Streaming vs. lineares TV

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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon johnnyboy » 14.01.2017, 15:58

addicted hat geschrieben: ... Streaming Flatrates sind günstig. Du kannst für etwa die selbe Geldmenge einen Monat das Streaming-Abo nutzen, oder ein Mal alleine ins Kino gehen, oder eine Bluray kaufen, zwei bis drei Filme online leihen, oder vielleicht fünf bis zehn in einer Videothek, falls Du sowas noch in erreichbarer Nähe hast.
Rechnest Du das mit verschiedenen Metriken hoch (z.B. mögliche Nutzungsdauer absolut oder nach geschmacklicher Auswahl, oder auch insgesamt verfügbare Auswahl), dürften die großen Streaminganbieter ganz oben dabei sein. Wenn Du deren Angebot aber nicht nutzen willst/kannst, hat es für Dich selbst natürlich nicht den selben Wert. Aber das macht es ja nicht unbedingt zu einem schlechten Angebot, oder? ...

Na ja, das ist jetzt aber auch etwas schön geredet. Genauso könnte ich sagen: Lieber schaue ich 2-3 sowohl inhaltliche wie bildtechnisch hochwertige Blurays, als 90% ruckelnden Serienschrott auf den Streamingdiensten!
Und in meinem genannten Beispiel mit Videobuster (ist aber etwas am Thema "Streaming vs. lineares TV" vorbei!) erhalte ich für 22,4 € ca. 15 Filme pro Monat. Die Auswahl ist riesig und die Filme aktueller (falls gewünscht) als bei Streaming.
Auch im normalen Kabel-TV ist die Auswahl würde ich mal sagen viel größer als bei Streaming Diensten. Natürlich nicht alles aktuell, aber das ist es bei den Streaming Diensten beiweitem auch nicht. Die haben auch nur immer ein paar wenige aktuelle Aushängeschilder.

Und nicht zu vergessen: Die für mich alles entscheidende Bildqualität! Ich hätte damals wirklich gerne das Abo bei Amazon Prime fortgeführt, weil es da die eine oder andere Serie gab, die ich gerne sehen wollte. Z.B. hatte ich "Nachholbedarf" bei Eureka oder Battlestar Galactica (hätte es damals beides komplett bei Amazon gegeben). Eureka habe ich aber dann quasi zeitgleich bei ich weiß nicht mehr, war's Pro 7 Maxx oder sixx, in HD-Qualität aufnehmen können, auch alle Staffeln, und für Battlestar Galactica bin ich dann auf serienstream.to ausgewichen (in bescheidener Qualität!). Die gab's leider nicht bei Videobuster. Hätte man aber auch als komplette Bluray-Box für knapp 40,- € kaufen können und dann wieder für 30,- bis 35,- € verkaufen ...
Also ich sag mal etwas provokativ: Für 10,- € hätte ich 74 Folgen in Bluray-Qualität haben können. Dafür kriege ich noch nicht mal einen Monat Netflix.

Streaming Flatrates sind finde ich auf den ersten Blick schon günstig. Aber wenn man mal genauer schaut: Was ist wirklich (auf Dauer dabei), was mich interessiert. Bei Amazon z.B. hätte ich das komplette Serienangebot (was mich davon interessiert!) in ein paar Monaten durchgehabt. Und soviel Neues kommt da auch nicht dazu. Ab dann hätte ich das Abo entweder konsequent kündigen müssen oder ich hätte umsonst bezahlt (ja, ich weiß, man hat ja auch noch z.B. den kostenlosen Versand, wenn man es denn nutzt, mal abgesehen davon, dass ab 29,- € sowieso alles kostenlos ist und sich das sowieso nur auf die Angebote von Amazon selbst bezieht und, dass Prime von unten her durch die tollen Plus Angebote wieder eingeschränkt wird).
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon johnnyboy » 14.01.2017, 16:10

addicted hat geschrieben:... Pro TV Sender kannst Du in 30 Tagen doch maximal 720 Stunden Material zeigen, das sind vielleicht durchschnittlich 480 Filme im Monat.

Wie in aller Welt siehst Du da bei Streaminganbietern mit mehreren tausend Filmen ein dürftiges Angebot?
Von Serien haben wir da noch garnicht gesprochen...

