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Kündigung des analogen Kabels

Unitymedia speist weiterhin einige analoge Programme ein. Analoges TV wird jedoch bis in wenigen Jahren aussterben, daher empfehlen wir den Umstieg zum Digitalen Kabelanschluss von Unitymedia.

Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon psychoprox » 07.10.2008, 00:30

Meine Grundgebühr wurde auch angehoben. Von 5,00€ auf 5,50€. Diese olle NE4 :kater:

Dafür hab ich jetzt 2 analoge Sender mehr :hirnbump:
ENDLICH DVB-S Bild
Der Kabelanschluss bleibt trotzdem :D
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon Moses » 07.10.2008, 09:20

Die Kunden, die über Mehrnutzerverträge den Kabelanschluss zu einem Bruchteil der normalen Kosten in den Hinter geschoben bekommen und ansonsten nix dazu buchen, will UM definitiv loswerden. UM muss sehen, dass bis 2010 möglichst wenig reine analog Kunden da sind. Natürlich ist es denen lieber, wenn die auf digital TV umstellen, aber wer das nicht will, wird spätestens wenn analog TV abgeschaltet wird eh nicht mehr versorgt werden können... und im Moment sieht es so aus, als ob UM vor hat die EU Vorgabe von 2010 einhalten zu wollen. Am analog TV verdient man wahrscheinlich auch nicht gut...

Ist natürlich schade für euch, aber wenn man als Kunde unattraktiv ist, dann wird man eben von den Firmen auch so behandelt... zu Zeiten der Post war das noch anders, da die nicht wirtschaftlich arbeiten musste (und auch alles dafür getan hat es nicht zu tun), aber heute geht's ums Geld und nicht um irgendeine Grundversorgung. ;)
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon 6gaense » 29.11.2008, 19:53

bin nicht sicher, ob ich hier jetzt richtig bin - wenn nötig, bitte verschieben!

wir (6 Mietparteien) haben erst im Aug.'08 in Form einer lapidaren Ankündigung unseres Vermieters (große Immobilienfirma mit zig Sozialwohnungen) erfahren, daß wir seit Mai 2007 keine ish, sondern UM-Kunden sind (analoge Gebühren waren in Miete enthalten; über höhere Gebühren ab Übernahme durch UM wurden wir quasi erst jetzt im Okt.'08 durch NK-Abrg. "informiert", bzw. müssen dafür bluten, alleine für mich entstand hier ein Mehrbetrag von Euro 65/Jahr)

in dem Schreiben wurden wir mal eben so informiert, daß UM bei uns im Hause auf digital umstellen will; Vermieter spricht im Zusammenhang mit dieser Modernisierung von einer zukünftigen mtl. Gebührenerhöhung von z.Zt. Euro 5,61 auf 13,81 - was meinen Infos zufolge schon mal Grund zu Nachfrage gibt, da bei UM digitale Gebühren ja niedriger als analoge sein müßten? auf tel. Anfrage konnte die inkompetente Tochter des Vermieters, welche für unser Haus zuständig ist, aber nur eingestehen, daß sie sowohl von der Technik, die dahintersteckt (welche Programme könnten wir danach in welcher Qualität empfangen) als auch den zukünftigen Gebühren nix sagen könnte, sie hätte das von UM nur so weitergegeben

zunächst haben wir uns in Eigenregie erfolglos schriftlich gegen dieses Vorhaben zu wehren versucht - ich denke mal, zwischen UM + Vermieter ist da zu viel Geld im Spiel - unser Vermieter, bzw. dessen Wohnungsvielfalt ist ja ein Großauftrag für UM; ein weiteres Indiz hierfür war für uns Mieter, daß das Vermieterschreiben zusätzlich zu dem eigenen Firmenbriefkopf auch ein farbiges UM-Logo (blau) aufwies... :sauer:

da nach anfänglich noch eintrudelnden Antworten der Vermietertochter auf unseren letzten Brief, in dem wir um Einsicht in die/den UM-Verträge/Vertrag baten, nichts mehr kam, liegt meine Angelegenheit jetzt bei einem RA für Mietrecht

eine Mieterin aus unserem Haus hat ihren Kabel-TV-Anschluß bereits gekündigt (sie hat für sich und mich digitale Sat.-Schüssel m. 2 LNB's + 2 Digi-Receivern besorgt, so daß wir unabhängig vom Rest des Hauses wären), allerdings bezweifle ich, daß der Vermieter ihre Kündigung "annimmt", bzw. meine Nachbarin hätte doch an UM schreiben müssen, um zu kündigen?

desweiteren haben wir ja vermutlich einen Mehrnutzervertrag, daher müßten ja alle 6 Mietparteien kündigen?

oder gibt es für "Großkunden" auch "Großverträge", so daß auch ein kpl. Haus, daß sich einig ist, nicht einfach so kündigen kann?

kann ich überhaupt etwas kündigen, daß ich nie abgeschlossen habe?

