetzes"

Und evtl. ne kostenlose 24/7/365 Hotline die evtl. etwas kompetenter ist, keine Warteschlange hat, und mehr Befugnisse (z.B. großzügigere Kulanzregelungen) hat als die Privatkundenhotline.

"Persönliche und schnell erreichbare Business Service Line (Festnetz-Rufnummer)"

Beides aus der Leistungsbeschreibung.
Schöne Grüße
Thomas
--
Ich verkaufe mein AC Classic. Interesse?
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Re: Geschäftliche Nutzung

Beitragvon gordon » 04.08.2010, 19:31

taenzerme hat geschrieben:Normalerweise gehe ich gerne auf Nummer sicher, aber hier habe ich ein wenig das Gefühl, es wird versucht mit den
gleichen Anschlüssen bei Geschäftskunden abzuzocken. Nicht mehr.

die Leistungsbeschreibung ist ne andere... und es gibt kein 1Play für Geschäftskunden. aber natürlich wird erstmal wieder "abgezockt"... :schnarch:
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