Pro TV Sender! Es gibt ja aber nicht nur einen Sender! Und die Sender wiederholen ja auch nicht Monat für Monat ihr komplettes Programm, sondern es kommt Monat für Monat - vergleichsweise! - viel Neues dazu. Beiweitem mehr als bei den Streaming Diensten.
Hab gerade nochmal in einer alten Zeitschrift geblättert ... die nennt sich "InSerie" aus 2015 (ein Ableger von TV Movie), da stand, dass z.B. Amazon ca. 13 000 Inhalte hätte. (Z.B. Chip spricht von ca. 12 000 in Ende 2016.) Einige fallen da aus lizenzrechtlichen Gründen mit der Zeit raus, einige kommen neu hinzu. Aber, wie gesagt, ein so großer Wechsel wie bei allen Fernsehsendern zusammengenommen, dürfte das beiweitem nicht sein, oder?
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon addicted » 14.01.2017, 16:21

johnnyboy hat geschrieben:Aber bei vielen Privaten, außer im Großen und Ganzen der RTL-Gruppe kann man schon entschlüsselt aufnehmen oder je nach Gerät nachträglich entschlüsseln und - wieder je nach Gerät - die Aufnahmen auch "weiterverarbeiten".
[...] im TS-Format [...] runterkopieren und bspw. in platzsparende MKVs oder MP4s umwandeln und für immer archivieren oder z.B. jederzeit auf einen USB-Stick ziehen und zu Freunden mitnehmen ...

Das ist dann tatsächlich sehr frei. Gut so!
Klingt aber auch nach ein bisschen Arbeit, gibt es da noch einfachere Varianten?

johnnyboy hat geschrieben:Zum einen will ich mich nicht über irgendwelche Apps auf dem Fernseher einschränken lassen. Also wenn bspw. Sony meint, eine Arte-App zur Verfügung zu stellen, aber keine für 3sat, dann finde ich das doof und nutze das deswegen nicht.

Das ist ein Problem des Endgerätes, nicht des Anbieters. Ich verstehe aber, wieso Dich das abhält, Streaming zu nutzen, auch wenn in diesem Fall die öffentlich rechtlichen Sender ja garnicht von Reiner kritisiert wurden :)



johnnyboy hat geschrieben:Mikroruckler
Ich hab bisher nicht gehört, dass das speziell beim Streamen ein Problem ist - wenn jemand sowas hat, betrifft es meist auch das Abspielen von Filmen auf Disc oder aus sonstigen Downloadquellen.
Klar, dass es den Filmgenuss trübt. Aber dann nimm doch ein anderes Gerät, es gibt doch Unmengen?

johnnyboy hat geschrieben:Und dann muss man natürlich auch immer noch den Ton von den PC-Boxen auf die HDMI-Ausgabe für den Fernseher hin und herstellen!

Sorry, aber Du klingst wie einer dieser "Ich will überall mega schnelles Netz, aber mein WLAN-Router steht in der Garage und Kabel legen will ich nicht"-Leute. Gib den Ton einfach immer überall aus oder besorg Dir einen ordentlichen Receiver. Das ist doch alles keine neue Technologie...

johnnyboy hat geschrieben:Amazon Pirme Instant Video [...] kleinen gleichmäßigen Ruckler [...] typisches "Kompressions-Ruckeln" [...]
Da auch andere Streaming-Dienste wie Netflix ungefähr die gleichen Datenraten für die jeweiligen Auflösungen benötigen, gehe ich davon aus, dass auch dort entsprechend komprimiert wird.

Von Kompressionsruckeln hab ich noch nie gehört. Ansonsten hätte ich eher die adaptiven Datenraten im Verdacht. Leider eines dieser Dinge, die man gemacht hat, damit es seltener zu leeren Puffern kommt und Benutzer keinen Grund haben sich zu beschweren. Amazon ist mir bei Bekannten auch schon negativ aufgefallen, aber Netflix bisher noch nicht.


johnnyboy hat geschrieben:Außerdem ist Netflix ja ca. doppelt so teuer wie Amazon Prime. Gut, dafür hat m.W.n. Netflix dann auch alles inklusive (oder?) und betreibt nicht diese Abzocke wie Amazon.

