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Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

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Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon EXUnitymedia » 16.09.2008, 12:22

Hiermit möchte ich allen meine Erfahrungen mit Unitymedia berichten.

Bis zum 31.03.2008 war ich noch glücklicher Kunde meines örtlichen Bochumers Kabelanschlussanbieters. Die Gebühren beliefen sich auf 33.24 Euro für das Quartal, bei einem analogen TV-Anschluss. Soweit so gut.

Zum 01.04.2008 wurde ich ungewollt Unitymedia-"Kunde". In einem kurzen Begrüßungsschreiben wurde ich über die Übernahme des Anschlusses informiert und gleichzeitig beruhigt, dass sich an den Gebühren nichts ändert, also weiterhin 33.24 Euro für das Quartal bezahlen muss.

Für das zweite Quartal 2008 wurden mir dann auch noch die üblichen 33.24 Euro abgebucht.

Für das dritte Quartal 2008 wurden mir dann, ohne vorherige Information sagenhafte 50,70 Euro abgebucht. In der Annahme, dass es sich hierbei nur um einen fehler handeln könnte, rief ich die "Service"-Hotline 01805 663 100 für 14 Cent aus dem Festnetz an. Und ab hier beginnt das Grauen der Service-Wüste Unitymedia NRW:

Ich rief um genau 16.58 Uhr diese besagt Hotline an. Nach 14 Minuten in der Warteschleife war es mir einfach zu blöd, legte auf und wählte erneut diese Rufnummer. Es ertönte die Bandansage: "... Leider rufen Sie außerhalb unserer "Service"-Zeiten an, Sie erreichen uns von Mo-Fr. von (8.oo bis 17.00 Uhr. Klasse dachte ich mir, ruft man vorher an, wird man nur in der Warteschleife vertröstet. Wenn ich um 16.45 Uhr keine Anrufe mehr entgegen nehmen kann, dann schalte ich die Nummer ganz ab!

Da ich aber den Luxus genieße, gegenüber des "Service"-Centers der Unitymedia NRW GmbH zu arbeiten, habe ich am darauf folgenden Montag meine Mittagspause genutzt, um den lieben Damen und Herren einen Besuch abzustatten.

Dort angekommen musste man mich erstmal zordnen, denn ich bin zwar Unitymedia-Kunde, aber eigentlich ja (noch) nicht, wegen der Übernahme und so. Das nennt sich dann NE4-Betreiber. Dann kam auch endlich eine Dame des NE4-Betreibers. Auf die Frage hin, warum man mir 50,70 Euro abgebucht habe, wurde mir gesagt, dass dies eine allgemeine Preiserhöhung/anpassung ist. Aber ich habe jetzt die Möglichkeit digitales TV zu empfangen. Auf meinen Wunsch hin, dass ich kein digitales TV benötige, da ich in der Woche max 2 Std. fernsehe, wurde mir dies verneint, es sei nur noch digitales TV möglich. Okay dachte ich mir, musst du wohl hinnehmen. Zum Glück konnte ich noch einen 15,00 Euro Gutschrift für die 14 Minuten-Wartezeit in der "Service"-Hotline rausholen. (Die Gutschrift erfolgte bis heute noch nicht!!!) In dem Gespräch wurde ich ferner darauf hingewiesen, dass ich für den digitalen Empfang auch kostenlos einen digital Receiver erhalte, welchen ich an der Hotline bestellen kann.

Da ich mich mit den erhöhten Gebühren abgefunden habe, rief ich am folgenden Tag bei der "Service"-Hotline an und bestellte den kostenlosen Receiver. Dieser wurde mir dann auch innerhalb von einer Woche zugeschickt.

Der Receiver war okay, ob man wirklich "digitales" TV durch einen analogen Kabelanschluss empfangen kann, ist mir bis heute schleierhaft.

Nach einer weiteren Woche erhielt ich dann von Unitymedia eine Auftragsbestätigung. Kleinbürgerlich wie ich nun mal bin, habe ich mir sorgfältig alle Seiten (immerhin 4) durchgelesen. Und sehe da: VERTRAGSLAUFZEIT 24 Monate! Erschrocken, dass ich nun auf Grund der Bereitstellung des Receivers einen 24 Monatsvertrag mit Unitymedia abgeschlossen habe, habe ich sofort den schriftlichen Widerruf per Einschreiben gegen Rückschein an Unitymedia verfasst.

Puhh.. Glück gehabt.. 14 Tage nach Absenden der Kündigung endlich die Kündigungsbestätigung: Vertragsgemäße Deaktivierung zum 30.07.2008 (Datum meines Widerrufs).

