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Internet und TV aus Multimediadose-Leistungsverluste?

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Re: Internet und TV aus Multimediadose-Leistungsverluste?

Beitragvon Bastler » 15.03.2009, 11:18

Bei den Breitbanddosen, die als Multimediadosen zum Einsatz kommen, kann ruhig der Radioanschluss genutzt werden, bei diesen Dosen ist der genau gleichwertig wie der TV-Anschluss, da ist kein Filter für UKW drin. Nur Band I wird gefiltert, was Rückkanalstörungen schonmal verhindert.
Einstrahlung durch T-Stücke ist daher auch bei den meisten verbauten Multimediadosen nicht möglich - wobei korerkt angeschlossene IEC-Stecker an richtig sitzenden T-Stücken eh keine Probleme in Sachen Kabelleck / Einstrahlung machen. Nur: Korrekt montiert sind die Stecker leider in den seltensten Fällen :zwinker: .
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Re: Internet und TV aus Multimediadose-Leistungsverluste?

Beitragvon Radiot » 16.03.2009, 00:38

koax hat geschrieben:
chaosschiffer hat geschrieben:T-Stück aus Metall, nicht die Plastikdinger oder ein 2- Geräteverstärker wenns Signal knapp wird sind die richtige Lösung.
TV an der Radio- Buchse würd ich nicht machen, kann zu Störungen kommen.

Die richtige Lösung wäre eine 2. Dose, die technisch sauber ins Gesamtsystem integriert ist.
Ansonsten haben vernünftige Dosen (und ich denke mal, dass der Techniker eine solche ja auch eingebaut hat) intern eine bessere Entkoppelung als die Antennen-Steckdosenverteiler, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe.
Ich wüsste also nicht, wo die Störungen bei der Lösung "Radio-Buchse benutzen" her kommen sollten.


Die beste Lösung ist natürlich die von Koax vorgeschlagene zweite Dose, die sich aber häufig auch als schwierigste herausstellt, denn das geht nur mit einer weiteren Leitung aus dem Keller oder wenn du die letzte Dose im Strang hast, aber auch da muss man darauf achten das nicht zuviele Dosen hintereinander hängen. Sollte das Kabel von deiner Dose aus weiter laufen, bleibt meisstens nur die Verteilung innerhalb der Wohnung, ähnlich sieht es bei einer Verteilung mit Stichdosen aus...

@ Koax, hatte seine MMD ausser acht gelassen, die sollte natürlich keine Probleme bereiten, sorry...
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Re: Internet und TV aus Multimediadose-Leistungsverluste?

Beitragvon Radiot » 16.03.2009, 00:52

Bastler hat geschrieben:Bei den Breitbanddosen, die als Multimediadosen zum Einsatz kommen, kann ruhig der Radioanschluss genutzt werden, bei diesen Dosen ist der genau gleichwertig wie der TV-Anschluss, da ist kein Filter für UKW drin. Nur Band I wird gefiltert, was Rückkanalstörungen schonmal verhindert.
Einstrahlung durch T-Stücke ist daher auch bei den meisten verbauten Multimediadosen nicht möglich - wobei korerkt angeschlossene IEC-Stecker an richtig sitzenden T-Stücken eh keine Probleme in Sachen Kabelleck / Einstrahlung machen. Nur: Korrekt montiert sind die Stecker leider in den seltensten Fällen :zwinker: .


Etwas Offtopic,
wie sieht das mit fehlenden Endwiderständen oder Stichleitungsdosen aus, die ich immer wieder in normalen Verteilanlagen finde?
Die Dosen sind ausschliesslich von UM oder deren Subbies gesetzt worden.
Plastikverteiler machen meisstens auch nur in der Wohnung stress und beziehen sich nicht aufs ganze Haus, ähnlich wie die Lüsterklemmenlösung, ein fehlender Abschlusswiederstand oder aber die viel genannte Enddose, die eigentlich eine Stichleitungsdose ist dürften sich doch in Sachen Betriebsfunk oder sonstiger Einstrahlung auch bemerkbar machen, oder?
Rede hier nicht von Dosen die an einem Tap hängen, sondern an normalen Verteilern.
Antwort gerne per PN, damit hier nicht zu sehr offtopic wird.

Gruss aus Wuppertal
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Re: Internet und TV aus Multimediadose-Leistungsverluste?

Beitragvon Bastler » 16.03.2009, 21:11

ein fehlender Abschlusswiederstand oder aber die viel genannte Enddose, die eigentlich eine Stichleitungsdose ist dürften sich doch in Sachen Betriebsfunk oder sonstiger Einstrahlung auch bemerkbar machen, oder?

Mit Abstrahlung/Einstrahlung haben fehlende Abschlusswiderstände eigentlich nichts zu tun, da ja durch das Fehlen nirgendwo die Schirmung unterbrochen ist. Mit fehlenden Widerständen hat man nur das Problem mit den "stehenden Wellen", also "Knoten und Bäuche" oder auch etwas fachmännischer ausgedrückt Reflexionen auf der Leitung. Äußert sich so, dass sich an Dose A hinlaufenden und Rücklaufende Welle phasengleich überlagern, Signal ist dort also stärker und an Dose B sich z.B. gegenseitig aulöschen, da die Rücklaufende Welle an dieser Stelle z.B. phasengedreht ist. Aber dass solltest du als TV-Techniker ja kennen, ich hab da jedenfalls damals zig Lehrgänge zu mitgemacht :zwinker: .
Und nun zur Praxis: Fehlende Abschlusswiderstände findet man in unzähligen Anlagen (insbesondere bei den typischen "Elektroinstallateur-Anlagen"), und in 90% der Fälle macht das auch keine (sichtbaren) Probleme. In Sternverteilungen ist das ganze aber weniger kritisch, bei Baumverteilungen kommt es da schon eher zu Problemen. Wenn man aber dann doch mal den Fall hat, dass man ein extremes Problem mit Reflexionen hat, wissen die meisten dann nicht, was sie machen sollen...
Stichdose statt Durchgangsdose mit Endwiderstand ist in Sachen Einstrahlung auch uninteressant, eher in Sachen Entkopplung der Teilnehmer. Aber erzähl so einem Elektroinstallateur mal was von "Stehenden Wellen" oder "Dämpfung" und das Stichdosen was anderes als Enddosen sind - denen fehlen dann meist die Worte :D .
Einstrahlung ist im Prinzip ganz einfach zu vermeiden, wenn man weiß, wie man Abstrahlung vermeidet :zwinker: .
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