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Neue "Niederrheinrunde"?

Unitymedia und rüstet das Kabelnetz immer weiter auf, um auch in weiteren Gebietern schnelles Internet anzubieten. Hier gibt es die Infos dazu.

Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon Knifte » 21.12.2009, 21:08

Also derzeit haben wir Internet und Telefon über Alice. Hinter dem Alice-Modem hängt meine gute alte FritzBox 7170. Die wollte ich eigentlich auch weiter benutzen. Ist mir auch relativ wichtig, weil da unsere Telefone dran hängen.

Allerdings weiss ich bis jetzt auch gar nicht so genau, welche Hardware ich von UM bekommen werde. Und ob die z.B. auch die Möglichkeit bieten, Analoge und ISDN-Telefone anzuschliessen.

Ich muss mich auch nochmal mit dem Techniker unterhalten, wo ich mir die MM-Dose am besten installieren lasse. Momentan haben wir die folgende Situation:

HÜP ist im Keller. Dort steht auch die FritzBox und dort liegen dementsprechend auch die Telefonkabel und bald auch die Netzwerkkabel.
Vom Keller geht ein Kabel auf den Dachboden (rührt noch von der damaligen Dachantenne her) und dort hängt dann ein Verstärker und von dort gehen dann einige Coax-Kabel in die unterschiedlichen Räume.

Ich möchte nun gern die MM-Dose im Keller, amliebsten direkt neben dem HÜP haben. Da ist aber momentan keine Kabeldose. Und dann muss ich ja trotzdem die Möglichkeit haben von dort die Signale auf den Dachboden zu bekommen. Das Ganze hat den Hintergrund, dass ich bald vom Kabelfernsehen auf Satellitenfernsehen umstellen möchte, aber trotzdem Internet und Telefon über UM nutzen möchte.

Oder hat jemand von euch da ne bessere Idee?

Danke für die Hilfe.
Viele Grüße

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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon HariBo » 21.12.2009, 21:24

lassen wirTelefon+ jetzt mal aussen vor.
Du bekommst bei 3play Modem, Router und Digireceiver, bei 2play ohne diesen. Am Modem werden bis zu zwei analoge Telefongeräte angeschlossen, entweder direkt am RJ45(?) oder mittels Adapter an TAE. ISDN Geräte funktionieren nicht.
Der Router oder deine FB werden via LAN angeschlossen wie bisher.
Was ich nicht vrstehe ist, wie du das jetzt mit Alice gemacht hast. Alice hat zwar VoIP, aber das wird doch am Modem bereitgestellt, oder?
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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon Knifte » 21.12.2009, 21:37

Ja, Am Modem gibt es eine TAE-Buchse.

Ich habe aber die FritzBox Fon und diese habe ich am Alice-Modem angeschlossen sowohl per Netzwerkkabel als auch per TAE-Kabel. Und an der FritzBox habe ich dann 1 analoges und 1 ISDN-Telefon angeschlossen.
Viele Grüße

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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon Sullivan2000 » 21.12.2009, 21:44

Ich habe nun seit ca. 16 Uhr endlich mein 3Play hier in Kleve am laufen.

Hatte mir die 32er Leitung bestellt und es kommt auch der volle Speed an.
Die "Speed Tests" zeigen alle unterschiedliche Ergebnisse. Aber habe einen Download gestartet und der lief durchgängig mit 4000 kByte (32000 kBit).

Der Techniker war ca. 2 Stunden hier, hat sauber und gründlich gearbeitet, war nett und auch gesprächig :-) .

Alles was ich brauchte hatte er dabei. Motorola Modem, FritzBox 7170, Samsung UM Receiver und natürlich die Smartcard.
Wobei die Smartcard anscheinend defekt ist, da immer "Hinweis 204" kommt. Habe die Karte auch schon in einem anderen Receiver stecken lassen zur Aktivierung. Habe auch schon per Internet die erneute Aktivierung gestartet aber es kommt einfach nix. Wenn die Karte bis morgen nicht geht, werde Ich mal die Hotline in Anspruch nehmen.

Gruß, Michael
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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon HariBo » 21.12.2009, 21:50

das sollt dir auch via UM Modem gelingen.
Natürlich kannst du dir dann die MMA Dose im Keller installieren lassen, auch mit einem extra Verstärker (ist Pflicht, oder?) dann einen Verteiler, einer zur MMA und der andere zum Dach.
Ob über deine alte Anlage digital funktioniert, kann ich dir nicht beantworten.
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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon Knifte » 22.12.2009, 09:16

Was genau meinst du jetzt mit "ob deine alte Anlage digital funktioniert"? Wir haben momentan schon einen digitalen Kabelanschluss und der funktioniert zumindest.

Also momentan hängt der alte Verstärker oben auf dem Dachboden, dort wo alles verteilt wird. Soweit ich weiss, muss der ausgetauscht werden. Meinst du, dass man dann im Keller noch einen 2. Verstärker haben muss?
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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon HariBo » 22.12.2009, 21:07

wenn dein digitaler Anschluss klappt, ist ja gut.
Ein Verstärkertausch auf dem Dachboden macht wenig Sinn, wenn die rückkanalfähigen Sachen im Keller stehen. Aber ich glaube UM schreibt einen Verstärker vor der MMD vor.
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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon Visitor » 22.12.2009, 21:17

Richtig. Deshalb wird der Rückkanalverstärker am ÜP montiert, dort auch die gewünschte MMD.
Der Installationstechniker baut die Anlage so auf, wenn er darauf hingewiesen wird, dass dann der alte Verstärker aufm Spitzboden entfernt werden kann.
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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon Knifte » 23.12.2009, 09:06

Aber den alten Verstärker auf dem Dachboden brauche ich ja auch, weil über den ja die Kabel in die entsprechenden Räume verteilt werden. Oder gibt es dann einen einfachen Verteile, der aus einem Eingangssignal 6 Ausgangssignale macht oder so?

