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Unitymediapreise sind eine Frechheit

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon Invisible » 27.11.2009, 12:55

Wenn du es dir nicht leisten kannst musst du es eben bleiben lassen. Basta. Dieses Gejammer bringt niemanden weiter.
Ich werde die 120000 jedenfalls buchen sobald sie bei mir verfügbar sind. :smile:

500000 € für einen Ferrari ist auch unfair! Da muss sofort eingegriffen werden! :D
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon gordon » 27.11.2009, 17:24

kecks hat geschrieben:Mir geht es eher um Gerechtigkeit und faire Preise. Oder wo siehst du den fairen Preis bei 80€/Monat für 122 Mbit/s, wenn andere Anbieter nur 50-60€ für 100 Mbit/s verlangen?

ja, aber das hat doch nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Sondern mit Business Cases.

kecks hat geschrieben: Und wo ist es gerecht, wenn in allen anderen Bereichen, Telefon, Bahn, Post, ... , die Monopole aufgeweicht werden und Wettbewerb geschaffen wird, in Kabelbereich davon aber nichts zu sehen ist?

jeder kann sein eigenes Kabelnetz bauen... manche tun es sogar. Und für das Produkt "Telekommunikationsdienstleistungen" hat Unity auch kein Monopol, nur weil das Kabel ein anderes ist als bei den DSL-Anbietern. Und man bewegt sich auch in einem umkämpften Umfeld, schließlich muss man sich preislich mit DSL-Providern messen.
Und für ein 20.000er-Produkt sind die Preise sehr konkurrenzfähig und das auch in Gebieten, die teilweise nur DSL1000 haben, wo man also quasi ein Monopol hat.

kecks hat geschrieben:Ist doch kein Wunder, dass dem Verbraucher die Leistung eben nicht zu einem fairen Preis zur Verfügung gestellt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Klugscheißer ankommen und meinen jetzt richtig intelligent zu sein, indem sie sagen man muss ja die Leistung nicht zu dem Preis von Unitymedia beziehen, ......

nein, musst du nicht. Die Breitbandinitiative der Regierung definiert - waren es 1 oder 2 MBit - als Ziel für eine flächendeckende Versorgung. Niemand hat ein Grundrecht auf 32/50/120 Mbit zu dem und dem Preis. Soll Unity dafür bestraft werden, dass sie Millionen in den Ausbau pumpen (was in ländlichen Gebieten pro möglichem Kunden teurer ist als in dicht besiedelten Gebieten), indem man sie dann zu irgendwelchen Preisen zwingt? Was soll daran fair sein?
Die Telekom lässt sich VDSL doch auch gut bezahlen. Warum auch nicht?

kecks hat geschrieben:Von wem soll ich diese Leistung denn sonst beziehen, wenn nicht von Unitymedia? Zur Konkurrenz kann ich ja nicht gehen, denn es gibt im Kabelnetz keine Konkurrenz. Ich muss mich also diesem Diktat beugen oder kann halt diese Leistung nicht erhalten. Klar, ich kann umziehen, aber das ist ebenso eine hochgradig intelligente Antwort.

Das ist kein Diktat, sondern ein Angebot. Wenn der
Und wenn man mit seinen Infrastrukturkosten am Wohnort unzufrieden ist, dann muss man halt erwägen, ob einem dieser Umstand so wichtig ist, dass man sich was neues sucht.
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon Dr.Wahn » 27.11.2009, 17:52

Früher oder später wird es dazu kommen das der Kabelnetzbetreiber sein Kabelnetz für andere Anbieter öffnen muss.
War mit der Telekom und den Energieanbieter nicht anders. Und solange es keine Konkrenz geben wird, wird sich
daran nix ändern.

Und wer brauch schon 122 Mbit ?
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon Dlog » 27.11.2009, 18:18

Dr.Wahn hat geschrieben:Früher oder später wird es dazu kommen das der Kabelnetzbetreiber sein Kabelnetz für andere Anbieter öffnen muss.
War mit der Telekom und den Energieanbieter nicht anders. Und solange es keine Konkrenz geben wird, wird sich
daran nix ändern.

Und wer brauch schon 122 Mbit ?


das öffnen des kabelnetzes erfolg erst, wenn die drei großen kabelbetreiber fusionieren....und das dürfen sie nicht wegen der monopolaufsicht
und da sie wegen der monopolaufsicht nicht fusionieren dürfen, müssen sie auch die kabelnetze nicht öffnen
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon Dr.Wahn » 27.11.2009, 20:05

Dlog hat geschrieben:
Dr.Wahn hat geschrieben:Früher oder später wird es dazu kommen das der Kabelnetzbetreiber sein Kabelnetz für andere Anbieter öffnen muss.
War mit der Telekom und den Energieanbieter nicht anders. Und solange es keine Konkrenz geben wird, wird sich
daran nix ändern.

