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Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: AW: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon Toxic » 03.06.2016, 20:02

Ahhhhhh, ich habe tatsächlich einen Lesefehler drin....

Im Vertrag steht explizit drin, dass er monatlich ~17€ bezahlt....

Aber Vertragspartner ist bei ihm eigentlich Sparkabel und nicht UM...

Daher sollte er sich an Sparkabel wenden..
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Toxic
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Re: AW: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon johnripper » 03.06.2016, 23:36

Toxic hat geschrieben:Ahhhhhh, ich habe tatsächlich einen Lesefehler drin....

Im Vertrag steht explizit drin, dass er monatlich ~17€ bezahlt....

Die Rechnerei hättest du dir sparen können: viewtopic.php?f=10&t=33551#p349600 LOL

Toxic hat geschrieben:Aber Vertragspartner ist bei ihm eigentlich Sparkabel und nicht UM...

Vertragspartner ist explizit Unitymedia, denn dort steht:
3 Produktdetails: Angebot gilt bei Abschluss eines Vertrages über das Kombipaket 2Play Comfort 120 mit Unitymedia - im Folgenden „Vertragspartner“- (...) Unbefristeter Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Grundgebühr: Ihr Vertragspartner stellt Ihnen während der Mindestvertragslaufzeit eine von 39,99 Euro auf 24,99 Euro reduzierte monatliche Grundgebühr in Rechnung, zzgl. einer einmaligen Aktivierungsgebühr in Höhe von 49,99 Euro und Versandkosten von 9,99 Euro. (... ) Kündigung: Die Mindestlaufzeit des unbefristeten Vertrags beträgt 24 Monate. (... ) Ihr Kündigungsschreiben senden Sie bitte an Ihren jeweiligen Vertragspartner: Für Kunden aus Nordrhein-Westfalen und Hessen an: Unitymedia NRW GmbH Kunden Service Center Postfach 10 13 30 44713 Bochum Fax: 0221 / 466 191 09 Für Kunden aus Baden-Württemberg an: Unitymedia NRW GmbH Postfach 90 01 31 75090 Pforzheim Fax: 0711 - 54888151 Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Besonderen Geschäftsbedingungen Internet und Telefonie Ihres Vertragspartners. Online-Rechnung inklusive. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Vertragspartner für den Dienstleistungsvertrag für Internetleistungen ist EINDEUTIG Unitymedia.

Natürlich besteht auch ein Rechtsverhältnis zwischen Sparkabel und dem vermittelten Kunden, über die Auszahlung einer Provision/Cash-Back von Euro 240,00 bei Abschluss eines Vertrages mit Unitymedia.
Der Kunde ist seiner Pflicht hieraus nachgekommen (Vertrag abgeschlossen) und Sparkabel seiner (Provision bezahlt). Dieses Vertragsverhältnis ist mE nicht das Problem.

Problem ist, dass zwischen Unitymedia und dem Kunden bei Abschluss des Dienstleistungsvertrages für Internetdienstleistungen vielleicht ein Fall des § 155 BGB vorliegt, d.h. im ersten Schritt müsste geklärt werden zu welchen Konditionen der Vertrag überhaupt abgeschlossen wurde (werden sollte).

Toxic hat geschrieben:Daher sollte er sich an Sparkabel wenden..

Sofern der Kunde gegen Unitymedia unterliegt, kann er dies immer noch tun. Ggf. könnte ihr Sparkabel Schadenersatzpflichtig sein.

Klärungsbedürftig aber zuerst mal wie Sparkabel überhaupt tätig geworden ist. War Sparkabel hier ein nur Vermittler oder haben sie im eigenen Namen für fremde Rechnung gehandelt. Ggf. liegt hier eine Art Geschäftsbesorgung (§ 675 BGB) vor, bei der UM dann entsprechend den Handlungen ihrer Vertreters (Sparkabel) einzustehen hätte.

Usw., usf
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon addicted » 04.06.2016, 12:46

Hatte das gleiche Problem (angeblich nur 9 statt 24 Monate Grundgebührreduktion).
Wende Dich ans Beschwerdemanagement, geht bequem per E-Mail an kundenservice@unitymedia.de mit "BESCHWERDE" im Betreff. Erkläre den Sachverhalt, dann wird Dir geholfen.

