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Kündigung bei der Telekom

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Kündigung bei der Telekom

Beitragvon thalibi » 22.11.2009, 22:38

hallo zusammen,
ich hoffe ihr könnt mir helfen,
meine Schwester hat bei der Deutschen Telekom ihren Vertrag fristgerecht per Einschreiben gekündigt. Darauf bekam Sie auch eine Kündigungsbestätigung. Sie stellte bei Unitymedia den 3 play Antrag, alles wurde in einer Woche installiert. Direkt nach der Installation wurde durch Unitymedia der Portierungsantrag gestellt. Nach ein paar Tagen bestätigte Unitymedia den von der Telekom zugewiesenen Termin 19.11.2010.
Dieses mußte ja natürlich ein versehen sein, dachten wir, kurz bei der Telekom angerufen und mitgeteilt, das der Anschluß fristgerecht per Einschreiben gekündigt wurde.Der Termin muß lauten 19.11.2009. Diese teilten mit, das mit Eingang der Portierung die alte Kündigung hinfällig war!
Damit wollen wir uns natürlich nicht zufrieden geben.
Hat jemand eine Idee was man machen kann?
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon D-Link » 22.11.2009, 22:58

Ich denke da hat die T-Com wohl mist erzählt!

man kann die Rufnummer binnen ich meine 9 Wochen oder 90 Tage nach auslauf der Portierung noch im nachhinein Portieren lassen.

Ich würd mich mal an die Zentrale in Bonn wenden und dennen das schildern weil ich denke das darf so nicht sein!
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon thalibi » 22.11.2009, 23:05

das haben wir auch schon gemacht,(es gibt ein Serviceteam beim Vorstand), die haben uns empfohlen die Portierung zurückzuziehen und dann würde man auf Kulanz die Kündigung akzeptieren.
Wird dann der Anschluß abgeschaltet müßten wir den Portierungsantrag neu stellen. Wir sehen aber nicht ein, dass wir obwohl die Kündigung rechtzeitig einging, mehrere Tage auf unsere Rufnummer verzichten sollen. Und warum auch Kulanz?
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon conscience » 22.11.2009, 23:35

Sieht wohl so aus, als dass die DTAG die Portierung als neue Willenserklärung des Kunden verstehen - schon recht seltsam.
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon schmittmann » 23.11.2009, 08:26

conscience hat geschrieben:Sieht wohl so aus, als dass die DTAG die Portierung als neue Willenserklärung des Kunden verstehen - schon recht seltsam.


Der Portierungsauftrag kann doch nicht als Kündigungswiderruf gedeutet werden. Das würde ja heissen, das bei jeder Rufnummernportierung der Vertrag verlängert wird.
Das Verhalten der Telekom kann ich nicht nachvollziehen. Ich hoffe, wir werden noch erhellt.
An den TE noch der Hinweis, alles nur noch schriftlich zu machen. An die Telefonate erinnert sich die Telekom im Streitfall nicht mehr.
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon hioryi » 23.11.2009, 11:54

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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon koax » 23.11.2009, 12:10

schmittmann hat geschrieben:Der Portierungsauftrag kann doch nicht als Kündigungswiderruf gedeutet werden. Das würde ja heissen, das bei jeder Rufnummernportierung der Vertrag verlängert wird.

Das ist ein Spielchen, das zur Verwirrung des Kunden beiträgt.

Der Portierungsauftrag an UM ist eben nicht nur ein Auftrag zur Portierung sondern gleichzeitig auch eine Kündigung:
http://www.unitymedia.de/pdf/Portierungsanleitung_0908.pdf
"Hiermit kündige/n ich/wir den/die zur unten gennanten/r Rufnummer gehörenden Anschluss"

UM rät dem Kunden, selbständige Internetverträge selbst zu kündigen und bei Telefonverträgen ihnen das mit der Portierung zu überlassen.
Daher ist auch das Portierungsformular von UM gleichzeitig ein Kündigungsformular.

Der bisherige Vertragspartner hat also 2 Kündigungen in zeitlichem Abstand erhalten und wertet freudig die 2. Kündigung als neue Willenserklärung und demgemäß Widerruf der 1. Kündigung. Ich glaube allerdings nicht, dass er damit durchkommt. Um solche Spirenzchen zu vermeiden, sollte man wahrscheinlich besser den Kündigungspassus im UM-Formular durchstreichen, wenn man bereits selbst vorher gekündigt hat. Ob das hilft, Bürokratiemissverständnisse zu vermeiden, ist allerdings offen.

Damit das ganze noch etwas komplizierter wird, zögert UM die mit der Portierung einhergehende Kündigung hinaus, bis sicher ist, dass der Anschluss technisch steht. Der Kunde kann bei engem Zeitrahmen eigentlich gar nicht anders handeln als selbst zu kündigen, um durch Fristversäumnis entstehende Vertragsverlängerungen zu vermeiden.

Um dem ganzen noch eine Variante hinzuzufügen:
Ich hatte seinerzeit sicherheitshalber beim bisherigen Anbieter selbst gekündigt.
Antwort meines Telefonanbieters:
" ... kann die Überhnahme aus rechtlichen Gründen nicht veranlassen. Bitte beauftragen Sie die Übernahme direkt bei Ihrem zukünftigen Netzanbieter. Dieser wird sich dann zur Kündigung und gleichzeitigen Übernahme Ihrers Anschlusses/Rufnummer mit uns in Verbindung setzten.
Ihre uns vorliegende Kündigung betrachten wir aus diesem Grund als gegenstandslos.
Selbstverständlich werden wir den Übernahmeauftrag Ihres zukünftigen Anbieters bearbeiten, sobald uns dieser vorliegt.
Ihr Kündigungsschreiben senden wir Ihnen als Anlage zurück.
Sollten Sie dennoch auch ohne Übernahmeauftrag Ihres zukünftigen Anbieters auf Ihrer Kündigun bestehen, teilen Sie uns das bitte schriftlich mit. Beachten Sie aber, dass in diesem Fall eine Mitnahme Ihrer bisherigen Rufnummer nicht möglich ist."
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon Dlog » 23.11.2009, 13:23

die erste kündigung ist rechtskräftig

in der kündigung von UM steht nirgends, dass einer alten kündigung widerrufen wird, also können die erzählen, was sie wollen

ruf da an, sag denen, dass sie nie einen widerruf der ersten kündigung erhalten haben und dementsprechend gefälligst den anschluss zum angegebenen termin der ersten kündigung auch einstellen und die nummer freigeben, weil sonst der nächste brief nicht von dir sondern von deinem anwalt kommt
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon thalibi » 25.11.2009, 21:53

hallo,
zur Info, Unitymedia hat erst einmal die Schlichtungsstelle bei der Telekom eingeschaltet. Ich hoffe wir kommen so zu einem zufriedenstellendem Ergebnis.
Gruß
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Re: Kündigung bei der Telekom

Beitragvon thalibi » 29.11.2009, 13:35

hallo zusammen,
es klappt tatsächlich. Nachdem Unitymedia die Schlichtungsstelle bei der Telekom eingeschaltet hat, wird die Rufnummer morgen portiert.
Meine Schwester ist begeistert über den Kundenservice, der so oft hier im Forum bemängelt wird. Sie wurde sogar direkt telefonisch informiert. Am Freitag war auch schon das Schreiben mit dem neuen Portierungstermin da.
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