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VPS

Hier geht es um alle digitalen TV- und Radioprogramme, die von Unitymedia ins Kabelnetz eingespeist und selbst vermarktet werden (inklusive ARD Digital und ZDFvision).

Re: VPS

Beitragvon Oldy » 18.10.2008, 12:11

Moin,Moin,

und das ist der Kommentar meines Senders:

Bei der digitalen Ausstrahlung über Satellit, Kabel oder Terrestrik werden die für eine Aufnahmesteuerung relevanten Daten (Sendedatum, -zeit, -dauer) äquivalent zu den VPS-Daten im so genannten PDC-Descriptor (Programme Delivery Code) in der Event Information Table (EIT) mit ausgestrahlt. Für eine sendungsgenaue Aufnahmesteuerung muss das Empfangsgerät entweder diesen PDC-Descriptor in Verbindung mit dem Running Status (aktueller Programmablauf) auswerten oder die VPS-Daten, die bei ARD und ZDF im so genannten Tunneling-Verfahren im digitalen Datenstrom ebenfalls derzeit noch enthalten sind, genauer gesagt im MPEG Programme Elementary Stream (PES).

Bei der bislang üblichen Konfiguration - Set-Top-Box + separates Aufnahmegerät (Videorecorder bzw. DVD-Recorder) - setzt eine Aufnahme mit VPS-Programmierung außerdem voraus, dass die Set-Top-Box die Datenzeile 16 hardwaremäßig erzeugt, welche die relevanten VPS-Daten - wie auch bei der analogen Ausstrahlung - so aufbereitet enthält, dass der VPS-Decoder im Aufnahmegerät diese auch auswerten kann. Diese Daten werden dann via Scart-Verbindung an den Videorecorder/DVD-Recorder weitergegeben und zur Aufnahmesteuerung ausgewertet. Dieses Tunneling-Verfahren ist allerdings nur ein Übergangsverfahren, solange es noch die althergebrachten Aufnahmegeräte in nennenswerter Anzahl am Markt gibt.

Die Zukunft im Hinblick auf eine sendungsbezogene Aufzeichnung liegt beim digitalen Fernsehempfang allerdings bei folgendem Verfahren:

Die Daten der einzelnen Sendungen (z. B. Sendedatum, -zeit, -dauer) liegen bei der digitalen Ausstrahlung in Form von sendebegleitenden SI-Daten (Service Information) vor. Diese SI-Daten können bei entsprechender Pflege (Aktualisierung bzw. zeitgenaues Anpassen der EIT-Tabellen z. B. bei Verschiebungen im Programmablauf) in den Sendeanstalten auch zur sendungsgenauen Steuerung der Aufnahmegeräte genutzt werden.

Das System für die Generierung der SI-Daten stellt die Daten für die Empfangsboxen zur Verfügung, aus denen sich dann u. a. die Tonoptionen, Programmbeschreibungen (EPG), Textdaten etc. ableiten lassen. Die Auswertung und Darstellung dieser Daten auf dem Bildschirm ist gerätespezifisch.
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Re: VPS

Beitragvon std » 24.11.2008, 22:57

whow,

welcher Sender war das?
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Re: VPS

Beitragvon Frank Boy » 08.12.2008, 23:19

std hat geschrieben:whow,

welcher Sender war das?


Mir ist irgendwan aufgefallen, das im digitale TV-Fernsehnzeitschrift (ich weiß leider nicht mehr welche, Digital TV,
TV Today digital, TV Movie digtal
Das stand z. B. in ARD Eins Festival z.B. 21.00 Uhr Tatort (VPS 21.15) +

Wie ist das möglich, das habe ich noch nicht ausprobiert!
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Re: VPS

Beitragvon Bastler » 25.03.2009, 09:40

Die Austastlücke kann man auch digital übertragen, das ist kein Problem... kann dir viele Aufnahmen zeigen, wo man die sieht. :)

Die Austatslücke selbst wird nicht digital übertragen, da MPEG. Richtig ist, dass der Inhalt der Austastlücke Digital übertragen werden kann. Die Austastslücke selbst wird vom Empfangsgerät bei der FBAS / RGB-Wandlung erzeugt ("regeneriert" :zwinker: ).
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Re: VPS

Beitragvon mischobo » 25.03.2009, 10:57

Bastler hat geschrieben:
Die Austastlücke kann man auch digital übertragen, das ist kein Problem... kann dir viele Aufnahmen zeigen, wo man die sieht. :)

Die Austatslücke selbst wird nicht digital übertragen, da MPEG. Richtig ist, dass der Inhalt der Austastlücke Digital übertragen werden kann. Die Austastslücke selbst wird vom Empfangsgerät bei der FBAS / RGB-Wandlung erzeugt ("regeneriert" :zwinker: ).