Oder stört der alte Verstärker dann irgendwie den Empfang?

Und noch eine (vorerst) letzte Frage: Wenn ich jetzt über die vorhandenen Antennenkabel digitales Fernsehen empfangen kann, sind die Kabel dann auch voll digitaltauglich, oder muss ich die ggf. mal austauschen? Kann ich da ggf. Probleme bekommen, wenn ich irgendwann mal auf digitalen Satellitenempfang umstellen möchte?
Viele Grüße

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Re: Neue "Niederrheinrunde"?

Beitragvon phoenixx4000 » 29.12.2009, 20:51

Aber den alten Verstärker auf dem Dachboden brauche ich ja auch, weil über den ja die Kabel in die entsprechenden Räume verteilt werden. Oder gibt es dann einen einfachen Verteile, der aus einem Eingangssignal 6 Ausgangssignale macht oder so?


Den alten Verstärker auf dem Dachboden benötigst Du nicht zwangsläufig.
Der "Techniker" sollte grundsätzlich die Anlage vor INstallation in Augenschein nehmen und diese dann entsprechend umrüsten und die geeigneten Betriebsmittel wählen. (VErteiler/Filter/ausreichend dimensionierter Verstärker)
Wenn der neue Verstärker im Keller ausreichend dimensioniert ist, dann ist die Signalleistung hoch genug die alte Anlage mitzuversorgen.

Es gibt durchaus Verteiler und/oder Abzweiger mit 6 und mehr Ausgängen. Der "Techniker" tauscht diese auch gegebenenfalls aus.

Oder stört der alte Verstärker dann irgendwie den Empfang?


Jein.
Ja, wenn der "Techniker" dem alten VErstärker ein zu geringes oder zu hohes Eingangssignal verpasst.
In beiden Fällen hat dies ein schlechtes Bild zur Folge (Schnee/klötzchen/sender Fehlen)
Aber auch, wenn der Verstärker nicht für das komplette Frequenzband bis 862 MHz ausgelegt ist.

Nein Wenn Der VErstärker ein Eingangssignal zwischen 65-75 dB bekommt und der C/N // SNR Wert hoch genug sind.

Und noch eine (vorerst) letzte Frage: Wenn ich jetzt über die vorhandenen Antennenkabel digitales Fernsehen empfangen kann, sind die Kabel dann auch voll digitaltauglich, oder muss ich die ggf. mal austauschen? Kann ich da ggf. Probleme bekommen, wenn ich irgendwann mal auf digitalen Satellitenempfang umstellen möchte?


Grundsätzlich besteht bei jedem Antennenkabel die Möglichkeit Digitales Fernsehn zu übertragen.
Aber
1.) Bei älteren Antennenkabeln kann es vorkommen, daß aufgrund schlechter Abschirmung die Signalqualität (teils erheblich) abnimmt und somit der digitale Empfang gestört ist.
2.) Bei schlecht verlegten oder falsch befestigten kabeln kann es vorkommen, daß die Signalqualität abnimmt.
3.) bei übermäßig geknickten kabeln nimmt die Signalqualität drastisch ab.

Grundsätzlich solltest Du Dir im Vorfeld klar darüber sein, was Du willst.
SAT oder Kabel (oder beides). dementsprechend muss die Anlage vorbereitet werden.

Wenn ich dich richtig verstanden habe geht vom Hausübergabepunkt eine Leitung zum VErstärker auf dem Dach.
Dort wird das Signal verteilt auf 6 Dosen??

So weit, so schön.

Dann sollte Der Techniker grundsätzlich so verfahren, daß er dden VErstärker in den Keller setzt und danach dort mit einem Abzweiger und einer entsprechenden Antennendose den "Telefonanschluß" bereitstellt.
Das Zuleitungskabel zum Dachboden wird er dann über einen RK-Sperrfilter am 1dB Ausgang des Abzweigers anschließen und ein recht hohes Signal zum Dachboden schicken.
Dort wird er dann einen entsprechenden VErteiler setzen um das Signal auf die 6(?) Anschlüsse weiterzugeben.

Wenn Du im nachhinein eine Sat-Anlage montieren möchtest, dann kannst Du hier dann den VErteiler entfernen und einen entsprechenden Multiswitch setzen. (Hirschmann/KAthrein/Astro etc.) Dieser Multiswitch muss über einen BK-Eingang verfügen über den das Kabel-Signal durchgeleitet werden kann, sofern Du weiterhin KAbelfernsehn verwenden möchtest. An diesem Multischalter werden dann auch die 6(?) Leitungen zu den Antennendosen im Haus angeschlossen. (zwischen dem 6-fach Verteiler und dem Multiswitch-BK-Anschluß musst Du dann eine Coax-Brücke anbringen(lassen).
Beim Umbau auf Sat-Anlage musst Du allerdings beachten, daß alle Antennendosen (nicht die UM im Keller!!!), welche am Multischalter angeschlossen sind gegen SAT-Dosen getauscht werden (wegen der Dämpfung und dem Recieveranschluß). Diese Antennendosen sollten in jedem FAll im BK BEreich bis 862 MHZ tauglich sein. (wenn man zusätzlich kabel-Digital nutzt kommt es sonst zu Problemen)

Bei dieser Lösung bleibt der Antennen/Telefonanschluß im Keller von allen änderungen unberührt.

Diese Lösung ist aber nur im Einfamilienhaus praktikabel.

Bei Mehrfamilienhäusern sieht die Sache da schon ganz anders aus.
Nur zwei Dinge sind unendlich, Das Universum und die Dummheit der Menschen. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher. (Albert Einstein)
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