Fragen über Fragen...wäre schön, wenn Jemand eine Idee hätte, wie hier am Besten vorzugehen ist; mein Anwalt will jetzt erst noch einmal offiziell Einsicht in den UM-Vertrag verlangen, in der Hoffnung, daß der Vermieter sich auf SEIN Schreiben denn dann endlich rührt...

Umstellung auf digital seitens UM sollte ab der 42. KW in unserem Hause erfolgen, bisher ist noch nichts in dieser Richtung geschehen...
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon Moses » 30.11.2008, 00:40

Natürlich kannst du als Mieter nicht kündigen... der Vertrag besteht ja zwischen UM und deinem Vermieter... die Kabelanschluss ist Teil deiner Wohnung und wird als solcher eben über die Nebenkosten abgerechnet.

Ob da Mietrechtlich was zu machen ist, musst du mit deinem Anwalt klären, kannst ja hier Rückmeldung geben.
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon pilotprojekt » 30.11.2008, 10:46

Hallo , folgende Konstellation wäre auch denkbar....Der Altvertrag der über ISH lief ( was im Endeffekt die gleiche Firma ist) sah vieleicht nur Service bis zum ÜP vor. Das heisst Betreiber der Hausanlage war der Vermieter.
Der Neuvertrag sieht dann evenruell die Aufrüstung der Hausverteilanlage und Betrieb der Anlage durch Unity vor.
Das heisst dann A) Umsonst macht das keiner , damit wird es teurer und B) der Vermieter wollte es nicht selber machen und hat es damit abgegeben.
Schenken tut niemand jemanden anderen eine Investion.
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon 6gaense » 30.11.2008, 13:32

erstmal danke an Moses und pilotprojekt für die Stellungnahmen :smile:

nichtsdestotrotz muß ich mich mit dieser indirekten Mieterhöhung des Vermieters nicht zufrieden geben, bzw. im Nachhinein einverstanden erklären

lt. Aussage meines RA, spezialisiert auf Mietrecht, ist der Vermieter angehalten, WIRTSCHAFTLICH zu handeln

das ist hier keinesfalls gegeben

das Mindeste, was man vom Vermieter erwarten kann, wäre eine Ankündigung, noch in 2007, gewesen, daß jetzt UM und nicht mehr ish der Anbieter für Kabel-TV ist

ich will nicht unterstellen, daß hier Geldbeträge zwischen Vermieter und UM geflossen sind

vermutlich ist es tatsächlich so, daß der Vermieter den für ihn einfachsten Weg zur Umrüstung (durch Auftrag hierfür an UM in 2008) gewählt hat, bzw. was ich bisher über UM erfahren habe, ist dies ja vermutlich auf deren Drängen JETZT in die Wege geleitet worden

da unser Vermieter aber ausschließlich über Sozialwohnungen verfügt, ist dies für alle Mieter unzumutbar

natürlich werde ich mich daran halten, was mein RA mir rät

hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...

wäre schön, wenn sich hier noch andere "Geschädigte" in diesen thread verirren würden... :D

lG,

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon HariBo » 30.11.2008, 21:19

eine Mieterin aus unserem Haus hat ihren Kabel-TV-Anschluß bereits gekündigt (sie hat für sich und mich digitale Sat.-Schüssel m. 2 LNB's + 2 Digi-Receivern besorgt, so daß wir unabhängig vom Rest des Hauses wären), allerdings bezweifle ich, daß der Vermieter ihre Kündigung "annimmt", bzw. meine Nachbarin hätte doch an UM schreiben müssen, um zu kündigen?


und wenn dein Vermieter sagt, das Ding kommt weg, dann koennt ihr die SAT Anlage wieder abbauen.

