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Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Hier geht es um alle digitalen TV- und Radioprogramme, die von Unitymedia ins Kabelnetz eingespeist und selbst vermarktet werden (inklusive ARD Digital und ZDFvision).

Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon thorium » 29.03.2009, 11:14

MustBeUnique hat geschrieben:Ist es nicht sogar so, dass es per Gesetz verboten ist, "Deutsche Welle" im Inland auszustrahlen? Weil das ein vom Bund (=Staat) finanzierter Sender ist und aufgrund der deutschen Vergangenheit Staatssendern nicht mehr erlaubt sind? Ich erinnere mich daran, sowas mal gelesen zu haben...


Hi,
das wäre mir neu. Ich kann es immerhin über das T-Home IPTV Kopierschutzsystem empfangen. Außerdem ist das DW Radio im UM netz digital empfangbar...
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon Zafferano » 29.03.2009, 14:33

BlaBlaBla hat geschrieben:
RollinCHK hat geschrieben:Letzt endlich liest man quartalsweise, dass UM die Kabelkunden davon laufen.

Quelle? :D

:arrow: z.B.: guckst du hier
Darüber hinaus scheint die Anzahl der Kabelnutzer insgesamt rückläufig zu sein. So hat der in Nordrhein-Westfalen und Hessen agierende Kabelnetzbetreiber "Unitymedia" in den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 im Schnitt 12000 Kunden pro Monat verloren. Bei dem größten Kabelanbieter "Kabel Deutschland", der in 13 Bundesländern präsent ist, gingen im ersten Quartal 2008 sogar 44000 Kunden pro Monat verloren, wobei allerdings im weiteren Verlauf des Jahres auch wieder neue Kunden gewonnen wurden. Allerdings sollte man nicht von der Zahl der Kabelkunden auf die Attraktivität des Kabelfernsehens schließen, da der Kabelanschluss in den meisten Fällen Bestandteil der Miete ist und somit die meisten Nutzer gewissermaßen "zwangsverkabelt" sind. Daher werden auch heute noch Neubaugebiete neu verkabelt, wodurch die Kabelanbieter automatisch neue Nutzer hinzugewinnen. Der Satellitendirektempfang nimmt hingegen an Popularität zu, insbesondere das digitale Satellitenfernsehen, das zwischen Juli 2007 und Juni 2008 über 1,2 Mio. neue Nutzer in Deutschland hinzugewinnen konnte.
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon thorium » 29.03.2009, 16:12

Dem stimme ich zu. Die wenigsten haben eine Wahl, das kabel ist da und Sat darf nicht montiert werden. Wäre es nicht so wären noch mehr Kunden weggelaufen...
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon psychoprox » 29.03.2009, 17:21

thorium hat geschrieben:Hi,
das wäre mir neu. Ich kann es immerhin über das T-Home IPTV Kopierschutzsystem empfangen. Außerdem ist das DW Radio im UM netz digital empfangbar...


NOCH ist DW1 und DW4 im UM Kabel, ANGEBLICH fliegen die aber demnächst raus.
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon BlaBlaBla » 29.03.2009, 20:27

DigiBC hat geschrieben:Was meinst Du Übrigens mit "Staatsrundfunk"? Stammst Du aus der DDR? :shock:
Das hiesige öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist etwas ganz anderes - Du solltest Dich vielleicht mal informieren

Ich habe keine Lust, jedesmal umständlich "öffentlich-rechtliche Sendeanstalten" zu schreiben. "Staatsrundfunk" ist kürzer und bedeutet unterm Strich dasselbe (auch wenn viele das nicht wahr haben wollen). Darüber hinaus drückt dieser Begriff zugleich meine Abneigung gegen diesen Verein aus. Also lass es doch bitte meine Sorge sein, was ich wie bezeichne. ;)

DigiBC hat geschrieben:Dein Vorschlag, die jeweilige WDR-Lokalzeit analog zu gucken, ist keine Lösung:
Nicht jeder ist noch in der Lage, analog empfangen zu können.

Darf ich mal laut lachen? Wir reden hier nicht von Sat-Empfang, wo man vllt. nicht mehr über analoge Receiver verfügt (und wo die Lokalzeiten eh nicht vertreten sind). Jeder Fernseher hat jedoch entweder einen analogen Tuner oder - bei neueren Geräten - DVB-T eingebaut. Wer mir hier erzählen will, er sei nicht in der Lage, seine Lokalzeit auf irgendeinem Wege zu empfangen, der weiß entweder nicht, wovon er spricht, oder lügt ganz einfach. Und das sind Tatsachen, keine "Schönrederei". Mal ganz davon abgesehen ist die WDR Lokalzeit sicherlich nicht der Nabel der Welt.

