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DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

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DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon freak1051 » 18.10.2016, 21:40

Hallo liebe Community,

ich habe folgendes Problem. Ich habe eine IP Kamera und ein NAS System. Ich würde gerne von unterwegs ab und zu in die Kamera schauen, oder auf das Nas zugreifen.
Nun sind die beigefügten Apps der Drittanbeiter (Kamera und Nas) nicht sonderlich gut.

Deshalb würde ich gerne von außen dirket auf mein Netzwerk zugreifen. Kenne das bei mir aus dem Geschäft, dass man mittels eines VPN-Tunnels auf das Firmennetzwerk zugreifen kann. So wie ich das gelesen habe ( bitte korrigiert mich) geht das mit "Privat-Routern" nicht, schon gar nicht mit der Ubee. Falls doch bitte ich um ne Anleitung.

Nun habe ich mich ein wenig im Bereich Dyndns eingelsen, und da einen kostenlosen anbeiter namens dnshome.de ausfindig gemacht. So wie ich das lese, könnte man von dnshome.de die Daten in einen Router eingeben, und hat somit die Möglichkeit auf sein eigenes Netzwerk, von überall zuzugreifen.

Was ich dazu sagen will: ich habe KEIN DS-Lite, auch wenn ich ein 2Play irgendwas habe. Recht kurz nach Vertragsumstellung habe ich das nämlich bemerkt, und hab mit Kündigung gedroht, wenn ich nicht wieder meine IPv4 bekomme. Anwort KabelBW: des passiert automatisch, nach upgrade. aber okay bevor sie kündigen. Somit habe ich auch die Weboberfläche der Ubee, welche in der (Online)Anleitung gezeigt wird, also bei "Fortgeschritten" reiter wie Portforwarding, oder DMZ Host usw.

Was will ich erreichen?

Am liebsten wäre es mir, wenn ich von unterwegs aus, auf das Webinterface von meinen Heimnetzgeräten zugreifen kann. Bedeutet: eine Möglichkeit (egal ob über VPN, oder DynDNS oder sonst wie) die IP meines Nas/Kamera/Routers/Repeaters einzugeben, und auf das gewünschte Webinterface zu kommen. wenn dieser dienst auch den ein oder anderen Groschen kostet(monatlich) ist es auch nicht schlimm, aber es sollte irgendwie möglich sein.

Habt ihr da irgendwelche Ideen?

vielen dank schonmal und Grüße

daniel
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon addicted » 18.10.2016, 23:58

Falls Du DMZ und Port Weiterleitungen einrichten kannst, sollte das schon reichen, auch wenn es in fremden Netzen ggf. nicht besonders sicher ist. Hängt von Deinem Sicherheitsbedürfnis ab, und ob der Zugriff (z.B. via HTTPS) trotzdem verschlüsselt erfolgt.

Wenn Du lieber ein VPN einsetzen möchtest, wirst Du um ein Stück Software innerhalb Deines Heimnetzes nicht drumrum kommen - das muss nicht auf dem Router laufen, sondern könnte z.B. auch auf dem NAS, einem sonstigen Rechner oder z.B. einem RaspberryPi o.ä. eingerichtet werden. Dafür ist dann auch wieder eine Port Weiterleitung notwendig.

Ergo: Alles was Du Dir vorstellst geht auch. Du musst dich jetzt nur entscheiden, was davon Du machen willst :)
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon freak1051 » 19.10.2016, 18:11

Danke auf jeden all mal für die Info, wäre es mal möglich zu telen, skypen oder teamspeaken ( hätte auch nen Server)

zur info:) werde dann auch, meine gewählte lösung hier in einer art Anleitung präsentieren
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon addicted » 19.10.2016, 20:27

Mach in einem ersten Schritt mal Screenshots von den Einstellungsmöglichkeiten im Ubee, denn nicht jeder hier weiß wie das da aussieht.
Dann sehen wir weiter.
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon freak1051 » 19.10.2016, 21:24

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Ich kenne natürlich nicht alle unterschiede, zum DSLite Setup. abder denke des wird es wesentliche sein... Kann nur soviel sagen, dass nach der Umstellung plötzlich ne andere weboberfläche da war.

und generell würde ich mich eher für die etwas sicherre VPN-Raspberry variante interesieren
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon addicted » 19.10.2016, 23:08

Du kannst DMZ nutzen, um quasi alle Verbindungen an ein internes System weiter zu leiten.
Unter Forwarding kannst Du ansonsten einzelne Ports und Portgruppen für TCP oder UDP an verschiedene Systeme weiterleiten.
Beides müsste auch in Kombination gehen, kann ich aber nicht versprechen.

