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Geduld nötig...

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Geduld nötig...

Beitragvon Skyx » 04.01.2017, 13:10

Hallo zusammen,

in einer Nebenstrasse wurde im Dezember endlich das Kabel in die Reihenhäuser verlegt... der erste Antrag zu diesem Projekt wurde im Juni gestellt :confused: :confused: :confused: 6 Monate... scheint ja fast normal zu sein :sauer: :sauer: . Stand heute ist, dass das Kabel in den Häusern liegt und auf den UM Techniker gewartet wird. Es gibt Null Kommunikation von UM.
Ich habe im Oktober Kontakt zu dem zuständigen Projektleiter der Bauabteilung aufgenommen und mal nachgefragt welche Möglichkeiten wir in einer angrenzenden Privatstrasse mit 24 Einheiten (12 Doppelhäuser) haben. Das Kabel liegt in der öffentlichen Strasse, es muss in die Privatstrasse verlegt werden und entsprechend jedes Haus angeschlossen werden.
Im Zuge der 1500 Euro Subvention wurde angeboten, bei 15 Interessenten würde der Anschluss kostenfrei für alle werden. (es sind zugegebenermaßen ne Menge Meter)
Ich habe es organisiert und dem Projektleiter am Ende 21 Anträge (alle 2Play 120) gegeben. Zitat: "Damit würde dieser "Ankeranschluss" sicher und kostenneutral für die Interessenten realisiert werden."
Seitdem ist NICHTS passiert... niemand hat eine Bestätigung oder Ablehnung des Antrags/Auftrags bekommen. Von irgend welchen Terminen ganz zu schweigen.
Das ein solches Projekt Zeit braucht ist verständlich... das es aber gar keine Kommunikation gibt finde ich sehr befremdlich. Ich meine der Tiefbauer war doch vor Ort... warum macht er nicht einfach weiter, wenn die Genehmigungen der Privatstrassen Eigentümer vorliegt ?
Ist das eine übliche Verfahrensweise von UM... Monatelang nichts zu kommunizieren um dann auf einmal mit Baggern vor der Tür zu stehen (wieder ohne Ankündigung) (so geschehen in der Nebenstrasse mit den Reihenhäusern)
Wie kann man den Bearbeitungsstand und evtl einen circa Termin in Erfahrung bringen ? Der Bauleiter sagt er weiss nichts...
Wie lange dauert ein solches Projekt typischer Weise ? Müssen wir uns auch auf 6 Monate einstellen ?

Ich dümpel hier seit 11 Jahren mit 4 Mbit rum und habe eigentlich nicht damit gerechnet das wir überhaupt mal die Möglichkeit eines schnelleren Anschlusses bekommen... wenn es 6 Monate dauert... so be it... aber zumindest eine Info zu bekommen wäre nett.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ?

LG
Guido
Skyx
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Re: Geduld nötig...

Beitragvon MartinP_Do » 04.01.2017, 13:27

Es gibt anscheinend nur eine gewisse Anzahl von Tiefbau-Firmen, die sich an Ausschreibungen für solche Projekte beteiligen.
Da scheint es derzeit einen argen Engpass zu geben.

Und Firmen, die mit ihrem Angebot auf eine Mangel-Situation treffen, können sich Diva-Allüren leisten...

http://www.golem.de/news/glasfaser-tele ... 25307.html

Ob aber solche Allüren aus dem vorigen Jahrhundert angesichts der Ost-Erweiterung der EU und dem Binnenmarkt eine gute Idee sind, sei mal dahingestellt.
Die deutschen Tiefbaufirmen haben aber wahrscheinlich das Glück, daß in allen EU-Ländern fieberhaft am Netzausbau gearbeitet wird...
MartinP_Do
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Re: Geduld nötig...

Beitragvon Hemapri » 05.01.2017, 13:09

Skyx hat geschrieben:in einer Nebenstrasse wurde im Dezember endlich das Kabel in die Reihenhäuser verlegt... der erste Antrag zu diesem Projekt wurde im Juni gestellt :confused: :confused: :confused: 6 Monate... scheint ja fast normal zu sein :sauer: :sauer: .


