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Fritz!Box 6360

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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon dg1qkt » 20.09.2010, 15:47

Eben und die waren oben sehr gut, nix unter 36 und powerlevel so um 6-7.
Die Box macht daraus dann 33-bis 34,9.

Deswegen da liegt noch mehr im argen.
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon Mure » 20.09.2010, 15:50

Dinniz hat geschrieben:
Mure hat geschrieben:Zu den bekannten Problemen hier kann ich nur sagen zieht mal einen Kabel direkt vom Überabepunkt an die Fritz box bzw. das Modem und wenn es dann klappt dann stimmt eventuell in der Hausverkabelung nicht, das hatten wir hier in der Nachbarschaft, da haben die Vollidioten von Elektroinstallateuren die Kabelnetzverbindung entlang der Starkstromleitung verlegt und jedes mal wenn einer im Haus den Ofen oder den Herd benutzte war das Signal im Eimer.......

Dann müssen die Elektriker allerdings auch schlechte oder defekte Antennenkabel verlegt haben.
Dafür sind die Kabel geschirmt und gehören zusätzlich eigentlich noch in ein Leerrohr.


Mein Vater ist Elektriker und der hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen als der die Verkabelung und die Positionen der Steckdosen, Lichtschalter etc...gesehen hat. Der meinte: "Billigere Materialien und billigere Arbeitsweise gibt es nicht....."
Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Schöpfertum des Kindes durch den Raub seiner Welt zerstören, unter herangebrachtem, totem Wissensstoff ersticken und auf bestimmte, ihm fremde Ziele abrichten.
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon Dinniz » 20.09.2010, 16:04

Ich bin auch gelernter Elektriker .. hab genug gesehen :D
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon SpaceRat » 20.09.2010, 16:42

Mure hat geschrieben:Mein Vater ist Elektriker und der hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen als der die Verkabelung und die Positionen der Steckdosen, Lichtschalter etc...gesehen hat. Der meinte: "Billigere Materialien und billigere Arbeitsweise gibt es nicht....."

Doch, geht immer.
Dümmere Arbeitsweisen kann ich Dir aber jederzeit zeigen.
Z.B.:
  • die kürzeste Wechselschaltung der Welt (Nämlich zwischen den beiden Schaltern einer Kombination)
  • Steckdose so angeschlossen: N und L (blau und schwarz) aus einem neuen Kabel kommend, Schutzleiter aber aus einem anderen, alten Kabel (Dort rot!) genommen, obwohl das Kabel tot ist und der Schutzleiter somit ohne Funktion ist, während der aus besagtem neuen Kabel sogar angeklemmt war.
  • "belüftete" Montage von Unterputz-Dosen: Loch ausgestemmt, Dose reingelegt, Schalter und Steckdose darin montiert. Richtig, das Eingipsen als Arbeitsschritt fehlt nicht nur in meiner Auflistung (und nein, es wurden auch keine Kaiser-Krallen verwendet und selbst die dienen nur der Vorfixierung für's später Eingipsen).
  • "Spar-Wechselschaltung" der ganz besonderen Art: Funktioniert nur in einer Richtung. Man muß also auch dort wieder einschalten, wo man zuletzt ausgeschaltet hat und umgekehrt. Nicht ganz der Sinn einer Wechselschaltung.
  • Stegleitungen in Summe einen halben Meter breit (Nicht übertrieben) nebeneinander verlegt, bei nur einem Stromkreis und deutlich mehr Abzweigdosen als Steckdosen und Schalter vorhanden sind (Der Strom lief praktisch Zick-Zack).
  • Stegleitung auf Stroh (bzw. die Latten darin) genagelt und gut eingequetscht.
  • DIN-Vorzugshöhen mit Seitenabständen verwechselt: Schalter 1,05m von der Tür entfernt auf 20cm Höhe (Naja, nicht ganz, halben Meter von Tür und auf 85cm Höhe. Nein, nicht als behindertengerecht ausgelegt, da hätten 85cm gestimmt)
  • Alle Kabel zur Unterverteilung bündig mit dem Gehäuse abgeschnitten, mit Lüsterklemmen verlängert und diese blank eingeputzt.
  • Kupferschiene (unisoliert) für 12 Automaten abgesägt und drei darauf montiert, ein Überstand von 9 TE also.

Das sind jetzt alles so Meisterleistungen, die würde wahrscheinlich jeder Elektrickser als falsch erkennen.
Was ich aber ebenfalls faszinierend finde, ist die Arbeitsweise der Öcher Elektrickser:
Mal abgesehen davon, daß man hier die Wago-Klemme erst kürzlich entdeckt hat, haben die Öcher die Marotte, Verteilungen aufzubauen wie zu Kaisers Zeiten. Da kriegt dann eine 45qm-Wohnung auch mal zwei dreireihige Unterverteilungen (Reicht für 72 Automaten), weil man keine Dreiphasenschienen kennt und die Phasen grundsätzlich auf einzelne Reihen aufteilt, jede Reihe eine Phase, daher eben drei Reihen, egal ob in jeder Reihe am Ende nur ein Automat ist. Du wirst im Öcher Raum also grundsätzlich nur Unterverteilungen finden, die ein Vielfaches von drei Reihen haben.

