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schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Hier geht es um alle digitalen TV- und Radioprogramme, die von Unitymedia ins Kabelnetz eingespeist und selbst vermarktet werden (inklusive ARD Digital und ZDFvision).

schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon herman1 » 08.04.2008, 16:37

Hallo.

Ich habe einen 100 Hz Röhrenfernseher mit 70 cm Bilddiagonale. Wenn ich diesen an das analoge Kabel anschliesse, empfange ich alle Sender nur sehr schlecht. Bei manchen Sendern ist einfach nur Schnee im Bild und bei manchen laufen Wellen durchs Bild und es ist verzerrt. Bei meinem alten 50 Hz TV mit 50 cm Diagonale ist mir dies nicht aufgefallen. Wenn ich meinen DVB-T Receiver über scart anschliesse, ist das Bild perfekt. Ich nehme also an, dass das schlechte Bild bei analogem Kabel TV aus einer schlechten Verkabelung hier im Haus resultiert.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: Muss ich mit einem ähnlich schlechten Resultat rechnen, wenn ich Zum Digital TV über Kabel, also DVB-C umsteige?
Ich wohne in Frankfurt-Nordend, falls das von irgendeiner Bedeutung ist.

mfg
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon Gunnar » 08.04.2008, 17:10

Es ist warscheinlich das ein schlechter analoger Kabelempfang dann auch zu Störungen im Digitalbereich führen wird. Möglicherweise ist aber die Dose nicht tauglich oder nur das Koaxkabel von der Dose zum TV defekt. Sicherheit hat man nur wenn an der Antennendose der Signalpegel gemessen wird.

Gruß Gunnar
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon Dinniz » 08.04.2008, 17:58

Es gibt viele Gründe für ein schlechtes Analogbild - die meisten führen auch zu Problemen im Digitalbereich.
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon herman1 » 08.04.2008, 18:29

ich habe gerade mal ein kürzeres antennenkabel ausprobiert und das bild hat sich um einiges verbessert. die meisten sender enpfange ich in annehmbarer qualität, wobei manche immer noch relativ schlecht sind. es ist allerdings auch ein altes billiges kabel. vorher hatte ich ein 10 meter koaxkabel in allerschlechtester qualität (2 euro). ich bin leider "gezwungen" das tv gerät so weit von der buchse zu betreiben. nun meine nächste frage. wenn ich auf dvb-c umsteigen sollte, ist es dann vorteilhafter den reiver mit kurzem koaxkabel an die dose anzuschliessen und ein langes (hochwertiges) scart-kabel zum tv zu legen? oder ist es andersherum von vorteil ( langes koax-kabel, kurzes scart-kabel). ausser dass preislich ein langes koaxkabel ca. die hälfte kostet.

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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon Dinniz » 08.04.2008, 19:39

Es stellt sich ja erstmal die Frage ob es nur daran liegt.

Ansonsten: Je länger das Kabel desto dicker / hochwertiger sollte es sein.

Mein Leitspruch: So lang wie nötig - so kurz wie möglich
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon herman1 » 08.04.2008, 20:20

mich würde noch interessieren, ob es einen unterschied macht, ob ich ein langes scart-kabel oder ein langes koaxkabel nehme.
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon Moses » 08.04.2008, 21:33

Lange Scart Kabel sind eigentlich nicht zu empfehlen... grundsätzlich nicht... vor allem sollte es Koax-Kabel in deutlich besserer Qualität geben als Scart-Kabel.

Wenn's nur am Kabel liegt, ist ja alles ok. Möglicherweise war das Kabel aber auch nur einer der Fehler...
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon Bastler » 09.04.2008, 10:15

mich würde noch interessieren, ob es einen unterschied macht, ob ich ein langes scart-kabel oder ein langes koaxkabel nehme.

Scart-Kabel sind ab etwa 10 Meter Länge nicht mehr zu empfehlen, da sich ab dann meist ein "flaues" Bildsignal (dunkler, geringer Kontrast) bemerkbar macht, weil die Videospannung geringer wird.