Und wer brauch schon 122 Mbit ?


das öffnen des kabelnetzes erfolg erst, wenn die drei großen kabelbetreiber fusionieren....und das dürfen sie nicht wegen der monopolaufsicht
und da sie wegen der monopolaufsicht nicht fusionieren dürfen, müssen sie auch die kabelnetze nicht öffnen


Das seh ich anders. Dazu muss es zu keiner Fusion kommen. Der neue Anbieter muss nur eine Durchleitungsgebühr zahlen.
Ist doch bei Telefon/DSL/Gas/Strom schon so.

Wird wider so einer Aufsichtbehörde gegründet und gut ist
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon Dlog » 27.11.2009, 21:11

das hab ich jetzt oft genug in news gelesen darüber, dass die kabelbetreiber eigentlich zu einem gesamtdeutschen unternehmen fusionieren wollen und nicht dürfen....

außerdem wird es nicht dazu kommen, weil kabel und telefon sich immer mehr annähern....und die telekom stellt hier das geöffnete netz...oder muss net cologne sein netz öffnen?

bei gas zB ist das klar....hier liegen keine alternativen infrastrukturen und es ist erheblich schwerer (und teurer) neue rohre für gas zu legen als kabel uns dann auch auf einen alternativen anbieter "umzuschalten".....ich will nicht wissen, wieviel mehr aufwand es ist, einen gas-anschluss umzuklemmen im gegensatz zu zB einem telefon oder kabel anschluss
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon kecks » 27.11.2009, 22:53

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Mir geht es eher um Gerechtigkeit und faire Preise. Oder wo siehst du den fairen Preis bei 80€/Monat für 122 Mbit/s, wenn andere Anbieter nur 50-60€ für 100 Mbit/s verlangen?

ja, aber das hat doch nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Sondern mit Business Cases.

kecks hat geschrieben: Und wo ist es gerecht, wenn in allen anderen Bereichen, Telefon, Bahn, Post, ... , die Monopole aufgeweicht werden und Wettbewerb geschaffen wird, in Kabelbereich davon aber nichts zu sehen ist?

jeder kann sein eigenes Kabelnetz bauen... manche tun es sogar. Und für das Produkt "Telekommunikationsdienstleistungen" hat Unity auch kein Monopol, nur weil das Kabel ein anderes ist als bei den DSL-Anbietern. Und man bewegt sich auch in einem umkämpften Umfeld, schließlich muss man sich preislich mit DSL-Providern messen.
Und für ein 20.000er-Produkt sind die Preise sehr konkurrenzfähig und das auch in Gebieten, die teilweise nur DSL1000 haben, wo man also quasi ein Monopol hat.


UM hat also kein Monopol. Ok. Mal ein kleines Szenario, welches bei 70-80% aller Haushalte der Fall sein wird. Nehmen wir an, es ist kein VDSL verfügbar, folglich auch kein IPTV, zumindest nicht von der Telekom. Ergo, wenn ich fernsehen möchte, muss ich zu einem Kabelanbieter rennen. Schüssel ist zwar technisch möglich, möchte oder darf man sich vielleicht nicht anbringen. Welche Auswahl habe ich? Also bei mir ist es so, dass ich digitales Fernsehen, Telefon und Internet via Kabel nur von Unitymedia erhalten kann, auch wenn das Netz der TeleColumbus gehört und ich darüber die Grundversorgung erhalte. Bei meiner Schwester, anderer Ort, läuft es ähnlich, wobei dort Unitymedia der Vollprovider ist.

Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn hier nicht ständig Äpfel mit Birnen verglichen wird. Sicherlich, es gibt neben dem Kabel noch andere Medien, worüber TK-Dienste angeboten werden. Aber was will man denn noch mit einbeziehen? Richtfunk? SkyDSL? PowerDSL(oder wie auch immer das heißt)? Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass das UM ein Monopol im Kabelnetz hat.

