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"Im Auftrag der Unitymedia"

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"Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon Jenny » 09.03.2009, 19:57

Ich hatte heute einen kleinen grünen Zettel im Briefkasten. Da war angekreuzt:

"[x] Wir müssen Prüfungsarbeiten an der Anschlussdose in ihrer Wohnung durchführen." und
"[X] Wir werden an folgendem Termin wiederkommen:"

Unten stand "Im Auftrag von Unitymedia" und ein Stempel mit Name und Handy-Nummer, aber keiner Büro-Adresse. Ich muss dazu erwähnen, dass mein Kabelanschluss verplombt ist (bin kein Kabel-Kunde). Ich habe kurz mal gegoogelt und bin dabei schon auf einen Blog-Eintrag gestoßen, laut dem die unechten Mitarbeiter einem einen Digitalanschluss andrehen wollen:

http://www.oliver-hallmann.de/unitymedi ... ournal/593

Jetzt frage ich mich natürlich:

- Schickt Unitymedia wirklich solche Typen "im Auftrag" auf die Straße?
- Was passiert wenn ich den einfach ignoriere? Meinen Anschluss können sie mir ja nicht abschalten, denn der ist ja schon lange abgeklemmt (also die Dose, nicht im Haus).
- Ist das vielleicht auch nur ein einfacher GEZ-Mitarbeiter der in meine Wohnung will?
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Re: "Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon Visitor » 09.03.2009, 20:10

Ignoriere den Klinkenputzer, der tatsächlich als Handelsvertreter im Auftrag von UM arbeitet, einfach.
Mach auch nicht die Türe auf, der will sich eh nur auf ein Verkaufsgespräch einlassen.
Du brauchst ihn nicht in die Wohnung lassen, wenn er etwas im Keller überprüfen will, kann er sich an
die Hausverw.wenden.

GEZ-Mitarbeiter arbeiten in der Regel nicht für UM, wäre sonst zu einfach für sie rotseher zu erwischen. :zwinker:
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Re: "Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon Devport » 10.03.2009, 04:57

Meiner Erfahrung nach sehen die Zettel von den Technikern ( z.B. MKS ), die im Auftrag von unitymedia / des Vermieters entsprechende Aufgaben durchführen, tatsächlich so aus. Bei uns wird demnächst auf Digital TV umgestellt und da hängt so ein ähnlicher Zettel im Haus, ebenfalls nur mit einer Handy Nummer.
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Re: "Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon poempel » 10.03.2009, 08:01

Vorab: Die "bösen" Klinkenputzer kommen meist ohne Vorabankündigung. Die klingeln und sabbeln so lange auf dich ein, bis Sie kriegen, was sie wollen. Wenn "deine" Klinkenputzer sich vorher angekündigt haben, ist das eigentlich ein gutes Zeichen (oder es ist eine neue Masche :D )

In Aachen / Wiesbaden sind derzeit tatsächlich "Klinkenputzer" unterwegs im Auftrag von UM.
Hintergrund: Ende letzten Jahres hat UM in diesen beiden Städten die Hausinternen Netze übernommen, die vorher der Firma primacom gehörten. Es stellte sich heraus, dass diese Hausnetze zum Teil merklich unter den UM-Standards lagen. Um nun sicherzustellen, dass die neuerworbenen Kabelnetze innerhalb der Häuser auch den technischen UM-Standards entsprechen, finden derzeit viele solche Begehungen statt. Da es eine Menge Zeit dauern würde, alle Objekte in beiden Städten zu begehen, hat UM diese Aufgabe zum Teil auch an Subunternehmer beauftragt, damit die Kunden nicht unnötig lange auf die UM-Qualität warten müssen. Bei einer solchen Begehung macht es sinn, auch die verplombten Dose zu prüfen, denn ansonsten müsste man bei größeren Häusern bei jedem Umzug eines einzelnen Mieters erneut rauskommen um die einzelne Dosefür den interessierten Nachmieter zu prüfen.

Neben primacom hat UMim letzten jahr auch noch weitere kleinere Unternehmen übernommen (Erbach, Kabelprofi...), so dass auch hier Begehungen notwendig sind.

Wie heißt denn die Firma, deren Stempel auf der Liste ist ?
Falls es einer der festen UM-Subunternehmer ist, wird man dir die Telefonnummer an der Einzelkundenhotline nennen / bestätigen können. dann könntest du bei der Firma anrufen und klären, was der Hintergrund des Technikereinsatzes ist. Für die meisten Technikfirmen ist die Zusammenarbeit mit einer recht großen Firma wie UM ein Glücksfall, den sie kaum für Unfug aufs Spiel stellen werden.