6-7 Monate sind doch fast recordverdächtig. Anderswo vergehen da Jahre.

Stand heute ist, dass das Kabel in den Häusern liegt und auf den UM Techniker gewartet wird. Es gibt Null Kommunikation von UM.


Was für Kommunikation. Sind die Übergabepunkte schon montiert und vor allem, gibt es bereits eine Netzanbindung mit Signal am ÜP? ist das der Fall, dauert es meist etwa 4 Wochen, bis im CaMa alles angelegt ist. Vorher kann kein Mitarbeiter der Hotline darauf zugreifen und sieht auch nichts.

Ich habe im Oktober Kontakt zu dem zuständigen Projektleiter der Bauabteilung aufgenommen und mal nachgefragt welche Möglichkeiten wir in einer angrenzenden Privatstrasse mit 24 Einheiten (12 Doppelhäuser) haben. Das Kabel liegt in der öffentlichen Strasse, es muss in die Privatstrasse verlegt werden und entsprechend jedes Haus angeschlossen werden.
Im Zuge der 1500 Euro Subvention wurde angeboten, bei 15 Interessenten würde der Anschluss kostenfrei für alle werden. (es sind zugegebenermaßen ne Menge Meter)
Ich habe es organisiert und dem Projektleiter am Ende 21 Anträge (alle 2Play 120) gegeben. Zitat: "Damit würde dieser "Ankeranschluss" sicher und kostenneutral für die Interessenten realisiert werden."


Wurde Erschließungsanträge gestellt? Das sind diese in Verbindung mit dem Gebäudegrundriss. Produktaufträge nützen gar nichts.

Wie lange dauert ein solches Projekt typischer Weise ? Müssen wir uns auch auf 6 Monate einstellen ?


Wenn das reicht. Woher nehmt ihr überhaupt die Gewissheit, dass ein Weiterbau möglich ist. Breitbandkabel lassen sich nicht einfach weiter verlegen. Hier sind die C-Linien entsprechend der zu erwartenend Dämpfung von einem Verstärkerpunkt aus zu planen, Alternativ eine Versorgung mit Glasfaser. einfach dort, wo eine bestehende linie endet, weiterzubauen, geht nicht. Das muss alles im Vorfeld projektiert und geplant werden. Erschließungen ganzer Straßenzüge werden ohne eine Beteiligung der Gemeinde auch kaum durchgeführt. Die veranschlagten Kosten für die Hauseigentümer sind nur Beteiligung. Die für UM entstehenden Kosten betragen ein vielfaches.

Ich dümpel hier seit 11 Jahren mit 4 Mbit rum und habe eigentlich nicht damit gerechnet das wir überhaupt mal die Möglichkeit eines schnelleren Anschlusses bekommen... wenn es 6 Monate dauert... so be it... aber zumindest eine Info zu bekommen wäre nett.


Zuständig ist die Abteilung " Bau-NE3". Ein anderer wird hier keine Auskünfte erteilen können.

MfG
Hemapri
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Registriert: 04.10.2012, 13:55

Re: Geduld nötig...

Beitragvon Skyx » 05.01.2017, 16:08

Hemapri hat geschrieben:
Skyx hat geschrieben:
Stand heute ist, dass das Kabel in den Häusern liegt und auf den UM Techniker gewartet wird. Es gibt Null Kommunikation von UM.


Was für Kommunikation. Sind die Übergabepunkte schon montiert und vor allem, gibt es bereits eine Netzanbindung mit Signal am ÜP? ist das der Fall, dauert es meist etwa 4 Wochen, bis im CaMa alles angelegt ist. Vorher kann kein Mitarbeiter der Hotline darauf zugreifen und sieht auch nichts.


Es liegt ein nacktes Kabel im Haus. Der nächste Schritt ist doch die Montage des ÜP (IMHO)... aber genau darüber gibt es keine Infos oder sonstige Kommunikation wie z.B. Terminabstimmungen...

