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Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

Beitragvon Der_Klaus » 30.07.2009, 14:13

Hallo Forengemeinde.


Heute mußte ich mit Erschrecken feststellen, dass mein alter Provider Versatel weiterhin fleißig Geld von meinem Konto abbucht. Ich natürlich sofort da angerufen.

VERSATEL:

Tja Herr E***, ihre Kündigung ist ja im März angenommen und bestätigt worden. Für die Rufnummernübertragung zum neuen Provider ist von eben jenen kein Auftrag bei uns eingegangen. Und ohne die Rufnummernübertragung ist die Kündigung nicht wirksam.



Ich bei Unytimedia angerufen.

UNITYMEDIA:

Hallo Herr E***. Unser Auftrag wurde per FAX am 6.4. an Versatel übermittelt. Wunschtermin der Umschaltung war der 20.4. Also ist alles richtig gelaufen. Da muss Versatel wohl den Auftrag nicht bearbeitet haben.



Ich zum Versatel Shop in die Stadt gefahren.

VERSATEL:

Wir brauchen den Beleg. Ohne Beleg keine wirksame Kündigung


Ich zum Unitymedia Shop rübergelaufen (300 Meter weiter).

UNITYMEDIA:

Also bei uns steht das wir das FAX abgeschickt haben. (ich dann gefragt ob ich einen FAX BEricht haben kann). Einen FAX Bericht haben wir nicht. Ich schick denen jetzt nochmal ein FAX zur Erinnerung, wo auch auf den 6.4. hingewiesen wird. (Ich dann: Und wenn die ohne FAX Bericht nix davon wissen wollen?). Dann müssen wir ihren Unitymedia Vertrag so lange auf EIs legen, bis der Versatel Vertrag ausläuft. (Ich: DAS dauert fast zwei Jahre. Ich habe den Vertrag gekündigt um zu sparen.) Da können wir leider nix dran machen.



Wir haben als Kunden alles richtig gemacht, aber beide Anbieter schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Wenn das so eintreten sollte, kann ich fast zwei weitere Jahre mit dem lahmen und instabilen Versatel Vertrag surfen.
Service Deutschland mal wieder. Schlimm finde ich, dass keine der beiden Parteien sich bei der nicht vollzogenen Umstellung gemeldet hat.
Wir haben ja sofort auf Unitymedia Internet umgestellt (die ersten drei Monate waren ja kostenlos), und haben daher nix davon mitbekommen. Die Telefonumschaltung bemerkt man ja auch nicht wenn die gleiche Nummer vergeben wurde.

Meine eigentlichen Fragen dazu:

Was mach ich jetzt?
Ich kenn mich mit FAX nicht aus. Muss ein Auftrags-FAX nicht irgendwie belegbar sein?
Hat Versatel wirklich Recht damit, dass der Vertrag so nicht gekündigt werden kann? Ich mein, ich hab ja gekündigt. Auch zum richtigen Zeitpunkt.

Danke für's lesen und eventuelle Hilfe eurerseits.

Gruss
Klaus
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Re: Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

Beitragvon Thunderbird » 30.07.2009, 14:23

Ich kene mich jetzt nicht so damit aus, aber wenn ich einen Vertrag fristgerecht kündige, was hat dann die Rufnummerübenahme damit zu tun? Gegebenfalls müßte man halt die UM Rufnummer nehmen.

Schon mal bei der Verbraucherberatung angefragt?
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Re: Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

Beitragvon Lorash » 30.07.2009, 14:29

Erstens: Schwachsinn, die Kündigung hat nix mit der Rufnummernübernahme zu tun! Du hast gekündigt und das haben sie bestätigt, Eine Kündigung wird nicht gegenstandslos weil du deine Rufnummer nicht mitnehmen willst.

Zweitens: Es ist wohl kein wirkliches Fax was dort hin und her geschickt wird, sondern lediglich ein Email-ähnlicher elektronischer Hinweis, der bei Versatel seeeeeehr gern verloren geht, zudem beträgt die Bearbeitungszeit für Post die von Kunden kommt laut eigenen Angaben bei Versatel mind. einen Monat, vor allem wenn es um Kündigungen etc geht.. leider sind dir hier die Hände gebunden, es bleibt nichts weiter als zu hoffen das Versatel zufällig mal eine dieser Nachrichten bekommt, allerdings ist die Portierung auch noch 6 (?) Wochen nach Kündigung möglich.

Ich würde einfach weiter da anrufen und versuchen doch noch alles in die Wege zu leiten.. bei mir hat es auch erst im zweiten anlauf geklappt. Deine bestätigte Kündigung ist so oder so rechtens.
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Re: Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

Beitragvon Der_Klaus » 30.07.2009, 19:03

Hallo Thunderbird und Lorash,

vielen Dank für eure Antworten. Das ganze wirrwarr ist echt mühsam. Wie ich schon sagte, habe ich eine schriftliche Kündigungsbestätigung.
Ich kann mich halt daran erinnern, dass Versatel extra nochmal angerufen hatte, und darum gebeten hat das Unitymedia sehr schnell den Auftrag für die RN Übergabe versenden soll. Ich bin dann noch am selben Tag zu Unitymedia, und habe das veranlaßt.

Wenn ihr jetzt sagt, dass meine Kündigung doch rechtens ist, dann wunderts mich natürlich das Versatel da anderer Meinung ist. Auch euer Argument, dass bei Versatel gerne mal ein Schriftstück "verloren" geht, hab ich schon des öfteren gehört.