DigiBC hat geschrieben:Zum HDTV-Thema: Es hat was vom Henne-Ei-Prinzip.

Exakt. Und da faktisch momentan weder das Ei, noch die Henne existiert, ist das ganze halt kein Thema. Die breite Masse, die sich schon im SD-Zeitalter nicht für Pay-Kanäle interessiert hat, wird wohl kaum wegen Anixe HD oder irgendwelchen Exotensendern ein Abo bei Unitymedia abschließen. Mit Premiere HD ist im Prinzip einer von zwei existierenden Kanälen, wo man auch wirklich von HD-Regelbetrieb und vorhandenem Content (!) sprechen kann, bereits verfügbar. Das Fehlen von Discovery HD liegt an der Knauserigkeit von Premiere, nicht an Unitymedia. Bevor ARD/ZDF, RTL und P7S1 nicht grundsätzlich in HD senden, braucht man über HDTV überhaupt nicht zu diskutieren. Der schwarze Peter liegt hier eindeutig bei den entsprechenden Sendeanstalten. Und auch das sind Tatsachen, keine "Schönrederei".

DigiBC hat geschrieben:Wie dem auch sei, inzwischen sieht es danach aus, dass die UM-Pakete ab Juli deutlich teurer werden, ohne dass die Kunden spürbaren Mehrwert dafür bekommen werden. Man will sich anscheinend der Premiere-Preisstruktur annähern. Dazu sage ich nur: Nein danke!

Also ich zahle jetzt seit drei Jahren (das alte "tividi-Komplett"-Paket) unverändert den gleichen Preis. Wenn ich daran denke, wieviele Programme in der Zwischenzeit neu hinzugekommen sind, kann ich es Unitymedia wahrlich nicht verübeln, wenn sie den Preis irgendwann dementsprechend nach oben korrigieren. Da aller Wahrscheinlichkeit nach die Bundesliga aber wohl ab nächster Saison wegfällt, gleicht sich das bei Komplett-Paketen evtl. auch wieder aus. Wer weiß. Nichtsdestotrotz wäre ich aufgrund des gestiegenen Programmangebots ohne weiteres bereit, in Zukunft ein paar Euro mehr zu bezahlen, sofern der Preis angemessen bleibt. Das ist immer so lustig an Forenbeiträgen: Neue Sender fordern, aber keinen Cent mehr dafür ausgeben wollen. Wo sollen die Sender denn bitte herkommen, wenn niemand dafür bezahlt?

Noch kurz zu dem Thema Kundenabwanderung: Man sollte hier analysieren, um welche Art von Kunden es sich dabei überhaupt handelt, anstatt einfach nur mit nackten Zahlen zu argumentieren. Selbst wenn die Attraktivität des Kabelnetzes um das zehnfache steigt, wird man damit niemanden hinter dem Ofen hervorlocken, der sich grundsätzlich nicht für Pay-Pakete interessiert, sondern nur ARD/ZDF und evtl. mal RTL schaut und der generell kein "Fernsehjunkie" ist. Solche Leute interessieren sich nicht für digitale Spartenkanäle, nicht für Abo-Sender und erst recht nicht für HDTV und ausländische Exotensender. Hinzu kommt noch die mangelnde Bereitschaft, für die Ware "Fernsehen" zu bezahlen (die GEZ-Mafia greift hier ja schon den letzten und einzigen Funken an Zahlungsbereitschaft ab!). Als hier alle auf den DVB-T-Zug (wo das Programmangebot für den Otto-Normal-Zuschauer mehr als ausreichend ist!) aufgesprungen sind, war das oberste Argument: "Ist ja umsonst". Daß solche Leute weder Kabelanschluß, noch Pay-TV haben wollen, ist doch nur logisch. Die hangen zuvor halt nur am Kabel, weil sie keine Alternative hatten. Im Prinzip wird der Kundenstamm somit um diejenigen Kunden bereinigt, die sowieso keine Rolle spielen.
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon RollinCHK » 29.03.2009, 23:07

Hallo Zusammen!

