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Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

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Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon DonPepito » 31.03.2009, 15:34

Hallo Forum,
bin neu hier und habe eine kleine Frage, die vielleicht der eine oder andere mit einem Link oder zwei drei Worten beantworten kann.
Googlen brachte leider kein Ergebnis, deswegen denke ich, dass ich hier halbwegs richtig bin.

Zur Lage:
Unitymedia ist bei uns im Haus für das Kabel verantwortlich, ich nutze allerding Satellit und definitv kein Kabel. Ein Mitarbeiter von unitymedia informierte mich heute am Telefon, dass in solchen Fällen Techniker in meiner Wohnung einen sogenannten Kabelblocker installieren würden. Googln brachte leider genau garnichts dazu.

meine Fragen:
1. Muss ich in meiner Wohnung sowas zulassen? (Der Anschluss ist in ca. 1,4m Bauhöhe an der Wand, so wass es blöd aussehen würde, wenn da jetzt Sachen in der Dose stecken würden.
2. Dürfen die überhaupt in meine Wohnung, wenn ich das nicht will?
3. Kann man das nicht einfach im Keller unseres Mehrfamilienhauses abzwacken? (Wäre mir am liebsten!!!)

Danke für alle Antworten.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon dogeatdog » 31.03.2009, 16:19

Die gleiche Drohung habe ich heute auch erhalten...
Nutze ebenfalls kein (überteuertes) TV von Unitymedia (DVB-T sei dank :super: )
Ich warte einfach mal ab ob die sich nochmal melden.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon conscience » 31.03.2009, 17:04

Hallo,

ich würde sagen kommt drauf an.
Wenn UM oder ein anderer Betreiber für die NE-4 zuständig ist, wahrscheinlich ja, zumindest muß man Zugang zu den Einrichtungen im Keller ermöglichen. Oder wenn ich die Sache mit der GEZ - eigentlich eine ganz andere Baustelle - vergleiche, reinlassen muß man die nicht :D

Gruß
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon Voldemort » 31.03.2009, 18:06

Reinlassen MUSS man NIEMANDEN in seine eigenen vier Wände (Ausnahmen: Gerichtsvollzieher, Hausdurchsuchungsbefehl u.ä.). Normal sollte das aber auhc nicht notwendig sein. Die jeweiligen Sperrfilter lassen sich in der Regel auch am Verteiler anbringen.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon DonPepito » 31.03.2009, 18:18

Ja, das denke ich ja auch. Hoffen wir, dass meine Vermieter noch wissen, wo in den 80ern der Hauptkabelanschluss geschaltet wurde.
Mir geht es eben v.a. um das optische Problem, denn ich nutze wirklich kein Kabel und werde es auch niemals.

Ich danke Euch auf jeden Fall für die Infos. Wenn noch jemand weitere Infos hat, bitte melden.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon ChiefBroady » 31.03.2009, 19:08

Soweit ich weis werden diese Kabelblocker unsichtbar in der Dose verbaut und sind von außen nicht, oder kaum sichtbar. Kann mich aber auch irren.
Sigantur? Ich? - Nee, so ne Schweinerrei mach ich net.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon Radiot » 31.03.2009, 19:30

Ich kenns nur das man entweder am Tap oder Verteiler abgeklemmt wird, ob Unity Sperrdosenaufsätze anbringt weiss ich nicht, die sehen dann einer Aufputzdose ähnlich, nicht wirklich schlimm...
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon poempel » 01.04.2009, 07:19

Voldemort hat geschrieben:Reinlassen MUSS man NIEMANDEN in seine eigenen vier Wände

Das ist zwar richtig. Aber eine Verweigerung der Nichtnutzung der technischen Einrichtungen ist juristisch etwas ähnliches wie die ausdrückliche Einwilligung in die Leistungserbringung und somit die Berechnung der Entgelte.
Sollte eine zumutbare und angemessene Alternativmöglichkeit bestehen, die Nichtnutzbarkeit zu gewährleisten, trifft obiges natürlich nicht zu.
In vielen Objekten sind die Verkabelungen aber so, dass eine einzelne Wohneinheit nicht abschaltbar ist, ohne dass andere mitabgeschaltet würden. Die Änderung der gesamten Hausverkabelung wäre natürlich keine angemessene und zumutbare Alternative.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon Bastler » 01.04.2009, 18:34

Soweit ich weis werden diese Kabelblocker unsichtbar in der Dose verbaut und sind von außen nicht, oder kaum sichtbar. Kann mich aber auch irren.

"Unsichtbar" sind die definitv nicht. Sperdosen sind richtig dicke Klötze, die auf die Dose geschraubt werden und nur mit Spezialwerkzeug (naja :D ...) entfernt werden können.

Es werden zum Sperren mehrere Methoden eingesetzt:
Verplombung am Verteiler / Abzweiger (Bei Sternverkabelung), Verplmbung am ÜP (bei Einfamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern komplett ohne BCS) und halt die Sperrdose in Baumverkabelungen (in Mehrfamilienhäusern). Dosen können auch einfach mit "Siegelaufklebern" gesperrt werden.
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Re: Muss ich "Kabelblocker" in der Wohnung zulassen?

Beitragvon Kasandra » 06.04.2009, 21:31

Hallo*,

ich würde mich erstmal nach Artikel 13 Grundgesetz orientieren:
1) Die Wohnung ist unverletzlich.
(2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.

Somit finde ich, muss ich niemanden "außer Gefahr im Verzuge" in meine Whg. lassen.

Als nächstes stelle ich mir die Frage "wem gehören die Dosen" welche geblockt werden sollen? Entweder dem Vermieter o. dem Eigentümer eines Hauses o. Eigentumswohnung.
Hat Unitymedia die Dosen gekauft und montiert? Frag doch mal nach dem Kaufbeleg....!?!?

Alternativ würde ich anbieten den Mitarbeitern von Unitymedia mal ´ne Parkkralle an deren Auto zu montieren. Dies dürfstest Du ja auch umkehrt nicht, weil Du nicht der Eigentümer des Autos bist.

Der Übergabepunkt ist nicht Dein Whg. sondern befindet sich im Keller o. Grundstücksgrenze.

Ist jemand anderer Meinung?

Kasandra

Alle Antworten nach besten Wissen & Gewissen ohne juristische Absicherung - stellt nur meine persönl. Ansicht dar.
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