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WLAN Langsam / Modem IP? / und mehr...

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Re: WLAN Langsam / Modem IP? / und mehr...

Beitragvon Team 62 » 19.03.2010, 09:52

Moin zusammen!!!

Soweit wie ich das weiß, verschlechtert jede Bausubstanz in Deiner Wohnung (Wände etc) Deine Signalqualität. Bedeutet als, weniger Empfangpegel, langsameres Internet. Versuche doch Deinen Router so zu plazieren, dass Hindernisse vermieden werden.

Auch könnte Dein WLAN Stick eine weitere Ursache sein.

Gruss aus GE :smile:
Der Beseitiger
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Re: WLAN Langsam / Modem IP? / und mehr...

Beitragvon eventmedia » 24.03.2010, 11:13

Hallo,

da ich mich mit dem Mac nicht besonders gut auskenne, kann ich Dir bei den Netzwerkfragen nicht wirklich weiterhelfen.
Was die Geschwindigkeitsprobleme angeht, dazu kann ich aber schon was berichten: ich habe momentan leider keine Zeit, die Verbindung unseres iMac zu testen - diese war nämlich gestern auch noch recht dürftig (ich drücke das hier mal sehr diplomatisch aus) - das gilt allerdings für alle der hier aktiven 4 Rechner, nur beim Mac hat es mich am meisten gewundert, da der vor unserem Wechsel zu einer 20Mbit-Leitung (von einer 3Mbit-Leitung) wirklich das Meiste aus der Anbindung rausgeholt hatte. So war etwa auch Videostream im Vollbildmodus und hoher Auflösung problemlos und ruckelfrei möglich, was mit der neuen Anbindung (obwohl mehr als 6 mal so schnell) bestenfalls noch im Minifenster ging...

Schonmal vorab: ja, die Signalstärke spielt schon eine Rolle, weil das WLAN eh' schon mit vergleichsweise sehr geringen Signalstärken operiert. Bei den Datenmengen, die da teilweise gesendet und empfangen werden, kann man sich das eigentlich auch gut vorstellen.
Meines Wissens benötigt man für eine passable Übertragungsrate möglichst einen Signalpegel von 70-80%.
Das auf den DIR-300 angewendet hieß für mich: entweder wir versuchen hier mit einem Repeater zu arbeiten oder alles muss ans Kabel, denn was da an Signal noch ankam, reichte lange nicht aus :(

Also erst einmal 2 Tage damit verschwendet, zusätzlich zum Router einen Repeater zu verwenden. Nach Studium des Handbuchs, der Herstellerinfos und diverser Forenbeiträge stellte sich heraus, dass dieses Gerät kein WDS unterstützt, was zum Repeaterbetrieb nötig ist (es sei denn, man verwendet einen sog. "Universalrepeater", den es von D-Link auch tatsächlich gibt, der aber sicher keine umwerfenden Ergebnisse bringt und darüber hinaus ja noch gesondert angeschafft werden muss).
Wir verfügen hier noch über einige nicht genutzte Router, die man in vielen Fällen auch prima als Repeater einsetzen könnte, hier aber aus den o.g. Gründen nicht. Den DIR-300 durch einen der anderen Router zu ersetzen ging auch nicht, da diese nicht als Kabelmodem nutzbar sind (Modem muss, wenn vorhanden, abschaltbar sein und der Router muss beim Login selbstständig eine IP-Adresse beziehen).

Da unsere bisher eingesetzten Router allerdings ein ausreichendes WLAN-Signal an alle Empfänger gesendet hatten (in drei Räume auf zwei Etagen inkl. ehemaliger Aussenmauer), war relativ schnell klar: der DIR-300 ist ein Gerät für die 30m²-Studentenbude, nicht für ein Einfamilienhaus.

Seit gestern ist eines unserer "Altgeräte", ein Speedport W 701V, kein "T-Com"-Gerät mehr, sondern eine Fritzbox (Experten wissen, wovon ich rede, für die anderen schweift das hier zu sehr ab), womit dieses Gerät jetzt auch als Kabelmodem einsetzbar ist.
Wir haben unsere ursprüngliche WLAN-Signalstärke zurück, die Datenübertragung ist darüberhinaus deutlich schneller, auch via Ethernet, und damit das Fazit:
1. Der D-Link DIR-300 genügt bestenfalls geringsten Ansprüchen und sollte besser durch ein zuverlässigeres Gerät ersetzt werden
2. AVM-Geräte kann ich dazu durchaus empfehlen ;-)

Hoffe es hilft.
eventmedia
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Re: WLAN Langsam / Modem IP? / und mehr...

