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Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integrier

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon TimoNRW » 11.05.2016, 22:19

6360
Noch kein Brief erhalten
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon MartinP_Do » 11.05.2016, 23:24

6490
Brief am Wochenende in der Post.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon blaxxz » 12.05.2016, 04:09

6490

Hatte auch am Wochenende Post bezüglich des WLan Spots erhalten.

Hatte es aber vorher schon deaktiviert gehabt.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon SirBaal » 12.05.2016, 10:14

Ich habe gerade bezüglich des WifiSpots mit dem Kundenservice gesprochen und mir wurde folgendes gesagt:

- Wenn man eine Horizon und eine Fritzbox hat, wird die Fritzbox für den HotSpot genutzt
- Die Funktion des Gastnetzes der Fritzbox bleibt erhalten
- Die an der Fritzbox angeschlossenen Repeater verstärken nur das eigene WLAN und nicht den WifiSpot (Beraterin hat diesbezüglich mit einem Techniker Rücksprache gehalten)
- Das Ausschalten des Gerätes ist kein Problem (Gewitter | Urlaub) [Anmerkung von der Beraterin: Die Zeitungen zerreißen diesen Punkt in den AGBs]
- Zu guter Letzt: Natürlich bleibt einem die eigene IPv4 erhalten

Vielleicht hatte jemand dieselben Fragen und ist nun etwas schlauer.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon johnripper » 13.05.2016, 23:54

So liebe Unitymedia, eurer seltsames und offensichtlich höchst umstrittene Geschäftsgebaren wird jetzt mal überprüft:
http://www.golem.de/news/automatische-a ... 20848.html
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon johnnyboy » 14.05.2016, 14:08

Ich stehe dem Ganzen auch skeptisch gegenüber!

Den einzigen Vorteil, den ich für mich sehen könnte, wäre, wenn es UM z.B. bei einem Vertragswechsel (wie bei mir geschehen) mal wieder für 9 Tage nicht auf die Reihe kriegt und ich kein Internet habe ... dann könnte ich mich evtl. bei einem Nachbarn einloggen. Wobei man auch erst mal sehen müsste, ob das Signal stark genug ist. Wir haben hier dicke Wände! Vermutlich aus diesem Grund reicht das Signal wohl auch eher nicht bis zur Straße. Der Router steht am entgegengesetzten Ende des Hauses und der Empfang wird im Schlafzimmer (zur Straße hin) schon sehr schlecht.
Ich wohne auch hier eher beschaulich und fände es schon merkwürdig, wenn dann da plötzlich Leute vorm Haus rumlungern würden, weil sie in meinem Netz mitsurfen!
Meine Nachbarin würde vermutlich die Polizei rufen, weil sie annehmen würde, dass eine "Diebesbande" unterwegs ist! Was wiederum gar nicht so abwägig wäre, weil letztens tatsächlich in unserer Straße zwei Autos aufgebrochen wurden.

Was mir aber konkret Sorgen macht, ist folgendes: Ich habe die Fritz! Box 6320 V2. Wäre die Frage, ob die sich überhaupt dafür eignet?
Jedenfalls ist mein W-LAN eigentlich immer aus, weil ich es nicht brauche. Bzw. einmal am Tag schaltet es sich per Zeitschaltung für 15 Minuten an und dann wieder ab. In dieser Zeit geht auch mein Kabel-Receiver (kein UM Gerät!) online und zieht sich (nicht übers Kabel, sondern online) die EPG-Daten (ist ne lange Geschichte, warum ich das so eingestellt habe!). Die Sendeleistung meines W-LAN habe ich auch noch auf 25% begrenzt, weil mir das so reicht.
Nun fürchte ich, dass mir dieses bisschen Freiheit, mein W-LAN entsprechend zu konfigurieren durch ein Firmware-Update genommen werden könnte.
Denn es läge sicher nicht im Interesse von UM, dass ich nur mit 25% Sendeleistung sende und das auch nur 15 Minuten am Tag! ;) (Mal abgesehen davon, dass ich mich ja vertraglich verpflichten würde mein W-LAN "uneingeschränkt" zur Verfügung zu stellen.) Daher wird man diese Funktionen wohl einfach deaktivieren! Und zwar vermutlich generell mit dem nächsten Firmware-Update, egal ob ich nun widerspreche oder nicht. Denn ich glaube nicht, dass nur der ein Firmware-Update erhält, der nicht widerspricht?!
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon johnripper » 14.05.2016, 19:00

Dann einfach opt-out via Kundencenter nutzen.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 14.05.2016, 19:19

Deine Nachbarn brauchen sich auch weder um herumlungernde Menschenmassen oder Diebe Gedanken machen:
- Max. 5 UM-Kunden können sich gleichzeitig anmelden.
- Der Zugang erfolgt völlig transparent über einen anderen Weg.

