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Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integrier

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon Berofunk » 05.07.2016, 18:39

erzich hat geschrieben: es geht um die öffentlichen wifispots auf den "Kästen" ...

Was ist damit gemeint?
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon erzich » 05.07.2016, 18:59

Ich weiss nicht wie ich es genauer beschreiben soll, die öffentlichen hotspots (bisher nur 100MB pro Tag 10Mbit/s für Alle, nun mit Anmeldung für Kunden 150Mbit/s unbegrenzt) die schon länger in betrieb sind. Diese sind, teilweise oder immer, als neues Dach auf vorhandene "Verstärkerkästen" am Strassenrand gebaut worden.

Mir ist klar das hier eigentlich die hotspots zuhause (homespot) diskutiert werden aber es ging ja ursprünglich um die Einrichtung des Passwort, welches für öffentliche und private hotspots gilt.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon Berofunk » 06.07.2016, 08:50

Heute morgen ist die "12 Uhr" Meldung von gestern wieder verschwunden.
Jetzt strahlt hier wieder die übliche Mitteilung, wie gewünscht:

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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon addicted » 06.07.2016, 16:19

Unter der Annahme, das alle bisher kommunizierten Rahmenbedingungen exakt so sind wie beschrieben,
und unabhängig vom Vorgehen und der Kommunikation rund um die Einführung,
was sind denn so die Gründe weshalb Ihr den WifiSpots auf Euren Routern widersprecht?
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon Berofunk » 06.07.2016, 16:52

addicted hat geschrieben:... was sind denn so die Gründe weshalb Ihr den WifiSpots auf Euren Routern widersprecht?

  • Ich benötige diese Dienstleistung selber einfach gar nicht.
  • Ich möchte "mein" Gerät ein- und ausschalten dürfen, wie ich möchte.
  • Ich lasse meine Haustür auch nicht einfach offenstehen, damit jeder durchlaufen kann.
  • Unitymedia bietet keine für mich brauchbare Gegenleistung. Wenn nur eine Seite profitiert, passt es nicht.
  • Generell die komplette Datenschutzproblematik. Es gibt kein absolut sicheres System, auch wenn Unitymedia das propagiert.
  • Ich finde die Vorgehensweise von Unitymedia schlicht dreist und unlauter, einfach alles freizuschalten, was sich nicht aktiv dagegen wehrt.
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Re: AW: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz i

Beitragvon Toxic » 06.07.2016, 17:13

So und nicht anders.
Oben wurde alles gesagt...

+1
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 06.07.2016, 19:02

Berofunk hat geschrieben:
addicted hat geschrieben:... was sind denn so die Gründe weshalb Ihr den WifiSpots auf Euren Routern widersprecht?

  • Ich benötige diese Dienstleistung selber einfach gar nicht.
  • Ich möchte "mein" Gerät ein- und ausschalten dürfen, wie ich möchte.
  • Ich lasse meine Haustür auch nicht einfach offenstehen, damit jeder durchlaufen kann.
  • Unitymedia bietet keine für mich brauchbare Gegenleistung. Wenn nur eine Seite profitiert, passt es nicht.
  • Generell die komplette Datenschutzproblematik. Es gibt kein absolut sicheres System, auch wenn Unitymedia das propagiert.
  • Ich finde die Vorgehensweise von Unitymedia schlicht dreist und unlauter, einfach alles freizuschalten, was sich nicht aktiv dagegen wehrt.
/quote]
Wenn man die Dienstleistung nicht benötigt, ist das ein plausibler Grund.
Mit dem Gerät ein- ausschalten würde ich es einfach darauf ankommen lassen und meine Gewohnheiten nicht ändern.
Ich lasse meine Haustür (WLAN) permanent an.
Gegenleistung wurde schon genannt ("ich brauchs nicht"). Geil, wenn man das Gleiche 2x aufzählt
Datenschutzproblematik ist schon seit Jahren geklärt. Telekom und Vodafone machen das schon seit 2013, ohne dass Probleme bekannt wurden.
Die Vorgehensweise ist tatsächlich dreist. Inzwischen läuft Wifi-Spots schon an und weder meine Mutter noch mein Schwager hat einen Brief bekommen.

In der Liste fehlt übrigens noch der "erhöhte Stromverbrauch", der regelmäßig angeführt wird.
Andere Probleme, z.B. noch ein paar weitere WLANs in der Umgebung wurden ebenfalls nicht genannt. Das kann tatsächlich blöd werden. Nur was hilft es, wenn du widersprichst und die 10 Nachbarn nicht.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon addicted » 07.07.2016, 10:48

Berofunk hat geschrieben:
  • Ich möchte "mein" Gerät ein- und ausschalten dürfen, wie ich möchte.
  • Ich lasse meine Haustür auch nicht einfach offenstehen, damit jeder durchlaufen kann.
  • Generell die komplette Datenschutzproblematik. Es gibt kein absolut sicheres System, auch wenn Unitymedia das propagiert.

  • Wenn ich meinen Router jetzt schon öfter abschalten würde, täte ich das einfach weiter so - das "Schlimmste" was passiert, ist, dass UM den WifiSpot dann abschaltet und die Nutzungsmöglichkeit deaktiviert - also genau das, was man selbst auch getan hätte. Da würde ich aber nicht vorgreifen, sondern abwarten :)
  • Eine Haustür und ein Gast-WLAN (nichts anderes ist ein WifiSpot) sind nicht das selbe.
  • Durch den UM-Router läuft bis zum 01.08. sowieso der gesamte Traffic (Internet sowieso und bestimmt ein großer Teil des internen). Die Technologie, die das Gastnetz vom Heimnetz trennt, kommt auch bei Firmen zum Einsatz. Für mich keinen Grund für zusätzliches Misstrauen.

