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Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon Reiner_Zufall » 05.09.2016, 23:14

Erschreckend, wer alles heutzutage Verträge unterschreiben darf. Wenn der Verkäufer sogar behauptet, die Box von UM gekauft zu haben (was UM bisher nicht getan hat), zeugt das, dass der Gute keinen Plan hat, was er abgeschlossen hat. Noch erschreckender ist, dass der dann die Box verkauft und behauptet, die hätte er von UM gekauft. Ich habe bisher, wenn ich was vom Anbieter gekauft hatte, immer eine Rechnung erhalten, auch wenn diese mit einem oder 0 EUR ausgestellt war
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon SucheAntwort » 05.09.2016, 23:19

Ich habe den UM Mitarbeiter an der Hotline explizit gefragt ob man eine Vodafon Fritzbox im UnityMedia Netz aktivieren lassen kann.
Hierzu war seine Antwort unmißverständlich NEIN.

Hat schon irgendwer eine Vodafone Fritzbox im UM Netz aktivieren lassen können und nutzt diese ganz normal ???
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon hajodele » 05.09.2016, 23:34

SucheAntwort hat geschrieben:Ich habe den UM Mitarbeiter an der Hotline explizit gefragt ob man eine Vodafon Fritzbox im UnityMedia Netz aktivieren lassen kann.
Hierzu war seine Antwort unmißverständlich NEIN.

Hat schon irgendwer eine Vodafone Fritzbox im UM Netz aktivieren lassen können und nutzt diese ganz normal ???

Schau einfach mal hier viewtopic.php?f=90&t=33800 oder in einem anderen Thread des letzten Monats.
Da finden sich schon einige.

Mir ist bisher kein Fall bekannt, bei dem ein Vodafone-Fritzbox abgelehnt wurde. Ich bin allerdings als Kunde nicht bei den Gesprächen dabei.
Genau genommen hat der Mitarbeiter übrigens nicht gelogen. Eine Vodafone-gebrandete Fritzbox wird definitiv nicht funktionieren. Deshalb ja Adam2.

Vodafone hat übrigens mal gesagt, dass sie die Vodafone-Fritzboxen aus technischen Gründen nicht als freie Fritzboxen provisionieren können. Nein, ich habe dazu keinen Link. Die Aussage ist von 8/2016.

Was hast du eigentlich für die Fritzbox bezahlt?
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon SucheAntwort » 05.09.2016, 23:48

100 Kröten hab ich für den Router hingelegt.
Aber nur, weil mir zugesichert wurde, dass sie sein eigentum ist und ohne Einschränkungen genutzt werden kann.

Daher werde ich ja auch morgen eine Strafanzeige wegen Betruges erstatten, denn auch nach mehrmaliger Zusage mir
mein Geld zurück zu überweisen, habe ich bisher noch keinen Cent wiedergesehen.

Man muss also eine Vodafone Fritzbox nehmen und diese zunächst entbränden und kann sie dann anschliessend bei UM als eigenen Router aktivieren lassen.

Zufällig jemand hier, der eine UM Fritzbox gegen eine von Vodafone tauscht :D
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon MartinDJR » 06.09.2016, 09:40

SucheAntwort hat geschrieben:Ich werde mich mit der ganzen Sache jedenfalls an den Verbraucherschutz wenden,
und diese Art und Weise der Umsetzung dieser Regelung prüfen lassen.


Leider weiß ich es nur aus zweiter Hand, aber irgendwer hat geschrieben, dass AVM auf der offiziellen Seite schreiben würde, dass die früher an die Provider gelieferten Boxen sich von den freien Boxen technisch unterscheiden würden und diese daher nicht als "eigene" Boxen verwendet werden können.

Auch diejenigen nicht, die von bestimmten, kleineren Kabelprovidern ganz offiziell an die Kunden verkauft worden sind.

Wenn selbst der Hersteller behauptet, dass "Altgeräte" aus technischen Gründen nicht als "eigene Boxen" verwendet werden können, wird man bei Verbraucherschutzverbänden, Gerichten, ... keine Chance haben:

Schließlich ist der Hersteller derjenige, der seine Geräte am besten kennt. Wenn selbst der sagt, es geht aus technischen Gründen nicht, wird man kaum einen Gutachter finden können, der das Gegenteil nachweisen kann.

AVM wäre übrigens schön blöd, wenn sie behaupten würden, man könne diese Boxen verwenden - egal, ob es stimmt oder nicht!

Dadurch würden sie ja weniger verkaufen!

manu26 hat geschrieben:Es ist keine Hehlerware, da kein Diebstahl vorliegt.

Der Verkäufer "versichert", dass UM das Gerät verkauft hat.

"Versichert" er das nur oder kann er das auch beweisen?

SucheAntwort hat geschrieben:Das Unitymedia die Router nur über den Weg der Mac-Adresse freischaltet ist rechtlich gesehen sowieso nicht in Ordnung.