Ja, Netflix hat ausser der Abogebühr keine weiteren Kosten, Du kannst alles Nutzen.




johnnyboy hat geschrieben:Abo bei Videobuster

Wow, was für ein Aufwand. Hast Du überhaupt noch Zeit, Filme zu gucken? ;)
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon Reiner_Zufall » 14.01.2017, 16:30

Ich zahle 29,99 EUR für das Sky Abo.

Ich bekomme dafür die Bundesliga und Champions-League Spiele live. Dazu noch Filme und Dokus. Das sind die Sachen, die mich interessieren. Mit Serien kann ich persönlich nicht viel anfangen, gucke nur die Simpsons regelmäßig.

Mir ist das Wert und ich weiß, dass ich mit 30 EUR ein Netflix, Amazon und Maxdome zusammen haben könnte und vermutlich immer noch billiger dran wäre.
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon addicted » 14.01.2017, 16:38

Moment mal, nicht so schnell.

Das Angebot eines Anbieters kann bestehen aus eingekauften Inhalten und selbst produzierten Inhalten.
Die meisten Sender produzieren eigene Inhalte oder lassen sie produzieren. Da sind die Streaminganbieter noch deutlich hinterher, das ist klar. Die sind auch noch vergleichsweise neu am Markt. Insofern habt Ihr vielleicht Recht damit, dass im linearen TV durchschnittlich mehr neue Inhalte zu finden sind.

Sky produziert imho aber auch nichts Eigenes ausser Sport, d.h. dort sind auch alle Serien und Filme eingekauft. Und bis auf ein paar Ausnahmen (exklusive Lizenzen) sollten da also die gleichen Inhalte landen wie bei den Streaminganbietern. Und die exklusiven Inhalte kommen dann manchmal einfach nur später.

Angebot ist übrigens was verfügbar ist, nicht was Ihr für "Qualität" haltet oder interessant findet. Ich könnte ja mit den gleichen Argumenten kommen, und dann bleiben beim linearen Fernsehen vielleicht fünf Stunden pro Woche über. Über alle Sender.
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon Reiner_Zufall » 14.01.2017, 16:51

Wir wissen doch beide, dass es keinen Anbieter gibt, der alles anbietet, was für alle gedacht und geeignet ist.

Natürlich fehlen auch bei Sky bestimmte Sachen, dass steht außer Frage.

Ich denke jedoch, dass Sky der beste Kompromiss zwischen Angebot / Übertragungsweg / Preis ist.
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon addicted » 14.01.2017, 17:57

Reiner_Zufall hat geschrieben:Ich denke jedoch, dass Sky der beste Kompromiss zwischen Angebot / Übertragungsweg / Preis ist.

Was Du meinst ist "Bedienung meiner persönlichen Interessen / Bildqualität / Preis".
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon johnnyboy » 14.01.2017, 18:00

addicted hat geschrieben:
johnnyboy hat geschrieben:Aber bei vielen Privaten, außer im Großen und Ganzen der RTL-Gruppe kann man schon entschlüsselt aufnehmen oder je nach Gerät nachträglich entschlüsseln und - wieder je nach Gerät - die Aufnahmen auch "weiterverarbeiten".
[...] im TS-Format [...] runterkopieren und bspw. in platzsparende MKVs oder MP4s umwandeln und für immer archivieren oder z.B. jederzeit auf einen USB-Stick ziehen und zu Freunden mitnehmen ...

Das ist dann tatsächlich sehr frei. Gut so!
Klingt aber auch nach ein bisschen Arbeit, gibt es da noch einfachere Varianten?

Jein, man kann sich die TS-Dateien auch übers Netzwerk hin und herschieben und man muss natürlich auch nicht komprimieren, das mache ich ja nur, weil mein "Archiv" mittlerweile doch etwas umfangreicher geworden ist und HDD-Speicher halt auch Geld kostet. Kommt halt auch drauf an, wo man die Dateien abspielen will, nicht jedes Endgerät kommt mit allen Dateitypen zurecht (.ts ist vermutlich weniger geläufig, als .mp4).



addicted hat geschrieben:
johnnyboy hat geschrieben:Mikroruckler
Ich hab bisher nicht gehört, dass das speziell beim Streamen ein Problem ist - wenn jemand sowas hat, betrifft es meist auch das Abspielen von Filmen auf Disc oder aus sonstigen Downloadquellen.
Klar, dass es den Filmgenuss trübt. Aber dann nimm doch ein anderes Gerät, es gibt doch Unmengen?