Ich habe im Oktober Kontakt zu dem zuständigen Projektleiter der Bauabteilung aufgenommen und mal nachgefragt welche Möglichkeiten wir in einer angrenzenden Privatstrasse mit 24 Einheiten (12 Doppelhäuser) haben. Das Kabel liegt in der öffentlichen Strasse, es muss in die Privatstrasse verlegt werden und entsprechend jedes Haus angeschlossen werden.
Im Zuge der 1500 Euro Subvention wurde angeboten, bei 15 Interessenten würde der Anschluss kostenfrei für alle werden. (es sind zugegebenermaßen ne Menge Meter)
Ich habe es organisiert und dem Projektleiter am Ende 21 Anträge (alle 2Play 120) gegeben. Zitat: "Damit würde dieser "Ankeranschluss" sicher und kostenneutral für die Interessenten realisiert werden."


Wurde Erschließungsanträge gestellt? Das sind diese in Verbindung mit dem Gebäudegrundriss. Produktaufträge nützen gar nichts.


Ja, natürlich. Erschliessung zusammen mit Produktaufträgen. Und genau darauf gibt es NULL Rückmeldung...


Wie lange dauert ein solches Projekt typischer Weise ? Müssen wir uns auch auf 6 Monate einstellen ?


Wenn das reicht. Woher nehmt ihr überhaupt die Gewissheit, dass ein Weiterbau möglich ist. Breitbandkabel lassen sich nicht einfach weiter verlegen. Hier sind die C-Linien entsprechend der zu erwartenend Dämpfung von einem Verstärkerpunkt aus zu planen, Alternativ eine Versorgung mit Glasfaser. einfach dort, wo eine bestehende linie endet, weiterzubauen, geht nicht. Das muss alles im Vorfeld projektiert und geplant werden. Erschließungen ganzer Straßenzüge werden ohne eine Beteiligung der Gemeinde auch kaum durchgeführt. Die veranschlagten Kosten für die Hauseigentümer sind nur Beteiligung. Die für UM entstehenden Kosten betragen ein vielfaches.


Da verlasse ich mich auf den Planer von UM... er sagt die Haupttrasse liegt in der Strasse und unsere Stichstrasse kann von dort versorgt werden.
Die Stichstrasse mit den Reihenhäusern ist ja auch genau so angebunden worden.

Zuständig ist die Abteilung " Bau-NE3". Ein anderer wird hier keine Auskünfte erteilen können.
[/quote]

Damit bin ich ja in Kontakt... das einzige was ich höre ist: Ich warte auf die Abteilung und weiss sonst auch nichts...

:-(

LG
Skyx
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Re: Geduld nötig...

Beitragvon Hemapri » 06.01.2017, 11:46

Skyx hat geschrieben:Es liegt ein nacktes Kabel im Haus. Der nächste Schritt ist doch die Montage des ÜP (IMHO)... aber genau darüber gibt es keine Infos oder sonstige Kommunikation wie z.B. Terminabstimmungen...


Nein, der nächste Schritt ist die Anbindung der C-Linie. Meist macht das eine beauftragte Firma und die setzen auch die Übergabepunkte. Da kann mal ganz unverhofft jemand klingeln und wenn keiner da ist, stecken die eine Karte in den Briefkasten, zwecks Rückmeldung. So kenne ich es jedenfalls.

Ja, natürlich. Erschliessung zusammen mit Produktaufträgen. Und genau darauf gibt es NULL Rückmeldung...


Das kann durchaus ein paar Monate dauern.

Da verlasse ich mich auf den Planer von UM... er sagt die Haupttrasse liegt in der Strasse und unsere Stichstrasse kann von dort versorgt werden.
Die Stichstrasse mit den Reihenhäusern ist ja auch genau so angebunden worden.


Eine solche Bezeichnung gibt es nicht. Man kann zwar eine C-Linie ein mal aufteilen, im Normalfall wird das aber nicht gemacht und man verlegt lieber eine neue vom Verstärkerpunkt aus. Die Frage ist auch immer, welche Dämpfung zu erwarten ist und ob eventuell ein neuer Verstärkerpunkt notwendig ist. wenn aber schon ein Projektleiter vor Ort war, dann hat der auch nPlaneinsicht und kann die Situation vor Ort beurteilen.

MfG
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