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Ist doch kein Wunder, dass dem Verbraucher die Leistung eben nicht zu einem fairen Preis zur Verfügung gestellt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Klugscheißer ankommen und meinen jetzt richtig intelligent zu sein, indem sie sagen man muss ja die Leistung nicht zu dem Preis von Unitymedia beziehen, ......

nein, musst du nicht. Die Breitbandinitiative der Regierung definiert - waren es 1 oder 2 MBit - als Ziel für eine flächendeckende Versorgung. Niemand hat ein Grundrecht auf 32/50/120 Mbit zu dem und dem Preis. Soll Unity dafür bestraft werden, dass sie Millionen in den Ausbau pumpen (was in ländlichen Gebieten pro möglichem Kunden teurer ist als in dicht besiedelten Gebieten), indem man sie dann zu irgendwelchen Preisen zwingt? Was soll daran fair sein?
Die Telekom lässt sich VDSL doch auch gut bezahlen. Warum auch nicht?


Wer hat wo und wann von einem Anrecht auf 32, 50 oder 120 Mbit/s gesprochen? Keiner! Darum geht es mir auch gar nicht. Mir geht es um die übertrieben hohen Preise und der mangelnden Marktwirtschaft. Natürlich soll Unitymedia nicht bestraft werden, aber würde es wirklich so exorbitant hohe Preise in einer Marktwirtschaft geben? Ich glaube wohl eher nicht. Bestes Beispiel dafür sind die Preise für 50 und 100 Mbit/s von Kabel BW und die Preise für 32 Mbit/s von Kabel Deutschland. Und genau das ist der Grund, weshalb die Telekom reguliert wird und ihnen Preise vorgegeben werden. Um marktwirtschaftliche Preise durchzusetzen, die sich aus mangelnder Marktwirtschaft nicht von sich aus einstellen.

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Von wem soll ich diese Leistung denn sonst beziehen, wenn nicht von Unitymedia? Zur Konkurrenz kann ich ja nicht gehen, denn es gibt im Kabelnetz keine Konkurrenz. Ich muss mich also diesem Diktat beugen oder kann halt diese Leistung nicht erhalten. Klar, ich kann umziehen, aber das ist ebenso eine hochgradig intelligente Antwort.

Das ist kein Diktat, sondern ein Angebot. Wenn der
Und wenn man mit seinen Infrastrukturkosten am Wohnort unzufrieden ist, dann muss man halt erwägen, ob einem dieser Umstand so wichtig ist, dass man sich was neues sucht.


Wenn es Alternativen gibt, dann kann man wahrlich nicht von einem Diktat sprechen. Da es aber keine Alternativen gibt, ist und bleibt es ein Preisdiktat. Mir wird ein Preis vorgegeben, ohne das ich die Möglichkeit habe zu wählen.
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon Dlog » 28.11.2009, 01:04

kecks hat geschrieben:UM hat also kein Monopol. Ok. Mal ein kleines Szenario, welches bei 70-80% aller Haushalte der Fall sein wird. Nehmen wir an, es ist kein VDSL verfügbar, folglich auch kein IPTV, zumindest nicht von der Telekom. Ergo, wenn ich fernsehen möchte, muss ich zu einem Kabelanbieter rennen. Schüssel ist zwar technisch möglich, möchte oder darf man sich vielleicht nicht anbringen. Welche Auswahl habe ich? Also bei mir ist es so, dass ich digitales Fernsehen, Telefon und Internet via Kabel nur von Unitymedia erhalten kann, auch wenn das Netz der TeleColumbus gehört und ich darüber die Grundversorgung erhalte. Bei meiner Schwester, anderer Ort, läuft es ähnlich, wobei dort Unitymedia der Vollprovider ist.

Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn hier nicht ständig Äpfel mit Birnen verglichen wird. Sicherlich, es gibt neben dem Kabel noch andere Medien, worüber TK-Dienste angeboten werden. Aber was will man denn noch mit einbeziehen? Richtfunk? SkyDSL? PowerDSL(oder wie auch immer das heißt)? Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass das UM ein Monopol im Kabelnetz hat.

es geht hier darum, internet, telefon und tv zu empfangen.....und da hat unitymedia kein monopol...in keinem der drei bereiche...
kein vdsl verfügbar heißt nicht, dass unitymedia ein monopol hat, weil die bei dir docsis3 anbieten können....
kein iptv heißt nicht, dass unitymedia ein monopol hat....es gibt immer noch dvb-t und dvb-s....
und dass du evtl keine schüssel anbringen darfst, bedeutet nicht, dass hier eine monopolstellung vorliegt...das hat was mit dem vermieter zu tun und nicht mit der möglichkeit der versorgung im allgemeinen....

denn die grundversorgung für tv wird immer noch über antenne gewährleistet....nicht über kabel, telefon oder satelit....
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon koax » 28.11.2009, 01:06

kecks hat geschrieben:UM hat also kein Monopol. Ok. Mal ein kleines Szenario, welches bei 70-80% aller Haushalte der Fall sein wird. Nehmen wir an, es ist kein VDSL verfügbar, folglich auch kein IPTV, zumindest nicht von der Telekom. Ergo, wenn ich fernsehen möchte, muss ich zu einem Kabelanbieter rennen.