So, wie ich als Nichtjurist §5 Abs. 2 FTEG verstehe, wären weder DOCSIS noch EuroDOCSIS gesetzeskonform machbar.

Falls irgendwer auf die Idee käme zu klagen und die Gerichte das genau so sehen würden, müssten die deutschen Kabelprovider eine modifizierte DOCSIS-Variante einführen, die gesetzeskonform ist.

Im Endeffekt hätte das für den Kunden den massiven Nachteil, dass ALLE Geräte, die bisher verkauft wurden, nicht mehr verwendet werden könnten, da diese Router ja "nur" DOCSIS und EuroDOCSIS können, aber kein "GermanDOCSIS" (falls diese Norm so heißen würde).

SucheAntwort hat geschrieben:Wie sonst kann man erklären, dass Vodafone Fritzboxen nicht im UM Netz aktivierbar sind.

und:
SucheAntwort hat geschrieben:Ich habe den UM Mitarbeiter an der Hotline explizit gefragt ob man eine Vodafon Fritzbox im UnityMedia Netz aktivieren lassen kann.
Hierzu war seine Antwort unmißverständlich NEIN.

Soviel ich weiß verwenden einige Provider teilweise gepatchte Firmware auf den Routern.

Durchaus möglich, dass eine VF-Firmware nicht im UM-Netz läuft und umgekehrt und es somit tatsächlich technische Gründe gibt.
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon Baktosh » 06.09.2016, 19:12

SucheAntwort hat geschrieben:Es ist ganz sicher keine Hehlerware.
Ich habe Sie vollkommen legal vom Vorbesitzer gekauft.
Sogar mit Kaufvertrag indem bestätigt wurde, dass es sein Eigentum sei.

Wo soll hier also bitte das Problem liegen ?



OK...
Ich klaue ein Fahrrad und verkaufe das anschließend. Im Kaufvertrag bestätige ich dann das das Radl mein Eigentum ist.
Du darfst jetzt mal raten was passiert wenn du in ne Kontrolle kommst und die Rahmennummer als gestohlen gemeldet ist.
Dann ist das Radl weg und du bekommst erst einmal Post von der Staatsanwaltschaft. Es ist zwar davon auszugehen das dir nichts nachkommt, soweit du unwissend bzgl. der wahren Herkunft warst, aber was bleibt ist halt - Geld weg + Radl weg - egal was da der "Vorbesitzer" auf den Kaufvertrag gemalt hat.

Aber wie hajodele auch schon geschrieben hat... Diese ewige Diskussion über "Aber ICH habe doch..." ist total :wand: und :schnarch:

Nimm einfach mal die ganzen Freds vor der "Routerfreiheit", wo sich Leute "günstig" ne Kabel-FB bei ebay "geschossen" haben weil Sie keine 5 Euro für die Plus Option (oder wie diese auch immer zum jeweiligen Zeitpunkt geheißen hat) pro Monat ausgeben wollten. Da wurde dann jedes mal aufs neue rumgeheult warum denn UM die "legal" bei ebay gekauften Fritzboxen nicht freischalten will.

Auch Infos bzgl. Besitz und Eigentum wurden dann gerne mit eben dem Argument "Aber ICH habe die doch legal bei ebay gekauft. Wo der Verkäufer die her hat ist doch nicht mein Problem, denn ICH habe die ja schließlich gekauft ohne das ich das gewußt habe also ist das auch alles legal".

Da wurden schon die Messer gegen UM gewetzt weil mal mit Verbraucherschutz, dem persönlichen Staranwalt UM diese miese Machenschaft austreiben und eine Präzedenz für alle weiteren "Geschädigten" schaffen wolle. Selbst bis zum BGH wolle man notfalls

SucheAntwort hat geschrieben:
Das Unitymedia die Router nur über den Weg der Mac-Adresse
freischaltet ist rechtlich gesehen sowieso nicht in Ordnung.

Diese Frage allein, lässt schon vermuten, dass die Provider sich unter einander abgesprochen haben
und es würde mich auch nicht wundern, wenn Sie unter einander Listen mit Mac-Adressen eigener
Router ausgetauscht haben.

Und wie bitte, soll die Mac-Adresse einer Vodafonde-Fritzbox bereits im UM Netz registriert sein,
wenn nicht über illegale Absprachen und Datenaustausch unter den Providern.



Rein informativ für mich... Gibt's da irgendwo ne Stelle wo beschrieben ist das die Freischaltung über die MAC-Adresse "rechtlich gesehen sowieso nicht in Ordnung ist".
Ist ja eigentlich die einzig sinnvolle verwertbare Identifikation des Endgerätes. Unabhängig davon das man die IMEI durch Hacks ändern / fälschen etc. kann.
Ggf. halt in Kombi mit ein paar anderen Geräteinformationen.