Na ja, aber "Unmengen" Fernseher kosten auch Unmengen Geld! Ich habe diesbezüglich eigentlich erst 2014 neu investiert und bin auch ansonsten zufrieden mit dem Gerät. Ich habe auch ansonsten dieses Problem nicht. Sowohl mein TechniSat läuft einwandfrei mit dem Fernseher, als auch mein Multimediaplayer, der z.B. auch ein "Auto-24p" hat, d.h. Filme oder Serien die in 24p laufen auch automatisch so ausgibt und mein Fernseher erkennt das dann auch, so dass er auch auf 24p umschaltet. Einschränkend muss ich aber sagen, dass beim linearen Fernsehen das Signal leider auch immmer mehr komprimiert wird und man das je nach Sendung mal mehr mal weniger in Form von Rucklern sieht. Das hatte ich aber auch schon vorher mit einem anderen Fernseher und anderem (damals noch unitymediaeigenen Rekorder) bemerkt.

addicted hat geschrieben:
johnnyboy hat geschrieben:Und dann muss man natürlich auch immer noch den Ton von den PC-Boxen auf die HDMI-Ausgabe für den Fernseher hin und herstellen!

Sorry, aber Du klingst wie einer dieser "Ich will überall mega schnelles Netz, aber mein WLAN-Router steht in der Garage und Kabel legen will ich nicht"-Leute. Gib den Ton einfach immer überall aus oder besorg Dir einen ordentlichen Receiver. Das ist doch alles keine neue Technologie...

Nein, die Problematik ist folgende: Am PC habe ich zwei Audioausgabemöglichkeiten, einen Klinkenstecker, da habe ich über einen kleinen Verstärker zwei Boxen dran, die auf/neben meinem Schreibtisch stehen, und einen HDMI-Ausgang. Geregelt wird in beiden Fällen über die Onboard Soundkarte, aber in Windows kann man immer nur eine Quelle aktivieren, entweder den normalen "Lautsprecher" (= Klinke) oder den "Digital Output" (= HDMI). Das HDMI-Kabel läuft rüber zu meinem (durchaus anständigen Yamaha) AV-Receiver. Jetzt will ich ja aber nicht immer den Receiver im Wohnzimmer anmachen, und dort den Ton ausgeben lassen, wenn ich am PC sitze. Und beides gleichzeitig geht eben nicht. Also muss man das manuell hin und herschalten.

addicted hat geschrieben:
johnnyboy hat geschrieben:Amazon Pirme Instant Video [...] kleinen gleichmäßigen Ruckler [...] typisches "Kompressions-Ruckeln" [...]
Da auch andere Streaming-Dienste wie Netflix ungefähr die gleichen Datenraten für die jeweiligen Auflösungen benötigen, gehe ich davon aus, dass auch dort entsprechend komprimiert wird.

Von Kompressionsruckeln hab ich noch nie gehört. Ansonsten hätte ich eher die adaptiven Datenraten im Verdacht. Leider eines dieser Dinge, die man gemacht hat, damit es seltener zu leeren Puffern kommt und Benutzer keinen Grund haben sich zu beschweren. Amazon ist mir bei Bekannten auch schon negativ aufgefallen, aber Netflix bisher noch nicht.