Ihr alle habt einen Mietvertrag unterschrieben, in dem die Kosten fuer die Kabelnutzung im Rahmen der Nebenkosten aufgefuehrt sind. Natuerlich kann niemand der Mieter kuendigen, da sie ja gar kein Vertragsverhaeltnis mit UM haben.
Das 6 WE Haus wird auch nicht ein alleinstehendes Haus sein, dass nicht in einer groesseren NE4 Anlage integriert ist, sondern eher in einer Siedlung, die von einem UP versorgt wird, also kann man gar nicht ein Haus dort aus dem gesamten entfernen.
Das ganze klingt mir auch eher nach Unitzmedia Services, und in der Tat hat man da die Preise angeglichen, wobei ich 16 euro irgendwas wahrlich nicht fuer zu ueberteuert halte.
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon mischobo » 30.11.2008, 23:21

@6gaense

... die Erhöhung deines Kabelanschlussentgeldes hat nichts damit zu tun, dass aus ish Unitymedia wurde. Unitymedia ist der Rechtsnachfolger von ish; es handelt sich also um die gleiche Firma und dementsprechend hatte es auch keinen Anbieterwechsel gegeben. Auch hat Unitymedia nicht die Preise so erhöht, wie sie dir nun in Rechnung gestellt werden sollen.

Dein Vermieter hat einen neuen Vertrag abgeschlossen. Unitymedia bietet da der Wohnungswirtschaftschaft eine ganze Reihe von Möglichkeiten an.
Möglicherweise hat sich dein Vermieter für einen MMA-Vertrag entschieden. Bei diesem Vertragsmodell übernimmt Unitymedia die Betreuung der Hausverteilanlage und modernisiert diese. Die einzelnen Mieter bekommen ohne zusätzliche Entgelte einen Digital-Receiver zur Verfügung gestellt. Oftmals wird auch die Möglichkeit gegeben für einmalig 39 € eine Internetflat zu bekommen (128kBit/s).

Die Unterlassungserklärung, die der Verbraucherschutz erwirkt hat, bezieht sich auf Kunden mit Einzelnutzervertrag. Diese Kunden erhielten in 2007 eine Information, dass der Preis für den analogen Kabelanschluss auf 17,90 € erhöht wird und hat dabei auf den digitalen Kabelanschluss für 16,90 € hingewiesen. Da dieses Schreiben wie ein Werbebrief gestaltet war, hat der Verbraucherschutz eine Unterlassungserklärung erwirkt und den betroffenen Verbraucher geraten, der Preiserhöhung zu widersprechen.
Da du kein Unitymedia-Kunde mit Einzelnutzervertrag bist, betrifft dich das aber nicht.

Dein Vermieter wird die Angelegenheit wohl als Modernisierungsmaßnahme auslegen, deren Kosten in einem gewissen Umfang auf die Mieter umgelegt werden dürfen.

Es liegt natürlich jedem frei, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du hast einen Anwalt für Mietrecht in Anspruch genommen und damit die richtige Wahl getroffen. Die Preiserhöhung geschieht aufgrund eines Vertragswechsels deines Vermieters mit Unitymedia. Es ist die Entscheidung deines Vermieters gewesen, den bestehenden Vertrag zu ändern.

Zur Satschüssel:
Immobilienfirmen und Wohnbaugesesellschaften untersagen im Mietvertrag bzw. in der Hausordnung die Installation und/oder Anbringung einer Empfangsanalage, wozu auch eine Satanalage zählt.
Wenn du dich nicht daran hälst, kann der Vermieter von dir verlangen, die Anlage zu deinstallieren und Schäden fachmännisch auf deine Kosten zu beseitigen.

Wenn du allerdings eine Satanalage aufstellst, z.B. auf deinem Südbalkon, und du dabei keine Löcher bohrst, wird der Vermieter kaum etwas dagegen unternehmen können. Aber da du bereits einen Fachanwalt für Mietrecht konsultiert hast, solltest du den auch mal bzgl. auf eine Satschüssel ansprechen. Wenn allerdings der Kabelanschluss über die Mietneben-/Betriebskosten zahlst, wirst du das Kableanschlussentgelt weiter zahlen müssen.

BTW: hast du gegenüber deinem Vermieter der angekündigten Preiserhöhung widersprochen ?
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon 6gaense » 02.12.2008, 22:51

da es sich bei der anderen Mieterin, die bereits eine 2-Personen-Digi-Sat-Anlage besorgt und installiert hat und auch schon nutzt, weil sie schon bei ish keinen 100%igen Empfang hatte - angeblich kommt bei ihr im 2. Stock das Signal nicht stark genug an (ICH hab leider keine Ahnung, ob das überhaupt techn. so mögl. ist, gebe das nur so wieder, wie sie es mir gesagt hat); sie hatte seit Auftreten des probs bereits mehrere Techn. v. hiesig. TV-Fachhandel in ihrer Wohnung deswegen - um die Hausmeisterin handelt, hat sie darauf geachtet, daß die Schüssel an ihrem Balkongeländer angebracht wurde und das Mauerwerk nicht beschädigt wurde

ja, wir haben sofort auf die lapidare Ankündigung v. Aug. '08 reagiert, indem wir dieser "indirekten" Mieterhöhung widersprochen haben