Da ich mir mit der Rücksendung der Geräte nicht sicher war, hatte ich den Receiver bereits vor erhalt der Kündigungsbestätigung an die Anschrift in Köln per Paket zurück geschickt. Im Bestätigungsschreiben stand zwar eine andere Anschrift, aber egal dachte ich mir, schließlich habe ich es ja an Unitymedia zurück geschickt.

Darauf hin folgte seitens Unitymedia die Erinnerung an die Rücksendung der Geräte. Ich habe es Ihnen per mail mitgeteilt, dass ich die Geräte an die Kölner Anschrift geschickt habe.

Aber was fehlt? Richtig, die Erstattung meiner Gebühren anteilsmäßig für den Zeitraum vom 31.07.2008 bis 30.09.2008. Ich habe mehrmals schriftlich an die Erstattung erinnert, mehrmals ebenfalls per mail. Da kommen solche Aussagen wie, "wenden Sie sich bitte an Ihren NE4-Betreiber" (wer auch immer das sein soll?) Man gibt mir nicht mehr geschaltete "Service"-Nummern an die ich mich wenden soll. Man muss dazu sagen, dass auf meinem Kontoauszug im Lastschriftverfahren "Unitymedia NRW GMbH) steht und nicht "NE4-Betreiber" oder sonst wer. Aber es ist wohl offensichtlich nicht möglich, meine Lastschrift zuzuordnen und eine Gutschrift an mich (PS: Die 15,00 Euro Kulanz habe ich auch nicht) zu veranlassen.

Höchstwahrscheinlich werde ich nochmal persönlich hingehen, aber selbst "Vor Ort" wird einem zum Anruf am "Service"-Telefon geraten.

Für mich ist Unitymedia NRW GmbH ein Unternehmen, welches mit Ach und Krach wachsen will, durch Übernahmen und eventuell auch Neukunden, die es aber nicht schaffen, ihre Recourcen anzupassen. Selbst die buchhalterische Erfassung meiner 50,70 Euro ist dort nicht möglich.

Jetzt habe ich auf DVB-T umgesattelt. Für meine Ansprüche ist dies vollkommen ausreichend und für den "normalen" TV-Konsumenten sehr zu empfehlen. Gute Geräte gibt es bereits ab 80,00 Euro und bis auf die GEZ entfallen keine weiteren Gebühren und wichtig: Keine Verträge!

Ob, wann und wie ich die Erstattung erhalte, werde ich berichten, sobald ich was Neues erfahren. Zur Anmerkung: Widerruf: 30.07.2008, Kündigungsbestätigung: 14.08.2008.

Mfg.
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon pilotprojekt » 16.09.2008, 18:00

So wie ich das sehe warst du bis zum letzten Tag Kunde des NE4 Betreibers..........
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon Moses » 16.09.2008, 19:58

Jup, du warst nie UM Kunde und solltest das auch nie werden. Wenn dann höchstens UnityMedia Services, was aber eben nicht UnityMedia NRW ist. ;)
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon gordon » 16.09.2008, 21:35

EXUnitymedia hat geschrieben:Nach einer weiteren Woche erhielt ich dann von Unitymedia eine Auftragsbestätigung. Kleinbürgerlich wie ich nun mal bin, habe ich mir sorgfältig alle Seiten (immerhin 4) durchgelesen. Und sehe da: VERTRAGSLAUFZEIT 24 Monate! Erschrocken, dass ich nun auf Grund der Bereitstellung des Receivers einen 24 Monatsvertrag mit Unitymedia abgeschlossen habe, habe ich sofort den schriftlichen Widerruf per Einschreiben gegen Rückschein an Unitymedia verfasst.

Puhh.. Glück gehabt.. 14 Tage nach Absenden der Kündigung endlich die Kündigungsbestätigung: Vertragsgemäße Deaktivierung zum 30.07.2008 (Datum meines Widerrufs).

Da ich mir mit der Rücksendung der Geräte nicht sicher war, hatte ich den Receiver bereits vor erhalt der Kündigungsbestätigung an die Anschrift in Köln per Paket zurück geschickt. Im Bestätigungsschreiben stand zwar eine andere Anschrift, aber egal dachte ich mir, schließlich habe ich es ja an Unitymedia zurück geschickt.

Darauf hin folgte seitens Unitymedia die Erinnerung an die Rücksendung der Geräte. Ich habe es Ihnen per mail mitgeteilt, dass ich die Geräte an die Kölner Anschrift geschickt habe.