Ihr meint also ich solle Versatel mal richtig nerven? Oder doch mal zum Verbrauerschutz gehen?

Ich hatte noch nie solche Probleme, weshalb das ganze absolut neu für mich ist. Btw. wenn die Kündigung jetzt doch nicht rechtens wäre, Unitymedia den Vertrag auf Eis legt, und ich weitere zwei Jahre bei Versatel zum doppelten Preis (und vor allem schlechterer Performance) bleiben muss, wer kommt dann für die Mehrkosten auf? Schließlich wäre ja Unitymedia schuld daran, weil sie den Auftrag nicht abgeschickt haben (oder eben keinen Nachweis erbringen können). Außerdem hab ich die Hardware von Versatel gar nicht mehr, was zu weiteren Kosten führen würde. Aber mal abgesehen davon will ich ums verrecken nicht zu Versatel zurück.

Da kommt ja was auf mich zu.

Vielen Dank euch. Gruss, Klaus
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Re: Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

Beitragvon Nazdhun » 30.07.2009, 19:37

Ui, das lässt micht ja hoffen :gsicht: .

Also ich hab nämlich auch Versatel selbst gekündigt, hab dann 2 Wochen später eine schriftliche Bestätigung bekommen, allerdings ohne Terminangabe, die würde später ankommen.
Dann 2 Wochen später ein Brief mit folgendem Wortlaut ~:
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ihre Kündigung erst wirksam wird, wenn wir von Ihrem neuen Anbieter einen Portierungsauftrag erhalten haben. Sollten Sie keine Portierung wünschen, bitte Hotline anrufen.

Hab direkt die Hotline angerufen und erklärt, dass ich bei 3 Monaten Kündigungsfrist jetzt noch gar keinen neuen Anbieter habe, will ja schließlich nicht 3 Monate doppelt zahlen. Ausserdem wäre mein Wissensstand, dass man die Nummer erst ab 3 Monate vorher bzw. bis max. 4 Wochen später portieren kann. Daraufhin wollte der Typ an der Hotline mir allen ernstes verklickern, dass meine Kündigung in dem Moment wo die Portierung vom neuen Anbieter eintrifft aufgehoben wird und mein Vertrag sich um 12 Monate verlängert. :kratz:
Nach 10 Minuten disktuieren hat er mich dann in die Warteschleife gelegt um sich nach 5 Minuten zu entschuldigen, das das natürlich Quatsch wäre. Die Portierung muss innerhalb der letzten 3 Monat halt eintreffen, dann kann ich die Nummern mitnehmen, ansonsten verfallen sie.

Jetzt hab ich doch schon mehr als frühzeitig UM (siehe anderer Thread) seit heute, und bin mal gespannt, ob Ende September meine Rufnummern von Versatel korrekt umgeschaltet werden und wann ich in den nächsten Wochen endlich den Termin von Versatel auch nochmal schriftlich bestätigt bekomme.

Ich wünsche zumindest dir und mir Glück. Eins kann ich aber mit Sicherheit jetzt schon sagen: Gekündigt ist gekündigt. Vor allem wenn man das schriftlich bestätigt hat. Das schlimmste kann also sein, dass Portierung falsch läuft und die Nummern weg sind und man evtl. erstmal weiter zur Kasse gebeten wird. Aber eine Vertragsverlängerung kann Versatel da definitv nicht draus ableiten, falls es so kommt geht von meiner Seite direkt ein Brief an den Vorstand :zwinker:
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Re: Wechselproblem - Versatel zu Unitymedia

Beitragvon Lorash » 30.07.2009, 19:42

Verbraucherschutz schadet nie.. ;)

Unity kann nicht mehr machen als das Schriftstück nochmal zu Versatel zu schicken, wenn die der Meinung sind Post ist nur was für Anfänger und Weicheier bist im Endeffekt leider du derjenige der seine Rufnummern verliert. Ich hab keine Ahnung inwieweit du diese einklagen kannst, da es sich ja offensichtlich nicht um dein Verschulden handelt.

Aus dem Vertrag MUSS Versatel dich entlassen, da du fristgerecht gekündigt und dies sogar schriftlich bestätigt bekommen hast. Wohnst du im Ruhrgebiet? Dann wäre es eine gute Idee mal mit TMR Kontakt aufzunehmen, die haben in Bochum und Umgebung lange Zeit ihr eigenes Netz unterhalten, mittlerweile verkaufen sie Versatelprodukte und können auch als Servicepartner "missbraucht" werden. Der Vorteil ist hier, die Nummer ist eine normale Festnetznummer und die Leute mit denen du es zu tun bekommst sind freundlich und kompetent, was an der Hotline leider nicht immer gegeben ist.

Im Allgemeinen lohnt es sich bei Rufnummerportierungen soweit wie möglich immer nachzuhaken. Ich würde zunächst mal mit deiner Kündigungsbestätigung in den Versatel-Shop gehen und ihnen sagen das die Kündigung bestehen bleibt, falls sie dir widersprechen sollen sie dir bitte zeigen wo festgeschrieben steht, dass bei einer Kündigung eine Rufnummernportierung stattfinden muss. Danach würde ich alle paar Tage bei Versatel oder TMR anrufen bis die Anfrage von UM eingegangen ist. Nervig (für beide Seiten!), aber anders geht es manchmal leider nicht.
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