Wie kommst Du auf den Trichter, dass das Kabel in einem solchen Umfang ausgebaut ist?
Von Geschwindigkeiten wie sie im Bereich VDSL, Glasfaser und Kabel technisch möglich sind, können in der Praxis weite Bereiche in Deutschland nur träumen. Wir haben kein Monopolproblem sondern ein generelles Breitband-Verfügbarkeitsproblem in Deutschland.

Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn hier nicht ständig Äpfel mit Birnen verglichen wird. Sicherlich, es gibt neben dem Kabel noch andere Medien, worüber TK-Dienste angeboten werden. Aber was will man denn noch mit einbeziehen? Richtfunk? SkyDSL? PowerDSL(oder wie auch immer das heißt)? Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass das UM ein Monopol im Kabelnetz hat.

Und wenn einer ein Geschäft aufmacht und Dir das Internet per Pferdewagen bringt, wirst Du auch noch behaupten, dass der darauf jetzt ein Monopol hat. :wand:
Es geht beim Monopol um den Geschäftszweig Telemedien und nicht um technische Lösungen wie Telefonkabel, Glasfaser oder Breitbandkabel.

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Ist doch kein Wunder, dass dem Verbraucher die Leistung eben nicht zu einem fairen Preis zur Verfügung gestellt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Klugscheißer ankommen und meinen jetzt richtig intelligent zu sein, indem sie sagen man muss ja die Leistung nicht zu dem Preis von Unitymedia beziehen, ......

So ist es. Die Grundversorgung ist zu günstigen Preisen gewährleistet, von denen man vor ein paar Jahren nur träumen konnte. Der Rest ist Marktwirtschaft. Ein Preis ist nicht fair oder unfair sondern wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn UM glaubt, sich den m.E. zu teuren Preis für die 120000er Leitung leisten zu können, müssen sie sehen, ob diese Rechnung aufgeht. Wenn ich plötzlich überschnappen würde und mir in den Kopf setzen würde, dass diese Bandbreite für mich existenziell wichtig sei, würde ich sicherlich nicht 122880 bei UM für 80 € buchen sondern mich für das Glasfaserangebot von Netcologne mit 100000er Bandbreite für 34,90 € entscheiden, denn deren Kästen hängen auch in unserenm Keller ohne dass sich bisher jemand daran angeschlossen hätte. Aber warum sollten die 80 € "unfair" sein? UM kalkuliert halt anders als Netcologne. Im Endeffekt gehen alle pleite oder sparen sich mit Personalabbau zu Tode, wenn der Preiskrieg andauert.
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitragvon kecks » 28.11.2009, 06:50

Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat. Wenn man nach eurer Ansicht geht, stellt sich mir die Frage wieso zum Beispiel die Telekom überhaupt noch reguliert wird, denn nur 50% aller Haushalte, wenn überhaupt so viel, werden von der Telekom mit ihren Leistungen versorgt. Ergo, die Telekom hätte nach eurer Ansicht definitiv kein Monopol. Und dennoch, die Telekom hat ein Quasi-Monopol, zwar nicht auf die angebotenen Leistungen, denn dort ist die Telekom definitiv kein Monopolist und dort wird der Telekom auch Preis vorgegeben, sondern auf ihr Leitungsnetz. Und wenn ihr weiterhin behauptet, dass Unitymedia kein Monopol hat, dann zeigt mir doch endlich mal den Konkurrenten, der parallel zu Angebot von Unitymedia, ebenfalls seine Leistungen, entweder über das bestehende oder ein paralleles TV-Kabelnetz, dem Endkunden anbietet. Ich habe diesen Konkurrenten bisher noch nicht gefunden (nirgendwo), sondern habe entweder die Wahl zu Unitymedia zu rennen oder es übers TV-Kabel komplett sein zu lassen. Oder zeige mir, wie ich als Provider in Spe mich auf dem TV-Kabelsektor etablieren kann und das vorhandene Netz nutzen kann. Denn wenn ich erstmal mehrere Milliarden Euro investieren muss, um ein paralleles Netz aufzubauen, ehe ich in den Markt einsteigen kann, so hält das so ziemlich jedes Unternehmen aus diesem Sektor fern.
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