Das kannst Du mit der Weboberfläche Deines NAS z.B. schon mal ausprobieren.
Beachte dabei, dass idR die Weiterleitung nur für Verbindungen gilt, die auch von aussen kommen. Du kannst die Weiterleitung also nicht unbedingt aus Deinem eigenen Netz heraus testen. Versuch's über's Mobilfunknetz.

Wenn Du per VPN in Dein Heimnetz willst, solltest Du als erstes überlegen, welche Geräte sich einwählen können sollen - grade wenn z.B. Mobiltelefone dabei sind, fallen meist ein paar VPN Technologien aus.
Dann musst Du noch überlegen, welche Dienste über das VPN möglich sein sollen, das schränkt die Technologie mglw. weiter ein.
Wenn Du Dich für eine VPN-Lösung entschieden hast, finde heraus was Du auf der Seite Deines Netzes (also "serverseitig") dafür brauchst.
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon freak1051 » 20.10.2016, 19:16

Sorry wenn ich es so sage, aber gaaaaanz viele Fragezeichen.

am liebsten wäre es mir so (auch wenn des jetzt vielleicht etwas sehr amateurhaft ausgedrückt ist: ich habe auf dem Handy (Android) die Möglichkeit bei "weitere Verbindungsmöglichkeiten" ein VPN einzurichten. dort melde ich mich an (???)und nach erfolgter Anmeldung steh ich auf meinem VPN Server(???) welcher als RaspberryPi3 dargestellt wird ( wäre auch schon bestellt). Somit könnte ich, per eingabe im Browser des handy´s der IP´s (welche ich statisch vergeben habe) auf meine Geräte zuhause zugreifen. Auf die Weboberfläche des NAS, und auf die Weboberfläche einer IP Kamera.
Wenn ich von dort aus dann noch zusätzlich auf meine Router/Switches/repeater komme, um evtl diese aus der Ferne neu zu starten, oder sogar auf angemeldete PC´s wäre ich ABSOLUT zu frieden.

habe auch schon ein kleines Tutorial angeschaut (http://www.pcwelt.de/ratgeber/VPN_mit_d ... 40499.html). Ich weiß aber 1. nicht, ob das so klappt, und 2. ist des alles etwas Bahnhof. Habe mit ned Raspberry noch nicht viel gemacht, sagen wir gar nichts. Wir nutzen die im Geschäft um über einen VNC eine HMI Oberfläche zu spiegeln (SPS Bereich) dort wird uns aber von nem Linux-Spezi, die backup auf einer karte gegeben. Ergo karte rein anmachen 5 zeilen aus nem Textdokument kopieren fertig. Also beschränken sich meine Raspberry-kenntnisse auf ein Minimum.

Ich habe auch schon des Öfteren gelesen, dass sich bei wiedereinwahl des Modems/der Ubee, sich meine externe IP ändert, somit ich anscheinend nicht mehr viel Chance habe, mich einzuwählen. Man sich deshalb ein DYNDns "account" zulegen soll, der mit dem Router kummuniziert. besser Der router gibt seine aktuelle IP nach weidereinwahl an den DYNDns-dienst und ich kann mich mit einer personalisierten "normalen" www.adresse.de einwählen. Sind meine Infos diesbezüglich richtig?

Wenn ja:

könntest du mir sagen ob dieses Raspberry-Tutorial funktioniert?

Wenn ja:
Funktioniert es auch mir der angegebenen Methode in der Anleitung, der Portweiterleitung?

