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Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitragvon dieheigo » 10.02.2009, 19:46

Hallo!

Das initiierte Thema führte zu einer interessanten Diskussion. Die vielen Beiträge habe ich selektiv gelesen. Ich möchte das Problem von einer anderen Seite angehen, wobei ich weder für die Contrafraktion noch Profraktion tendieren möchte.

Wenn sich die AGB ändern, ist es schon kundenfreundlich, wenn das Unternehmen diese dem Kunden in gedruckter Form zukommen lässt. Das ist längst nicht Standard. Die mitunter kleine Schriftgröße ist in der Tat für einige ein Problem (z. B. alterbedingte Sehminderung). Zum Glück gibt es das Internet, sodass man sich auf der Homepage die neuen AGB ansehen und downloaden kann. Die kleine Schrift wird aus Kostengründen gewählt. Dass kenne ich z. B. von meinem Energieversorger (kleine Schrift = wenig Papier = geringe Portokosten).

Wem geänderte AGB nicht zusagen, weil sie beispielsweise einseitig sind oder Rechte einschränken sollten, muss aktiv werden und nicht jammern. Dass ist natürlich mit Arbeit und Zeit verbunden, lässt sich aber leider nicht vermeiden. Änderungen in den AGB sind z. B. Fristen oder neue Gebühren.

Höhere Gebühren könnten z. B. Folgen neuer Gehaltstarife sein. Bedenke, wenn Du zu der Contrafraktion gehörst: Auch Dein Arbeitgeber erhöht mal seine Preise, um Dein neues, höheres Gehalt zahlen zu können. Und jetzt? Ist Dein Arbeitgeber auch ein Monopolist?

Wenn ich jetzt den Vergleich ziehe mit der Krankenkasse, Bank und dem Bäcker, dann hingt dieser etwas, weil diese drei Branchen nicht mit einem Monopolisten vergleichbar sind. Bei Preiserhöhungen kann die Krankenkasse, Bank und der Bäcker gewechselt werden, der Kabelbetreiber nur, wenn ein weiterer existiert. Das ist so wie mit dem einzigen Bäcker in einem „Kuhdorf“: entweder den höheren Brötchenpreis akzeptieren oder keine Brötchen mehr essen.

Wer vor Vertragsabschluß die AGB nicht gelesen hat, muss bei späterer Änderung dieser nicht den Entsetzten spielen. Die Welt, das Recht und Vertragsrecht ist nicht immer objektiv. Deshalb hat der Kunde einige Möglichkeiten: einen Anwalt konsultieren, den Klageweg bestreiten oder eine Verbraucherschutzorganisation kontaktieren. Aber jammern und nichts tun und darauf hoffen, dass andere schon das Eisen aus dem Feuer holen werden, bringt nichts.

VG Dietmar
dieheigo
Kabelneuling
 
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