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Sinnvollste Verkabelung bei Internet

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Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Zepar » 12.08.2008, 09:39

Hallo zusammen,

habe mal eine Frage an die Techniker hier. Wenn bei mir 3-Play eingerichtet wird, welches Anschlussschema wäre dann am sinnvollsten?

1. Diese Verkabelung entspricht weitestgehend dem aktuellen Status. Die MM-Dose ist freilich noch nicht vorhanden und soll einen eigenen Ausgang am Verstärker bekommen (Ausgang 1 ist rückkanaltauglich).

Bild

2. MM-Dose wird ein den ersten Strang eingeschliffen:

Bild

3. Falls Verstärker getauscht wird und der Neue nur einen Ausgang hat; MM-Dose wird vor allen anderen Anschlüssen in Reihe gesetzt und Signal wird anschließend auf die einzelnen Stränge verteilt:

Bild

4. Falls Verstärker getauscht wird und der Neue nur einen Ausgang hat; MM-Dose wird als Stichdose installiert, das Signal wird vor der Dose aufgespalten:

Bild


Was meint Ihr, was am Besten und sinnvollsten ist?

Danke und Gruß,
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Bastler » 12.08.2008, 14:02

Dass dein Verstärker 4 Ausgänge hat glaube ich kaum. Anständige Verstärker haben meist einen Ausgang + Messbuchse.
Einzige sinnvolle Lösung: Eigene Stichleitung zur MMD, (dürfte in diesem Fall aber keine Stichdose sein), auf alle anderen Ausgänge Rückkanalfilter. Oder Vor dem Verteiler das Signal für die MMD abzweigen, Filter auf den Ausgang (In diesem Fall natürlich mit Stichdose). Hat den Vorteil, dass man nur 1 Filter braucht.

Fall 2 und 3 sind die am wenigsten empfehlenswerten. Aber möglich sind sie, sofern der Rest der Anlage korrekt angeschlossen sind natürlich auch.
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Zepar » 12.08.2008, 21:12

Ah ok,

doch, der Verstärker hat 4 Ausgänge (Hirschmann GHV20M) und keine Meßanschlüsse:
Bild
    - Multimediafähiger Hausanschlußverstärker mit 4 Ausgängen , 85...862MHz
    - 1 Ausgang mit 12 dB Verstärkung und passivem Rückkanal 5...65 MHz
    - 3 Ausgänge mit je 10.5 dB Verstärkung ohne Rückkanal
    - Pegelsteller 0-20 dB am Eingang zur gemeinsamen Justierung aller Ausgänge
    - kompaktes, integriertes Trafo-Netzteil
    - HF-Anschlüsse als F-Buchsen ausgeführt

Die MM-Dose wird neu (in die Garage) direkt neben den HÜP und Verstärker gesetzt - kann also als Stichdose ausgelegt werden.

Ich geh mal davon aus, das der Sub die Filter mitbringt - oder sollte ich die vorher schon besorgen? Nee, gelle?

Danke und Gruß,
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Bastler » 12.08.2008, 21:56

Erstaunlich. Ist mir so bisher noch nicht untergekommen, zumindest nicht von solchen Namhaften Herstellern. Ich sollte vielleicht mal öfter in Kataloge / Zeitschriften gucken :zwinker: .
Keine Angst, Filter bringt der Techniker mit. Genau so, wie er auch einen geeigneten Verstärker mitbringt. Deiner muss nämlich ausgetauscht werden, da kein aktiver Rückkanal (der ist im deutschen Kabelnetz zwingend nötig). Was aber evtl. ginge: An den Ausgang deines Verstärkers, wo Rückkanal möglich ist, noch ne NTU hinterschalten, ist aber auch alles irgendwie Fusch, dann würden auch die TV-Pegel an der Dose ziemlich hoch werden ;-). Rückkanalfilter brächte man bei deinem Verstärker gar nicht, da diese schon integriert sind. Aber der Verstärker kommt ja eh raus :D .
Lass den Techniker mal einfach machen, was er für richtig hält.
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Zepar » 12.08.2008, 22:08

