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monatliche Strafgebühr bei UM?

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon Dinniz » 10.05.2009, 16:26

Wenn du wüsstest :D
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon mischobo » 10.05.2009, 17:17

Dinniz hat geschrieben:
Sparks hat geschrieben:Drücker von UM, wie in dem Artikel beschrieben, liefen vor drei, vier Wochen hier auch durch die Gegend. In diesem Zusammenhang wäre es mal interessant zu erfahren, ob diese Drücker von UM selbst oder durch eine beauftragte Firma im Namen von UM am Werk sind.

Wie auch immer. Unitymedia täte gut daran, sich von solchen Methoden zu distanzieren und sich, wenn es eine Fremdfirma war, von dem Drückerunternehmen zu trennen.

Es sind beauftragte Firmen.
Unitymediabosse gucken leider nur auf die Zahlen der abgeschlossenen Verträge und nicht auf die Kundenzufriedenheit.
... die Medienberater-Seuche weitet sich immer mehr aus und die Vorgehensweise diverse Subjekte wird sich über kurz oder lang negativ auf die Anzahl der abgeschlossenen Verträge auswirken wird.
Wenn "Medienberater" Leute über'n Tisch ziehen, indem sie den Leuten suggerieren, sie könnten in den nächsten Wochen keine TV-Programme mehr sehen, wenn sie kein Digital TV PLUS-Abo abschliessen, ist das arglistige Täuschung, was den Tatbestand des Betruges erfüllt. Verträge, die aufgrund arglistiger Täuschung abgeschlossen wurden, sind unwirksam.

Eine Bekannt von mir war bis gestern eine zufriedene Unitymedia-Kunden. Die wird über einen Mehrnutzervertrag ihrer Vermieterin mit Kabel versorgt und hat einen 3play-Vertrag.
Letzte Woche war sie überrascht, dass sie einen neuen DIgital Receiver erhalten hat. Die hat denn bei Unitymedia angerufen, wobei sich herausstellte, dass sie einen Vertrag über einen "digitalen Kabelanschluss" abgeschlossen hat.
In den Tagen zuvor ist bei denen ein Medienberater 'rumgestreunert. Wie Nachbarn meiner Bekannten berichteten hat dieser "Streuner" wohl auch bei meiner Bekannten geklingelt, die zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war. Dieser "Streuner" dachte sich wohl, die hat 3play aber keinen Kabelanschluss und hat dann für meine Bekannte einen Vertrag über einen "digitalen Kabelanschluss" abgeschlossen.
Meine Bekannte hat auf anraten des Unitymedia-Kundenservice diesen Vertrag widerrufen. Und was passiert: gestern kein Internet und kein Telefon mehr. Anrufer bekamen zu hören, dass ihre Rufnummer nicht vergeben sei :wand:

So etwas kann nicht im Interesse von Unitymedia liegen. Es ist völlig unerheblich, ob die Medienberater freie Handelsvertreter oder Mitarbeiter beauftragter Firmen sind, spielt keine Rolle. Unitymedia ist voll und ganz für diese Umstände verantwortlich.
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon Dinniz » 10.05.2009, 17:48

Das Verhalten gutheissen wird hier mit Sicherheit auch niemand.
Ich selbst hab schon zich Verträge von Kunden stornieren lassen, uns sind diese Leute selbst ein Dorn im Auge.
Aber wir haben ja nunmal nichts zu sagen ..
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon gordon » 10.05.2009, 17:58

Dinniz hat geschrieben:Wenn du wüsstest :D

wenn du meinst... :D
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon schmittmann » 10.05.2009, 18:19

UM gehört m.W. großen Investmentfonds. Es ist kein Geheimnis, dass die übliche Geschäftspolitik eine kurzfristig hohe Rendite anstrebt, um das Unternehmen aufgehübscht mit Gewinn wieder zu verkaufen.

Ich bin seit einem Monat bei UM und kann mich bisher nicht beschweren. Die Installation verlief zeitnah (1,5W) und die Geschwindigkeit 2Play20k wird bei mir auch zu den Stosszeiten voll erreicht.
Ich hoffe, dass die Geschwindigkeit in diesem Jahr noch signifikant gesteigert wird. Kabel-BW machts vor.
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon bomanu » 10.05.2009, 21:06

das Thema passt nicht ganz zum Thread, ich muss trotzdem kurz was "offtopic" loswerden:

gordon hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Unitymediabosse gucken leider nur auf die Zahlen der abgeschlossenen Verträge und nicht auf die Kundenzufriedenheit.

das ist schlicht und ergreifend nicht wahr.