Ebenso wüßte ich gerne ob es ne beschriebene Stelle gibt die den Providern, wenn sie es denn machen, derart "illegale Absprachen" untersagt untereinander verwendete IMEI's auszutauschen um so über die möglichen EG's der anderen Provider im Bilde zu sein.

SucheAntwort hat geschrieben:
Es ist daher vollkommen verständlich, wenn hier nun ProviderMitarbeiter
undercover in diesen Foren unterwegs sind und lauthals Hehlerware schreien.



Das weißt du woher bzw. kannst du wodurch belegen?

SucheAntwort hat geschrieben:
Ich werde mich mit der ganzen Sache jedenfalls an den Verbraucherschutz wenden,
und diese Art und Weise der Umsetzung dieser Regelung prüfen lassen.


Bitte mach das und hier bitte dann unbedingt auf dem laufenden halten. Denn wie bereits o.a. haben dieses bereits viele viele lauthals angekündigt und versprochen aber bis dato ist da dann nie eine Rückmeldung gekommen.
Denn wenn endlich mal jemand das "bis zum Ende ausficht"
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon manu26 » 06.09.2016, 20:28

Trotzdem ist es immer noch ein Unterschied, ob man ein gestohlenes Fahrrad kauft oder aber, wie es in den meisten Fällen bei den Kabelboxen hier sein wird, ein Gerät, das der Verkäufer als Entleiher, Mieter oder was auch immer unberechtigt weiterveräußert.
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon MartinDJR » 06.09.2016, 21:16

Baktosh hat geschrieben:Ich klaue ein Fahrrad und verkaufe das anschließend. Im Kaufvertrag bestätige ich dann das das Radl mein Eigentum ist.
Du darfst jetzt mal raten was passiert wenn du in ne Kontrolle kommst und die Rahmennummer als gestohlen gemeldet ist.
Dann ist das Radl weg und du bekommst erst einmal Post von der Staatsanwaltschaft.

Nicht unbedingt:

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/bgh-kau ... -a-418869/

In diesem Fall hat jemand ein geklautes Wohnmobil gekauft. Der BGH hat bestätigt, dass der Käufer nun tatsächlich der Eigentümer ist.

Rein informativ für mich... Gibt's da irgendwo ne Stelle wo beschrieben ist das die Freischaltung über die MAC-Adresse "rechtlich gesehen sowieso nicht in Ordnung ist".

Das Gesetz ist recht schwammig formuliert.

Aus diesem Grund habe ich geschrieben, dass möglicherweise sogar DOCSIS als solches schon nicht gesetzeskonform ist.

Je nach dem, wie man das Gesetz versteht, könnte die Variante mit dem Anruf beim Provider nicht zulässig sein (und/oder auch das bei DOCSIS notwendige Signieren des Kabelmodems).
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon kalle62 » 06.09.2016, 21:28

hallo

Wenn Ich mir zbs einen Router Privat kaufe,den auch noch UM freischalten oder einbinden muss.Was auch immer lasse Ich mir per Email ein Foto der Rechnung schicken fertig,oder vorab die Seriennummer weis aber nicht ob die UM vorab Überprüfen kann.

Und alles andere ist doch für die Füsse,ob das Hehlerware--Mietgerät--Geklaut oder Gefunden wurde.
Habe selbst eine FB aus einer Wohnung Auflösung Original verpackt hier irgendwo rum liegen,da ist der Besitzer/Besteller für 12 Jahre in die Kiste gegangen.

Und alles aber auch alles was Ich bis her hier an Drohungen gelesen habe,war einfach nur Läucherlich und wäre nicht die Tinte auf den Papier wert.

gruss kalle
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Re: Routerfreiheit ? ? ? . . . . Von wegen ! ! !

Beitragvon hajodele » 06.09.2016, 21:38

MartinDJR hat geschrieben:Das Gesetz ist recht schwammig formuliert.

Aus diesem Grund habe ich geschrieben, dass möglicherweise sogar DOCSIS als solches schon nicht gesetzeskonform ist.

Je nach dem, wie man das Gesetz versteht, könnte die Variante mit dem Anruf beim Provider nicht zulässig sein (und/oder auch das bei DOCSIS notwendige Signieren des Kabelmodems).

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Der Gesetzgeber hat die Eigenheiten von DOCSIS nicht beachtet.
Im äußersten Fall, wenn einer tatsächlich das Geld in die Hand nimmt, um sich bis zu den höchsten Gerichten durchzuklagen, wird wohl eine Nachbesserung moniert werden, ohne dass sich am Istzustand was ändert. (Wohlgemerkt ich spreche jetzt nur von Docsis, nicht von der Geschichte rund um die Ebay-Geräte).
Solche Fälle gibt es immer wieder. Aktuell war das was rund ums Erziehungsgeld.

Der Gesetzgeber hat auch nicht mit Typen wie dir gerechnet, die aus allem ein Problem machen wollen.
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