Bei mir lief es ab wie folgt:
E-Mail morgens gesendet.
Rückruf am frühen Nachmittag.
Sachverhalt konnte nachvollzogen werden, scheinbar wurde der Aktionstarif (Grundgebührreduzierung) nicht korrekt gebucht.
Rückruf war jedoch nötig, da
- mein Tarif seit Herbst 2015 nicht mehr angeboten wird und eine Änderung daher nicht mehr möglich sei
- die Änderung daher mit dem neuen, leistungs- und namensgleichen Tarif gemacht werden müsse
- es sich dabei aber faktisch um einen neuen Vertrag handelt, daher meine Zustimmung notwendig sei.
MVLZ wurde angepasst, so dass diese wie bei meinem bisherigen Vertrag lautete, und nicht neu 24 Monate beträgt.

Bonus: Der "neue" Tarif ist nach den 24 Monaten €5 billiger (€35 statt €40) :)
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon sun37 » 08.06.2016, 14:44

Ersteinmal danke für die hilfreichen Kommentare

addicted hat geschrieben:Hatte das gleiche Problem (angeblich nur 9 statt 24 Monate Grundgebührreduktion).
Wende Dich ans Beschwerdemanagement, geht bequem per E-Mail an kundenservice@unitymedia.de mit "BESCHWERDE" im Betreff. Erkläre den Sachverhalt, dann wird Dir geholfen.


Das habe ich gemacht, am nächsten Tag kam eine Mail mit dem üblichen Inhalt:

Wir nehmen Bezug auf unsere Auftragsbestätigung vom 23.06.2015, welche wir Ihnen mit gleicher
Post erneut haben zukommen lassen. Maßgeblich für die Ausgestaltung des Vertrages ist
ausschließlich diese.
Die Geltungsdauer des reduzierten Preises für die ersten neun Vertragsmonate wird hier ausdrücklich
angeführt. Wir bitten daher um Verständnis, dass eine nachträgliche Änderung beziehungsweise eine
Gutschrift leider nicht erfolgen kann.


Wie schon erwähnt habe ich diese AB nie erhalten.

Ich bin jetzt so langsam mit meinem Latein am Ende. Muss UM nicht nachweisen dass die AB auch bei mir angekommen ist? Und ist sie überhaupt gültig wenn der Inhalt so markant vom Antrag abweicht?

Was kann ich jetzt noch tun? Gegen jede Rechnung Widerspruch einlegen und (nach Ankündigung) periodisch Lastschriften zurückgeben, sodass immer der unstreitige Betrag bei UM verleibt?

VG

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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon hajodele » 08.06.2016, 15:13

Wende dich an die Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_143 ... -node.html
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon johnripper » 08.06.2016, 17:14

hajodele hat geschrieben:Wende dich an die Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_143 ... -node.html

Me ist das kein Fall für die Bundesnetzagentur, es geht hier um einen zielrechtlichen Sachverhalt, der nach dem BGB entschieden wird bzw. werden muss. Höchstens § 43a TKG würde in Frage kommen, aber lt. Unitymedia wurde dies erfüllt, womit wir wieder beim BGB wären.

sun37 hat geschrieben:Das habe ich gemacht, am nächsten Tag kam eine Mail mit dem üblichen Inhalt:

Wundert mich nicht, per Email würde ich so einen Quatsch auch immer ablehnen.

sun37 hat geschrieben:Ich bin jetzt so langsam mit meinem Latein am Ende. Muss UM nicht nachweisen dass die AB auch bei mir angekommen ist? Und ist sie überhaupt gültig wenn der Inhalt so markant vom Antrag abweicht?

Leider fehlt es immer noch wichtigen Informationen. Wie sah den das Schriftstück aus, das zum vermeintlichen Vertragsabschluss unterschrieben hast? Hast du das überhaupt noch?
Steht dort klipp und klar drauf, dass du einen Vertrag mit den Konditionen wie du sie aufführst abgeschlossen hast? Oder kommt diese Information auf einem Beiblatt oder von einer Webseite?
Was hast du genau unterschrieben?

Ansonsten ließt du mal § 145 bis 157 BGB nach. Ich denke darauf wird es hinauslaufen. Wer die Beweislast trägt, weiß ich ehrlich gesagt einfach nicht.

sun37 hat geschrieben:Was kann ich jetzt noch tun? Gegen jede Rechnung Widerspruch einlegen und (nach Ankündigung) periodisch Lastschriften zurückgeben, sodass immer der unstreitige Betrag bei UM verleibt?