Der Eindruck entsteht aber doch schon, weil eine der Art starke und aggressive Propaganda zu (irgend-)einem Produkt auch eine gewisse Profitgier mit sich bringt. Kabelfernsehen ist doch ein stabiles Produkt. Braucht das Werbung in der Form? hm. Ein Widerspruch in sich ist eine dem gegenüberliegende "schwache" Fachkenntniss der UM - Mitarbeiter, wie es hier mehrfach in Erfahrungsberichten nachzulesen ist, sei es technisch als auch kaufmännisch.....
lieber Gruß,
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon Matrix110 » 12.05.2009, 06:43

Naja bei solchen Drückerfirmen ....
Meistens sind solche Firmen nicht beauftragt sondern handeln "von sich heraus" also in etwa so:
Die bieten UM an sagen wir 1000 Verträge abzuschließen bis Ende des Monats und wollen X€ Provision pro Vertrag. Bei weniger als 1000 Verträgen nur X-Y€ Pro Vertrag.
UM denkt dann nur an "mhhhh 1000 neue Kunden, wunderbar für die paar €, da ist unsere Werbung teurer...ihr habt den Job!"
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon mischobo » 12.05.2009, 10:55

schmittmann hat geschrieben:UM gehört m.W. großen Investmentfonds. Es ist kein Geheimnis, dass die übliche Geschäftspolitik eine kurzfristig hohe Rendite anstrebt, um das Unternehmen aufgehübscht mit Gewinn wieder zu verkaufen.

...
... das liegt mitnichten daran, dass die UM-Eigentümer gewinnorientierte Investoren sind. Die "Seuche" mit den "Medienberater" ist nichts neues, sondern gibt es schon seit Ewigkeiten.
Das Problem an der Sache ist, dass pro abgeschlossenen Vertrag eine Provosion gezahlt wird. Die Höhe ist davon abhängig, für welche Produkte Verträge abgeschlossen werden. Neben den gezahlten Provision wirkt sich eine hohe Anzahl abgeschlossener Verträge auch positiv auf die Karriere des "Medienberaters" aus.

Dass von Medienberater abgeschlossene Verträge nach kurzer Zeit widerrufen interessiert niemanden. Für den "Medienberater" hat das keinerlei negative Auswirkungen auf Provisionzahlungen und Verkaufstatistik.

Zwar lassen sich mit den Medienberatern die Anzahl der Vertragbaschlüsse erhöhen, auf der anderen Seite werden für Verträge Provisionen gezahlt, die widerrufen wurden. Auch sollte man nicht den durch die Stornierungen enstehend Aufwand unberücksichtgt lassen, die die Rendite mindern.
Bei zuviel schwarzen Schafen unter den Medienberater leidet das Image und potenzielle Kunden werden abgeschreckt.
Die potenziellen Kunden werden belogen (analog TV wird kurzfristig abgeschaltet) und es wird diesen Leuten suggeriert, dass sie mind. DigitalTV PLUS beauftragen müssen, wenn sie weiterhin TV sehen wollen. Ganz dreiste Medienberater schwatzen den unbedarften Leuten gleich 3play auf ...
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon schmittmann » 12.05.2009, 12:11

Wenn UM für widerrufene Verträge tatsächlich Geld bezahlt, ist dem Vertriebsmanagement nicht zu helfen.
Ich kenne mich mit Vertriebssytemen (sowohl IT-mäßig als auch organisatorisch) ein wenig aus, aber Geld für Widerrufe sind mir noch nicht über den Weg gelaufen, ganz im Gegenteil. Häufig werden die Provisionen verzögert ausgezahlt oder an Qualitätskriterien (bspw. Reklamationsquote mit entsprechenden monetären Sanktionen) gebunden, so dass diese Drückerkolonnen das Interesse verlieren, bzw. nur halbwegs seriöse "Drücker" eingesetzt werden.
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Re: monatliche Strafgebühr bei UM?

Beitragvon gordon » 12.05.2009, 12:37

mischobo hat geschrieben:Dass von Medienberater abgeschlossene Verträge nach kurzer Zeit widerrufen interessiert niemanden. Für den "Medienberater" hat das keinerlei negative Auswirkungen auf Provisionzahlungen und Verkaufstatistik.

sorry, aber: :brüll:
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