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ARD lässt Kabelkonzerne auflaufen (Handelsblatt, 25.6.2012)

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ARD lässt Kabelkonzerne auflaufen (Handelsblatt, 25.6.2012)

Beitragvon FBI01 » 26.06.2012, 07:28

Beim Streit um die Einspeisungsentgelte ist die ARD unmittelbar vor den Gesprächen zu keinen Zugeständnissen bereit. Der Senderverband fordert, dass sein Programm kostenlos verbreitet wird.

Die ARD zeigt den Kabelkonzernen in dem seit Monaten tobenden Streit um Einspeisungsentgelte die kalte Schulter. Der Senderverbund ist unmittelbar vor weiteren Gesprächen mit Kabel Deutschland (KDG) in Leipzig zu keinen Zugeständnissen bereit. "Ein Kompromiss mit den Kabelkonzernen ist derzeit nicht vorstellbar. Wir wollen kein Geld mehr für die Verbreitung unserer Kanäle zahlen", sagte Karola Wille, ARD-Kabelbeauftragte und Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). "Nirgendwo sonst in Europa müssen öffentlich-rechtliche Sender für die Verbreitung in den Kabelnetzen Geld zahlen, warum sollten wir das weiter tun?"

Wie an den Verhandlungen Beteiligte berichten, werden ARD und ZDF im Laufe dieser Woche die Verträge zur Weiterverbreitung ihrer Fernsehsender durch KDG und Unitymedia fristgemäß kündigen. Bislang überweisen die Öffentlich-Rechtlichen den Kabelkonzernen KDG und Unitymedia rund 60 Millionen Euro an Einspeiseentgelten. Die Kabelkonzerne wollen den drohenden Zahlungsboykott ab nächstem Jahr nicht kampflos hinnehmen und drohen damit, nicht mehr alle Sender von ARD und ZDF in ihren Kabelnetzen weiter zu vertreiben.

Die Drohung sieht die ARD-Verhandlungsführerin Wille hingegen gelassen. "Die Kabelkonzerne würden sich daher in eine rechtlich fragwürdige Situation manövrieren, wenn sie unsere Kanäle nicht weiter verbreiten würden. Die meisten unserer Programme in der ARD haben einen Must-Carry-Status", sagte die Medienrechtlerin in Leipzig. Eine Nicht-Einspeisung beispielsweise der Dritten Programme in die Kabelnetze hätte zudem einen Sturm der Entrüstung bei den Kabelkunden zur Folge. "Ohne Inhalte verlieren die Angebote der Kabelkonzerne an Attraktivität", warnt die MDR-Intendantin die Kabelkonzerne.

Den Unmut der Unternehmen kann die ARD-Kabelbeauftragte nicht nachvollziehen. Andere Unternehmen wie beispielsweise die Deutsche Telekom würden kein Geld von ARD und ZDF für die Verbreitung ihrer Kanäle verlangen. Das Einspeiseentgelt sei außerdem ungerecht. Denn es würden nur die drei großen Kabelkonzerne bekommen. "Die kleineren Kabelgesellschaften haben nie Geld von uns erhalten", sagte die 53-Jährige.

Quelle: http://www.golem.de/news/einspeiseentge ... 92724.html
Zuletzt geändert von FBI01 am 26.06.2012, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ARD lässt Kabelkonzerne auflaufen

Beitragvon ernstdo » 26.06.2012, 07:42

Dazu haben wir schon mehrere Threads kreuz und quer durchs Forum verteilt ....
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Re: ARD lässt Kabelkonzerne auflaufen

Beitragvon FBI01 » 26.06.2012, 11:20

ernstdo hat geschrieben:Dazu haben wir schon mehrere Threads kreuz und quer durchs Forum verteilt ....

Und solche Kommentare sind auch kreuz und quer durchs Forum verteilt .... Da es sich um einen ganz aktuellen Artikel aus dem Handelsblatt handelt, kann diese Information noch gar nicht im Forum sein. Wen das Thema nicht interessiert, der liesst es nicht. Wenn das Forumteam (zum teil ja UnityMedia Mitarbeiter) das Thema stört, dann landet sowas ja auch gerne mal im Bereich "Offtopic" oder "Meckerecke" - zeigt aber auch ein wenig, wie die Kunden von UnityMedia insgesamt verschaukelt werden ....
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Re: ARD lässt Kabelkonzerne auflaufen (Handelsblatt, 25.6.20

Beitragvon ernstdo » 26.06.2012, 14:49

Diese Meldung gab es gestern schon bei unzähligen Online Informationsdiensten und wurde hier auch mehrmals gepostet.
Nichts ist älter als die Nachrichten von gestern :zwinker:

Ich finde es auch richtig das nicht das gleiche Thema in X Unterforen und Threads diskutiert werden muss, da reicht ein Thread, aber dazu gibt es jetzt mit diesem hier schon min. vier :traurig:

Und je nach dem wie man sich zu etwas äußert gehört es dann auch in die Meckerecke ....

Und mit solchen Unterstellungen das Leute vom Forenteam UM Mitarbeiter sind sollte man lieber ein bißchen vorsichtiger sein.
Wenn man mit UM nicht zufrieden ist sollte man kündigen und einen anderen Empfangsweg nutzen dann braucht man sich darüber auch nicht beschweren.
Ist man, wie es hier immer so schön heißt, Zwangsverkabelter ist man doch selber schuld, man muss ja nicht in ein Haus ziehen bei dem der Kabelanschluss mit über die Miet NK abgerechnet wird, sowas weiß man doch vor der Unterzeichnung eines Mietvertrages ...
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Re: ARD lässt Kabelkonzerne auflaufen (Handelsblatt, 25.6.20

Beitragvon boarder-winterman » 26.06.2012, 17:36

Wird hier bereits diskutiert.
Daher ist hier dicht.

Ich verbitte mir weitere Unterstellungen, dass das Forenteam UM-Mitarbeiter beinhaltet :wand:
PN Support ist maximal eingeschränkt möglich, daher bitte ich darum die entsprechenden Anfragen in die richtigen Foren zu stellen!

Sollten euch Beiträge wie Spam oder gänzlich Offtopic vorkommen, scheut nicht die Benutzung des Melden-Buttons über dem Beitrag!

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