... erkennt man auch daran, dass man für Videotext auch den Videotext-Decoder des Fernsehers verwendet werden kann. Über z.B. HDMI geht das nicht ;)
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Re: VPS

Beitragvon Radiot » 25.03.2009, 22:23

Ersetzt EPG nicht eigentlich VPS im digitalem Bereich?
Zumindest bei Sat kann man sich gut drauf verlassen, auch bei Sendungen die mittels Loewe oder Metz TV im Kabel aufgezeichnet werden...
In Kombination Set-Top-Box und Recorder wird die Sache sicherlich komplizierter, da diese nicht über eine Recorder- Steuerung verfügen, zumindest nicht die mir bekannten Geräte...

Gruss...
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Re: VPS

Beitragvon Moses » 25.03.2009, 22:48

Nein. EPG ist nur der elektronische Programmführer und kann höchstens Fernsehzeitungen ersetzten. VPS ist ein Schaltsignal, was dem Rekorder mitteilt, wann die gewünschte Sendung denn jetzt wirklich anfängt. Der Unterschied fällt natürlich nur bei Unstimmigkeiten im Programmablauf auf (z.B. Verzögerungen).
Hier wird das EPG nur in den seltensten Fällen aktualisiert, was dazu führt, dass der Rekorder keine Chance hat auf die Verzögerung zu reagieren und wahrscheinlich das falsche aufnimmt. Bei VPS wird das Schaltsignal zum eigentlichen Start der Sendung geschickt und der Rekorder weiß, wann er aufnehmen muss, es wird also trotz Verzögerung die richtige Sendung aufgezeichnet.

Es gibt auch Sender, bei denen das EPG von vornerein fehlerhaft ist... EPG ist immer nur so gut, wie der Sender es produziert, das hat auch nix mit Sat/Kabel zu tun.

Man muss allerdings sagen, dass es VPS eigentlich hauptsächlich auf den ÖR gibt, wo auch das Problem der Verzögerungen am schlimmsten ist... für alle anderen Sender reicht normalerweise 5min Vor- und Nachlauf zum EPG und man verpasst nix.
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Re: VPS

Beitragvon Radiot » 25.03.2009, 22:58

Moses hat geschrieben:Nein. EPG ist nur der elektronische Programmführer und kann höchstens Fernsehzeitungen ersetzten. VPS ist ein Schaltsignal, was dem Rekorder mitteilt, wann die gewünschte Sendung denn jetzt wirklich anfängt. Der Unterschied fällt natürlich nur bei Unstimmigkeiten im Programmablauf auf (z.B. Verzögerungen).
Hier wird das EPG nur in den seltensten Fällen aktualisiert, was dazu führt, dass der Rekorder keine Chance hat auf die Verzögerung zu reagieren und wahrscheinlich das falsche aufnimmt. Bei VPS wird das Schaltsignal zum eigentlichen Start der Sendung geschickt und der Rekorder weiß, wann er aufnehmen muss, es wird also trotz Verzögerung die richtige Sendung aufgezeichnet.

Es gibt auch Sender, bei denen das EPG von vornerein fehlerhaft ist... EPG ist immer nur so gut, wie der Sender es produziert, das hat auch nix mit Sat/Kabel zu tun.

Man muss allerdings sagen, dass es VPS eigentlich hauptsächlich auf den ÖR gibt, wo auch das Problem der Verzögerungen am schlimmsten ist... für alle anderen Sender reicht normalerweise 5min Vor- und Nachlauf zum EPG und man verpasst nix.


Hmm, ich dachte eigentlich das sich das EPG an die vom Sender ausgestrahlte Kennung hält, wenn uns Gottschalk überzieht, habe ich weiterhin die aktuelle Sendung in meinem OSD, der Name der nachfolgenden Sendung wird erst angezeigt wenn diese auch beginnt...
Bei den privaten Sendern sollte man eh auf VPS verzichten, entweder ungenau oder garnicht, wenn der Recorder auf das Signal wartet kann man die Aufnahme vergessen...
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Re: VPS

Beitragvon Moses » 25.03.2009, 23:25

Wie gesagt: EPG ist nur genau so gut, wie der Sender es produziert. Wenn das ZDF sein EPG anpasst, wenn mal wieder Überzogen wird, ist das natürlich vorbildlich. Aber davon ausgehen, kann man nicht. So hat z.B. Pro7 "letztens" wieder ein paar Serien abgesetzt (und durch Simpsons ersetzt), das EPG aber nicht angepasst, obwohl sie fast eine Woche Zeit dafür hatten... und mit Sendern der ViaCom Gruppe muss ich gar nicht erst anfangen... was Nick z.B. mit seinem EPG veranstaltet, ist nicht mehr schön... ;)
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Re: VPS

Beitragvon Frank Boy » 23.11.2009, 21:15

sauger345 hat geschrieben:hoffentlich meinst du jetzt nicht die format umschaltszeile bzw, den time code, der oft zusehen ist, und im bild übertragen wird...

und nein VPS wird im DVB nicht übertragen. PDC ist möglich, da es auf einer anderen zeile übertragen wird.

Die austastlücke wird nämlich nicht komplett übertragen, nur der VTX wird übertragen zusammen mit dem PDC


Stahlt arte nicht zeitweise PDC aus?
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