Die Abmeldung im Kundencenter funktioniert anscheinend erst, wenn man den Brief erhalten hat.
Man wird sich auch später jederzeit ab- oder anmelden können.
Lest doch einfach mal die FAQ https://www.unitymedia.de/privatkunden/ ... wifispots/
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon johnnyboy » 14.05.2016, 22:41

Da hast du meine Fragen/Bedenken nicht richtig rausgelesen.
Wie viele Kunden sich gleichzeitig anmelden können, würde für das Szenarium meiner besorgten Nachbarin keine Rolle spielen. Da würde auch schon eine Person reichen, die scheinbar betont unauffällig vor unserem Haus rumsteht und sich (scheinbar) Notizen ins Handy macht. So machen das nämlich Diebesbanden tatsächlich, schicken erst mal einen Späher, um die Gegend auszukundschaften, wer ist wann zu Hause, wo ist wann welche Frequenz, wo die Rolläden immer runter ...
Aber das war auch nicht so 100% ernst gemeint, bzw. sollte lediglich verdeutlichen, dass auch ich das komisch fände, wenn plötzlich öfter mal ein paar Leute bei uns vorm Haus stünden in unserer Wohngegend. Ich würde dann vielleicht auch mal nachfragen, ob ich irgendwie weiterhelfen könnte ... Mal abgesehen davon, dass ich das zu bezweifeln wage, weil hier vermutlich jeder andere bessere Möglichkeiten hat ...

Dass das theoretisch "transparent" über einen separaten Zugang erfolgt war mir bekannt.
Auch die FAQ hatte ich schon mal quergelesen, vor allem das mit dem Widerspruch.
Ich für meinen Teil habe soz. schon mal präventiv per E-Mail widerpsrochen. Ich bin mir nämlich nicht mehr 100% sicher, ob ich nicht doch schon so ein Schreiben erhalten habe und es etwas vorschnell weggeschmissen habe, weil ich dachte, es ist Werbung. Gegen diese Annahme spricht aber, dass in meinem Kundencenter noch nichts zum WifiSpot/Homespot eingepflegt wurde. Andererseits scheinen ja auch Leute, die nicht mal einen W-LAN fähigen Router haben, schon angeschrieben zu werden. Und inwieweit die dann per KC widersprechen können, wenn man das bei ihnen faktisch ja noch gar nicht realisieren kann ...
Aber ich dachte, es wäre auch eine Gelegenheit, gleich mal gegenüber UM mein Statement zu der Sache abzugeben. Daher habe ich in den Widerspruch auch so in etwa folgendes reingeschrieben:
... eine Vertragsänderung wie die Aufschaltung eines Wifispots/Homespots ist ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kunden unwirksam. Eine Änderung der vertraglichen Leistungen kann nicht einseitig erfolgen.
Hilfsweise widerspreche ich ...

Was ich aber bis jetzt noch nicht weiß, ist, ob meine FB 6320 V2 überhaupt dafür in Frage kommt. Weil, wenn sie in Frage käme, steht zu befürchten, dass sie auch bald ein Firmware-Update erhält, egal ob ich widersprochen habe oder nicht. Und dann steht wiederum zu befürchten, dass sie um weitere Funktionen beschnitten wird, wie z.B. Zeitschaltung beim W-LAN oder die Möglichkeit, die Sendeleistung runterzuregeln.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 14.05.2016, 23:23

Wenn man den Dienst nicht nutzen möchte, sollte man definitiv widersprechen.
Da die Servicequalität allgemein bekannt ist, sollte man auch später "ein Auge" auf das Kundencenter haben.
Die Fritzboxen sind anscheinend im ersten Schwung nicht dabei. Irgendwo habe ich mal gelesen dass die in Q4 kommen sollen. Ob sich das allerdings auch auf das Antiquriat (ich betreue eine 6340 und eine 6360) bezieht, ist mir unbekannt.
Unabhängig vom Rest solltest du mal die WLANs deiner Umgebung beobachten, wenn die Sache gestartet ist.

Mir geht zur Zeit einfach die Presseberichterstattung auf den Senkel.
Die nehmen den offensichtlich oranisatorischen Mangel (ich glaube eher an Absicht) auf und machen die Sache sowas von nieder, obwohl der Grundgedanke eigentlich nicht schlecht ist.
Mich würde mal interessieren, wie das die Telekom und Vodafone gemacht haben. Bei denen ging das sehr geräuschlos ab. Vielleicht hatten die auch keine 1,5 Mio Hotspots in 6 Monaten im Visier.

Also irgendwas ganz neues ist das nicht. Wenn man recht schaut, gibt es irgendwo ein Staat, in dem das Pflicht ist.

Mir selbst bringt das herzlich wenig. Ich bin zu selten in der Stadt und wenn, gibt es bei uns KA-WLAN und teilweise Freifunk.
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