Dein Antennenkabel neben der Herdleitung erklärt sich aber ganz einfach: Alles darf nichts mehr kosten und davon auch nur die Hälfte. Generalunternehmer heuern dafür marodierende Banden von Elektrounternehmen an, die für kleines Geld durch die ganze Republik eiern, um überhaupt noch Aufträge zu kriegen. Das darf wirklich gar nichts mehr kosten. Ich habe mir da schon einen Anschiß eingefangen, weil ich auf ein Objekt mit 3 WE einer der Wohneinheiten einen einzigen Kreuzschalter¹ spendieren wollte, anstatt den Bewohner später von einer Stelle aus im Dunkeln zum Lichtschalter tappsen zu lassen.
In Deinem Fall ging es dann wohl darum, einen zusätzlichen Schlitz zu sparen. Wobei man auch nicht vergessen sollte, daß viele Installationen deutlich älter sind als rückkanalfähige BK-Netze in Deutschland :)
Keinen Stern legen zu müssen war lange eines der Argumente für Kabel-TV (Im Vergleich zu Sat).
Ganz ab davon, daß das Kabel in der Tat eigentlich geschirmt ist und das Signal nicht gleich abkacken sollte, nur weil daneben ein stromdurchflossener Leiter liegt.

¹Der Kreuzschalter ist relativ teuer und lohnt sich auch nur bei einem einzigen in einer Wechselschaltung, also drei Schaltstellen. Ab vier Schaltstellen (2 Wechsel- und 2 Kreuzschalter) würde man stattdessen an allen Schaltstellen Taster zzgl. einem Stromstoßschalter verwenden. Im o.g. Fall ging es aber um die 3. Schaltstelle an sich (Also ja oder nein) und nicht das "wie".
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon SpaceRat » 20.09.2010, 16:43

Dinniz hat geschrieben:Ich bin auch gelernter Elektriker .. hab genug gesehen :D

Kunststück, wenn Du für Aachen zuständig warst *fg*
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon Dinniz » 20.09.2010, 19:51

Das sag ich dir .. war allerdings auch in Köln und Düsseldorf eingesetzt.
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon Hades » 20.09.2010, 22:10

SpaceRat hat geschrieben: die würde wahrscheinlich jeder Elektrickser als falsch erkennen.


Oder auch jeder der jemals etwas in der Richtung gelesen hat weil er meint "Och das bisschen Renovieren kann ich alleine".
Achja und die andere hälfte lässt sich mit einfachem Menschenverstand als totaler Schwachsinn entlarven :D
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon SpaceRat » 21.09.2010, 02:37

Dinniz hat geschrieben:Das sag ich dir .. war allerdings auch in Köln und Düsseldorf eingesetzt.

In Düsseldorf bin ich zu 100% unschuldig, in Köln zu 99,99%. In Bonn hättest Du mit einiger Sicherheit früher oder später auch eine meiner Arbeiten vor die Finger bekommen.
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon Old Deuteronomy » 22.09.2010, 13:42

Ich hoffe, die folgende Frage wurde nicht schon 100x gestellt... :)

Ich habe derzeit bereits 2play 32000 über UM und habe heute zufällig gesehen, dass an meiner Adresse auch 64000 und sogar 128000 möglich sind. Da 128000 derzeit noch unverhältnismäßig teuer ist, habe ich erstmal nur auf 64000 upgedated. Umgestellt wird zum 01.10..

Jetzt bin ich auf diese neue Fritzbox gestoßen. Für meinen aktuellen Anschluss habe ich das Motorola-Modem und die übliche FB 7170. Die Dame vorhin an der Hotline hat mich gar nicht danach gefragt bzw. darauf hingewiesen, dass eine 7170 für einen 64000er Anschluss ja nicht mehr so wirklich ausreichend ist. Ich selber habe zugegebenermaßen auch nicht dran gedacht.

Gibt es schon Erfahrungen, ob man als Bestandskunde, wenn man auf 64000 (oder 128000) upgraded, man dann auch eine 6360 von UM bekommen kann? Falls ja, was kostet diese dann?
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Re: Fritz!Box 6360

Beitragvon dg1qkt » 22.09.2010, 13:54

Wirst du zu 99% automatisch bekommen. Aber wenn du nen guten Rat willst stornier den Auftrag solange du noch kannst.
Du WILLST KEINE 6360.
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