PS: Stabile Arbeitszeit, das wär doch mal was :D .
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon herman1 » 10.04.2008, 14:34

hallo nochmal.

ich habe es einfach mal ausprobiert und es funktioniert leider nicht wie gewünscht. ich empfange nur 33 programme und die meisten davon sind nicht in meinem abo (basic und plus). da ich in einem haus mit 30 parteien wohne und es mehrere besitzer gibt spar ich mir lieber den ganzen kram mit technikern und austauschen des verstärkers usw..

meine frage: kann ich jetzt einfach den receiver usw wieder einpacken und mit dem retourenschein zurückschicken? bin ja noch locker innerhalb der 14 tage. oder gibt es da irgendwelche probleme, da ich ja zum ausprobieren die smartcard freigeschaltet habe?

ich würde jetzt einfach den kram wieder einpacken, retourenschein ausfüllen (retourengrund = 41 -widerruf des vertrags innerhlab von 14 tagen) und das paket zur post bringen. wäre der fall für mich damit dann erledigt?
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Re: schlechter Analog-Empfang = schlechter Digital-Empfang?

Beitragvon der freie » 14.04.2008, 00:56

hier bei gibts starke störungen beim analog-empfang wie beschrieben. grund sollen auch die mobilfunksender auf den dächern der wohnanlage sein. stahlbetonwände, einstrahlungen. die kabelinstallation ist 30 jahre alt, die ganze technik (kathrein) wurde vor 2 jahren erneuert. ein grund das ich zur weltmeisterschaft 2006 ein premierepaket kaufte mit den spielen und 1 jahr premiere basic und pace decoderbox. der versuch war mir die 70€ wert, bei schlechtem bild hätte penny das paket zurückgenommen. OK lange rede, bild und ton waren tadellos. um einige sender sehen zu können war der austausch der ebenfalls 30 jahre alten wanddose nötig. ich bin der erste in der schleife vom hausverteiler kommend. aber beim durchschleifen zum nächsten sollen die alten dosen keine nachteile bringen. später stieg ich dann auf tividi free um, damals noch völlig kostenlos auch die smartcard gabs umsonst. der pace zeigte stets eine signalstärke von 65-70% an. seit ende märz nun habe ich 3play von unitymedia. die samsungbox hat weniger aussetzer als wie der pace und kann auch alle sender zeigen ohne abzustürzen (dmax und france24 zb.) lag halt doch am pace seit der neuen belegung. bild und ton sind ok trotz lausigen signalwerten: bei den öffentlichen sendern stärke 40% und qualität ca. 60%, bei den privaten stärke 60% und qualität ca. 80%. der kabelwest-techniker murrte was von viel zu hoch eingestellter verstärkung vom verteiler her und wollte eine drossel einsetzen wg. internet-qualität. die fand er dann nicht im wagen und beliess es. internet rennt tadellos, download mit 10000 und upload mit fast 800 wie angegeben. ok, wie gesagt alte hausverdrahtung und diese einstrahlungsprobleme. also trotz unakzeptablen analogempfang ist die digitale qualität ok. den pace habe ich jetzt im schlafzimmer stehen, t-stück mit 12m koax-kabel. vom pace nochmal 2m koaxkabel zur alten 50cm röhre. gleiche quali wie im wohnzimmer. analoges sehen war da garnicht mehr möglich vorher.
nehmt gute kurze scartkabel. also nicht für 3€ sondern eher 15€. bei guten sind die drähte fürs videosignal einzeln abgeschirmt. bei den koax kommts auf ein paar meter mehr oder weniger nicht an. aber kauft die eher beim fachhändler im vorort und nicht im mediamarkt, hama ist auch chinaschore. internet mach ich über 2 hochwertige cat6-kabel, das eine 7m und das andere 20m, keine probleme. dazu noch eine normalen router gekauft für 25€ zum verteilen. den netgear wlan router von unitymedia hab ich unausgepackt weggestellt. seit ich mal einem netzwerktechniker bei seiner arbeit half mit netzwerkscannern von fluke gibts kein wlan mehr für mich. ansonsten ist 3play ne wirklich feine sache. einfacher und komfortabler gehts nicht. Ich würde auch beim einfachen Telefon mit Internet also 2play (ohne anfällige Kabelgebühr!) den Kabelanschluss der Telefondose immer vorziehen. Mit DBV-T spart man dann die Kabelgebühr und vielleicht ja noch was und hat als NichtTV-Junkie eigentlich genug in der Glotze.
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