Wenn du tatsächlich einen Vertrag unterschrieben hast auf dem deine o.g. Daten stehen, dann würde ich SCHRIFTLICH (nicht per Email) eine Einspruch gegen die Rechnung einschließlich einer Beschwerde an Unitymedia per Einschreiben oder sog. qualifiziertem Fax schicken und nochmals, freundlich aber bestimmt, um Klärung bitten. Du kannst auch den Hinweis aufnehmen, dass du eine Auftragsbestätigung niemals erhalten hast. Am besten legst du dem Schreiben den unterschriebenen Vertrag mit den Konditionen bei.

Was sagt denn Sparkabel zu dem ganzen Thema? Ich würde die im Zweifel auf Schadenersatz verklagen, wenn du es wirklich drauf ankommen lassen willst (was ich nicht empfehle).
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon addicted » 08.06.2016, 23:39

sun37 hat geschrieben:Das habe ich gemacht, am nächsten Tag kam eine Mail mit dem üblichen Inhalt:


Hm, tut mir leid dass Du scheinbar einen uneinsichtigen Sachbearbeiter hattest - ich gehe ja mal davon aus, dass Du die Buchungsbestätigung von Sparkabel mitgeschickt hattest, aus der ja eindeutig hervorgeht, welchen Vertrag Du abschließen wolltest.

Ab hier würde ich vielleicht mal bei der Verbraucherzentrale nachfragen, wie Du noch vorgehen könntest. Du kannst natürlich versuchen, die gleichen Methoden ztu wiederholen um jeweils an einen anderen Sachbearbeiter zu kommen, aber das kostet ja auch jedes Mal nur Nerven.

@johnripper: Wie gesagt, bei mir war das via E-Mail überhaupt kein Problem...
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon sun37 » 09.06.2016, 14:15

johnripper hat geschrieben:Leider fehlt es immer noch wichtigen Informationen. Wie sah den das Schriftstück aus, das zum vermeintlichen Vertragsabschluss unterschrieben hast? Hast du das überhaupt noch?
Steht dort klipp und klar drauf, dass du einen Vertrag mit den Konditionen wie du sie aufführst abgeschlossen hast? Oder kommt diese Information auf einem Beiblatt oder von einer Webseite?
Was hast du genau unterschrieben?

Ansonsten ließt du mal § 145 bis 157 BGB nach. Ich denke darauf wird es hinauslaufen. Wer die Beweislast trägt, weiß ich ehrlich gesagt einfach nicht.

sun37 hat geschrieben:Was kann ich jetzt noch tun? Gegen jede Rechnung Widerspruch einlegen und (nach Ankündigung) periodisch Lastschriften zurückgeben, sodass immer der unstreitige Betrag bei UM verleibt?

Wenn du tatsächlich einen Vertrag unterschrieben hast auf dem deine o.g. Daten stehen, dann würde ich SCHRIFTLICH (nicht per Email) eine Einspruch gegen die Rechnung einschließlich einer Beschwerde an Unitymedia per Einschreiben oder sog. qualifiziertem Fax schicken und nochmals, freundlich aber bestimmt, um Klärung bitten. Du kannst auch den Hinweis aufnehmen, dass du eine Auftragsbestätigung niemals erhalten hast. Am besten legst du dem Schreiben den unterschriebenen Vertrag mit den Konditionen bei.

Was sagt denn Sparkabel zu dem ganzen Thema? Ich würde die im Zweifel auf Schadenersatz verklagen, wenn du es wirklich drauf ankommen lassen willst (was ich nicht empfehle).


Also "unterschrieben" im wörtlichen Sinne habe ich nichts, sondern ein Onlineformular ausgefüllt. Die AB von Sparhandy war allerdings eindeutig (24 Monate a 24,99), s. Post #5 im Wortlaut. Eine AB von UB habe ich bis heute nie erhalten, trotz mehrfacher Nachfrage.
Vielleicht liegt der Fehler wirklich bei Sparhandy? Was ist denn für den Vertrag massgebend wenn keine AB von UM vorliegt?
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon johnripper » 09.06.2016, 14:42

Bitte wende dich an einen Rechtsanwalt.
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Re: Plötzliche Preiserhöhung von 25 auf 40 Euro

Beitragvon addicted » 10.06.2016, 07:32

Wenn Du den Sparladen beauftragt hast, für Dich einen Vertrag mit 25/Monat abzuschließen, aber laut UM nun nicht einen solchen Vertrag hast, wäre es ja auch im Interesse vom Sparladen, sich da mal mit UM kurzzuschließen. Nicht, dass die hinterher Ihren Teil nicht erbracht haben...
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