Berofunk hat geschrieben:
  • Ich benötige diese Dienstleistung selber einfach gar nicht.
  • Unitymedia bietet keine für mich brauchbare Gegenleistung. Wenn nur eine Seite profitiert, passt es nicht.

Gute Punkte.
UM nutzt das WLAN Netz für Kunden für ihr Marketing, erreicht damit also vermutlich mehr Kundenzuwachs. Gegenleistung für die teilnehmenden Kunden ist die Nutzungsmöglichkeit des WLAN-Netzes.
Der Solidaritätsfaktor ist zudem nur sehr gering, da die Spots nicht für jeden nutzbar sind.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon addicted » 07.07.2016, 11:37

hajodele hat geschrieben:In der Liste fehlt übrigens noch der "erhöhte Stromverbrauch", der regelmäßig angeführt wird.
Andere Probleme, z.B. noch ein paar weitere WLANs in der Umgebung wurden ebenfalls nicht genannt. Das kann tatsächlich blöd werden. Nur was hilft es, wenn du widersprichst und die 10 Nachbarn nicht.

Der Stromverbrauch steigt nicht wesentlich, bloß weil weitere Netze announced werden. Erst wenn das auch genutzt wird, wird ein wenig mehr Energie benötigt. Daten (leider aus 2009) gibt es beispielsweise hier. Ich glaube in dem Paper steht auch, dass die meisten Funknetze die meiste Zeit über keine Daten übertragen, also ungenutzt sind.

Bei dem anderen Punkt bin ich mir nicht sicher, ob Du auf die Strahlenbelastung oder die Nutzdatenrate im Shared-Medium Luft hinaus willst.
Eine zusätzliche SSID auf dem gleicchen Kanal kann tatsächlich schon eine Auswirkung auf die Nutzdatenrate haben - es werden zusätzliche Announcements (Beacons) verschickt. Nach dem alten 802.11b/g Standard werden diese alle 100ms in der Geschwindigkeitsklasse 1MBit/s versendet, benötigen also relativ viel Airtime.
Durch Deaktivieren von 802.11b lässt sich das schon reduzieren - aktuelle Router erlauben oft "bgn" oder "gn" als Betriebsmodi.
Ansonsten ist aber eine zweite SSID noch kein Beinbruch, siehe z.B. die Best Pratices bei diesem Wifi Hersteller.
Schlimmer ist die übliche Mehrfachbelegung von Kanälen z.B. in großen Mietshäusern oder Wohnblocks. Dagegen lässt sich aber nicht viel machen, und das Problem existiert auch schon ohne WifiSpots. Es wird ggf. jetzt deutlich schlimmer, wenn viele Nachbarn ebenfalls bei UM sind und ihre Spots nicht deaktiviert haben - in dem Fall würde ich mit meinem eigenen Netz dem 2,4GHz Spektrum komplett aus dem Weg zu gehen.

Bei der Strahlenbelastung würde ich aktuell keine große Gefahr vermuten, besonders wenn es bloß um eine zusätzliche SSID an einem sowieso aktiven AP geht. Bei CHIP z.B. zieht man bzgl. der Strahlung den Vergleich zu GSM/UMTS, diese Netze arbeiten mit deutlich mehr Sendeleistung. Da noch eine seriösere Quelle zu suchen habe ich mir einfach mal gespart.
Bei Bedarf würde ich die Reduktion der Sendeleistung vorschlagen (sowieso eine gute Idee, nur soviel wie nötig zu senden) und den Router in einem Raum platzieren, in dem man sich idR nicht aufhält - bei mir z.B. hängt er im Flur.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 07.07.2016, 12:00

Den Punkt "Stromverbrauch" habe ich nur deshalb aufgeführt, weil dieser in den Diskussionen häufig benutzt wird.

Bei den SSIDs ging es mir nur um die Mehrkanäle.
Außer dem neuen WifiSpot läuft schon seit längerem schon WLANtoGO der Telekom.
Ob sich der Vodafoneableger nur auf Kabel bezieht, weiss ich nicht.
In meiner Umgebung finden sich ca. 15 Netze (darunter auch WLANtoGO). WifiSpot ist noch nicht sichtbar.
Die meisten Router haben offensichtlich eine automatische Kanalwahl aktiv. Das sieht lustig aus, weil die täglich "verzweifelt" bessere Kanäle suchen, was natürlich gar nichts bringt. Das ist wie bei den Autofahrern im Stau, die permanent die Spur wechseln :smile:
Da ich nicht weiss, wie diese automatische Kanalwahl im Detail funktioniert (ich vermute, dass da nur die pure Existenz berücksichtigt wird), kann man dieses "Feature" mehr und mehr vergessen.

Nach neuen Meldungen der letzten 24h auf Facebook und der Community sieht es aktuell in der Praxis so aus:
Beim TC7200 wird der Router fest auf 2,4GHz eingestellt. Die 5GHz können nicht mehr benutzt werden :zwinker:
Entgegen anfänglichen Informationen kann die 6490 auch mit FW 6.50 benutzt werden.
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