Wenn ja:
wie funktioniert das mit diesem DYNDns? wie richte ich diesen dienst auf meinem Router ein? Gibt ja so einige dienste, welche das sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig anbieten. reicht mir in diesem Falle ein kostenloser dienst, oder benötige ich hier einen Kostenpflichtigen dienst, wenn ja warum?

addicted hat geschrieben:Du kannst DMZ nutzen, um quasi alle Verbindungen an ein internes System weiter zu leiten.
Unter Forwarding kannst Du ansonsten einzelne Ports und Portgruppen für TCP oder UDP an verschiedene Systeme weiterleiten.
Beides müsste auch in Kombination gehen, kann ich aber nicht versprechen

Das kannst Du mit der Weboberfläche Deines NAS z.B. schon mal ausprobieren.


Trage ich nun in in den Bereich DMZ host eine Externe IP Adresse ein, bsp von meinem Handy, welche Zugang auf mein Netzwerk bekommt, oder tage ich da die IP vom NAS ein, und wähle dann lediglich die Externe IP meines Heimnetzes übers Handy an, und werde direkt auf das nas (weboberfläche) geleitet?



addicted hat geschrieben:Dann musst Du noch überlegen, welche Dienste über das VPN möglich sein sollen, das schränkt die Technologie mglw. weiter ein.


Inwiefern welche Dienste? was gibt es zur Auswahl? eigentlich reicht es mir, wenn ich auf die Weboberflächen von NAS und IP-Kamera komme. Alles andere wäre nice to have, aber nicht nötig.
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon addicted » 21.10.2016, 00:21

Hm, ich habe keine Ahnung was Android zur Zeit für VPN Protokolle unterstützt... vermutlich IPsec/L2TP, kann das irgendwer anders bestätigen?

Das Tutorial von PC Welt beschreibt genau das von Dir gewünschte Szenario, allerdings auf Basis von OpenVPN. Für OpenVPN gibt es eine Android App, wird also nicht nativ durch das System unterstützt. Früher musste man auch mal das System gerootet haben, bin nicht sicher ob das noch nötig ist.
Schau mal, ob Du ein Tutorial für L2TP findest.

Jau, Du kannst jeden beliebigen DynDNS Dienst verwenden. Die Aktualisierung der IP Adresse muss aber nicht unbedingt durch den Router erfolgen, das könnte auch der Raspi machen. Der kriegt das nur in der Regel nicht so schnell mit, ob sich die IP ändert, muss der Cronjob halt alle 5 Minuten laufen oder so.

Bei den Portweiterleitungen und DMZ im Ubee gibst Du immer die interne IP Adresse des Zielsystems an. Für das VPN musst Du auch Ports weiterleiten oder den Raspi in die DMZ legen, je nach Technologie.
Zum Ausprobieren kannst Du die interne IP Deines NAS eintragen, (bei DMZ einfach so, als Weiterleitung dann mit dem Port für die Weboberfläche).
Dann sollte es vom Handy im Mobilfunknetz mit Eingabe der externen IP so funktionieren wie Du schreibst.

Was Du beschreibst sind keine besonderen Dienste, das geht dann alles mit einem einfachen VPN Tunnel über den geroutet wird.
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Re: DynDNS und Ubee? oder Alternativen?

Beitragvon Andreas1969 » 21.10.2016, 07:26

addicted hat geschrieben:Hm, ich habe keine Ahnung was Android zur Zeit für VPN Protokolle unterstützt... vermutlich IPsec/L2TP, kann das irgendwer anders bestätigen?


Ich arbeite da mit dem NCP VPN Client (IPsec)
Dafür brauch man das Smartphone nicht rooten und acu den Sperrbildschirm mit Passwortabfrage nicht aktivieren (das nervt nämlich).

Wenn ich direkt über Android eine VPN Verbindung anlege, wird zwingend der Sperrbilschirm incl. Passwortabfrage aktiviert, das ist für mich ein no go!

Desshalb ist der NCP VPN Client mein Favorit. :super:


Gruß Andreas
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