Beitragvon zirc » 24.03.2010, 13:46

1.05
zirc
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Re: WLAN Langsam / Modem IP? / und mehr...

Beitragvon zirc » 24.03.2010, 13:50

eventmedia hat geschrieben:Hallo,

da ich mich mit dem Mac nicht besonders gut auskenne, kann ich Dir bei den Netzwerkfragen nicht wirklich weiterhelfen.
Was die Geschwindigkeitsprobleme angeht, dazu kann ich aber schon was berichten: ich habe momentan leider keine Zeit, die Verbindung unseres iMac zu testen - diese war nämlich gestern auch noch recht dürftig (ich drücke das hier mal sehr diplomatisch aus) - das gilt allerdings für alle der hier aktiven 4 Rechner, nur beim Mac hat es mich am meisten gewundert, da der vor unserem Wechsel zu einer 20Mbit-Leitung (von einer 3Mbit-Leitung) wirklich das Meiste aus der Anbindung rausgeholt hatte. So war etwa auch Videostream im Vollbildmodus und hoher Auflösung problemlos und ruckelfrei möglich, was mit der neuen Anbindung (obwohl mehr als 6 mal so schnell) bestenfalls noch im Minifenster ging...

Schonmal vorab: ja, die Signalstärke spielt schon eine Rolle, weil das WLAN eh' schon mit vergleichsweise sehr geringen Signalstärken operiert. Bei den Datenmengen, die da teilweise gesendet und empfangen werden, kann man sich das eigentlich auch gut vorstellen.
Meines Wissens benötigt man für eine passable Übertragungsrate möglichst einen Signalpegel von 70-80%.
Das auf den DIR-300 angewendet hieß für mich: entweder wir versuchen hier mit einem Repeater zu arbeiten oder alles muss ans Kabel, denn was da an Signal noch ankam, reichte lange nicht aus :(

Also erst einmal 2 Tage damit verschwendet, zusätzlich zum Router einen Repeater zu verwenden. Nach Studium des Handbuchs, der Herstellerinfos und diverser Forenbeiträge stellte sich heraus, dass dieses Gerät kein WDS unterstützt, was zum Repeaterbetrieb nötig ist (es sei denn, man verwendet einen sog. "Universalrepeater", den es von D-Link auch tatsächlich gibt, der aber sicher keine umwerfenden Ergebnisse bringt und darüber hinaus ja noch gesondert angeschafft werden muss).
Wir verfügen hier noch über einige nicht genutzte Router, die man in vielen Fällen auch prima als Repeater einsetzen könnte, hier aber aus den o.g. Gründen nicht. Den DIR-300 durch einen der anderen Router zu ersetzen ging auch nicht, da diese nicht als Kabelmodem nutzbar sind (Modem muss, wenn vorhanden, abschaltbar sein und der Router muss beim Login selbstständig eine IP-Adresse beziehen).

Da unsere bisher eingesetzten Router allerdings ein ausreichendes WLAN-Signal an alle Empfänger gesendet hatten (in drei Räume auf zwei Etagen inkl. ehemaliger Aussenmauer), war relativ schnell klar: der DIR-300 ist ein Gerät für die 30m²-Studentenbude, nicht für ein Einfamilienhaus.

Seit gestern ist eines unserer "Altgeräte", ein Speedport W 701V, kein "T-Com"-Gerät mehr, sondern eine Fritzbox (Experten wissen, wovon ich rede, für die anderen schweift das hier zu sehr ab), womit dieses Gerät jetzt auch als Kabelmodem einsetzbar ist.
Wir haben unsere ursprüngliche WLAN-Signalstärke zurück, die Datenübertragung ist darüberhinaus deutlich schneller, auch via Ethernet, und damit das Fazit:
1. Der D-Link DIR-300 genügt bestenfalls geringsten Ansprüchen und sollte besser durch ein zuverlässigeres Gerät ersetzt werden
2. AVM-Geräte kann ich dazu durchaus empfehlen ;-)

Hoffe es hilft.


Danke für den ausführlichen Bericht. Jetzt fehlt nur noch eine Lösung für das Mac-Netzwerk-Problem...
zirc
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