Auf jeden Fall würde ich mir Perso und Legitimation vorlegen lassen, ehe ich die Leute reinlasse. Je nachdem, wie sehr du auf Nummer sicher gehen willst, kann ein Handy-Photo auch nicht schaden.
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Re: "Im Auftrag der GEZ"

Beitragvon alex.1980 » 18.03.2009, 19:23

Ich schätze mal es geht einigen anderen hier auch so wie mir?!?
Also seit etwas mehr als einem Jahr bekomme ich ständig Mahnungen und Rechnungen der GEZ, für Zeiträume von 2006-2008 obwohl ich zu der Zeit nie ein eigenes Radio oder TV Gerät bessen habe, dies habe ich der GEZ erst selber etliche Male schriftlich per einschreiben Rückschein mittgeteilt, darauf kam gar keine antwort, waren insgesamt, vier dieser schreiben die ich Ihnen geschickt habe, stattdessen kamen immer Höhere Forderungen, die jetzt genau bei 799,85€ sind.
Zwischenzeitlich haben Sie mir über meine Stadt einen Gerichtsvollzieher geschickt der diese Forderung bei mir eintreiben sollte, ihm habe ich meinen Fall erklärt, das ich nie Geräte besaß etc, stattdessen jedes Mal wenn ein neues schreiben dieses "Clubs" kam immer direkt mitgeteilt habe das ich keine Geräte besitze.
Er Hat gesagt natürlich ist die Vorderung dann Hinfällig.
Zu der Zeit belief sich die Forderung auf 450,00€ dann verging ein Jahr komplett ohne Post und Mahnungen von Ihnen und letzten Monat kam ein schreiben, obwohl ich mittlerweile geheiratet und im Haushalt meiner Frau lebe, Sie hat auch ein angemeldetes Gerät!;-) das die Forderung sich ohne weitere schreiben jetzt automatisch auf 799,85€ erhöht hätte, desweiteren sofort eine Bemerkung das man sonst erneut einen Gerichtsvollzieher zu mir schicken würde, mit der zeit habe ich da meine Frau selber bei einem Anwalt arbeitet Ihren Chef eingeschaltet, dieser hat bereits zwei schreiben an Sie raus geschickt kam aber natürlich keine Antwort drauf.
Stattdessen hatte ich gerade wieder ein schreiben von einem Gerichtsvollzieher im Briefkasten, das er die forderung bei mir eintreiben will.
Mittlerweile ist es mir schnuppe, wenn jemandem sogar von Anwälten etc. gesagt wird das der Fall offensichtlich ist und ich nichts zahlen brauche, tue ich es auch nicht.
Hoffe eure probleme mit diesem sehr "durchtriebenen Club" sind harmloser, ansonsten hilft nur auf Sturr schalten kopiert bei schreiben an Sie aber bitte jedes da es sonst zum nachteil für euch ausfällt.
mal sehen wie es jetzt mit Ihnen weiter geht;-)
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Re: "Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon Grothesk » 18.03.2009, 19:48

Äh, wo geht es denn hier um GEZ?
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Re: "Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon MCE-Corvin » 19.03.2009, 01:46

Ja Ja, die Drückerkolonne der Unity Media, da fällt mir auch was zu ein :D

Auch in unserer Wohnsiedlung in Wiesbaden trieben sie die vergangenen 2 Wochen ihr unheil. Kaum ist 3play verfügbar möchte Unity Media es an den Mann bringen, aber die beauftragte Argentur war wohl nicht die passende Wahl.

Neben ein paar unbedacht geschlossenen 3Play Verträgen der meist über 80 jährigen erhofften Neukunden, hatten sie aber keinen guten Stand. Dnn hier Reden Mieter und Wohnbaugesellschaft noch oft und offen miteinander. Es hagelte Widerrufe, der arme Postmann brachte tonnenweise seine Dekoder Pakete nicht an den Empfänger und jetzt haben alle Unity Media Mitarbeiter oder in jene die in dessen Auftrag handeln Hausveerbot in den Wohnanlagen der betroffenen Wohnbaugesellschaft (ausgenommen sind natürlich Techniker die im Rahmen der Netzmodernisierung zugang benötigen und solche die Explizit vom Bewohner angefordert werden). Diese Entscheidung traf man nach 2 vergeblichen Versuchen Unity Media ihre Klickenputzer Argentur zurück zu pfeifen.

Mitarbeiter selbiger Argentur waren hier meist im Doppelpack unterwegs, verlangten zutritt zu den Wohnungen und gaben sich als Berechtigt und Authorisiert von Unity Media und dem Vermieter aus. Der unbeugsamen Masse, welche sie an der Tür abperlen liess wie Goretex, relativ Müde, mussten Sie sich damit begnügen den alten Damen mit dem Wegfall des Analogen Dienstes zu drohen und brachten sie im Gegenzug mit einem zukunftsweisenden 3play Paket voll hinein in zeitgemäßes Entertainment und 20MBit starkes Internet - das quasi 99,9% davon ncht mal nen computer hatten war eine unrelevante Nebensache.

Seit dem Ausgesprochenen Hausverbot waren sie allerdings nicht mehr gesehen und Unity Media machte den tiefen Bückling mit der Kirsche oben drauf und beteuerte sich von der Argentur getrennt zu haben. Alles in allem wieder eine echt kuriose Geschichte und ein echtes paradebeispiel dafür wie man sich, nur anhand einer schlechten Partner Wahl, den Ruf vermiesen kann - denn eine sist klar, es mag eine Argentur gewesen sein aber für den Großteil der Leute war das ganz verallgemeinert die UnityMedia. Schade drum
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Re: "Im Auftrag der Unitymedia"

Beitragvon DannyF95Fotos » 19.03.2009, 10:06

Mit so einem Blödsinn wie Drückerkolonnen, machen sich Firmen wie Unitymedia den Ruf nur selber kaputt, die Werbung an Plakaten sollte doch reichen. Muss man da echt noch Leute von Haus zu Haus schicken?
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