Aber was fehlt? Richtig, die Erstattung meiner Gebühren anteilsmäßig für den Zeitraum vom 31.07.2008 bis 30.09.2008.

nein. Du hast nur den Digital-TV-Vertrag widerrufen, der analoge Anschluss läuft zum selben Preis (16,90/Monat) weiter.
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon EXUnitymedia » 16.09.2008, 22:18

Ich war nie UM-Kunde?

Fakt ist, dass bis zum 31.03.2008 mein Bochumer-"Vorort"-Anbieter (Radio/TV-Bönnemann) mein Geld bekommen hat. Für das 2. und auch das 3. Quartal hat UM von meinem Konto Geld abgebucht, diese "Übernahme" wurde mir ja auch von UM schriftlich mitgeteilt.

Für meine "Gefühlslage" würde ich sagen, dass ich seit dem 1. April UM-Kunde bin, schließlich haben die auch mein Geld bekommen.

Aber trotzdem danke!
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon EXUnitymedia » 17.09.2008, 08:51

@ Gordon.

ob ich nur meinen Digital-"Paket" widerrufen habe, weiß ich so genau gar nicht. Könnte man meinen, aber laut Kündigungsbestätigung von UM steht dort "... Sollten wir nichts mehr von Ihnen hören, werden folgende Produkte vertragsgemäß zu u.a. Datum deaktiviert:

Analog TV: 30.07.2008
Digital TV: 30.07.2008"

Demnach habe ich doch überhaupt keinen TV-Anschluss mehr bei UM oder? Wenn sich die "Kündigung" nur auf meinen digitalen Anschluss bezieht, habe ich dann bei meinem analogen Anschluss ebenfalls einen 24 Monatsvertrag oder laufen dort andere Bindungs-und Kündigungsfristen?

Mir persönlich gehts eigentlich nicht um 10,00, 14,00 oder 17,00 Euro maonatlich für TV. Ich will halt für einen TV-Anschluss nicht gleich einen 24 Monatsvertrag haben und auf den digitalen Schnickschnack mit 150 Kanälen, wo sie eh immer das gleiche wiederholen kann ich auch verzichten.
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon Moses » 17.09.2008, 08:52

Wenn, dann warst du Kunde bei UnityMedia Services, nicht aber bei UnityMedia NRW.
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon gordon » 17.09.2008, 08:59

EXUnitymedia hat geschrieben:@ Gordon.

ob ich nur meinen Digital-"Paket" widerrufen habe, weiß ich so genau gar nicht. Könnte man meinen, aber laut Kündigungsbestätigung von UM steht dort "... Sollten wir nichts mehr von Ihnen hören, werden folgende Produkte vertragsgemäß zu u.a. Datum deaktiviert:

Analog TV: 30.07.2008
Digital TV: 30.07.2008"

Demnach habe ich doch überhaupt keinen TV-Anschluss mehr bei UM oder? Wenn sich die "Kündigung" nur auf meinen digitalen Anschluss bezieht, habe ich dann bei meinem analogen Anschluss ebenfalls einen 24 Monatsvertrag oder laufen dort andere Bindungs-und Kündigungsfristen?

ok, so wie du es formuliert hast, klang es nur nach einem Widerruf. Der analoge Kabelanschluss hat keine 24 Monate Laufzeit.
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon EXUnitymedia » 17.09.2008, 10:11

Mir ist es ehrlich gesagt egal, welcher Unternehmensteil von UM für mich zuständig ist, hauptsache man erstattet mir meine anteilsmäßigen Gebühren zurück.

Bei einem Erlass eines Mahnbescheides (was ich nach Ablauf der von mir gesetzten Frist anstrebe) ist UM sicherlich der Antragsgegner und nicht "NE4-Betreiber" oder mein alter Kabelanschlussanbieter.

Ich glaube UM hat durch die vielen Fusionen und Übernahmen selbst den Überblick verloren. Wenn man durchs Ruhrgebiet fährt, sieht man an jeder Ecke (und das meine ich wirklich so) Werbeplakate von UM. Da kann man für die wechselwilligen Neukunden nur hoffen, dass die einen besseren Service erfahren als ich. Aber im Verkauf war UM ja schon immer Spitze :) Und vielleicht sind bei ein paar tausend Neukunden auch genug Geld im Topf, um meine Erstattung vorzunehmen.
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Re: Mein Erfahrungsbericht (Fortsetzung folgt)

Beitragvon Moses » 17.09.2008, 10:56

Die Kabelgebühren gehen an deinen NE4 Betreiber.
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