1. werde ich also nur insofern vom Sat-Empfang nicht profitieren, falls die Hausmeisterin die Schüssel von ihrem Balkon wieder abmontieren muß; bis dato habe ich noch nicht einen Cent ausgegeben, die Hausmeisterin hat die klp. Anlage bezahlt und meinen Anteil vorgestreckt - die notwendigen Kabel zu meiner Wohnung sind noch nicht gezogen, noch nicht einmal erworben - ich muß also momentan gar nichts unternehmen - außer auf Kopie des Schreibens meines RAs an meinen Vermieter warten

2. wird das Entfernen der Sat-Schüsseln lustig werden, da sich seit dem Vermieter-Schreiben vom Aug. '08 rechts und links von unserem Haus bereits 6 weitere Mieter für eine Sat-Schüssel entschieden und diese auch bereits installiert haben - wenn sich da jeder von denen, mit Beratungsschein bewaffnet, auch einen Gang zum Anwalt leistet... :zwinker:

was die Gebührenerhöhung angeht:

sicher waren auch die 6,81/mtl. unter ish schon günstiger als bei Anderen? ich meine sowas von der Vermieterin gesagt bekommen zu haben, daß dieser relativ geringe Betrag daher rührt, daß die so einen "Mehrnutzer-Vertrag" (nicht nur unser Haus!) haben

unter diesem Aspekt halte ich eine Anhebung auf 13,83/mtl. OHNE IRGENDEINE VERBESSERUNG DER QUALITÄT ODER SONSTIGER VORZÜGE für NICHT MEHR ANGEMESSEN

wir sprechen hier von Sozialbauten

da geht es nicht in 1. Linie darum, sich den neuesten technischen Errungenschaften zu beugen, sondern, das betont mein Anwalt, sich um die WIRTSCHAFTLICHKEIT geplanter Maßnahmen zu kümmern

ich habe die Vermieterin schriftlich darauf hingewiesen, daß Keiner von uns 6 ein digitalfähiges TV-Gerät hat und sich auch in den nächsten Jahren nicht leisten können wird, bzw. wir hier keine Technik-Freaks im Haus haben, die auf ein gestochen scharfes Bild Wert legen (2 Rentnerinnen, 4 jüngere alleinstehende Frauen mit Kindern)

sollte sich wider Erwarten jemand I-Net leisten können, dürfte es fraglich sein, ob er sich mit 128kBit/s zufrieden gibt (denn wenn man mir die Wahrheit gesagt hat, handelt es sich hierbei lediglich um eine 1000er-DSL-Leitung)

und zur Qualität:

ich habe vom nächstgelegenen (ca. 1 km Luftlinie entfernten) TV-Fachhandel erfahren, daß dieser durch den intensiven Kontakt zu seiner (Stamm-)Kundschaft seit ein paar Jahren die tagtägliche Erfahrung macht, daß UM bisher nur durch schlechte Empfangsqualität und nicht minder schlechten Service glänzt

wer will mir hier die 13,83/mtl. als "nicht zuviel" verkaufen?

wofür soll ich die Mehrausgaben tätigen?

selbst die Miete von Sozialbauten darf innerhalb eines bestimmten Zeitraums nur um einen bestimmten %-Satz steigen - aus welchem Grund sollten wir dann eine derartige Erhöhung der Nebenkosten hinnehmen?

dieser MMA-Vertrag scheint das zu sein, was der Vermieter im Jahr 2007 mit UM abgeschlossen hat, ohne uns davon überhaupt jemals in Kenntnis gesetzt zu haben; insofern sieht mein RA hier durchaus genügend Angriffsfläche, zumindest unter dem Aspekt, daß es sich ausnahmslos um Sozialwohnungen handelt, für die der Vermieter in der Sorgfaltspflicht steht, die jeweils wirtschaftlichste Variante zu wählen

unterschrieben hatten wir alle zu 6,81/mtl. - nicht mehr und nicht weniger
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitragvon gordon » 03.12.2008, 00:11

6gaense hat geschrieben:e
hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...

dennoch ist dein Ansprechpartner dein Vermieter - UMs "Geschäftsgebaren" ist es, ein höhewertiges Produkt an deinen Vermieter verkauft zu haben. So etwas tun Firmen halt - es wird kein Vermieter zum Kauf gezwungen.

ach ja: der 128Kbit-Zugang wäre für dich kostenlos - ist zwar nicht schnell (ca. doppelte ISDN-geschwindigkeit), aber auch über die Mietnebenkosten abgegolten.
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