Hab ich mir schon gedacht, dass der Verstärker aus diesem Grund getauscht werden muss - sind zwar nur 50m bis zum Kabelverteiler, aber bei dem Hirschmann lässt sich ja auch nichts separat justieren.
Könnte er sich nicht ne Menge Arbeit sparen, wenn er vom neuen Verstärker parallel in die MM-Dose und in den alten Verstärker geht (die paar Watt unnötigen Stromverbrauch mal außer Acht gelassen) - obwohl ist auch irgendwie Pfusch - ich lasse ihn mal gewähren ;-)

Gruß,
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Bastler » 12.08.2008, 22:27

Könnte er sich nicht ne Menge Arbeit sparen, wenn er vom neuen Verstärker parallel in die MM-Dose und in den alten Verstärker geht (die paar Watt unnötigen Stromverbrauch mal außer Acht gelassen) - obwohl ist auch irgendwie Pfusch - ich lasse ihn mal gewähren ;-)

Könnte man so machen, wenn der Pegel am ÜP es hergibt. Ist aber aus meiner Sicht irgendwie unsinnig und eigentlich sogar schwieriger (kann auch zu Problemen führen, falls der Pegel am ÜP mal geändert werden sollte).
Ich persönlich würde es so machen:
- den neuen Rückkanal-Verstärker (mir möglichst kleiner Verstärkung) an den HÜP, 4-Fach Splitter dahiner, auf die 3 Nicht-MMD-Ausgänge Rückkanalfilter und die jeweiligen Stränge, fertig.
Vorher natürlich erstmal die alten Pegel messen und versuchen, dass ganze so wieder herzustellen oder (was meistens der Fall ist) zu verbessern :zwinker: .
Darüber würde ich mir aber an deiner Stelle nicht so viele Gedanken machen, ganz so dämlich sind die Techniker ja nun auch nicht - zumindest nicht alle :D :zwinker: .

Aber wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, deinen Anschluss zu realisieren. Berichte doch einfach nachher mal, wie es der Techniker nun gemacht hat.
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Zepar » 13.08.2008, 08:13

Danke @Bastler.

Werde ich dann mal berichten - ist noch etwas Zeit bis dahin - ab 22.08. kann UM die Sache erst in Betrieb nehmen und laut Hotline wird vorher auch noch kein Sub Beauftragt - deswegen konnten die Hotliner mit auch noch keine Tel.-Nummer vom Technikunternehmen geben, welches die Arbeiten bei mir durchführt.

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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon pilotprojekt » 14.08.2008, 17:05

Selktsamer HVA VR , macht auch nict wirklich sinn , da nur 1 Ausgang rückkanalfähig ( was ist wenn weitere Mitbewohner Internet beantragen??) und desweiteren KEIN Rückkanalvertärker ??
Das würde bedeuten das das Modem die gesamte Strecke innerhalb der HVA und bis zum Rückkanalsammler im Verstärkerpunkt von UM überbrücken muß.
Das hat im Normalen Leben zu Folge das der RX Wert gut ist aber der TX Wert im A....
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Bastler » 14.08.2008, 17:22

Vermutlich ist der Vr schlicht und einfach für Einfamilienhäuser mit mehreren AD konzipiert. Dafür ist er ja vom Grundsatz her nicht schlecht, da man sich ja die Rückkanalfilter psaren könnte. Nur mit passivem Rückkanal kann man in deutschen Kabelnetzen nicht viel anfangen, erst recht nicht, wenn noch dämpfende Bauteile mit im Signalweg sind (und das sind sie ja nahezu immer).
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Re: Sinnvollste Verkabelung bei Internet

Beitragvon Zepar » 15.08.2008, 08:31

Japp - das Teil setze ich als Verstärker in einem (komplett selbstgenutzen) 2 Familienhaus ein - und habe ihn seiner Zeit als Ersatz für einen alten Verstärker gekauft, der nicht über die 560MHz kam - und mit der Absicht, das Wirrwar an T-Stücken, die zuvor verbaut waren, weg zu bekommen - das sieht jetzt auch richtig schön ordentlich aus, was vorher nicht der Fall war.

Die (passive) Rückkanalfähigkeit von Ausgang 1 war zu diesem Zeitpunkt völlig irrelevant, da ich eh nie davon ausging, dass UM bei mir ausbaut. :zwinker:

Btw. der Rückkanal hat eine "Verstärkung" von -1dB - für die, die es interessiert. :zwinker:

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