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Unity zieht nach - 10 neue Sender ab November

Hier geht es um alle digitalen TV- und Radioprogramme, die von Unitymedia ins Kabelnetz eingespeist und selbst vermarktet werden (inklusive ARD Digital und ZDFvision).

Beitragvon mischobo » 25.11.2006, 18:58

websurfer83 hat geschrieben:Meiner Ansicht nach bremsen die Landesmedienanstalten den Prozess der Digitalisierung sehr oft aus. Die Must-Carry-Regelungen für analoge Programme sind meist noch Anfang der 90er-Jahre entstanden und wurden seitdem kaum überarbeitet.

Vielmehr sollten die Landesmedienanstalten die Must-Carry-Regelung komplett umkrempeln: analog sollte zwingend nur noch Das Erste, ZDF, das regionale dritte Programm, ein angrenzendes Drittes Programm und noch zwei oder drei Privatsender zur Verfügung stehen.

Viel eher wünschenswert wäre es, wenn man für digitale Programme deutlich mehr Frequenzen frei machen würde und diese mit vielen deutschen und ausländischen Sendern befüllen würde.

Dass die Landesmedienanstalten dies bisher so nicht umgesetzt haben beweist, dass die längst noch in einer anderen Zeit schlummern und nicht begriffen haben, dass Deutschland sich in Sachen Digitalisierung ganz auf den hinteren Plätzen von Europa befindet. :smt013


Viele Grüße
Gunther.
... die Must-Carry-Regelungen sollten ganz abgeschafft werden. Evtl. könnte per Verordnung die Einspeisung der gesetzlich bestimmten Programme bestimmt werden, dann aber für alle Verbreitungswege in Deutschland. Vielleicht auch noch ein grenzüberschreitendes, ein landesweites und ein regionales/lokales Programm. Für die Privaten braucht's meiner Ansicht nach keine Must-Carry-Regelung, das regelt ganz klassisch der Markt selbst ...
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Digitalisierung: Ish soll Konzeption vorlegen

Beitragvon websurfer83 » 25.11.2006, 20:16

Auch bei Digitalfernsehen ist eine Meldung dazu zu finden:

24.11.06

Digitalisierung: Ish soll Konzeption vorlegen

[fp] Medienwächter fordern vom Kabelnetzbetreiber Ish die Vorlage einer Konzeption sowie die rechtliche Absicherung von Transparenz.

Anlässlich einer Debatte über die Digitalisierung im Kabel hat die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) ihre Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass der nordrhein-westfälische Kabelnetzbetreiber Ish eine schlüssige Gesamtkonzeption für die anstehende Digitalisierung im Kabel vorlegt.

Bild

Nach Ansicht von Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission, sei es jetzt Aufgabe des Netzbetreibers, der LfM und der Öffentlichkeit die Pläne für den Umstieg von analog auf digital vorzustellen.

An den Gesetzgeber gerichtet äußerte Gerlach den Wunsch, die vorhandenen Regelungen zu konkretisieren, um auch in der digitalen Welt Programmvielfalt, Zugangsoffenheit sowie Transparenz zu gewährleisten.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/news/news_118922.html
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