Na ja, ich hab das jetzt mal "Kompressionsruckeln" genannt. Ich glaube, im Allgmeinen wird das eher als Mikroruckler bezeichnet, wobei mir auch das technisch gesehen nicht ganz richtig erscheint. Denn die Ruckler sind größer als "Mikro"!
Aber es gibt auch Leute, die sehen das nicht, genausowenig, wie die erwiesenermaßen auftretenden Ruckler, wenn man z.B. einen 24p Film mit 25 fps/50 Hz oder einen 25p Film am PC mit 60 Hz abspielt.
Wenn man das Thema mal googelt, kriegt man schon einige Suchergebnisse, aber das Ganze ist sehr haarig! Oftmals wird es auf die Verbindung geschoben (mal vielleicht zurecht, mal nicht zurecht), manchmal scheint es am Endgerät zu hängen, manchmal ist es die genannte Abweichung von Quellmaterial/Abspielgeschwindigkeit und Bildwiederholfrequenz. Manchmal liest man auch von etwas verschwörerischen Theorien, dass das Routing von UM zu den Amazon Servern (oder umgekehrt) extra behindert würde und über umständliche Wege liefe ... Manchmal bleiben in Threads dann aber doch Stimmen übrig, die das meinen alles ausschließen zu können und trotzdem diese Ruckler haben.
So auch meine Meinung, ich hatte bei Prime Instant Video auch Material, dass ziemlich wahrscheinlich 25 Bilder pro Sekunde hat und somit von meinem Fernseher in jedem Fall richtig abgespielt werden können sollte. Meine Leitung ist auch eigentlich gut, ich hatte den Fernseher per W-LAN und testweise per LAN angeschlossen und trotzdem waren diese Ruckler da ...
Aber egal, wenn dir das noch nicht untergekommen ist - sei froh! Und such nicht danach! Wenn du das nämlich einmal gesehen hast, verfolgt dich das! ;)
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon addicted » 14.01.2017, 18:17

Das 24Hz/25Hz Problem ist mir bekannt, und wie das aussieht auch. Das ist, zumindest bei den Geräten vor denen ich öfters sitze, aber seit Jahren kein Thema mehr, gerade via HDMI hat sich die Bildwiederholrate eigentlich immer schön dem Medium angepasst.
Auf meinem PC gab's anfangs (auch ein paar Jährchen her) die Problematik noch, zum Glück haben die Intel Devs schnell einen Fix für den Grafikkartentreiber gehabt.

Im engeren Freundeskreis machen wir einmal die Woche Filmeabend und streamen über eine an einem FHD Beamer hängende FireTV Box von Netflix und Amazon ohne Probleme.
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Re: Streaming vs. lineares TV

Beitragvon johnnyboy » 14.01.2017, 18:26

addicted hat geschrieben:... Das Angebot eines Anbieters kann bestehen aus eingekauften Inhalten und selbst produzierten Inhalten.
Die meisten Sender produzieren eigene Inhalte oder lassen sie produzieren. Da sind die Streaminganbieter noch deutlich hinterher, das ist klar. Die sind auch noch vergleichsweise neu am Markt. Insofern habt Ihr vielleicht Recht damit, dass im linearen TV durchschnittlich mehr neue Inhalte zu finden sind.

Sky produziert imho aber auch nichts Eigenes ausser Sport, d.h. dort sind auch alle Serien und Filme eingekauft. Und bis auf ein paar Ausnahmen (exklusive Lizenzen) sollten da also die gleichen Inhalte landen wie bei den Streaminganbietern. Und die exklusiven Inhalte kommen dann manchmal einfach nur später. ...

Ich denke, die Streaminganbieter sind nicht nur bei Eigenproduktionen hinterher, sondern auch bei Eingekauften. Ich kann das jetzt aber nicht mit Zahlen untermauern, aber "gefühlt" würde ich sagen, dass die Summe der Einkäufe aller Fernsehsender deutlich über der eines Streaming Dienstes liegt.
Natürlich, wenn man jetzt wirklich alle Streaming Dienste zusammen nähme, dann käme da an Einkaufsvolumen auch einiges zusammen, aber immer noch deutlich weniger, als "alle" Fernsehsender (die man bspw. über UM empfangen kann). Ich würde aber als Quelle eigentlich nur einen Fernsehanbieter (also einmal halt das lineare Fernsehen, z.B. über UM) gegen einen Streaming Dienst rechnen.
Vielleicht bin ich da auch nicht up to date, aber ich denke, so ein Streaming Dienst wie Amazon Prime oder Netflix kauft doch beiweitem nicht alles ein, was so auf dem Markt an neuen Filmen verfügbar ist?! Während früher oder später eigentlich schon (fast) alles übers lineare Fernsehen flimmert.

Edit: Ich sehe ja, was ich alleine monatlich an neuen Filmen konsumiere (ca. 15 meist Neuerscheinungen). Die flimmern irgendwann auch (fast) alle durchs lineare TV, oft aber erst Jahre später. Aber ich glaube, nur ein Bruchteil davon würde ich jemals auf Netflix oder Prime erblicken.
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