Die Sache mit der Kundenabwanderung sehe ich ein wenig anders. Klar ist, dass viele Leute nicht bereit sind, für das Medium Fernsehen großartig mehr auszugeben, als es die GEZ Gebühren vorsehen. Diese Leute sind mit DVB-T zufrieden. DVB-T ist an sich keine Konkurrenz zum Kabelanschluss, weil die Programmvielfalt nicht gegeben ist, weil die Bildqualität unter Umständen schlechter ist etc. Ich denke persönlich nur, dass viele Leute heut zu Tage schon auf ihr Geld gucken müssen und wollen. Wenn man 16,90 Euro für den normalen Kabelanschluss monatlich zu Grunde legt, so ist man im Jahr über 200 Euro alleine nur für die Bereitstellung des Kabelanschlusses los. Wer also die Möglichkeit hat, eine SAT-Anlage zu installieren kann hier schnell überlegen, ab wann sich die Anschaffung einer SAT-Anlage bezahlt macht. Gute SAT-Anlagen von Kathrein haben z. B. 1993 mit allem drum und dran locker 1300 DM, also 650 Euro gekostet. Da hat es schon eine gewisse Zeit lang gedauert, bis sich der Verzicht auf den Kabelanschluss gerechnet hat. Heute mit den wesentlich günstigeren Anlagen, seien es auch irgendwelche Baumarkt-Modelle, spart man locker nach einem Jahr das erste Geld. Das ist ein verdammt kurzer Zeitraum, der sehr überschaubar ist und der dazu führt, dass schon eher mal gehandelt wird.

Die Bereitschaft für Pay-Tv Pakete zu zahlen haben recht wenig Kunden. Ich glaube aber gar nicht mal so sehr, dass man mit Pay-TV in Deutschland wirklich Land gewinnen kann. Man sieht es ja auch und gerade an Premiere. Wenn also ein Kabelanbieter wirklich darauf setzt und hofft damit ne Menge Geld zu verdienen, dann kann das durchaus nach hinten los gehen, bei der Fernsehlandschaft die wir in Deutschland haben. Hier gibt es schon eine verdammt große Anzahl an FTA Sendern, die dazu noch alle möglichen Sparten abecken, Werbung hin oder her. Wer jedoch gut zusammen gestellte Senderpakete sehen möchte ist natürlich als Kabelkunde auf der besten Seite, da man viele Sender in einem Paket für günstiges Geld bekommt, die man über SAT gar nicht zu diesen Kursen in dieser Zusammenstellung buchen könnte. Solche Leute werden natürlich nicht auf ihren Kabelanschluss verzichten wollen, aber gerade auch bzw. wegen der Tatsache, dass Sie für sich auf diese Weise die beste Vielfalt fürs kleinste Geld erhalten.

Der Vergleich mit dem Henne - Ei Prinzip beim HD Fernsehen ist gar nicht mal so schlecht. Ich glaube allerdings dass man mit dem Einspeisen des ein oder anderen HD Senders; und sei es auch nur Anixe HD mehr zahlende / neue Kunden gewinnt, als z. B. mit der Einspeisung diverser Vorschulsender. Die Zielgruppe dürfte hier doch weitaus grösser sein. Wenn man ein HD Paket anbieten würde und dieses dann auch noch imageträchtig vermarkten würde, so unter dem Deckmantel der Innovation, der Revolution im Kabelnetz etc. dann würde vielleicht der ein oder andere Kabelkunde, der bereits einen HD Fernseher besitzt einfach mal ein Abo abschliessen, obwohl er vielleicht vorher noch nie ein PayTV Paket gebucht hatte, dies passiert sicher nicht bei allen Paketen :-)

Zum Thema WDR-Lokalzeiten: Notfalls tut es immer noch Zattoo, aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein. Das naheliegenste sollte doch für den Kunden schon gegeben sein und das ist nun mal bei Initiativen, wie "jetzt Digital" eine ist auch die Tatsache, dass selbstverständliches wie eben die Lokalzeiten auch und gerade auf dem digitalen Wege zur Verfügung gestellt werden.

Mfg
RollinCHK
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon DigiBC » 29.03.2009, 23:52

@BlaBlaBla

Diesmal werde ich versuchen, meine Antwort etwas kürzer zu halten:
BlaBlaBla hat geschrieben:Als hier alle auf den DVB-T-Zug (wo das Programmangebot für den Otto-Normal-Zuschauer mehr als ausreichend ist!) aufgesprungen sind, war das oberste Argument: "Ist ja umsonst". Daß solche Leute weder Kabelanschluß, noch Pay-TV haben wollen, ist doch nur logisch. Die hangen zuvor halt nur am Kabel, weil sie keine Alternative hatten. Im Prinzip wird der Kundenstamm somit um diejenigen Kunden bereinigt, die sowieso keine Rolle spielen.

Klar, solche Leute gibt's, aber die Mehrheit der "Abgewanderten" dürfte klar in Richtung Sat-Empfang gegangen sein, denn dort ist viel mehr "umsonst" als über DVB-T, dessen Programmvielfalt nicht überall sonderlich gut ist. (Leistet sich ein "Abwanderer" dann noch Multi-Feed Sat-Empfang, erhält er eine fast schon unüberschaubare Programmvielfalt...)

Im Kabel kommt neben frei empfangbaren Programmen (möglichst ohne Grundverschlüsselung) dem PayTV eine besondere Bedeutung zu - keine Frage. Allerdings sollte UM nicht den selben Fehler wie Premiere machen, nämlich die Paketpreise so hochzuschrauben, das sie für potentielle Zuschauer uninteressant werden. Es ist zwar logisch, dass ein größerers Programmpaket tendenziell teurer ist, aber mit einer differenzierteren Paket- und Preisstruktur wäre das weniger ärgerlich, denn die Kunden könnten sich die Pakete dann besser nach eigenen (Preis-)Vorstellungen zusammenstellen.
Ein Beispiel: Ich hatte das "Digital TV PLUS"-Paket nur dazugenommen, weil der attraktive Preis von 7.90 € einen deutlichen Mehrwert gegenüber dem Basis-Paket versprach. Hätte der Preis damals über 10,-- € gelegen, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Vielleicht würde ich für HDTV sogar noch etwas extra zahlen, aber damit dürfte dann meine persönliche Schmerzgrenze bald erreicht sein (zumal ich nicht bereit bin, überteuerte Sportrechte indirekt mitfinanzieren zu müssen).

Letztendlich ist die Frage, was für UM aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessanter ist: Wenige, aber dafür gut zahlende Kunden (quasi wie bei Premiere) oder geringere Pro-Kopf-Einnahmen von einer dafür deutlich größeren Kundschaft.

Zum Schluss noch eine private Anmerkung: Obwohl Du eher nicht zu den berüchtigten "RTL-Glotzern" zu zählen scheinst, wundert mich Deine Abneigung gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem. Auch bei den ÖR's ist zwar nicht alles Gold, was glänzt, aber ich bin überzeugter und bekennender GEZ-Zahler! :super:
Ach, und was Analog-TV betrifft: Ich habe mich schon vor über 10 Jahren von dem "Gerausche" verabschiedet und deshalb auch kein Antennenkabel mehr zum TV liegen. (Im Antenneneingang des TV's steckt allerdings eine DVB-T-Behelfsantenne - als alternativer Empfangsweg unter anderem für die hiesige Lokalzeit und für Programme wie CNN, die das unmodernisierte lokale Kabelnetz nicht durchlässt...) :roll:
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon mischobo » 30.03.2009, 02:13

... die "Abwanderung der Kunden" basiert primär auf von der Wohnungswirtschaft gekündigter Verträge. Das Kabel befindet sich derzeit in einer Konsoliderungsphase und da sind solche "Kundenabwanderungen" völlig normal.
Klar, die Haushalte, die Kabel nicht über ihre Mietnebenkosten zahlen, können die Kosten für den Kabelanschluss einsparen, indem sie das DVB-T-Angebot nutzen. In den Regionen Köln/Bonn, Düsseldorf/Ruhrgebiet und Rhein-Main-Gebite gibt es auch eine ordentlich Auswahl von Programmen. Die einfache Installation in den Kernzonen sprechen auch für DVB-T und es gibt eben auch Leute, die keinen sonderlich großen Wert auf ein gute Bildqualtiät legen. Außerhalb der genannten Regionen ist das DVB-T-Angebot aber deutlich unattraktiver und außerhalb der Kenrzonen wird der Installationaufwand höher.
Eine Massenabwanderung hat es aber nicht gegeben und wird es auch nicht geben. Ich kenne auch Leute, die von Sat auf DVB-T umgestiegen sind, weil ihnen die Schüssel vom Dach gerostet ist ...
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon gordon » 30.03.2009, 09:54

DigiBC hat geschrieben:Letztendlich ist die Frage, was für UM aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessanter ist: Wenige, aber dafür gut zahlende Kunden (quasi wie bei Premiere) oder geringere Pro-Kopf-Einnahmen von einer dafür deutlich größeren Kundschaft.

gerade Premiere hat doch nur auf die Abonenntenzahlen geguckt und kaum auf den ARPU geachtet.
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Re: Bekannte Änderungen: Digitale Kanalbelegung 2009

Beitragvon mischobo » 30.03.2009, 15:37

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S36 426MHz:

  • die Hörfunkprogramme DW 1 und DW 4 haben ihre Kabelverbreitung eingestellt
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